Nachdem der Frühling Einzug im Land
gehalten
hatte, brach Aratan auf um seine Reise fortzusetzen.
Nach einigen Wochen erreichte er das Land Ismenay in dem „Halaman Ibn
Salael
Madih al Husbey“ herrschte.
Aratan traf wieder auf die Kenderin July , mit der er zusammen in Bosau
die
Frühlingsmaid, und damit den Frühling gerettet hatte.
Da Aratan der Trauzeuge von July Hosenlatz und Kerpan Rattenschwanz
war, lagerten
die beiden zusammen im Lande der Orks.
Dort hörte er von einer Expedition in diese Lande, die nicht
wieder zurück
gekehrt war.
Aratan beschloß dieser Sache auf den Grund zu gehen und fand bald
heraus
das irgend etwas Schreckliches passiert war.
Schon nach kurzer Zeit traf er auf einige Orks, die gar nicht
darüber
erfreut waren, dass Abenteuer in Ihrem Land lagerten.
Die Situation spitzte sich zu und schon bald kam es zu vermehrten
Angriffen
der Orks.
Erste Verhandlungen zwischen den Parteien wurden schnell zunichte
gemacht,
denn die Intoleranz eines Adeligen sorgte dafür das ein gefangener
Ork
hingemetzelt wurde, und somit war es nicht möglich einen
Unterhändler
zu den Orks zu schicken.
Aratan erforschte die Schriftrollen die auf dem Basar zur Abschrift
angeboten
wurden, und Dank der Großzügigkeit einiger anderer Abenteuer
gelangte
er an eine große Summe Geld, mit der er viele Informationen
über
Vampire und Krankheiten sammeln konnte.
Im Ausgleich gab Aratan die gewonnenen Informationen an die Geldgeber
weiter.
Die Gefahr die von den Orks ausging war Nichts im Vergleich mit der
Bedrohung
die bald darauf von Dämonen ausging.
Diese Dämonen gelangten durch einen Riß in der Dimension in
die
Welt und wüteten hier umher.
Aratan wusst nicht was diese Dämonen wollten, aber ihm war klar
das sie
mit allen Mitteln gestoppt werden mußten.
Mit den Orks wurde ein „Nichtangriffs Abkommen“ geschlossen, denn die
Dämonen
waren auch für sie eine große Bedrohung.
Nur einige junge Ork-Krieger waren nicht bereit sich an dieses Abkommen
zu
halten und setzten ihre Überfälle im Wald fort.
Leider war es Aratan nicht weiter möglich weiter Schriftrollen zu
lesen
und an weitere Informationen zu kommen, denn die Angriffe der
Dämonen
wurden immer heftiger und seine Hilfe wurde an allen Orten
benötigt.
Die neu gewonnen Kenntnisse im Bereich der Heilkunst konnte Aratan bald
anwenden,
als der Brustkorb eines Ritters zertrümmert worden war.
Mit Hilfe eines gebrauten Trankes und der Unterstützung einer
anderen
Abenteurerin war es ihm möglich die Wunde zu verschließen
und die
Knochen heilen zu lassen.
Auf seinem Weg lernte Aratan auch zwei Waldläufer kennen, die
fortan
dabei halfen dem Chaos Einhalt zu gebieten.
Am nächsten Tag erforschte Aratan, mit July, und den beiden
Waldläufern
die Gegend und sahen von der Steilküste eine Seeschlange.
July war sehr neugierig und wollte das Tier sehen, und selbst Aratan
konnte
seine Neugier nicht verbergen.
Als sie bei der Seeschlange ankamen, gab Aratan July etwas Lembas, und
forderte
sie auf die Seeschlange zu füttern.
Leider spuckte die Seeschlange mit einer ätzenden
Flüssigkeit, und
traf July am Arm.
Die Verletzung war sehr tief, aber Aratan gelang es die Wunde zu heilen.
Die Gruppe setzte ihren Weg am Strand fort und traf auf zwei
Wasserelementare,
die sehr wütend auf die Menschen waren und sie mit einigen
Schneestürmen
umher trieben.
Irgend jemand verunreinigte das Wasser, indem in einer Mine im Wald
gegraben
wurde.
Nachdem das Eis geschmolzen war, gingen die Abenteurer weiter und
trafen schon
bald vier Nymphen.
Die Nymphen waren im Besitz eines Steines, der einer der vier
Schwestern ermöglichte
längere Zeit an Land zu bleiben.
Die Schwestern mochten nicht lange getrennt sein, und waren traurig
darüber
nur einen Stein zu besitzen.
Aratan wollte ihnen helfen, und dachte daran das dieser Stein
vielleicht auch
nützlich für die Lösung einiger Probleme sein
könnte.
Er dachte sich, dass dieser Stein vielleicht einem Menschen
ermöglichen
könnte unter Wasser zu atmen.
Aratan lies sich den Stein geben und ging damit in den See.
Der Stein ermöglichte es ihm unter Wasser zu atmen, aber leider
fingen
die Nymphen zu singen an, und nahmen ihm den Stein weg.
Aratan war von dem Gesang verzaubert und bemerkte erst nicht wie seine
Atemluft
immer knapper wurde.
Als er schließlich kurz vor dem Ertrinken war, sprangen einige
andere
Abenteurer ins Wasser um Aratan zu retten, wurden aber ebenfalls von
dem Gesang
betört.
Schließlich erkannte Aratan, das er seinen Willen wieder gewinnen
konnte,
indem er sich die Ohren zuhielt.
Allen Abenteurern gelang die Flucht aus dem Wasser.
Aratan war völlig durchnäßt, und machte sich
Barfuß
auf den Weg in die Stadt, um dort ein neues paar Schuhe zu kaufen.
Auf dem steinigen Weg begegnete er einigen Seeleuten, die ihn für
einen
Bettler hielten und ihm etwas Geld gaben, damit er sich neue Schuhe
kaufen
konnte.
Nachdem Aratan ein paar neue Mokassins aus Rehleder gekauft hatte,
stellte
er fest das die Dämonen eine teuflische Waffe hatten, die Wunden
verursachte
die nicht mehr heilten,
Ein Satyr wurde am Hals verletzt und Aratan war es nicht möglich
diese
Wunde lange zu schließen.
Zum Glück gelangten die Weggefährten des Satyr an das Wissen
über
einen Trank, der auch diese Wunde heilen würde.
Aratan kannte zwei Alchimisten, die daraufhin verständigt wurden,
und
mit vereinten Kräften wurde der Trank gebraut, der den Satyr
rettete.
Die beiden Waldläufer, July, und Aratan legten sich auf die Lauer,
um
Rechtzeitig vor einem Überfall der Dämonen zu warnen.
Alsbald kamen die Dämonen aus dem Dimensionsriß, und eine
wilde
Schlachte begann.
Aber nicht nur die Dämonen trieben ihr Unwesen, denn in der Nacht
waren
auch zahlreiche Orks unterwegs, die July entführten.
Dank der neuen Schuhe konnte Aratan den Orks entkommen, war aber sehr
verzweifelt,
denn er machte sich große Sorgen um July.
Mit Hilfe des Kobolds „Bob“ gelang es den drei Waldläufern die
Spur der
Kenderin zu finden, die sie bald darauf im Wald verlor.
Am späteren Abend traf einer der Waldläufer Daralec auf
Sklavenhändler,
die July bei sich hatten, und bereitwillig verkauften.
Am nächsten Tag war Aratan über die Rettung sehr
glücklich,
denn er hatte bereits die Hoffnung aufgegeben die kleine July lebend
wieder
zu sehen.
Als Aratan am späten Abend zur Wasserquelle ging machte er
ebenfalls
die Bekanntschaft mit den Sklavenhändlern, denn sie versuchten ihn
zu
entführen.
Bevor Artan betäubt wurde, konnte er um Hilfe schreien, und
daraufhin
ließen die Sklavenhändler von ihm ab.
Am nächsten Tag stellte sich heraus das es möglich war den
Dimensionsriß
zu schließen, und alle Abenteuer arbeiteten daran die Komponenten
zu
sammeln die für ein großes orkisches Ritual benötigt
wurden.
Die Abenteurer gingen zu der großen Seeschlange, die Dank des
Verhandlungsgeschick
des „El Capitan“ dazu gebracht werden konnte die Eier her zu geben.
Alle Abenteurer schworen, keine Fische mehr zu essen, die Meere und
alle ihre
Bewohner zu schützen.
Nachdem alle benötigten Dinge besorgt worden waren wurde eine
Suppe gekocht,
die für das Ritual benötigt wurde.
Bei dem Ritual sollte auch gesungen und getanzt werden, und obwohl
Aratan
in seinem Leben niemals zuvor getanzt hatte, meldete er sich sofort,
denn
das Ritual war der einzige Weg die Dämonen von dieser Welt fern zu
halten.
Am späten Abend begann des Ritual, und Aratan tanzte.
Schon nach kurzer Zeit öffnete sich der Riß und die
Dämonen
stürmten hervor.
Der Kampf tobte um Aratan, der aber die Zähne zusammen biß
und
weiter tanzte.
Schließlich war der Tanz beendet und er reihte sich in die
Schlachtreihe
ein, und wurde schon nach wenigen Augenblicken von einem Dämon mit
einer
Axt am Brustkorb getroffen.
Gegen solche widerlichen Kreaturen war es Aratan unmöglich
anzukommen.
Aratan wurde geheilt und er kümmerte sich um die Verwundeten.
Nach einem harten Kampf wurde das Ritual abgeschlossen und der
Riß schloß
sich.
Die Dämonen zogen sich durch den Riß zurück und die
Schlacht
war gewonnen.
Am nächsten Tag verabschiedete sich Aratan von July und seinen
anderen
neu gewonnenen Freunden.
Verdana
Im Spätsommer hörte Aratan, dass die Academia Ars Arcana
Isgart,
Kämpfer, Magier und Heilkundige suchte um eine Expedition in
unbereiste
Gebiete zu entsenden.
Den Magistern war es gelungen, innerhalb der sogenannten „Alten Wege“
ein
Tor zu einer unbekannten Welt zu entdecken.
Als Entlohnung wurde den Expeditionsteilnehmern Anteile der jenseits
desTores
vorgefundenen Ländereien einschließlich deren
Bodenschätze
versprochen
Die Expedition stand unter der Leitung von „Adaron von Thauris“ mit
seinem
Lehrling „Lutz“, sowie „Danganor Edhilli“n und schließlich
Nartallon
dem Großen (der die alten Wege selbst entdeckt hatte)
Ein alter Schriftgelehrte mit Namen „Lerchensang“ sollte ebenfalls die
Expedition
begleiten.
Aratan schloß sich der Expedition an, um darauf zu achten, dass
alles
mit „rechten Dingen“ zuging und der Natur und seinen Bewohnern kein
Schaden
zugefügt werde.
Die Reise begann an einem Dimensionstor, dass die Forscher in die
Dunkelheit
führte.
Auf den „Alten Wegen“ wurden die Expeditionsteilnehmer von unheimlichen
Stimmen
verfolgt, die klagten, schrien und mit verführerischen Stimmen
versuchten
die Reisenden von ihrem Pfad abzubringen.
Die Reisenden wurden durch Aratans Lederseil gesichert und es gelang
der
Expedition die alten Wege ohne Verluste zu beschreiten.
Als die Reisenden aus dem Tor traten, offenbarte sich ihnen eine gar
wunderbare
Welt.
An den Bäumen hingen seltsame Früchte, und die Blüten
gaben
wohlschmeckenden Nektar.
Die Vegetation und die Tierwelt war Aratan völlig unbekannt.
Viel schöner war aber die Tatsache, dass dieser Ort von
friedlichen
menschlichen Wesen bewohnt wurden, die sich „Verdani“ nannten.
Die Verdani lebten in einer wunderbaren Eintracht zusammen, denn Dinge
wie
Gewalt, Haß, Neid, Zwietracht waren ihnen nicht bekannt.
Ebenso fehlte ihnen das Verständnis von „Besitz“ genauso wie eine
Schriftsprache.
Die Gesellschaft war sehr verständnisvoll und fürsorglich
miteinander,
und die Verdani lebten ein einfaches und zufriedenes Leben, in dem
jeder
zum Wohle aller arbeitete.
Die Natur gab ihnen, dass was sie zum leben brauchten , und niemals
zuvor
hatte ein Verdani ein anderes Wesen getötet.
Aratans Vorahnungen bewahrheiten sich, denn mit Ankunft der „Forscher“
wurde
sofort diese Gesellschaft zum negativen verändert.
Die Verani lernten schnell, (zu schnell) von den Forschern, und sahen
ihre
Welt in einem anderen Licht.
Alsbald nahmen sie auch die schlechten Eigenschaften der
Expeditionsteilnehmeran,
denn einige Abenteurer gaben einem Verdani Alkohol, der daraufhin seine
Verlobte
schlug.
Die Hochzeit, die für den nächsten Tag geplant war wurde
daraufhin
sofort abgesagt.
Aratan heilte die junge Frau und versuchte am nächsten Tag, den
schon
angerichteten Schaden wieder gut zu machen, hatte aber leider keinen
Erfolg.
Zum Glück gelang es das Paar nach drei Tagen wieder zu vereinen,
nachdem
dem jungen Mann, der Minnesang von „Lute von Elbenstein“ beigebracht
worden
war.
Derweil stellte sich heraus, dass die Nazgorod einen Weg gefunden
hatten,
die alten Wege zu erreichen und kurz davor standen die Welt „Verdana“
zu
erreichen.
Die Nazgorod sind Kreaturen des Chaos, die versuchen alles Schöne
auf
der Welt zu vernichten, und sich alles Untertan zu machen
Es wurden zur gleichen Zeit irgendwelche Forschungen, in einer der
Zwischenwelt
angestellt, dessen Sinn Aratan verborgen blieb.
Aber anscheinend wurde ein Türklopfer benötigt, um diese Welt
wieder
durch das Dimensionstor verlassen zu können.
Mehrere Reisende wurden derweil von merkwürdigen Parasiten
befallen,
die nur sehr schwer zu entfernen waren.
Mit vereinten Kräften der Heiler, gelang es schließlich alle
Parasiten
zu töten und bis auf einen Kranken alle Patienten zu heilen.
Leider verstarb einer der Magier (dessen Namen sich Aratan nicht merken
konnte)
der ebenfalls von den Parasiten befallen worden war.
Die genauen Umstände des Todes sind Aratan nicht bekannt, denn als
er
zu Hilfe gerufen worden war, konnte er nur noch den Tot feststellen.
Aratan bedauerte es sehr nicht helfen zu können, und ihn
überfiel
ein Gefühl der Hilflosigkeit.
Kaum war diese Gefahr gebannt, nahm das Chaos immer weiter zu, denn
inzwischen
wurde der Ort von riesigen Fliegen heimgesucht, dessen eigentliche
Herkunft
Aratan ebenfalls verborgen blieb.
Die Fliegen wurden ebenso wie ihre Brut vernichtet, aber trotzdem war
Aratans
Herz voller Zweifel, ob wirklich alle Brut vernichtet worden war.
Nachdem alle Türklopfer gefunden wurden beschloß fast die
gesamte
Reisegruppe sich den Nazgorod zu stellen, um zu verhindern, dass die
Welt
Verdana zerstört würde.
Es bestand nicht viel Hoffnung, aber mit dem Mut der Verzweiflung
übten
die leichtgerüsteten Krieger, Magier und Bogenschützen eine
Angriffstrategie
aus.
Ziel dessen war es die Nazgorod in der Zwischenwelt zu bekämpfen.
Nach den Übungen setzte sich Aratan neben eine kleine Sonnenblume.
Auf einmal wurde die Blume groß, und nachdem sie gegossen worden
war,
konnte die niedliche Blume sogar sprechen.
Aratan war sehr verwundert und erfreut, denn bisher hatte er die Natur
nur
in seiner Seele gespürt.
Die Blume war sehr freundlich und wanderte durchs Lager.
Alsbald traf sie auf die „Seeleute“, von denen sie Met bekam.
Als sie später wieder auf Aratan traf, gab Dorkas der kleinen
Blume
Met, denn dies war einer ihrer größten Wünsche, denn
schließlich
wurde sie zuvor durch die Seeleute beeinflußt.
Dorkas war einer der Mitreisenden von Aratan, und er war ebenfalls sehr
freundlich
zu der kleinen Sonnenblume, und konnte ihr diesen Wunsch nicht
abschlagen.
Aratan fütterte die Blume mit Lembas, über das Honig er Honig
aus
den Blüten der Bäume gegeben hatte.
Als der Abend sich näherte fand eine Lagebesprechung statt, und
Niemand
außer Aratan kümmerte sich um die Blume.
Aratan blieb bei ihr bis sie verwelkte, und ihr letzter Wunsch war es,
dass
alle ihre Kinder zusammen in guter schwarzer Erde gepflanzt werden
sollten.
Aratan nahm die Sonnenblumenkerne an sich und schwor in seinem Herzen
dem
Wunsch der kleinen Blume Folge zu leisten.
Voller Trauer legte er mit Dorkas die verwelkte Blume unter einen
jungen
Baum, und dachte daran wie lebensfroh die Blume den Tag verbracht hatte.
Ein Gefühl der Freude und gleichzeitig der Trauer überkam
ihn,
und zeigte ihm seine eigene Sterblichkeit.
Ihm wurde klar, dass jedes Wesen verständnisvoll und liebevoll mit
seinen
Mitwesen und der Natur umgehen sollte, um selbst in Freude in ihr zu
leben.
Aratan begegnet auch einem jungen Baum Wesen, dass sich mehr und mehr
zu
einem menschlichen Wesen entwickelte.
Er versuchte ihm die Grundlagen der Sprache beizubringen, und nachdem
eine
Elfe ebenfalls mit dem „Baum-Mann“ gesprochen hatte, wurde ihm der Name
„Schönblatt“
gegeben.
Aratan freute sich sehr ein weiteres Wesen der Natur getroffen zu haben.
Während des Aufenthalts in Verdana lernte Aratan einige
Mitreisenden
besser kennen.
Er konnte einiges Wissen im Bereich der Heilkunst weiter geben, und war
ebenso
erfreut einiges über Kräuter von der Heilerin „Teleri“
zu
erfahren.
Aratan lernte auch den Halbelfen Aestherion kennen, und war über
dieses
Treffen sehr erfreut, denn ihm lag auch sehr viel am Schutz der Natur.
Er fand einige neue Freunde, und sein Wunsch die Natur zu schützen
wurde
stärker denn je, denn er sah was durch seinen eigenen
Einfluß
geschehen konnte, denn auch Aratan war nicht frei von Schuld.
Am dritten Tag brach die Expedition auf und trat den Nazgorod
gegenüber.
Dank der Tapferkeit der Gruppe und der Strategie der Anführer,
gelang
es die Nazgorod nach einer kurzen Schlacht zu vernichten, und die
Forscher
konnten die alten Wege wieder beschreiten.
Dies war beileibe nur ein kleiner Sieg, denn die Nazgorod waren durch
denn
Verlust dieser kleinen Aufklärungsgruppe nicht im mindesten
geschwächt.
Das Chaos auf der Welt wird immer größer, und es ist
fraglich
ob ihm überhaupt noch Einhalt geboten werden kann...
Nur ein Magier und ein anderer Abenteurer blieben auf der Welt Verdana
zurück,
denn der Magier wollte ein eigenes Diemensionstor erschaffen, um durch
dies
die Flucht zu ergreifen und hatte sich aus diesem Grund auch nicht am
Kampf
beteiligt.
Das Tor zu Verdana schloß sich und die beiden Männer blieben
alleine
zurück.
Aratan dachte nicht mehr an die Männer, denn für Feiglinge
ist
in seinem Herzen kein Platz.
Nachdem die Verwundeten versorgt worden waren, machte sich die Gruppe
auf
den Rückweg durch die „Alten Wege“.
Als Aratan in die Dunkelheit ging, umklammerte er wieder fest das Seil
Die Gruppe war alsbald in größter Gefahr, denn der Koch der
Expedition
wurde von den Stimmen verführt und wollte ihnen folgen.
Dies war weit gefährlicher als der Kampf zuvor, denn Aratans
Lederseil
wurde bis zum zerreißen gespannt, und es ist nicht auszudenken,
was
geschehen wäre, wenn es nicht gehalten hätte.
Nachdem die Finsternis durchschritten wurde, erreichte die Gruppe den
Ort,
von dem sie vor drei Tagen aufgebrochen war.
Aratan verabschiedete sich von seinen alten und neuen Freunden und
setzte
seine Reise fort.
In Aratans Herz war Trauer, denn obwohl die Verdani in ein neues Dorf
zogen,
und beschlossen die Ereignisse zu vergessen, so war doch das Paradies
verloren.
Der Apfel der Versuchung war den Verdani gegeben worden, und es ist nur
eine
Frage der Zeit, bis sich diese Welt für immer verändern
wird....
Sternenklang
Aratans nächste Reise führte ihn nach Mittelerde.
Sir Eldacar, Hüter des nördlichen Arthedains und Botschafter
des
stellvertretenden Fürsten Âr-Dras, dem Herrn von Fogwaih,
lud trotz
der schweren Zeiten zum Feste.
Dazu waren alle Freunde und Waffenbrüder willkommen.
Auch eine Hochzeitsgesellschaft wurde erwartet.
Die alte Sommerresidenz jenes Herrschers des Landes, kein geringerer
als sein
eigen Bruder, wurde zur Ankunft der Gäste bereitet.
Da die Gegend sehr nah am Feindesland liegt, wurden die meisten
Niederlassungen
bereits aufgegeben, und alle Reisenden hatten ein ungutes Gefühl.
Nicht viele Nachrichten kamen in diesen Tagen aus Rêthal, und
noch
weniger waren gut.
Man munkelte, die Gegend sei nicht mehr sicher und es würden
merkwürdige
Dinge an der Ostgrenze zum Reich des Hexenmeisters vor sich gehen, denn
es
war von Stimmen und Schatten in der Nacht die Rede.
Aratan war nicht nach einem Fest zumute, sondern er hatte das
Gefühl,
dass seine Hilfe hier vonnöten sein würde.
Schon bald sollten sich seine Befürchtungen bewahrheiten, denn
zwei hinterhältige
Schwarzmagier versuchten Sir Eldacar, durch ein Geschenk zu versteinern.
Der Anschlag schlug fehl und eine junge Frau wurde von dem Zauber
getroffen.
Von nun an kümmerte sich Aratan, mit vielen anderen Gästen
und
Reisenden um die Lösung dieses Problems.
Unter anderem wurden mehrere Magier gesucht, von denen sich einer im
Sumpf
aufhalten sollte.
Aratan ging mit einigen anderen Reisenden in den Sumpf, wobei die
Gruppe von
zwei Bauern Namens „Ulf“ und „Heinz“ geführt wurde, die dem
Einsiedler
Kartoffeln brachten.
Schon bald erreichte die Gruppe die Gegend, aber von dem Einsiedler
fehlte
jede Spur.
Aus nahe gelegenen Gräbern erhoben sich einige Grabunholde, gegen
die
ein heftiger Kampf entbrannte.
Mit Mühe und Not konnte die Gruppe sich zurückziehen, und
traf dann
auf den Einsiedler.
Der Einsiedler erzählte von den dunklen Machenschaften eines
sogenannten
„Marshall Ordomeer“, der früher der Herr über das Land
gewesen ist,
und sich nun dem Hexenmeister angeschlossen hatte.
Bald darauf griffen dann auch schon die ersten Truppen in der Nacht an,
und
die Lage wurde immer bedrohlicher.
Am darauf folgenden Tag wurde weiter nach einer Lösung für
die Arme
Frau gesucht, was aber durch die Angriffe erschwert wurde.
Zum Glück wurde eine Lösung gefunden, und mit Freude
hörte
Aratan davon, das die Frau wieder entsteinert worden war.
Am dritten Tag griffen die Truppen des Hexenmeisters, unter der
Führung
von zwei Schwarzmagiern die Ortschaft an
Es entbrannte an mehreren Stellen heftige Kämpfe und Aratan
konzentrierte
seine Angriffe auf die beiden Schwarzmagier.
Nachdem er beide mit seinen Pfeilen verletzt hatte, wurde er von einem
Blitzzauber
eines der Schwarzmagier getroffen.
Dieser Kampf war für Aratan damit beendet, und seine Schmerzen
linderten
sich, als er bald darauf hörte, dass der Feind vernichtet
worden
war.
Die vergangenen Tage waren sehr gefährlich gewesen, denn Aratan
wurde
drei mal von den Gefolgsleuten des Marshall niedergeschlagen, und
einmal vom
Blitz getroffen.
Nachdem nun keine unmittelbare Gefahr mehr drohte, verabschiedete sich
Aratan
von seinen alten und neuen Weggefährten.
Er packte seine Sachen, hing sich seine Umhängetasche über
die Schulter
und ging dann über die Brücke in den Wald.
Im Wald angekommen drehte sich Aratan noch einmal um und schaute auf
den Platz
des letzten Abenteuers.
Aratan hatte sich doch schon so oft vorgenommen vorsichtiger zu sein,
aber
wie immer hatte er sich viel zu oft in Gefahr gebracht.
Aratan dachte noch einmal an „Falke“ und „Calandriel“, denn gemeinsam
hatten
die drei ein verdorrtes Bein amputiert, und wieder nachwachsen lassen.
Aratan dachte ebenfalls an „Mordenkainen“, denn er hat Aratan heiliges
Wasser
gegeben, dass in Verbindung mit den Pfeilen für einen
Schwarzmagier zu
einer gefährlichen Waffe wurde.
Aratan lächelte, denn er war nicht der Einzige, der sich um die
Welt
und ihr Lebewesen sorgte.
Der Winter näherte sich nun mit großen Schritten, und Aratan
beschloß
etwas Ruhe zu suchen, um im nächsten Jahr wieder die Welt zu
bereisen,
auf dass irgendwann einmal überall Frieden herrschen möge.
Das Böse schläft nie.....und es wird für Aratan noch
viel zu
tun geben....
Naurinc
Aratan verbrachte den Winter in seiner Heimat in Ruhe und
Frieden und
hatte Gelegenheit seine Familie und seine Freunde zu besuchen.
Lange, zu lange war er nicht mehr daheim gewesen und war sehr froh alle
lieben
Menschen bei bester Gesundheit wiederzusehen.
In den dunklen Monaten hatte Aratan Zeit seine Ausrüstung zu
vervollständigen,
und er lies einige Dolche und ein Schwert im Nachbardorf anfertigen.
Ein kurzer Reiterbogen nebst großem Rückenköcher
vervollständigte
seine Ausrüstung, denn diese Welt wurde immer unsicherer, und
Aratan
wollte auf alle Gefahren vorbereitet sein.
Nachdem der Schnee in den Bergen zu schmelzen begann, war es Zeit
aufzubrechen,
und Aratans nächste Reise sollte ihn nach Khemara bringen.
Dies gestaltete sich aber schwieriger als beabsichtigt, denn als Aratan
den
Fluß Noscoron erreicht war die Brücke von Beregrant durch
Eisschollen
und Hochwasser eingestürzt.
Die Furten im Norden sind bei Hochwasser oft unpassierbar und so blieb
Aratan
nichts anders übrig als nach Norden zum Gut von „Tormund von
Beregrant“
auszuweichen, nicht nur um vom Einsturz zu berichten, sondern auch um
ein
Lager für die Nacht zu suchen. Aratan war nicht der einzige
Reisende,
und so erreichte die kleine Gruppe in der Nacht das Gut, welches fernab
aller
Handelstraßen gelegen, nur selten besucht wurde.
Als Aratan den Weg mit der Kraft der Sonne, des Mondes und der
Sterne
beleuchtete, fielen ihm gleich merkwürdige Spuren auf.
Der Boden war schlammig und aufgewühlt und einige schwere
Fußabdrücke
waren zu sehen, die auf einmal endeten, und sich in zwei Schleifspuren
fortsetzten,
als ob jemand über die Stiefelabsätze über den Boden
weggeschleift
worden wäre.
Die Spur endete an einem nahe gelegenen Sumpf.
Die Nacht war zu dunkel um alle Spuren genau zu verfolgen, und um sie
nicht
zu zertreten beschloß Aratan nun erst einmal das Nachtlager
aufzuschlagen.
Als Aratan das Gut betrat waren bereits einige der Reisenden
beschäftigt
nach Schlüsseln für die Türen zu suchen, denn
merkwürdigerweise
war kein Bewohner anwesend.
Aratan hatte nun noch ein merkwürdigeres Gefühl und fand
schließlich
neben einem umgestürzten Holzkarren ein Schlüsselbund.
Mit den Schlüsseln konnten dann die Türen geöffnet
werden,
und Aratan bat die Reisenden in den Räumen nichts anzurühren
(woran
sie sich aber leider nicht hielten)
Sehr merkwürdig war auch, dass die Tür zu einer kleinen
Bibliothek
aus den Angeln gerissen war.
Aratan sah sich die verschiedenen Räume genau an, und erkannte,
dass
die Bewohner das Gut sehr schnell verlassen hatten, oder eventuell
sogar von
hier verschleppt wurden.
Die Vorkommnisse wurden noch merkwürdiger, denn in der Taverne
waren
Stimmen von Geistern zu hören, so sagten jedenfalls einige der
anderen
Reisenden.
Nachdem Aratan eine warme Mahlzeit zu sich genommen hatte, wurde es auf
einmal
sehr unruhig, denn plötzlich war an einer Hauswand ein heller
roter Lichtpunkt
zu sehen, der sich suchend über den Hofplatz bewegte.
Aratan wußte, dass dies nichts Gutes zu bedeuten hatte und griff
nach
seinem Bogen und bereitete sich auf das vor was nun aus der Nacht
kommen würde.
Ein schreckliches Zischen war zu hören, und eine widerliche
Kreatur tauchte
aus der Dunkelheit auf und spuckte mit einer ätzenden und
lähmenden
Flüssigkeit um sich.
Bei der Kreatur handelte es sich nicht um ein natürliches Wesen,
sondern
es schien als ob der Sumpf selbst lebendig geworden war.
Sumpfgrass und Algen bedeckten den Kopf, und ein großes
grünes
Auge sah Aratan voller Haß an.
Der übrige Körper schien nur aus Erde, Schlamm und
abgestorbenen
Pflanzen zu bestehen.
Aratan schoß Pfeil um Pfeil in diese Kreatur, die dann vor seinen
Pfeilen
zurückwich.
Als alle Pfeile verschossen waren zog Aratan sein Schwert und
stürzte
sich mit anderen mutigen Kriegern auf das Monster, das daraufhin in
Stücke
gehackt wurde.
Zurück blieb nun ein Haufen übel riechender Schlamm
Diese Kreatur hatte aber leider bereits einige Opfer gelähmt, die
aber
durch einige erfahrene Heiler schnell behandelt werden konnten.
Einige Minuten später tauchte wieder eine Kreatur auf, die sich
nicht
im mindesten vom ersten Monster unterschied.
Der Sumpf selbst war lebendig geworden und griff also immer wieder die
Reisenden
an.
Aratan wußte nun was mit den anderen Bewohnern geschehen war und
beschloß
alles zu tun, um diesen Ort vom Monster zu befreien.
Am nächsten Tag wurden Forschungen angestellt, und es gelang
einigen
Reisenden an Informationen über das Monster zu gelangen.
Anscheinend wurde der Sumpf durch eine Art Lebenssfunken immer wieder
neu
belebt, der nicht auf herkömmliche Art und Weise zu vernichten war.
Unter anderem war in den Aufzeichnungen beschrieben wie dieser
Lebensfunken
durch ein Ritual zerstört werden konnte.
Die benötigten Komponenten wurden von den Reisenden gesammelt, die
vor
allem aus einigen heimischen Pflanzen bestanden.
Alle Pflanzen bis auf eine wurden gefunden, aber der letzte „Blutmohn“
wuchs
auf einer kleinen Insel, die sich 10 Meter weit im Sumpf befand.
Aratan band sich sein Seil um den Bauch und kroch durch den Schlamm und
Morast,
der immer tiefer wurde und ihn zu verschlingen drohte.
Schließlich gelange er in freies Wasser, was ihm nun das
Schwimmen
ermöglichte.
Zahlreiche Kreaturen umschwammen seinen Körper und Aratan
biß die
Zähne zusammen, und mochte gar nicht daran denken wobei es sich
dabei
wohl handeln könnte.
Kurz bevor Aratan die Insel erreichte biß eines dieser Wesen,
(bei denen
es sich um Schlangen handelte) in sein Bein.
Aratan kroch die Insel empor und schöpfte nach Atem.
Ihm war kalt und eine Lähmung breitete sich vom Bein aus, die
schließlich
seinen ganzen Körper ergriff.
Mit letzter Kraft pflückte Aratan die Pflanze und steckte sie in
seine
Hosentasche.
Aratans Lichtzauber wurde immer schwächer, bis schließlich
die
Dunkelheit ihn umfing.
Dank des Seiles konnte „Varric“ Aratan aus dem Sumpf ziehen, und wurde
dann
in der Taverne von der Elfe „Kayakiel“ behandelt.
Aratan war den beiden sehr dankbar, denn er mochte nicht daran denken
was
ohne die Kraft von Varric und ohne die heilenden Zauberkräfte von
Kayakiel
geschehen wäre.
Nun war es möglich die Ritualkomponenten zu mischen und den Zauber
vorzubereiten.
Eine Stunde später fühlte Aratan sich soweit besser, dass er
wieder
auf dem Hof stand als das Monster erneut angriff.
Mit Hilfe von Licht war es möglich das Monster in den Ritualkreis
zu
treiben, aus dem es dann nicht mehr fliehen konnte.
Mit Hilfe eines wirkungsvollen (aber schrecklichen) Liedes war es
möglich
den Lebensfunken des Monsters zu schwächen.
Als dann ein Brandpfeil das Monster traf zerfiel es zu Asche, und der
Lebensfunken
löste sich auf.
Nie wieder würde diese „Funke“ den Sumpf zu einem Monster beleben
können.
Am nächsten Tag stellte Artan mit „Mordenkainen“ noch einige
Forschungen
in der Kräuterkunde an, und verließ dann den Ort.
Aratan hatte die Hoffnung, dass sich bald wieder ein neuer
Besitzer
finden lassen würde, der das eigentlich schöne Land wieder
bewirtschaften
würde.
Aratan trauerte um die getöteten Bewohner, war aber froh, dass
hier nun
wieder Frieden Einkehr hielt.
Alleine hätte er das Monster niemals besiegen können, und nur
dank
der Gemeinschaft aller Reisenden war es möglich gewesen der Gefahr
Einhalt
zu gebieten....
NFT - "Ungewisses Schicksal"
Aratan erreichte nach langer Wanderung das Königreich Lyrabor, in
dem
die Elfenkönigin Lyxante herrscht.
Im Land hatte es vor kurzer Zeit einen großen Krieg gegeben, und
Aratan
wußte nicht wer gewonnen hatte und war deshalb auf seinem Weg
sehr vorsichtig.
Der Frühling lies alle Pflanzen wachsen, denn die Sonne hatte
schon merklich
an Kraft gewonnen.
Aratan reiste zusammen mit der Elfe Kayakiel und dem Elfen Calandriel,
mit
denen er erst kürzlich das Abenteuer mit dem Sumpfmonster
bestanden hatte.
Aratan war gerade in ein Gespräch vertieft als er in einiger
Entfernung
im Wald Stimmen hörte.
Wachsam näherte er sich den Stimmen und stellte fest, dass er sich
um
ebenfalls um alte Weggefährten handelte.
Die Freunde waren die Kenderin July, der Magier Vaelin, und der
Abenteurer
Kell.
Zusammen setzte die Gruppe die Reise fort und erreichte nach kurzer
Zeit eine
kleine Ortschaft.
Hier wurde das Nachtlager aufgeschlagen, und die Gruppe saß noch
lange
am Lagerfeuer um über alte Abenteuer zu berichten.
Im Laufe des Abends erhielt die Gruppe Kenntnis davon, dass
irgendwelche sehr
mächtige magische Artefakte gesucht wurden.
Um zu verhindern dass sie in feindliche Hände gerieten, sollte am
nächsten
Tag eine Expedition zusammengestellt werden.
Die genaueren Umstände waren Aratan aber nicht bekannt.
Am nächsten Tag begann die Suche und nach einiger Zeit traf der
große
Troß aus Kriegern, Magiern und anderen Abenteurern auf eine
kleine Elfentruppe,
die sich weigerten den Weg freizugeben.
Aratan konnte die Verhandlungen zwischen den Anführern nicht
hören,
aber schließlich einigten sich die Parteien.
Es wurde ein Zweikampf zwischen den beiden Anführern
durchgeführt,
der nach einem kurzen Schlagabtausch endete, denn der Elf war dem
menschlichen
Gegner an Größe und Geschwindigkeit überlegen.
Trotz der Niederlage ließen die Elfen nun die Gruppe ziehen.
Aratan ging nun als Kundschafter voraus und nachdem einige weitere
Meilen
zurückgelegt worden waren hörte er in einiger Entfernung
laute Stimmen.
Aratan war sich nicht sicher ob es sich hierbei um Orks handeln
würde,
und darum setzte die Gruppe vorsichtig ihren Weg fort, bis sie
schließlich
auf einige schwer verwundete Zwerge trafen.
Die Zwerge kamen direkt aus einer Schlacht, und obwohl es sich bei
allen um
starke und zähe Krieger handelte, mußten sie dem
zahlenmäßig
überlegenen Gegner weichen.
Aratan kümmerte sich um einen Zwerg und mit Hilfe der Kraft der
Natur
konnte er seine schweren Verletzungen heilen.
Nachdem alle Zwerge geheilt worden waren setzte der Trupp seinen Weg
fort,
und nur Vaelin und Kell blieben zurück und begleiteten die
geschwächten
Zwerge.
Wiederum einige Meilen später sah Aratan nun die Gegner, die oben
auf
einem kleinen Hügel Stellung bezogen hatten.
Obwohl versucht wurde Verhandlungen zu führen, griff der Feind
sofort
an und konnte nach einem kurzen Kampf besiegt werden.
Zum Glück sprudelte in der Nähe eine klare Quelle, und so
konnten
sich die Krieger nach dem Kampf erfrischen.
Nach dieser kurzen Pause wurde der Weg fortgesetzt, denn nun war klar,
dass
der Feind ebenfalls auf der Suche nach den verschwundenen Artefakten
war.
Der Weg endete an einem steilen Hang, der zuerst begehbar war, dann
aber schließlich
so steil wurde, dass die schwer gerüsteten Krieger diesen Weg auf
keinen
Fall beschreiten konnten.
Eine kleine Gruppe bestieg den Hang, um von oben die Stellung zu
sichern und
die Gegend nach einem anderen Weg zu erkunden.
Hierfür kletterte Calandriel voraus und befestigte einige Seile.
Aratan war froh, den schnellen und leichtfüßigen Elf als
Weggefährten
an seiner Seite zu haben, denn der Hang war selbst für einen
Waldläufer
sehr steil und schwer zu erklettern.
Oben befand sich ein großes Felsplateau, und es schien als ob der
Wald
hier immer dichter werden würde.
Nach einigen Schritten stieß Aratan hier aber gegen eine
unsichtbare
Barriere, die das Plateau wie eine runde Kuppel zu umschließen
schien.
Aratan berichtete Calandriel von dieser Barriere, der daraufhin eine
Analyse
des Kraftfeldes durchführte.
In der Zwischenzeit wurde ein kleiner Weg gefunden, der in einer
Schlucht,
den leichteren Aufstieß für die Krieger ermöglichte.
Die Analyse der Magie dauerte sehr lange, und in der Zwischenzeit hatte
sich
die gesamte Gruppe auf dem Plateau versammelt.
Calandriel kam auf die Idee, dass es vielleicht möglich wäre
das
Kraftfeld an einem Punkt zu schwächen, und es wurde hierfür
ein
Tor gebaut, dass an das Kraftfeld gelehnt wurde.
Calandriel leitete das Ritual, dass hoffentlich den Durchgang schaffen
würde.
Dann konzentrierten alle Magier ihre Kraft auf einen Punkt und es
öffnete
sich zum Glück ein Durchgang.
Aratan sowie alle anderen Magier waren sehr geschwächt und wurden
durch
den Zugang in die Kuppel getragen.
Nachdem der letzte Magier zusammen brach, schloß sich kurze Zeit
späterer
der Zugang.
Die Gruppe war nun im inneren der Kuppel gefangen und setzte nun ihren
Weg
fort.
Nach einige Zeit erreichten die Abenteurer eine alte verfallene Stadt,
dessen
Stadtmauer aus purem Kupfer zu bestehen schien.
Ein Riß hatte sich in der Mauer gebildet, durch den der Zugang
zur Stadt
möglich war.
Plötzlich sah Aratan in einiger Entfernung seltsame Wesen, die er
noch
nie zuvor gesehen hatte.
Sie hatten die Körperfarbe von Kupfer und es war nicht ersichtlich
ob
es sich bei ihren langen Klingen um Klauen oder um geschmiedete Waffen
handelte,
denn sie bestanden wie der übrige Körper aus Kupfer.
Mit den Wesen wurden Verhandlungen geführt, woraufhin sich die
gesamte
Gruppe in der Stadt umsehen durfte.
Es wurde ein alte Bibliothek gefunden, in der als einziges
Fundstück
nur noch ein kleiner steinernen Obelisk vorhanden war.
Die Forschungen liefen nicht so gut, weil anscheinend einige Abenteurer
zuvor
schnell einige Schriftstücke an sich genommen hatten, und das
gewonnene
Wissen für sich alleine behielten.
Die Inschrift auf dem Stein erzählte von einer „Zuflucht“ die sich
in
der Nähe befinden sollte.
Aratan machte sich sofort auf die Suche und kletterte wieder einen
steilen
Hang hinauf.
Aratan folgte dem ausgetretenen Weg und sah dann eine große
Schlucht,
an dessen Rand sich eine Winde befand.
Aratan schaute über den Rand und sah in etwa 30 Metern Tiefe einen
kleinen
Felssims, der gerade genug Platz für 4 Personen bot.
July, Kayakiel, Calandriel und Aratan ließen sich abseilen und
entdeckten
einen schmalen Gang der in die Dunkelheit führte.
Der Gang war so schmal, dass man nur kriechend hinein gelangen konnte.
Aratan kroch einen Meter hinein und schnitt mit seinem Dolch die
Spinnweben
durch, die sehr dicht und sehr fest den Zugang blockierten.
Aratan mochte gar nicht daran denken welches Spinnenmonsturm solche
dichten
und dicken Fäden zu spinnen vermochte.
Aratan kroch einen Meter weiter und sah dann, dass eine große
steinerne
Platte den Gang versperrte.
In der Zwischenzeit wurde am Eingang ein Mechanismus gefunden bei dem
es sich
um ein Schloß handelte.
Calandriel untersuchte das Schloß und entdeckte um die „V“
Förmige
Vertiefung einige kleine Kupferspänne, woraus zu schließen
war,
dass der Schlüssel aus Kupfer bestehen mußte.
Aratan wollte einen Abdruck des Schlosses herstellen, und dachte sofort
an
die lyraborischen Münzen, denn sie bestanden aus einer Art Ton.
Daraufhin führte Aratan die lyraborische Geldwährung einer
neuen
Verwendung zu, denn er kaute die Münzen und formte aus der
entstandenen
Masse einen Abdruck des Schlüssels.
Der Krieg hatte anscheinend dafür gesorgt, dass diese neue
Währung
eingeführt werden mußte.
Aratan war darüber nun sehr dankbar, denn Kupfermünzen
hätte
er nicht für den Abdruck formen können.
Der Abdruck wurde dann an das Seil gebunden, und ein Zwerg stellte,
oben
am Rande der Schlucht, einen kupfernen Schlüssel her.
Der Schlüssel wurde dann von Aratan ins Schloß gesteckt und
der
Schloßmechanismus bewegte sich ein wenig.
Obwohl der Schlüssel perfekt paßte schien hier noch etwas
Magie
zu fehlen und Calandriel stellte einige versuche an.
Dank Calandriels Magie war es schließlich möglich die
Steinplatte
soweit zu öffnen, das sie mit einem Stein nach unten geschlagen
werden
konnte.
Der Weg war nun frei, und aus dem Gang wehte den Abenteurern ein kalter
Lufthauch
entgegen.
Da July sich sehr gut mit Fallen auskannte, wurde sie angeseilt und
kroch
in den dunklen Gang.
Nach einigen Metern begegnet July einer Spinne, die rechtzeitig mit
einem
gezielten Schuß aus der Handarmbrust getötet werden konnte.
Der Schuß halte laut durch den Gang und Aratan dachte mit
Schrecken
daran, welchem Monstrum July gerade begegnet war.
Der Weg war nun sicher und Kayakiel und Calandriel folgten July in den
Gang.
Bevor Aratan in den Gang kroch, sah er wie das Kupfer im Schloß
zu schmelzen
begann und versuchte seinen Weggefährten schnell zu folgen, aber
die
Steinplatte schloß sich vor seinen Augen.
Seine Freunde waren somit gefangen, und auch wenn sich ein neuer
Schlüssel
formen lies war doch Calandriel nicht da um mit seiner Magie denn Weg
erneut
zu öffnen.
Aratan war verzweifelt, schöpfte aber neue Hoffnung, als zwei
Teile des
originalen Schlüssels gefunden wurden.
Die beiden Teile wurde von den Kupferwesen wieder zusammengefügt.
Mit Hilfe des Schlüssels war es dann möglich den Gang wieder
zu
öffnen und seine drei Weggefährten konnten nun das
Höhlensystem
verlassen.
Aratan hatte nun kein Interesse mehr die Höhlen selbst zu sehen,
und
war froh, dass die vier Weggefährten nun wieder zusammen waren.
Dann ließen sich die vier wieder am Seil empor ziehen.
Die Abenteurer waren alle müde und erschöpft und das
Kupfervolk
war sehr freundlich, denn es ließ alle Abenteurer das Kraftfeld
passieren.
Im Lager angekommen ruhten sich July, Kayakiel, Calandriel und Aratan
von
ihrem Abenteuer aus und berichteten Vaelin und Kell von ihren
Erlebnissen.
Vaelin und Kell berichten ebenfalls von ihren Erlebnissen, denn sie
hatten
in der Zwischenzeit mit einem Waldläufer namens Tanis im Wald
einen alten
Turm gefunden, in dem sich auch Artefakte befinden sollten.
Es ging auch das Gerücht umher, dass irgendwo ein untoter „Lich“
sein
Unwesen treiben würde, der nur vernichtet werden konnte, wenn sich
das
Herz finden ließe.
Vaelin dachte daran, dass sich vielleicht das Herz im Turm befinden
würde.
Um zu verhindern, das der „Lich“ in den Turm kommen könnte hatte
der
Landesherr „Sire Tuok“ den Turm magisch abgesichert, und war daraufhin
in
seine Festung zurückkehrt um dort die Nacht zu verbringen.
In der Nacht wurde das Dorf von Untoten angegriffen, und die
Angriffswellen
wollten kein Ende nehmen, weil die Untoten immer wieder neu belebt
wurden.
Selbst am Morgen griffen die Untoten das Lager an, und daraus war
ersichtlich,
dass es sich bei dem „Lich“ um einen sehr mächtigen Nekromanten
handeln
mußte.
Beim ersten Angriff wurden July, Vaelin und Aratan verletzt und
mußten
sich in Sicherheit bringen.
Zum Glück hatte Calandriel einen Heiltrank, so dass Aratans Wunde
geschlossen
werden konnte, es blieb aber keine Zeit die Wunde vorher zu reinigen.
Aratan biß die Zähne zusammen und stürzte sich in den
Kampf,
und schoß Pfeil um Pfeil in die verwesenden Monstren, voraufhin
einige
von Ihnen vernichtet wurden.
Nach dem Kampf kümmerte sich Kayakiel um die geschlossene Wunde,
die
aufgeschnitten und dann gereinigt wurde.
Dank der Magie von Kayakiel konnte Aratan geheilt werden, und verdankte
der
Elfe inzwischen sehr viel, denn schließlich war sie auch
diejenige gewesen,
die ihn vor einigen Wochen von der Vergiftung geheilt hatte.
Es konnte sicherlich nicht mehr lange dauern, bis der Nekromant neue
Untote
erschaffen hatte, daher war es also doch wichtig in den Turm zu kommen
um
dort vielleicht die Lösung für die Probleme zu finden.
Aus diesem Grund wurde eine Gruppe zusammengestellt, die versuchen
wollte
in den Turm einzudringen.
Aratan, die Weggefährten und andere Abenteurer sicherten statt
dessen das Lager.
Die Gruppe, die in den Turm eindringen wollte, handelte wider den
Befehl von
Sire Tuok, denn schließlich war er derjenige der den Turm magisch
versiegelt
hatte.
Es ist zu hoffen, dass die beteiligten Abenteurer Gnade vor den Augen
von
Sire Tuok erhalten, denn schließlich wollten sie nur dafür
sorgen,
dass die ständigen Angriffe ein Ende nahmen.
Nach etwa zwei Stunden erreiche ein Bote das Lager und berichtete
davon, dass
die Krieger auf heftigen Widerstand gestoßen waren.
Aratan machte sich große Sorgen und begleitete mit einigen
Freiwilligen
den Boten, um die andere Gruppe aus ihrer Not zu retten.
Als Aratan am Turm eintraf, stellte er fest, das die Krieger sehr gut
ohne
Verstärkung auskamen und machte sich nun sorgen, um July, Vaelin
und
Kell, die mit wenigen anderen im Lager zurück geblieben waren.
Kayakiel kümmerte sich um Verwundete und Calandriel kam auf die
Idee
für einen besonders schwer Verwundeten eine Trage zu bauen.
Kayakiel, Calandriel und Aratan suchten einige große Äste
und bauten
daraus die Trage, mit der dann der Verwundete ins Lager transportiert
wurde.
Auf dem Rückweg erkundeten Calandriel und Aratan die Gegend,
stießen
aber zum Glück auf keine weiteren Gegner.
Die Weggefährten beschlossen nun schnellstmöglich abzureisen,
um
endlich vielleicht mal ein Land zu finden in dem nicht ständig
Krieg
herrschte und in dem nicht immer eine ganze Welt zu retten war.
Aratan war froh alle seine Freunde bei bester Gesundheit zu wissen und
setzte,
in der Hoffnung sie alle bald wiederzusehen, alleine seinen Weg fort...
Kupferschmiede 5
Aratan setzte zusammen mit Vaelin seine Reise fort, denn sie
wollten
sich mit den anderen Mitgliedern des silbernen Pfeils in Trisbor
treffen,
um dann zu sehen was in und um die Kupferschmiede geschah.
Aratan hatte Teleri, Yllana, Dorkas und Vaelin als nette Menschen
kennengelernt,
und bat darum sie auf ihren Reisen zu begleiten.
Auf ihrem Weg zur Kupferschmiede begegnet ihnen ein kranker Mann, der
sich
mühsam nach Trisbor schleppte.
Teleri und Aratan begleiteten den Mann zurück nach Trisbor und
behandelten
dort die Krankheit.
Zum Glück war das Sumpffieber noch nicht weit fortgeschritten, so
das
für die Heilung nur ein Tag benötigte wurde.
Mit etwas Verspätung machten sich Teleri und Aratan nun auf den
Weg
zur Kupferschmiede.
Bei der Kupferschmiede angekommen erhielten die beiden einen Brief, der
sie
darüber informierte, dass Yllana Vaelin und Dorkas bereits auf den
Weg
nach Norderheim waren.
Es war in der Nähe des kleinen Ortes „Porks“ gesichtet worden und
es
war zu Hoffen dass die Hilfe nicht zu spät kam.
Bei Porks handelt es sich um Monster bzw. Geister, die wie menschliche
Schweine
aussehen und sehr gefährlich, stark und zäh sind.
Teleri und Aratan brachen sofort Richtung Norderheim auf, denn es war
besser
wenn sich die gesamte Gruppe gemeinsam den Gefahren stellen würde.
Als die beiden noch eine Wegstunde vom Dorf entfernt waren sprangen
fünf
Porks hinter einem Busch hervor.
Teleri legte einen Pfeil auf die Sehne und schoß dem Pork direkt
in
die Brust.
Dieser schien, von der für einen Menschen tödlichen Wunde,
nur
kurz abgelenkt zu sein und stürmte weiter auf Teleri und Aratan zu.
Aratan war über die Zähigkeit dieser Monster sehr
überrascht
schoß ebenfalls einen Pfeil auf den Pork ab, der aber ebenfalls
kaum
Wirkung zeigte
Die vier anderen Porks waren bereits sehr nahe und Teleri und Aratan
ergriffen
die Flucht.
Zum Glück konnten die beiden schneller als die Monster laufen und
erreichten
nach einer atemlosen Jagd Norderheim.
Von weitem fiel Teleri auf, dass dort viele Zelte aufgebaut waren, und
vorsichtig
näherten sich die beiden den ersten Zelten.
Im Lager saßen Yllana, Dorks und Vaelin, die gerade dabei waren
Fleisch
zu grillen.
Aratan freute sich seine Weggefährten bei bester Gesundheit
wiederzusehen.
Der kleine Ort war Raub der Flammen geworden, denn kein Krieger
war
rechtzeitig angekommen um Norderheim gegen die Porks zu verteidigen.
Lediglich die Taverne war der Verwüstung entronnen, und wurde
kurzerhand
zum Lazarett umfunktioniert.
Aratan war nicht klar wer die Porks waren, und warum sie dieses
Massaker
angerichtet hatten.
Das Dorf wurde in der folgenden Zeit immer wieder angegriffen und nur
mit
Mühe konnten die Monster zurückgeschlagen werden.
Der Kampf tobte um Aratan der bereits alle Pfeile verschossen hatte,
und
dann Schwert und Dolch zog um sich zu verteidigen.
Neben ihm standen seine Weggefährten, die sich ebenso tapfer
kämpften
und Pork um Pork vernichteten.
Aratan war froh so tapfere Menschen seine Freunde zu nennen, und neben
ihnen
dieses Abenteuer zu bestehen.
Der silberne Pfeil hatte an diesem Tag schon viele Kämpfe
bestritten,
aber als die Dämmerung einsetzte wurde Aratan von den Porks
überrascht
und zu Boden geschlagen verletzt.
Es gab an diesem Tag so viele Kämpfe, dass Aratan sich nicht
erinnerte
wie oft er Krieger hatte heilen müssen, und mit jeder Heilung
wurden
seine Kräfte schwächer.
Er wusste nicht einmal mehr, ob er versucht hatte sich selbst zu
heilen,
aber er war sich sicher dass Vaelin und Dorkas ebenfalls verletzt
wurden
und Teleri stets an seiner Seite war um ihm dabei zu helfen seinen
Heilzauber
zu wirken
Gegen Ende des Tages nahmen die Angriffe ab, aber Aratan wußte,
dass
dies die Ruhe vor dem Sturm war.
Am nächsten Tag stellten viele Abenteurer fest, dass aus ihren
Lagern
Gegenstände gestohlen worden waren.
Sehr verwunderlich war auch, dass kurze Zeit später ein
Händler
lauthals durchs Lager zog und mit einer Trommel auf einen großen
Verkauf
hinzuweisen.
Aratan war sich sicher dass es sich bei dem Händer um einen Dieb
handelte
und war wie viele andere Abenteuerer schnell beim Händler um dort
nach
dem Rechten zu sehen.
Es fanden sich schnell viele der gestohlenen Gegenstände an.
Der Dieb wurde gefangen genommen und an einen Baum gebunden, wobei er
sich
heftig werte und dabei mehrfach durch Schläge auf den Kopf
betäubt
werden mußte.
Der Mann hielt einfach nicht den Mund und selbst den Strick mit dem er
gefesselt
wurde, wollte er verkaufen, was einige weitere Schläge zur
Folge
hatten.
Nachdem Aratan nach einem weiteren Pork Angriff aufgefallen war, dass
niemand
mehr an den Baum gebunden war, erfuhr er, dass der diebische
Händler
an den Kopfverletzungen gestorben war.
Er sollte heute nicht der einzige Tote bleiben, den kurze Zeit
später
wurde einigen zwielichtigen Personen, einer der Handlanger des
diebischen
Händlers übergeben.
Die Anführerin der Gruppe tötete den Handlanger und Aratan
war
zu überrascht um rechtzeitig etwas tun zu können.
Er stellte die Frau zur Rede, wurde dann aber von einem
Leibwächter
Namens „Luigi“ bedroht, der auf Aratan einen gefährlichen Eindruck
machte.
Kurz bevor es zu Handgreiflichkeiten kommen konnte, mischte sich der
Troll
„Harun“ ein, den Aratan schon früher als freundliches Wesen kennen
gelernt
hatte.
Harun wollte die Lage beruhigen und schlug dem Mann auf den Kopf,
der
daraufhin tot zusammen brach.
Damit hatte niemand gerechnet, denn Harun wollte den Mann gar nicht
töten.
Kurze Zeit später stellten sich bei einigen Abenteurern
schreckliche
Kopfschmerzen ein, und eine Stimme sprach zu Aratan „Ich werde mich
rächen“
Ebenso wie Aratan erging es einer Frau Namens Lace, dem Troll Harun,
und
Varric.
Anscheinend handelte es sich um den Geist von Luigi, der keine Ruhe
finden
konnte, denn seine sterblichen Überreste waren ohne den Segen
seines
Gottes „Pargos“ verbrannt worden.
Im Laufe des Tages wurden die Kopfschmerzen immer schlimmer und am Ende
konnte
sich Aratan nicht mehr konzentrieren, denn die Stimme schrie in seinem
Kopf.
Eine kurzzeitige Besserung lies sich durch eine Massage des Kopfes
erreichen,
aber am meisten half nun Dorkas weiter, der auf Aratan beruhigend
einsprach
und ihm Kraft gab der Stimme zu widerstehen.
Zum Glück gelangte Aratan an eine Ritualanleitung mit deren Hilfe
Dorkas
ein Ritual vorbereiten konnte, dass der Seele von Luigi Frieden geben
würde.
Am späten Abend wurde der Geist zu einem Ritualkreis gelockt und
Dorkas
sprachen den Segen über den Geist.
Nachdem der Geist mit , Dorkas, Lace, Harun, Varric,und Aratan Met
getrunken
hatte konnte er mit drei Goldmünzen den Weg ins Jenseits antreten.
Die Lage war in den vergangenen Tagen immer gefährlicher geworden,
so
gefährlich, dass Teleri und Yllana beschlossen nach Trisbor zu
gehen
um von dort Hilfe zu holen.
Schweren Herzens verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden und
wünschte
ihnen auf ihrem gefährlichen Weg viel Glück.
In der Zwischenzeit waren Informationen beschafft worden, die
beschrieben
wie gegen die Wildschweine vorgegangen werden könnte.
Offensichtlich wurden die Wildscheine durch zwei korrumpierte Schamanen
beschworen,
die es ab nun zu bekämpfen galt.
Hinter diesen Schamanen stand aber noch ein weitaus mächtiger
Gegner,
dessen Namen und Ziele Aratan aber nie erfahren hat.
Aratan verstand die ganzen Zusammenhänge nicht und war
überrascht,
als ein Ritual vollzogen wurde, bei dem das Totem „Wildschwein“ um
Unterstützung
angerufen wurde.
Während des Rituals griffen die Porks Welle um Welle an, und
wurden
aber von der Ritualwache erfolgreich zurückgeschlagen.
Dorkas, Vaelin, Aratan und einige andere tapfere Krieger hatten sich im
nahe
gelegenen Wald versteckt um gezielt die zwei Schamanen anzugreifen.
Die Schamanen waren nirgendwo zu sehen, trotzdem blieben die acht
Krieger
in ihren Verstecken, denn auch ohne diese Verstärkung kam die
Ritualwache
mit den Feinden gut zurecht.
Wieder einmal kehrte Ruhe ein, aber die Ruhe währte nur bis zum
Abend,
denn dann stellten sich die Schamanen mit ihrem Anführer und den
verbliebenen
Porks im Kampf.
Es waren sehr viele Gegner und Aratan hatte Angst, denn er wußte,
das
es nun um alles oder nichts ging, denn von den Porks war keine Gnade zu
erwarten.
Voller Wucht prallten die Gegner aufeinander, aber schon nach kurzer
Zeit
wurde die Schlachtreihe der Abenteurer aufgebrochen und ein Kampf Mann
gegen
Mann entbrannte.
Überall um Aratan waren Feinde, und plötzlich traf ihn ein
Schwerthieb
am Rücken, der ihm die Sinne raubte und zu Boden schickte.
Zum Glück hatte Aratan seinen Rückenköcher zwischen sich
und
der Waffe, und durch das am Rücken befestigte Kurzschwert wurde
Aratan
wenigsten nicht durch den Hieb halbiert.
Einige Minuten später wachte Aratan aus der Bewußtlosigkeit
auf
und sah um sich herum viel Verwundete liegen, die entweder laut
schrien,
oder aber ganz still lagen.
Aratan hetzte hin und her und untersuchte die schwer verletzten
Abenteurer.
An den vorherigenTagen hatte Aratan viele Wunden geheilt,
bis
er schließlich keine Streichhölzer mehr hatte um
seinen
Heilzauber wirken zu können.
Zum Glück fand sich bei einem Verwundeten einige
Streichhölzer
und Aratan konnte dann noch einige Wunden heilen, bis er
schließlich
keine Kraft mehr hatte.
Zum Glück waren nach der Schlacht genügend Heiler da, und
Aratan
freute sich die Verwundeten in guten Händen zu wissen.
Am späteren Abend erfuhr Aratan, dass die Porks besiegt worden
waren.
Wie das geschah wußte Aratan nicht, aber er war froh dass der
Bedrohung
Einhalt geboten worden war.
Müde und zerschlagen legte sich Aratan ins Zelt und war
daraufhin
bald eingeschlafen..
Am frühen Morgen stand Aratan auf und erkundete die Gegend, aber
bis
auf einige Hasen konnte Aratan keinen Pork mehr im Wald finden.
Aratan ist lieber etwas vorsichtiger und traute der Lage nicht, aber
nun
bestätigte sich, dass der Feind endgültig besiegt worden war.
Aratan kehrte zum Lagerplatz zurück und setzte sich neben Vaelin
ans
Lagerfeuer.
Kurze Zeit später humpelte ein am Bein verwundeter, Mann herbei
und
Aratan kniete sich neben ihn nieder um ihm zu helfen.
Daraufhin umfing Schwärze Aratan, denn die Begleiterin des Mannes
versetzte
Aratan einen Schlag auf den Kopf, der daraufhin Bewußtlos
zusammen
brach.
Aratan erwachte einige Zeit später und stellte fest, dass er sich
in
der Hand von Sklavenhändlern befand.
Die Sklavenhändler hatten bereits einige andere Opfer gefunden und
versuchten
die Opfer dummerweise direkt am Ort des Verbrechens zu verkaufen.
Warum der Sklavenhändler so dumm war, wird Aratan niemals
erfahren,
denn kurze Zeit später wurden alle Gefangenen befreit und
Calandriel
konnte denn Bannkreis brechen, der die Gefangenen festhielt
Leider waren aber bereits einige Gefangene mit einem Zauber belegt
worden,
denn es nun ebenfalls zu brechen galt.
Calandriel war sofort zur Stelle und stellte mit dem Zauberstab des
Sklavenhändlers
einige Untersuchungen an.
Er untersuchte ebenfalls die bezauberten Abenteuer, und es gelang ihm
alle
bezauberten von ihrem Treuezauber zu befreien.
Aratan wollte nun schnellstmöglich Norderheim verlassen, aber auch
heute
begegnete er wieder den drei Totengräbern.
Die Totengräber waren in den vergangenen Tagen mehrfach im Dorf
gewesen
und hatten immer einige Leichenteile und auch Tote dabei, die sie dort
zum
Verkauf anboten.
Jedes Mal sprach Aratan auf die Männer ein und erklärte
ihnen,
dass Tote nicht verkauft werden dürften und „ordentlich“ zur Ruhe
gebetet
werden müßten
Aratan stellte während dieses Gespräches fest, dass durch die
Totengräber
schon mehrfach Verwundete zu Tode gekommen waren.
Aratan hatte den Totengräbern gestern erklärt, dass ein
Verwunderter
untersucht werden müßte um festzustellen, ober er wirklich
tot
ist.
Dazu zeigte Aratan den Männern wie der Puls zu fühlen sei,
und
gab ihnen den Rat einen Verwundeten sofort zu einem Heiler zu bringen.
Als Aratan nun wieder mit den Totengräbern sprach, erzählten
sie
davon dass sie den Puls gefühlt hätten und dabei den Hals
eines
Menschen aufgeschnitten hatten.
Die Wut in Aratan wurde immer stärker und er drohte denn drei
Männern
damit sie zu verfolgen und zu töten, falls sie fortan ihre Arbeit
nicht
richtig machen würden.
Aratan begleitete die Männer zu einem nahe gelegenen freien Platz
und
befahl ihnen die Toten zu begraben.
Die Totengräber nahmen Aratans Worte nicht ernst und machte Witze
über
und mit dem Toten.
Sie gruben nur flache Löcher, so dass sogar noch einige Finger und
ein
Kopf aus den drei Gräbern hervorschaute.
Aratan kochte vor Wut und gab den Totengräbern noch einige
Augenblicke
Zeit ihre Arbeit nun richtig zu beenden.
Die drei Männer hatten anscheinend nicht den Verstand den Ernst
der
Lage zu begreifen und machten sich weiterhin über die Verstorbenen
lustig.
Wenige Momente später lagen zwei der Totengräber neben den
frischen
Gräbern und Aratan hetzte hinter dem dritten Mann her.
Nach etwa zweihundert Schritten erreichte Aratan den Mann und schlug
ihn
nieder.
Aratan lud den Mann auf eine Karre und fuhr mit ihm zu den anderen
beiden
Opfern.
Einer der Männer zuckte noch und Aratan stieß ihm daraufhin
sein
Schwert in de Rücken.
Mit eigenen Händen und einem Spaten wurden die drei
Totengräber
daraufhin vergraben und Aratan bat den „Geist der Wälder“ und die
„Kraft
der Natur“ die drei Totengräber trotz ihrer Taten ins Jenseits
aufzunehmen,
auf dass sie niemals wieder auf dieser Welt wandeln mögen.
Aratan reiste mit Dorkas und Vaelin weiter, und hatte allen seinen
Weggefährten
viel zu erzählen, und hoffte dass sein Handeln bei ihnen auf
Verständnis
stoßen würde.
In Trisbor trennten sich erstmal Aratans Wege von denen des silbernen
Pfeils,
denn er suchte die Einsamkeit um über sich und seine Aufgabe als
Hüter
nachzudenken.
Aratan wusste, dass ihn ab nun diese Tat für immer verfolgen
würde,
aber trotz allem dachte er an diejenigen die vielleicht noch durch die
Totengräber
zu Tode gekommen wären.
Aratan bereute seine Handlungsweise nicht, und hoffte weiterhin die
Gunst
der Natur im Kampf gegen das Böse zu behalten.
Aratan war sich nicht sicher ob er jemals ein wahrer Hüter werden
könnte,
denn er hatte Menschen getötet, die zu dumm waren zu wissen was
gut
und richtig war...
Frankothingen 1
Das folgende Abenteuer im Land Frankothingen war für Aratan sehr
verwirrend,
denn teilweise wusste er nicht wer gegen wenn kämpfte und wer wenn
warum
erschlagen hatte.
Mumien, Vampire, Dämonen und andere Gefahren warteten dort
ebenfalls
auf ihn.
Kämpfe wechselten mit kurzen Ruhephasen, in denen Aratan sich um
die
Verwundeten kümmerte.
Zum Glück waren viele alte Weggefährten anwesend, die sich
mit Aratan
den Gefahren stellten, und schließlich dafür sorgten, dass
alle
Untoten wieder unter die Erde kamen.
Unter anderem konnte Aratan eine alte Gruft erforschen und sein Wissen
im
Bereich der Vampire erweitern.
Einige Tage später reiste Artan mit dem Barden Tolean, und den
Abenteurern
Gareth und Harad weiter, denn die drei Menschen hatten sich als
zuverlässige
Weggefährten erwiesen.
Aratan hoffte, dass er alle anderen alten Freunde bald wiedersehen
würde,
und, dass dann die Zeiten dann endlich einmal friedlicher sein
würden.
Manchmal fragte sich Aratan ob ihm nicht Krieg und Tot folgten, oder ob
es
einfach sein Schicksal war, dort zu sein wo seine Hilfe am meisten
benötigt
wurde.
Seine Pfeile hatten in den letzten Monaten vielen Menschen und Monstern
das
Leben gekostet, und je öfter er nun tötete, desto einfacher
fiel
es ihm...
Yakumo Con - "Die Druidin"
Aratan reiste einige Zeit mit dem "silbernen Pfeil" und er freute sich
nicht
mehr alleine zu sein.
Aber nach einigen Wochen spürte er, dass sein Weg zu
gefährlich
war, und das er nicht dafür garantieren konnte, dass seine Freunde
durch
ihn nie in Gefahr gebracht werden würden.
Der nun vor Aratan liegende Weg würde er alleine beschreiten
müssen....
Aratan trennte sich von seinen Freunden und hoffte sie irgendwann bei
guter
Gesundheit wiederzusehen.
Pegasus - "Die Erbin des
Blutes"
Aratan bereiste als nächstes das Land Kalandria auf dem Kontinent
Arastea,
der sich auf einer der unzähligen Welten befindet die Aratan auf
seinen
Abenteuern schon gesehen hatte.
Als Aratan durch die Wälder ging, spürte er in der Natur ein
Ungleichgewicht
und seine Vorahnung beflügelte seine Schritte.
Im kleinen Dorf namens „Gronewald“ angekommen, hörte er
davon,
dass vor zwanzig Jahren der Schwarzmagier „Elanis“ versucht hatte seine
dunklen
Pläne zu verwirklichen.
Elanis konnte durch einen Weißmagier gestoppt werden, denn einst
waren
die beiden Magier Schüler der gleichen Akademie gewesen.
Der Weißmagier (dessen Namen sich Aratan nicht merken konnte)
spürte
die Veränderung in Elanis und konnte ihn in einem Kampf besiegen..
Elanis hatte mit der Schankmaid eine Tochter, die daraufhin ins
angrenzende
Land zur „schwarzen Garde“ floh.
Die schwarze Garde ist einer Vereinigung von dunklen Mächten,
bestehend
aus vielen bösen Wesen.
Die Tochter wuchs heran, und kehrte nach zwanzig Jahren zurück,
denn
sie wollte ihren Vater wieder erwecken, und grub die Knochen des Vaters
aus.
Nun fehlte ihr nur noch ein mächtiges magisches Artefakt in
Gestalt
eines Dolches, der aus dem Blut des Vaters erschaffen worden war.
Aratan machte sich auf die Suche nach dem Artefakt und begegnete im
Wald
dem Kobold „Ignatz SchnickTick“
Der Kobold war ein freundliches verspieltes Wesen und führte
Aratan
schließlich zur „Mutter des Waldes“
Die Waldfee hatte den Dolch in ihrem Besitz und wollte ihn nur an
denjenigen
geben der einige Prüfungen über sich ergehen lies.
Einige andere Abenteurer stellten sich ebenfalls den Prüfungen.
Schließlich entschied die Waldfee, dass Aratan der Natur am
nächsten
stand, und übergab ihm den Dolch.
Aratan schwor, alles zu tun um den Wald zu schützen und
verabschiedete
sich von der freundlichen Fee.
Bisher hatte Aratan nur schlechte Erfahrungen mit Feen gesammelt, aber
dieses
Erlebnis änderte seine Ansicht und er nahm dies als Zeichen, dass
sich
seine Verbundenheit mit der Natur verstärkte.
Auf dem Rückweg begegnete Aratan wieder Ignatz, der Aratan bat
„Gevatter
Bär“ zu helfen.
Der Bär hatte sich in einer Falle verletzt und lag nun hilflos im
Wald.
Ignatz führte Aratan durch das Unterholz und nach einiger Zeit
erreichten
sie die Stelle an der sich der Bär befand.
Aratan wollte den Bären heilen, benötigte aber hierfür
die
Unterstützung von Ignatz, denn bei seinem Heilzauber mußte
ein
Streichholz entzündet werden.
Ignatz war von dem Feuer erschrocken, aber schließlich gelang es
Aratan
Ignatz davon zu überzeugen, dass er das Feuer zum guten verwenden
konnte.
Der Bär konnte dann durch einen Zauber geheilt werden.
Ignatz führte Aratan wieder zurück zum Weg und dort
verabschieden
sich die beiden voneinander.
Aratan war dem Kobold sehr dankbar und gab ihm als Andenken ein Teil
einer
Muschelschale, der in der Sonne in allen Regenbogenfarben schimmerte.
Aratan hoffe die Mutter des Waldes und Ignatz irgendwann wiederzusehen
und
setzte seinen Weg fort.
Auf dem Rückweg begegnete er drei Abenteurern, die sich ebenfalls
den
Prüfungen der Waldfee unterzogen hatten.
In der Nähe befand sich eine kleine Arena bei der es sich um eine
kleine
Waldkirche handelte.
Einer der Abenteurer gab Aratan den Rat in die Arena zu gehen, denn er
hatte
gehört, dass der Träger des Dolches dann wissen würde
was
mit dem Artefakt geschehen müßte.
Aratan vertraute den Worten und war dankbar über den Rat.
Zusammen gingen die vier Männer zur Arena, und Aratan legte
den
Dolch auf den Altar und kniete sich nieder.
In diesem Moment erhielt er einen Schlag auf den Kopf und Schwärze
umfing
ihn.
In der Dunkelheit sah er eine schwarze Gestalt, die ihre Hand auf seine
Brust
legte und ihn aufweckte.
Aratan war sich nicht sicher, ob er träumte oder wachte, denn als
er
aufstand sah er nur noch wie die schwarze Gestalt von ihm fortging und
zum
Abschied sagte, „Wir werden uns wiedersehen.....“
Aratan war dankbar aber gleichzeitig erfaßte ihn eine große
Furcht,
denn vielleicht handelte es sich bei der Gestalt um den Geist des
Schwarzmagiers
Elanis
In diesem Moment wurde Aratan aus seinen Gedanken gerissen, denn die
drei
Räuber, denen Aratan so leichtgläubig vertraut hatte,
betraten
mit einigen anderen Männern die Arena.
Aratan fürchte um sein Leben und flüchtete in den Wald.
Aratan hetzte durchs Unterholz um die Dorfbewohner und anderen
Abenteurer
über den Diebstahl zu informieren und um dafür zu sorgen,
dass
das Artefakt wieder in seinen Besitz gebracht werden würde.
Im weiteren Verlauf der Ereignisse gelang es Aratan nicht genügend
Krieger
zu mobilisieren, die ihm helfen konnten das Artefakt wieder zu
beschaffen.
Schließlich erhielt Aratan doch noch tatkräftige
Unterstützung
in Gestalt des tapferen Ordenskriegers „Raurik“ vom Drachenorden der
Aratan
von nun an zur Seite stand.
Von nun an war Raurik der einzige Mensch, dem Aratan vertraute.
Schließlich konnten die Diebe überführt werden und
gaben
den Diebstahl zu nachdem der Priester „Alvon“ sie einem Wahrheitszauber
unterzogen
hatte.
Das Artefakt befand sich nun in den Händen einer Gruppe
Händler
bestehend aus Alchemisten, Magiern und Kriegern.
Das Artefakt sollte vernichtet werden und gemeinsam machten sich alle
Abenteurer
auf den Weg auf zur Arena um mit der Odra Priesterin das Artefakt zu
vernichten.
Die Priesterin tauchte aber nicht auf und die Vermutung, dass es sich
bei
der Priesterin um die Tochter des Schwarzmagiers handelt wurde immer
größer.
Zum Glück bestätigte sich diese dunkle Vermutung am Ende aber
nicht.
Plötzlich erschien in der Mitte des Platzes die Waldfee und
forderte
die Händlergruppe auf, den Dolch wieder dem
rechtmäßigen
Träger zu übergeben.
Die Gruppe händigte den Dolch Aratan aus, der noch einmal schwor
alles
zu tun um den Wald zu schützen.
Raurik wich von nun an nicht mehr von Aratans Seite, und der
Waldläufer
war sich sicher, dass Raurik ihn mit seinem Leben verteidigen
würde.
Bei Sonnenuntergang wurden die Vorbereitungen für ein Ritual
getroffen,
bei dem der Dolch endgültig zerstört werden sollte.
Aratan übergab den Magiern den Dolch und spürte auf einmal
die
Gefahr in der sich alle befanden.
Nur einen Bogenschuß entfernt hatte sich inzwischen die Tochter
mit
ihren Kriegern der schwarzen Garde aufgestellt, und forderte nun den
Dolch.
Aratan spannte seinen Bogen und schoß Pfeil auf Pfeil auf die
Schwarzmagierin
ab.
Leider aber erreichte keiner der Pfeile sein Ziel, sondern sie wurden
von
den Schilden ihrer Schergen abgewehrt.
Der Kampf tobte um Aratan der schließlich von einem Zauber
getroffen
wurde und daraufhin für den Feind kämpfte.
Aratan schoß einen Pfeil auf den Priester „Alvon“ und
verletzte
ihn dabei leicht, aber zum Glück wurde Aratan dann mit einem
Schlag
auf den Kopf bewußtlos geschlagen
Als Aratan wieder erwachte, konnte er zu seiner Erleichterung
feststellen,
dass der Dolch inzwischen vernichtet werden konnte, und die
Schwarzmagiern
geflohen war.
Aratan hoffte sie irgendwann wiederzutreffen, und zwar mit einem Pfeile
mitten
ins Herz.
Am darauf folgenden Tag verabschiedete sich Aratan von allen tapferen
Abenteurern,
die zusammen mit ihm dafür gesorgt hatten, dass es das Böse
nicht
geschafft hatte seine Ziele zu verwirklichen.
Vor allem Raurik und Alvon würde er stets in sehr guter Erinnerung
behalten.
Die Gegend war von nun an sicher und Aratan spürte den
Schatten
vom Wald weichen
Voller Zuversicht setzte Aratan seine Reise fort...
Ezekiel - "Das
Erbe
des Ungeflügelten"
Das kleine Königreich „Bernland“ erreichte Aratan nach drei Wochen
Wanderung.
Vor etwa Zwei Jahren hatte der gefallene Engel Terniriel das Land
entzweit
und es war damals zu einem blutigen Bürgerkrieg gekommen
Es zeigte sich, das eine große dunkle Kraft die Hand nach dem
Herzogtum
und dem ganzen Königreich ausgestreckt hatte.
Die Menschen waren von den Kräften der Finsternis verführt
worden
und in ihrem Streben nach Macht tief gefallen
Nun waren die Kriegswirren beendet und die Truppen des dunklen Herzogs
zerschlagen.
Zwar war nun das Land von dieser Tyrannei befreit, doch es war noch
getrübt
von einem Schatten, der sich während seiner Herrschaft dort bilden
konnte.
Nun war die Zeit gekommen, das Herzogtum tu besetzen und die vielen
Gefahren,
die sich dort verborgen hielten zu beseitigen.
Nach den großen Kriegen reichten die Truppen des Königs bei
weitem
nicht aus, diese Aufgabe zu lösen und gleichzeitig die Grenzen des
Landes
zu sichern.
So hatte der neue Herzog dazu aufgerufen, das unter der Führung
von
fähigen Kämpfern und Rittern des Landes sich Truppen und
Abenteurer
aufmachen sollten das Land zu säubern.
Anschließend sollte das Land unter der Hand des neuen Herzogs
wieder
Frieden und Gerechtigkeit bekommen und das einfache Volk eine sichere
Heimat
haben.
Auch Aratan hörte von dem Aufruf, und beschloß auf eigene
Faust
nach dem Rechten zu sehen, ohne dabei unter dem Kommando eines anderen
Herrschers
zu stehen.
Aratan erreichte ein kleines Dorf, in dem bereits viele Abenteurer
eingetroffen
waren.
Die Gegend war durch den vergangenen Krieg verwüstet, und Aratan
hörte
davon, dass sich die Dorfbevölkerung seit zwei Jahren in den
Wäldern
versteckt gehalten hatte.
Nun verließen die Menschen den Schutz der Natur um das Dorf
wieder
aufzubauen
Die Hoffnung nun endlich in Frieden leben zu können wurde
bei
den Menschen immer größer.
Leider lag aber nun ein anderer Schatten auf dem Dorf, denn in den
vergangenen
Monaten waren viele Dorfbewohner durch unerklärliche Umstände
zu
Tode gekommen.
Aratan wurde sogleich hellhörig, als er bemerkte, dass einige
Dorfbewohner
Spinnen sahen, die in Wirklichkeit gar nicht existierten.
Die Menschen die von diesen Halluzinationen betroffen waren, verstarben
kurze
Zeit später.
Es stellte sich heraus, das eine dunkle Macht die Seelen der Menschen
stahl.
Aratan war sich darüber klar, dass diese dunkle Macht nicht mit
herkömmlichen
Mitteln zu bekämpfen war.
Als Aratan zu später Stunde sich in seinem Zelt schlafen legen
wollte,
überfiel ihn ein ungutes Gefühl und er übernachtete bei
einigen
an diesem Abend zuvor kennengelernten Abenteurern.
Diese Entscheidung rettete Aratan vermutlich das Leben, denn in der
Nacht
wurde das Dorf von Untoten überfallen, die auch in Aratans Zelt
nach
Opfern suchten.
Am darauf folgenden Tag wurden weitere Nachforschungen angestellt und
es
stellte sich heraus, das die dunkle Macht fast tausend Seelen gesammelt
hatte,
und nun kurz davor war diese Welt zu betreten.
Das Böse war bereits vor tausend Jahren auf dieser Welt gewesen,
konnte
damals durch fünf Helden besiegt werden, die bei dem Kampf
ebenfalls
ihr Leben verloren.
In der Nähe des Dorfes gab es fünf Friedhöfe, mit
Zugängen
zu jeweils einer Krypta, in der nach Aratans Vermutung die Fünf
Helden
liegen würden
Die weiteren Vorkommnisse waren für Aratan sehr verwirrend, denn
es
wurden fünf Abenteurer durch einen Propheten auserwählt, die
in
der ersten Krypta nach Informationen suchten.
Die Fünf „Auserwählten“ wählten wiederum fünf
weitere
Abenteurer aus, die wiederum die nächste Krypta untersuchten.
Am Ende stellte sich heraus, dass es einen Weg gab die Geister der
fünf
Helden zu befreien um sie als Verbündete im Kampf gegen die dunkle
Macht
zu gewinnen.
Aratan machte sich mit seinen neuen Weggefährten auf, einige
Informationen
auf den Friedhöfen zu suchen und begegnete dabei einigen
Waldwesen,
bei denen es sich anscheinend um Waldgeister handelte.
Aratan spürte die Gefahr in der sich alle befanden, denn diese
Geister,
die eigentlich den Wald schützen sollten, waren durch die dunkle
Macht
verändert worden und griffen die Abenteurer an.
Aratan floh in den Wald, aber stellte wie seine anderen
Weggefährten
leider fest, dass die Wesen im Wald an Kraft gewannen und die gesamte
Gruppe
niederschlugen.
Am frühen Abend hörte Aratan davon, das der Geist des Waldes
durch
die dunkle Kraft pervertiert worden war, dass es aber anderen
Abenteurern
nun gelungen war die Kraft der Natur wieder ins Gleichgewicht zu
bringen.
Fortan würde keine Gefahr mehr von den Geistern ausgehen und der
erste
kleine Sieg war errungen.
In der folgenden Nacht war wieder mit Angriffen der Untoten zu rechnen
und
daher segnete „Xannia Lares Pristerin der Ilya-Xantas“ den
Boden
um den Lagerplatz, so dass die kleine Gruppe Abenteurer geschützt
die
Nacht verbringen konnte.
Im weiteren Verlauf des Abends griffen die Untoten das Lager an, wurden
aber
von Lager durch die geweihte Erde ferngehalten
Schließlich sammelten sich alle Abenteurer vor der Taverne und es
entbrannte
in der Nacht ein langer und harter Kampf.
Todmüde fiel Aratan beim dritten Schlag der Stunde in einen
unheilvollen
Schlaf, denn er träumte davon, dass die dunkle Macht in Gestalt
eines
großen knöchernen Wesens mit langen Klauen seine Seele
stehlen
wollte und die Monster dieser Kreatur ihm das Herz aus dem Leib rissen.
Schweißgebadet wachte Aratan auf, erinnerte sich aber nicht mehr
an
den Traum, und wunderte sich über die nassen Haare und die
verschwitze
Kleidung.
Am späten Vormittag holte ihn aber die Erinnerung ein und er brach
voller
Schmerzen zusammen, und nun war ihm klar in welcher Gefahr sich alle
Abenteurer
in diesem Dorf befanden.
Die weiteren Ereignisse überschlugen sich, und schließlich
gelang
es den Abenteurern die Schutzsteine der Krypten zu zerstören.
Es blieb nun nur noch eines zu tun, und zwar mußte die dunkle
Macht,
bei der es sich um den Geist eines Nekromanten (Lich) handelte im Kampf
besiegt
werden.
Mit vereinten Kräften marschierten die Abenteurer nun zum einem
neu
entdeckten Friedhof und trafen dort auf die Armee der Finsternis.
Welle auf Welle brandeten die Untoten auf die Abenteurer ein, die sich
tapfer
wehrten und die Untoten zu hunderten erschlugen.
Aratan hatte in den letzten Tagen einige neue Weggefährten
gefunden,
und gemeinsam kämpften sie nun gegen die feindliche Übermacht.
„Letto“ (ein junger Adeliger) sammelte die Pfeile auf, und ihm war es
zu
verdanken, dass Aratan mehrere hundert Pfeile auf die gegnerischen
Bogenschützen
und Magier abfeuern konnte.
Der Alchemist „Wolfgrimm“ kümmerte sich derweil um die vielen
Verwundeten,
während „Xannia“, der Elf „Windfang“ und alle anderen tapferen
Abenteurer
sich weiterhin dem Gegner stellten.
Es gab so viele tapfere Frauen und Männer, und Aratan war es
unmöglich
sich alle Namen zu merken.
Er war stolz darauf, dass es in diesen Landen so viele gute Wesen gab,
die
sich den dunklen Horden stellten, um das Land zu befreien.
Nachdem die Schlacht bereits mehrere Stunden getobt hatte, erbebte die
Erde
und ein riesiger untoter Drachen erschien.
Die weißen Knochen schimmerten gespenstisch im Mondlicht und eine
Welle
der Angst ging von der monströsen Kreatur aus.
Aratan biß die Zähne zusammen und schoß Pfeil auf
Pfeil
in den Kopf des Drachen.
Gemeinsam mit den vielen tapferen Abenteurern gelang es nach einem
schier
endlos andauernden Kampf den Drachen zu Fall zu bringen.
Diese Gefahr war nun gebannt, aber weiterhin schickte der „Lich“ seine
Geschöpfe
gegen die Krieger aus.
Aratan konzentrierte sich wieder auf die Untoten und bemerkte nicht wie
ein
Magier ihn sich als Ziel aussuchte und einen Lähmungszauber sprach.
Aratan fiel gelähmt zu Boden und vier Untote griffen ihn an, wobei
die
Schwerter tiefe Wunden in Aratans Körper schnitten
Zum Glück bemerkte "Letto" wie Aratan verletzt wurde, und schrie
um
Hilfe.
Aratan lag weit hinter der Schlachtreihe, bis schließlich der Elf
"Windfang"
(Gwaew-gedo) zu Aratan lief und versuchte ihn an den Armen
gepackt aus
der Gefahr zu ziehen.
Mehrere Untote bemerkten dies und liefen hinter den beiden her.
Das war einer der gefährlichsten Momente, denn Windfang war mit
seiner
Last langsamer als die Untoten.
Schließlich konnten die Untoten von einigen Kriegern
abgefangen
werden.
Eine Heilmagierin stoppte durch einen Zauber den großen
Blutverlust.
Dann wurden die Wunden von Wolfgrimm genäht und verbunden.
Am Ende des Kampfes wurde der Lich von den Geistern der fünf alten
Helden
besiegt
Die Geister waren befreit worden und halfen nun dabei das Böse von
der
Welt zu vertreiben
Als der untote Nekromant vernichtet worden war wurden damit auch die
gesammelten
Seelen befreit, die als strahlende Lichter in den Himmel aufstiegen.
Die Welt war nun wieder etwas sicherer, und die Abenteurer feierten
noch
lange ihren großen Sieg.
Aratan lag schlafend im Zelt und dank der Kraft der Natur und dem Geist
des
Waldes heilten seine Wunden schnell.
Am nächsten Tag brachen die Abenteurer ihre Lager ab, und nur
Aratan
blieb für einige Tage im Dorf zurück, denn nach den
Verletzungen
mußte er sich erst von diesem Abenteuer erholen.
Schattenlande
"Sturm
der Finsternis"
Nach dem letzten Abenteuer war erst eine Woche ins Land
gegangen,
als Aratan bereits wieder das nächste Abenteuer zu bestehen hatte
Als Aratan ein kleines Dorf in den Schattenlanden erreichte, hörte
er
bereits von Fern Kampfeslärm.
Im Dorf kämpften die Bauern gegen eine Horde Untote, die aus ihren
Gräbern
auferstanden waren, um hier für Chaos und Tod zu sorgen.
Aratan zögerte nicht lange, und wieder schwirrten seine Pfeile von
der
Sehne des Bogens.
Aber dann wurde er im Kampf von den Untoten umzingelt, die ihn zu Boden
rissen
und bissen.
Aratan spürte die dunkle Kraft, die durch den Biß
übertragen
wurde, und ihm war klar, dass bis zum nächsten Morgen ein
Heilmittel
gefunden werden mußte.
Aratan wehrte sich gegen die Dunkelheit, aber ohne Hilfe würde er
sich
ebenfalls zu einer dieser Kreaturen verwandeln.
Zum Glück wurden auf dem Friedhof Knollen und Wurzeln gefunden,
aus
denen sich noch rechtzeitig ein Heilmittel herstellen lies.
Thorkar Ragnarsson (einer der Abenteurer die ebenfalls in das Dorf
gekommen
waren) brachte Aratan kurz vor Morgendämmerung die heilende
Medizin.
Am nächsten Morgen fühlte sich Aratan zwar noch etwas
geschwächt,
war aber wieder bereit sich den dunklen Horden zu stellen.
Aratan fragte sich warum in dem Tal Untote ihr Unwesen trieben.
Schließlich fand sich die Quelle allen Übels, den vor 200
Jahren
lebte ein grausamer verbitterter Graf in dem kleinen Tal.
Seine Habgier und seine Rachsucht führten dazu, dass er
einem
Mob aus Bauern zum Opfer fiel.
Mit seinen letzten Worten stieß er einen Fluch aus, der besagte,
dass
derjenige der sich an seinem Hab und Gut vergreifen würde, das
ganze
Land ins Verderben stürzen würde.
Aratan war sich nicht klar wer das Grauen aus den Gräbern
entfesselt
hatte, und dies war ihm auch egal, solange sich nur eine Lösung
für
die Probleme finden war.
Das nächste Problem stellte sich in Form der „schwarzen Garde“
dar,
die das kleine Dorf terrorisierten und die Bevölkerung und die
Reisenden
zu „Schutzgeld“ erpreßten.
Der schwarzen Garde war Aratan schon früher begegnet und er
wußte,
dass sie nur aus den bösartigsten und niederträchtigsten
Krieger,
Magiern und Meuchlern bestand, die es nun mit aller Kraft zu
bekämpfen
galt.
Aratan versuchte das Lager zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen die
Schwarze
Garde zu bewegen, denn sie hatten eine Priesterin der Natur namens
„Amerin“
als Geisel genommen.
Leider war die Furcht vor der Garde so groß, das Aratans Worte
nur
vereinzelt auf Gehör stießen.
Aratan fragte den Hauptmann der schwarzen Garde nach einem
Lösegeld,
und schließlich fiel dem Hauptmann ein wie er sich am besten
über
Aratan und die anderen Abenteurer lustig machen konnte.
Er wollte Amerin freigeben, wenn Aratan das Lager dazu bringen
könnte
für die Garde zu tanzen.
Aratan lag das Wohl der Priesterin sehr am Herzen und akzeptierte die
Erniedrigung,
denn manchmal ist es besser nachzugeben, um zu einem späteren
Zeitpunkt
als Sieger aus einem Konflikt hervorzugehen.
Aratan versuchte nun die Abenteurer dazu zu bringen für den
Hauptmann
zu tanzen, aber auch hier zeigten sich nur wenige Menschen bereit,
für
die Freiheit von Amerin die Erniedrigung hinzunehmen.
Schließlich fanden sich doch noch einige Männer, die
zusammen
mit Aratan helfen wollten.
Als die Abenteurer sich im Kreis aufstellten und zu tanzen begannen,
amüsierte
sich der Hauptmann scheinbar köstlich.
Nach langer Zeit tanzte Aratan nun wieder, und er schwor sich, das
für
jeden Schritt ein Pfeil einen Krieger der schwarzen Garde treffen
würde.
Wider aller Erwartung hielt der Hauptmann sein Wort und Amerin wurde
freigelassen.
Im weiteren Verlauf des Tages wurde mehrere Schriftrollen gefunden, die
eine
Elfin vor zweihundert Jahren geschrieben hatte.
Nachdem die Schriftrollen durch Amerin und einige andere Abenteurer
entschlüsselt
worden waren, wurde klar wie die Untoten besiegt werden konnten.
Hierfür mußte ein Ritual abgehalten werden, bei dem der Sarg
des
Grafen versiegelt werden mußte.
Um das Ritual zu vollziehen wurde aber noch ein Medaillon
benötigt,
das sich aber im Besitz eines Magiers der schwarzen Garde befand.
Inzwischen wurde auch dem gesamten Lager klar, dass ein Kampf mit der
schwarzen
Garde nicht zu vermeiden war, und bei Abenddämmerung rüsteten
sich
alle Frauen und Männer zum Kampf.
Als die schwarze Garde dann bei Nacht wieder ins Lager kam, wurden sie
mit
aller Härte angegriffen.
Der Kampf tobte um Aratan und alle Abenteurer gab ihr Bestes um
die
Garde endgültig aus dem Dorf zu vertreiben.
Thorkar Ragnarsson, kämpfte besonders mutig in vorderster Reihe,
wurde
aber leider von Aratan mit einem Krieger der schwarzen Garde
verwechselt.
Zu spät erkannte Aratan seinen Fehler, denn sein Pfeil hatte
bereits
die Sehne verlassen und traf Thorkar in den Rücken.
Trotz der schweren Verletzung kämpfte Thorkar wild weiter, und
erst
nachdem der letzte Krieger der Garde besiegt worden, konnten sich
Amerin,
Alvon und Aratan um die Verletzung kümmern.
Aratan war froh über Alvons und Amerins Hilfe, denn nur zu
dritt
konnten die Heiler die Verletzung richtig behandeln.
Die schwarze Garde war besiegt und das Medaillon konnte nun dem Magier
abgenommen
werden.
Nun konnte das Ritual durchgeführt werden, bei dem das Medaillon
im
Sarg versiegelt wurde.
Die Untoten versuchten das Ritual zu stören, wurden aber wie in
vorherigen
Nacht besiegt.
Nachdem des Ritual erfolgreich beendet worden war, kehrte in dem Dorf
wieder
Frieden ein.
Hoffentlich würde diese Ruhe nun für Ewig in dieser Gegend
Einzug
halten.
Aratan schwor sich die schwarze Garde zu jagen und alle ihre Schergen
zur
Strecke zu bringen.
In den letzten drei Tagen hatte Aratan wieder einmal einige tapfere
Abenteurer
kennengelernt, und er war traurig sich so schnell wieder verabschieden
zu
müssen.
Der Winter stand vor der Tür, und das Böse würde
auch
in dieser Zeit nicht schlafen...
Eisstern
Zu Beginn des Winters hörte Aratan davon, dass die Akademie zu
Trellonia
eine Expedition in die unbesiedelten Gebiete der Nordostspitze
des Kontinents
Tanesha ausrichtete.
Der Hort des Drachen „Tar Valehr“ sollte gesucht werden, denn es gingen
Gerüchte
um, dass der Drache bald erwachen würde, um dann das Land mit Eis
und
Chaos zu überziehen.
Gerne hätte Aratan die Jahreswende in der Heimat verbracht, um
Familie
und Freunde wiederzusehen, aber diese Aufgabe ging vor seinen
persönlichen
Wünschen.
Die aus etwa 35 Abenteurern bestehende Expedition erreichte einige Tage
vor
Jahreswende eine kleiner Trappersiedlung.
Wölfe hatte die Gruppe seit einigen Tagen begleitet, aber trauten
sich
nicht näher als 1 ½ Bogenschüsse an die Abenteurer
heran.
Nun waren die Wölfe verschwunden, und eine seltsame Stille lag
über
den verschneiten Hütten.
Ein kleiner Trupp aus fünf Männern war einige Tage vorher
hier gewesen,
um die Hütten für die Expedition vorzubereiten.
Schließlich wurden in der Nacht die Überreste zweier
unglücklicher
Menschen gefunden, die scheinbar von einer unbekannten Bestie zerrissen
worden
waren.
Aratan wollte der Sache auf den Grund gehen, und die Abenteurer
entdeckten
im Wald ein großes Nest.
Wie sich herausstellte lebten hier riesige Motten, die über Aratan
herfielen
und ihn lähmten.
Mit zwei weiteren unglücklichen Opfern fand sich Aratan im Nest
wieder,
und die Motten begannen an ihm zu fressen.
Glücklicherweise retteten ihn einige Weggefährten aus den
Fängen
der Motten.
Am nächsten Tag wurde der Hort des Drachen entdeckt, in dem sich
ein
steinernes Ei befand.
Der Expeditionsleiter erzählte eine unglaubliche Geschichte, in
der berichtet
wurde, dass der Drache „Tar Valehr“ vor 200 Jahren von einem Helden
Namens
„Glorin“ bekämpft worden war.
Glorin konnte den Drachen nicht bezwingen, und flehte im Moment seines
Todes
die Götter um Beistand an.
Die Götter sahen wie aufopferunsvoll und mutig Glorin gewesen war
und
griffen mit ihrer Macht ein.
Der Drache wurde vernichtet und die geistige Essens wurde für alle
Zeiten
an diesen Ort gebannt, indem die Götter dreizehn Siegel um den Ort
errichteten.
Nun waren die Jahre vergangen und der Expeditionsleiter berichtete,
dass davon,
dass die Essenz des Drachen nun schnell an Kraft gewann, und
drohte
sich zu befreien.
Der Hort war durch dreizehn Siegel der Götter verschlossen, und es
galt
nun in Besitz der Siegel zu kommen, um die Siegel zu zerbrechen, um so
schnell
es möglich war die Essens des Drachen zu vernichten.
Zeit war der elementare Faktor, und so riefen die Abenteurer die
Götter
an ihnen die Siegel zu überlassen.
Die Götter antworteten und stellten für jedes Siegel eine
Aufgabe.
Schließlich gelangten alle Siegel in Besitz der Expedition.
Als die Ziegel zerbrochen wurden, stellte sich der Betrug des
Expeditionsleiters
heraus, denn er wollte die Essens des Drachen für sich selbst zu
nutzen
und damit seine Kraft zu stärken.
Die Abenteurer hatten versagt, denn der Drache hätte sich ohne
ihre Hilfe
niemals aus seinem Gefängnis befreien können.
Aratan dachte daran wie sie alle auf die Worte des
Expeditionsleiters
hereingefallen waren, und dass die Götter sehen wollten ob die
Abenteurer
Weise genug waren die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Die Abenteurer erkannten, das nur Glorin helfen konnte und erbaten
gemeinsam
seinen Beistand.
Glorin antwortet und schickte einen Dolch, der mit seiner Klinge fest
in einem
Felsen steckte.
Die Zeit würde kommen, wenn eine Armee sich einen würde um
gegen
den Drachen zu kämpfen.
Ein würdiger Krieger wird dann den Dolch aus dem Stein befreien
können.
Aratan dachte an die kleinen Sonnenblumen, die in der gefrorenen Erde
schliefen,
denn er hatte versprochen, sie in einem schönen Land aufwachsen zu
lassen.
Dieses kalte mit Eis bedeckte Land würde bald wieder blühen,
da
war sich Aratan ganz sicher.
Turney in Neu
Noorbingen
Der Winter war kalt und Aratan hatte auf seiner Reise Calandriel und
Galen
wieder getroffen
Aratan hatte den Elfen Calandriel und Galen vor einigen Jahren in der
Taverne
„Kupferschmiede“ kennengelernt.
Zusammen zelteten die drei Abenteuer im Land „Neu Norbingen“, das
alsbald
wieder vom Chaos heimgesucht wurde.
Die genauen Umstände waren Aratan unbekannt.
Jedenfalls trieb nun hier ein untoter „Lich“ sein Unwesen und sorgte
bei der
Bevölkerung für Angst und Schrecken.,
Es waren genügend junge Abenteurer da, sich um das Problem zu
kümmern,
denn Aratans Pfeile zeigten bei den untoten Orks keine Wirkung.
Nach einigen Verwicklungen und Kämpfen mußte in einem Ritual
ein
magisches Schwert einem neuen Träger übergeben werden.
Calandriel und Galen leiteten das Ritual, und schließlich konnte
mit
dem Schwert das Chaos „beseitigt“ werden.
Mit Frost in den Knochen setzte Aratan seine Reise fort und hoffte,
dass es
bald Frühling werden würde...
Hevn
Støt -
Ambi 3
Zwei Wochen später erreichte Aratan die Taverne „Zum
Freihändler“,
die ein beliebter Ort für Seeleute aller Herren Länder ist.
Aratan freute sich dort Kayakiel und Calandriel zu treffen.
Aratan hatte Kayakiel ebenfalls in der Kupferschmiede kennengelernt.
Dieses Mal blieb die Gegend friedlich und Aratatan hatte in den
folgenden
Tagen viel Zeit um mit Kaya und Cal über Magie, Heilung und vieles
weitere
zu sprechen und von ihnen zu lernen.
Aratan wurde nun klar wie viel er noch lernen mußte um irgendwann
einmal
ein wahrer „Hüter der Wälder“ zu sein.
Die Tage waren kurzweilig, denn die Seeleute veranstalteten lustige
Wettkämpfe,
und Aratan hatte viel Glück beim Spiel.
So schnell wie das Geld gewonnen war, so schnell gab es es für die
guten
Barden wieder aus.
Aratan liebte die Musik, und wie sich herausstellte konnte er
nicht
mit Geld umgehen.
Aratan war auch ohne Geld und Besitzt glücklich solange er in der
Natur
war, und Freunde um sich hatte...
Sobald die ersten Strahlen der Frühlingssonne den Boden
erwärmten
setzte Aratan seine Reise fort.
Was würde ihm dieses Jahr bringen...?
Fotos sind hier
Kupferschmiede
7
"Der Jahrmarkt"
Im Frühjahr führte Artans Reise wieder nach Norderheim.
Im letzten Jahr sorgten hier dir Porks für Angst und Schrecken.
Nun wurde hier ein Jahrmarkt veranstaltet, damit sich neue
Bewohner
ansiedeln, denn das Land ist schön und fruchtbar.
Aratan freute sich viele alte Freunde wiederzusehen.
Die ausgelassene Stimmung wurde alsbald getrübt, denn aus dem nahe
gelegenen
See griffen Wasserwesen an; die eigentlich friedlich, nun aber durch
irgend
eine Macht beherrscht wurden.
Im Laufe der Ereignisse gelang es herauszufinden, dass die Wesen von
einem
Traum Dämonen beherrscht wurden.
Nun wurden Nachforschungen betrieben, und ein Weg gefunden um in die
Traumdimension
vorzudringen
Aus einer magischen Blume wurden zwanzig „Bonbons“ hergestellt, die
einen
Übergang in die Dimension herstellten.
Voller Kampfesmut und mit magischen Waffen und Rüstungen versehen
trat
die Gruppe nun dem Dämon und seinen Schergen entgegen.
Die Gruppe bestand aus Alena aus dem Tann, Andrax, Crean de Montrell,
Dominic
Ignacio Veron, Gerion, Heparus, Kassandra, Landruu, Llyweilun,
Loksereg,
Lyrgaine, Mordenkainen, Tirion Finlass, Tjalf Torkilson, Torian,
Octavian
Winterfeld, Pyral, Varric.
Den Namen des zwanzigsten Kriegers/-in konnte Aratan leider nicht in
Erfahrung
bringen.
Aratan schmeckte der Bonbon nicht gut, und seine Finger klebten von
Schokolade
und Magie.
Aratan hatte keine Zeit sich weiter darüber zu ärgern, denn
nun
sah er worauf er sich eingelassen hatte, denn es handelt sich um
mächtige
Gegner in Gestalt von Monstren, Dämonen, Dunkelelfen und anderem
Gezücht.
Der Kampf begann und mit aller Härte drangen die Feinde gegen die
Helden
vor.
Pfeil um Pfeil verschoß Aratan, und als sein Köcher
leer
war griff er zu Schwert und Dolch.
Rücken an Rücken kämpfte er mit den anderen Abenteurern
und
war froh einige alte Freunde an seiner Seite zu wissen.
Mit viel Glück und Zusammenhalt gelang es schließlich die
Schergen
des Dämon zu vernichten.
Der Dämon hingegen war gegen den aus einer weiteren Blume
hergestellten
Trank immun, und keine Waffe konnte ihn verletzen
Mutig nahm schließlich Varric den Dämon buchstäblich
auf
die Hörner und befreit die Welt vor dieser Bedrohung.
Die Wirkung des Zauberbonbons lies nach und Aratan fand sich mit den
anderen
in dieser Welt wieder.
Nun konnte die restliche Zeit des Jahrmarktes gefeiert werden, und die
auftauchenden
Strauchdiebe stellten nur noch eine „kleine“ Bedrohung dar.
Aratan lernte viele nette Abenteurer kennen, und vor allem die
Khumariten
zeigten sich als wahre Verbündete, denn sie erklärten sich
sofort
bereit Aratan auf der Mission nach Isgart zu begleiten.
Aratan war froh Alena aus dem Tann, die Hauptfrau der Khumariten, an
seiner
Seite zu wissen, denn mit ihrem Wissen über Taktik war es Aratan
etwas
leichter ums Herz.
Fürs Gelingen dieses Abenteuers benötigte Aratan viele
Verbündete,
denn davon hatte ein Wahrsager gesprochen.
Der Weg nach Isgart war weit, aber das Jahr war noch jung, und Aratan
hoffte
auf seiner weiteren Reise noch viele tapfere Freunde zu treffen, die
ihm
helfen würden Isgart für immer vom Bösen zu befreien.
Fotos sind hier
Daimons 18
"Der
Krieg"
Kaum war das letzte Abenteuer überstanden stolperte Aratan
in
ein Neues
Die Großherzogtümer der Helethinger, der Katothinger und der
Frankothinger
befanden sich im Krieg.
Wieder einmal ging es um Macht, und jedes der Herzogtümer wollte
einen
König stellen.
Gerade in dieser dunklen Stunde erhob sich das Grauen in Gestalt eines
Abgesandten
des bösen Gottes Daimon.
Der sogenannte dreizehnte Paladin wollte mit seinem Heer bestehend aus
Trollen,
Orks, Goblins und Untoten die Menschenreiche vernichten.
Nach einigen diplomatischen Verwicklungen gelang es allen Ländern
vorübergehend
ihre Konflikte beizulegen.
Aratan befand sich im Lager der Nordansk, einem kleinen Land dass seine
Selbstbestimmung
forderte.
Gerade das Lager der Nordansk gab die Wendung im Konflikt, denn die
bunte
Mischung aller Rassen verstand sich in diesem Lager sehr gut.
Niemand sah jemanden wegen seiner Rasse oder seines Glaubens als
minderwertig
an.
Zusammen mit diesen mutigen Frauen und Männern stellte sich Aratan
dem
Bösen.
Es mußten einige göttliche Prüfungen absolviert werden,
die
dabei halfen den dreizehnten Paladin zu schwächen.
Unter anderem gelang es Aratan einen der blauen Machtkristalle im
Bogenschießen
zu erringen.
Groß war seine Freude, und groß war seine Dummheit, denn
sobald
der Kristall im Ritualplatz abgelegt worden war endete der Schutz des
Kristalls
und er wurde von den Anhängern Daimons gezwungen dem bösen
Gott
zu huldigen.
Unter einem Beherrschungszauber folgte Aratan dem Befehl, konnte aber
fliehen
nachdem der Zauber beendet worden war.
Angriffe des Bösen wechselten sich mit anderen dunklen Taten, denn
heimtückisch
wurde der Elfenschmied Ni'Lan vergiftet.
Aratan konnte nur mit der Weisheit seines alten Freundes Harun dem
Elfen
helfen.
Aratans Heilzauber wollte nicht wirken, und die Heilung setzte
erst
ein, nachdem Harun den Amboß des Elfen neben Ni'Lan gestellt
hatte.
Später am Tag wurde die vermeintlich Schuldige gefunden, und ihr
wurde
der Prozeß im Lager der Frankothinger gemacht.
Aratan wurde gerufen um die Flasche zu untersuchen aus der Ni'Lan der
Trunk
gereicht worden war.
Des weiteren wurde der Ort untersucht, an dem der Inhalt der Flasche
ausgegossen
worden war.
Aratan fand in der Flasche und auf den Pflanzen kein Gift und somit
wurde
die Frau freigesprochen.
Nach vielen Kämpfen und Prüfungen stellte sich
schließlich
das Heer des dreizehnten Paladins zum Kampf.
Aber auch unter den Anhängern Daimons gab es solche die erkannten,
dass
sie einem falschen Gott folgten und die Gruppe der „Trollinger“
wechselten
die Seite.
Auch wenn es sich bei ihnen um Trolle, Orks und Goblins handelte, war
die
Freude unter den „Guten“ groß, und vielleicht erkannten einige
unter
Ihnen, dass es egal ist welcher Rasse ein Wesen angehört denn
jeder
von Ihnen hat eine Seele und kann Gutes tun.
Die Schlacht tobte um Aratan, der sich drauf konzentrierte die
feindlichen
Magier von ihren Zaubern abzuhalten.
Auf einmal stand die riesige Gestalt des Paladins vor Aratan, der
daraufhin
die Zähne zusammen biß und dem manifestierten Bösen
einen
Pfeil in die Brust schoß.
Der Paladin schaute mit einem bösen Blick auf Aratan und
schleuderte
ihm eine Flammenwoge entgegen.
Zum Glück befand sich Aratan schon auf der Flucht, wurde dennoch
durch
die Flammen an den Beinen versengt.
Aratan fiel zu Boden und blieb keuchend liegen.
Aus seinem Augenwinkel sah er in einigen Metern Entfernung seinen
Freund Harun
liegen.
Aratan wußte, dass nur eine schwere Verletzung den Troll davon
abhalten
konnte, seine Gegner mit seiner Waffe, der aus einem Baumstamm besteht,
zu
Brei zu schlagen
Aratan kroch zu Harun, und sah, dass er schwerer als jemals zuvor
verletzt
worden war.
Sein Körper war zerschlagen und zerschnitten, und als Aratan
Haruns
Herzschlag prüfte erkannte er, dass Harun kurz vor dem Tode stand.
Seine eigenen Schmerzen vergessend schrie Aratan um Hilfe, denn um
seine
Zauber zu wirken benötigte er seine beiden Hände.
Niemand war da um Haruns blutende Wunden zu verschließen, denn um
Ihn
herum tobte der Kampf und Verwundete wanden sich in Qualen.
In Aratan kochte die Trauer um Harun, denn in vielen Abenteuern
hatte
die beiden zusammen gekämpft und waren dem Bösen entgegen
getreten..
Aratan schrie seinen Zauber in die Dämmerung....“ Marimor il eruc
Miral,
Ecilam et Kebalor, Ischtambura Itzanume....“
In seiner Verzweiflung vergaß er, dass er eigentlich immer ein
Räucherstäbchen
entzündete, denn die Kräuter unterstützten die heilende
Wirkung
seiner Zauber
Aratan schrie weiter und legte alle seine Emotionen in den Zauber.
Trauer verband sich mit Haß; Mitgefühl mit Wut und
Verzweiflung.
Schließlich fiel Aratan vor Erschöpfung zu Boden.
Als Aratan wieder zu sich kam, sah er wie Harun mit dem Baumstamm auf
die
Feinde einschlug
Was war geschehen....Aratan wunderte sich, dass sein fast toter Freund
so
schnell geheilt worden war?
War Aratans Verbundenheit zur Natur gestiegen, oder war es etwas
Anderes....?
So schnell wie die Gedanken gekommen waren so verschwanden sie auch
wieder...
Die Schlacht war gewonnen worden....
Durch den Zusammenhalt „Aller“ war das Heer des Bösen vernichtet
worden..
Bis zur Morgendämmerung halten die Lieder und Stimmen der
feiernden
Helden....
Aratan war sich sicher, dass es in den vergangenen Tagen einige neue
Freundes
gefunden hatte.
All seine Bemühungen waren darauf ausgerichtet Weggefährten
zu
finden, die ihn auf dem Weg nach Isgart begleiten würden.
Voller Zuversicht setzte Aratan seine Reise fort...
Fotos sind hier
Pegasus - "Die
vergessenen
Schätze der ..."
In einem Land (dessen Namen Aratan nicht kannte) begegnete er seinen
alten
Freunden der Kräuterschmiede.
Gerion und Torian hatte Aratan erst vor kurzem auf dem Jahrmarkt in
Norderheim
getroffen, und ihre Reise hatte die Kräuterschmiede nun ebenfalls
hierher
geführt.
Aratan traf auch Dana und Johanna wieder und lernte die junge die Elfe
Syreen
kennen.
Wo die Kräuterschmiede ihre Zelte aufschlägt herrscht
Gastfreundschaft,
und Aratan war froh endlich mal in einem Land zu sein in dem nicht
Krieg herrschte.
Durch einen glücklichen Zufall begegnete Aratan wieder dem Kobold
„Ignatz
Schnicktick“, den Aratan bereits vor einem Jahr kennen gelernt hatte.
Ignatz schenkte Aratan einen Teil einer goldenen Platte, die sich bei
genauer
Untersuchung als Teil eines Schlüssels herausstellte.
Aratan sprach mit Gerion und am nächsten Tag wurden
Nachforschungen angestellt,
denn im Lager gingen Geschichten umher, die von einem „großen
Schatz
im Moor“ sprachen.
Gerion und Torian erforschten das „wilde Moor“ und entdeckten den
Eingang
zu einer Höhle.
Mit Hilfe anderer Abenteurer wurden alle fünf Schlüsselteile
gefunden,
und es ging nun daran die Höhle zu erforschen.
Wie sich herausstellte handelte es sich bei der Höhle um ein
weitläufiges
Verlies mit Fallen und Rätseln.
Fallende Steine, Schwingende Walzen, und ein Säurebecken waren
Teil des
Verlieses ebenso wie eine Spinne die alle Abenteurer lähmte, die
zu
unvorsichtig waren sich in ihrem Netz zu verfangen.
Aratan reizte das Unbekannte und so erkundete er mit dem
Waldläufer Theoran
und Corl Smolt die dunklen Gänge.
Nachdem die Gefahren überwunden worden waren erreichten die Drei
die
Schatzkammer.
Aratan mahnte zur Vorsicht, die aber im Angesicht der Schätze von
seinen
Weggefährten vernachlässigt wurde.
Auf einmal traten zwei Geister in die Kammer, die eine Sandhuhr
umdrehten,
nachdem das erste Schmuckstück berührt worden war
Panik überkam Aratan, der sich nicht ausmalen wollte was geschehen
würde,
wenn die Zeit abgelaufen war.
Schnell wurde der mitgebrachte Sack mit den Schätzen gefüllt.
Kurz bevor Aratan die Kammer verlassen wollte griff er in eine
große
Schale, die mit leuchtender Diamanten und Juwelen gefüllt war.
Als er einige Augenblicke später auf den Treppenstuffen der
Schatzkammer
erwachte, wusste er das ihn eine Schlafrune erwischt hatte.
Corl stürzte noch einmal in die Kammer um die heruntergefallenen
Schätze
zu bergen.
Voller Entsetzen sah Aratan wie die Zeit abgelaufen war, und wie die
Tür
sich mit einem lauten polterndem Geräusch vor Theoran und ihm zu
schließen
begann.
Theoran und Aratan hatten große Angst, denn sie wussten
nicht
„wer“ nun in der Kammer mit Corl war.
Sie waren sich nicht sicher was sie nun tun konnten um die Tür zu
öffnen,
und auch ob sie es überhaupt tun sollten.
Sie hörten Geräusche, und es schien als ob etwas sich in der
Dunkelheit
bewegen würde.
Voller Angst hetzten Theoran und Aratan wieder durch die Fallen nach
draussen,
wobei sie auf ihrem Weg den Schatz verloren, denn es gab im Verlies
eine Kammer
durch die kein Metall gelangen konnte.
Leider hatten die drei Abenteurer einige kleine Schatzkästchen in
den
Sack gestopft, dessen Metallbeschläge nun hinderten
den Schatz
mitzunehmen.
Aratan hatte lediglich ein paar Schmuckstücke in seine Hosentasche
stopfen
können.
Draußen angekommen holte er erst tief Atem, denn er wusste dass
er erneut
den Weg hinein in die Dunkelheit wagen mußte um ihren
Weggefährten
zu retten.
Theoran und Aratan waren sehr erschöpft, und es machte keinen Sinn
sich
sofort noch einmal allen Gefahren zu stellen.
Die Rettung sollte also am nächsten Tag stattfinden, und Aratan
hoffte
das Corl dann noch lebte.
Am nächsten Morgen erfuhren die Abenteurer das sich Corl in der
Gewalt
von Dunkelzwergen befand.
Sie forderten ihren Schatz zurück und von jedem Abenteurer ein
weiteres
Goldstück, dafür dass ihr Hort geplündert worden war.
Aratan fühlte sich einen Moment lang schuldig, denn er hatte
gedacht,
das es sich bei der Schatzkammer um ein altes Grab, und nicht um den
Wohnsitz
von Dunkelzwergen handelte.
Wie auch immer es ging nun darum Corl zu befreien.
Auf einmal sah Aratan Corl auf der Wiese stehen und war darüber
sehr
froh.
Die Dunkelzwerge hatten ihn vergiftet und wollten nur das Gegenmittel
geben
wenn ihre Forderungen erfüllt würden.
Aratan versuchte das Gift aus Corls Körper zu treiben, aber es war
ihm
nicht möglich die Vergiftung zu stoppen.
Nachdem Corl die paar Schmuckstücke, die Theoran und Aratan aus
der Höhle
hatten bergen können, an die Zwerge gegeben hatte, gaben sie ihm
das
Gegenmittel.
Obwohl Corl nun gerettet war drohte die Gefahr durch die Dunkelzwerge,
denn
die Abenteurer hatten keine Goldmünzen.
Die Zwerge kamen nach Ablauf einer Stunde ins Lager und wollten Ihr
Geld eintreiben.
Aratan überkam Wut und er schoss den ersten Pfeil auf den
König,
der diesen aber verfehlte und einen seiner Krieger in die Brust traf.
Es gab somit nichts mehr zu verhandeln und der Kampf begann.
Die Dunkelzwerge waren zahlenmäßig unterlegen und konnten
schnell
erschlagen werden.
Merkwürdigerweise hatte Aratan kein Mitleid, und war darauf
versessen
erneut in die Katakomben zu kriechen, um dort den Schatz zu heben.
Gerion, Torian und Aratan machten sie auf den Weg durch die Tunnel, und
dank
des Einfallsreichtums seiner Freunde konnten die Fallen schnell
überwunden
werden.
Die Spinne wurde schnell mit Kurzbögen erschossen, und der Weg war
somit
frei.
Schließlich erreichten die drei die Schatzkammer und ein Geist
mahnte
sie nicht zu gierig zu sein.
Torian und Gerion wählten einige erlesene Schmuckstücke und
zusammen
machten sich die drei nun wieder auf den Rückweg.
Leider waren vor der Höhle inzwischen einige Räuber
angekommen,
und die Schmuckstücke mußten der Bande ausgehändigt
werden.
Die Räuber zogen ab, und Gerion, Torian und Aratan machten sich
ebenfalls
auf den Rückweg.
Aratan wusste dass Freundschaft viel wichtiger ist als alle
Schätze dieser
Welt, denn in der Höhle wurde er von Gerion und Torian aus dem
Säurebecken
gerettet.
Aratan fragte sich kurz wie er überhaupt auf die Idee kommen
konnte sich
den Gefahren zu stellen, um lediglich einen Schatz zu erringen.
Aber dieser Gedanke verschwand wieder so schnell wie er gekommen war.
Die Kräuterschmiede setzte ihre Reise fort, und Aratan begleitete
sie
für einige Wochen...
Fotos sind hier
Pegasus
- "Tief fliegende Vögel leben gefährlich!"
Der Weg der Kräuterschmiede führte in ein kaum erforschtes
Land
(dessen Namen sich Aratan schon wieder nicht merken konnte).
Hier traf Aratan auf einen Barbarenstamm, der sich „Gefleckte“
nennt.
Die Gefleckten hatte große Probleme, denn viele der einst
friedlichen
Barbaren waren auf seltsame Weise aggressiv geworden und bedrohten nun
die
Reisenden und ebenfalls ihren eigenen Stamm.
Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, das die Beeinflussung
durch
eine Vergiftung herrührte, die von Käfern verursacht wurde,
welche
sich in den Opfern verbissen hatten.
Wie so oft zuvor hatte auch hier die „schwarze Garde“ hier ihr
böses
Werk begangen und die Barbaren durch die Käfer zu ihren Werkzeugen
gemacht.
Im Land sollte Chaos herrschen, was auch hervorragend durch die
schwarze Gerade
bewerkstelligt wurde.
Sobald Aratan erkannte was die Ursache für den Konflikt war,
versuchte
er möglichst viele Barbaren zu fangen und zu heilen.
Die Heilung gestaltete sich eigentlich ganz einfach, denn es
mußte lediglich
der Käfer entfernt werden.
Viel schwieriger war es die Barbaren zu fangen, die sehr vorsichtig
waren
und Aratans Lebensmittel (bestehend aus Lembas) ablehnten.
Ein Schlafzauber, oder aber ein Schlag auf den Kopf genügten auch
um
Barbaren ins Land der Träume zu schicken.
Aratan begegnete auch einige Vogelwesen, die in Freundschaft mit den
(friedlichen)
Barbaren lebten.
Vor langer Zeit hatten die „Gefleckten“ den Vogelmenschen in einem
Kampf geholfen.
Die Freundschaft der Völker wurde nun durch den entstandenen
Konflikt
bedroht.
Die vergifteten Barbaren griffen das Lager der Vogelmenschen an, und es
kam
zu einer Schlacht zwischen Ihnen und den reisenden Abenteurern.
Die Freude über das Ende des Konfliktes war vor lauter Schmerz
getrübt,
denn viele Barbaren wurden durch die „Abenteurer“ erschlagen.
Nur zwei Gefleckte konnten geheilt werden, die sich nach der
Heilung
nicht mehr daran erinnerten was geschehen war.
Aratan wünschte sich viele Abenteurer hätten statt der
Gefleckten
ihr Leben gelassen, denn Mitleid und Gnade waren in Ihren Herzen nicht
zu
finden...
Wieder im Lager angekommen, wurde Aratans Rat gesucht, denn drei
Abenteurer
hatten keine Seele mehr, bzw. sie waren „vertauscht“.
Aratan ging in sich und beschloß auch hier zu versuchen zu helfen.
Mit Hilfe der Kraft der Natur und dem Geist des Waldes würde sich
hier
auch eine Lösung finden.
Mit vereinten Kräften zweier weiterer Magier, einem „Seelenstein“
und
einer Ritualanleitung konnte die Seelen wieder an ihre
ursprünglichen
Besitzer zurück gegeben werden.
Aratan war sich sicher, dass der „Geist des Waldes“ und die „Kraft der
Natur“
dieses Mal beide Augen zugedrückt hatten, denn die
Ritualdurchführung
war voller Fehler.
Wie dem auch sei, am Ende waren die Seelen wieder in ihre
ursprünglichen
Besitzer zurück gekehrt.
Für Aratan war dies alles sehr verwirrend und der Gedanke daran
was mit
solchem Wissen über Seelentransfer angestellt werden konnte
beunruhigte
und faszinierte ihn zugleich...
Fotos sind hier
ToF
- Hohenmark I "Turnier in Hohenwalde"
Aratan hörte von einem großen Turnier, das in
der
Hohenmark, mit kostenlosem Speis und Trank stattfand.
In der Hohenmark angekommen traf Aratan auf lange nicht mehr gesehene
Freunde,
und lernte ebenfalls viele neue Freunde kennen.
Er hatte Gelegenheit mit Gwaew-gedo über Magie zu sprechen, denn
die
beiden hatten sich bisher immer nur bei gefährlichen Reisen
getroffen,
bei denen keine Zeit fürs lernen gab.
Aratan freute sich ebenfalls mit Bati, Luna und Venja über
Heilkunde
zu sprechen.
Aratan erkannte, dass Venja der Natur sehr nahe stand und bat sie zu
prüfen
ob sie magisch begabt sei.
Nach einem langen Gespräch gab Aratan einen Teil seiner magischen
Kraft
an Venja, der es darauf gelang einen kleinen Edelstein zum Glimmen zu
bringen.
Der Funken der Magie war in Venja, auf der nun eine große
Bürde
und Verantwortung lag, denn die Magie kann fürs Gute oder
fürs
Böse genutzt werden.
Aratan spürte, dass sie den richtigen Weg finden würde und
war froh
ihr die Kraft der Natur nahe gebracht zu haben...
Aratan lernte ebenfalls die Familie „Los Lobos“ kennen, die mit ihrem
Frohsinn
und ihrer Akrobatik für Freude beim Turnier sorgten.
Aratan saß gerne an ihrem Lagerfeuer und war dabei als ein neues
Familienmitglied
durch eine Heirat aufgenommen wurde.
Dann war da noch das Turnier, an dem Aratan ebenfalls teilnahm.
Aratan verlor mit seiner Schwertlanze gegen den Ordenskrieger Turim,
den Aratan
im Laufe der Feier als ehrenvollen Mann kennenlernen konnte.
Aratan hatte nach dem anschließenden Bogenschießen kein
Glück,
und stellte fest, dass er besser bei Gefahr schießen konnte als
bei
einem Wettbewerb
Beim dritten Turnier sollten etwa 25 Teilnehmer gegeneinander
kämpfen,
bis nur noch ein einziger Kämpfer stehen blieb.
Kell, Turim, El Capitän und Aratan brachen das Turnier ab, denn es
stellte
sich heraus, dass dieser Kampf mit scharfen Waffen geführt wurde.
Keiner von Ihnen wollte seine Freunde und auch Andere verletzen und
wählten
daher den weisen Weg.
Nachdem sich die Krieger geschlagen hatten lagen viele von Ihnen schwer
verwundet
am Boden.
Aratan zeigte kein Mitleid, denn die Dummheit dieser Streiter war
groß
und keiner von Ihnen verdiente es geheilt zu werden.
Sollten sie doch leiden und sich in Schmerzen winden, denn
schließlich
war es ihre eigene Entscheidung sich in diesem dummen Kampf verletzten
zu
lassen.
Das Fest ging weiter, aber die Stimmung wurde durch eine Hinrichtung
getrübt,
die von niemandem zu verhindern war.
Der arme Mensch war so dumm und hatte schlecht über die Adeligen
des
Landes gesprochen.
Das Urteil wurde vollstreckt, worauf Aratan beschloß dieses Land
schnellstmöglich
zu verlassen.
Aratan war froh darüber, dass Gwaew-gedo und Turim ihn auf der
gefährlichen
Mission nach Isgart begleiten würden und beschrieb ihnen den Weg.
Aratan verabschiedete sich und setzte seine Reise alleine fort, die ihn
wieder
zu einer Feier führte....aber dies ist eine andere Geschichte die
demnächst
erzählt werden wird....
Fotos sind hier
Hevn
Støt - Ambi 4 "Zirkelgeburtstag 2005"
Aratan besuchte wieder die Taverne „Zum Freihändler“, denn er
wollte
vor der Reise nach Isgart noch einmal feiern.
Der Zirkel von „Carmodin“ feierte dort sein Achtjähriges
bestehen.
Aratan fühlte sich als ungeladener Gast am Anfang nicht wohl, sah
dann
aber wie freundlich er trotzdem vom Zirkel als Gast aufgenommen wurde.
Aratan lernte den Magier „Satuarim“ kennen und hatte Gelegenheit
über
das bevorstehende Abenteuer zu sprechen, denn Satuarim würde mit
weiteren
Magiern ebenfalls die Reise nach Isgart antreten.
Zufällig begegnete Aratan auch seinen Freunden der
Kräuterschmiede
(Lysira, Dana, Gerion und Torian) und verbrachte drei fröhliche
Tage
mit Spielen,Wettbewerben, Speiß und Trank.
Lange hatte Aratan nicht mehr so gelacht, und noch lange wird er sich
an die
Puppenspieler vom „Mummenschanz und Puppentanz“ erinnern, die mit ihrem
Spiel
die Gäste erfreuten.
Aber nichts währt ewig und auch diese fröhlichen Tage endeten.
Aratan verabschiedete sich von seinen Freunden und gab Dana seine
Aufzeichnungen
über Kräuter und Heilkunde, denn dieses Wissen durfte in
Isgart
auf keinem Fall verloren gehen.
Noch einmal ging Aratan in die Wälder und sammelte einige
Heilkräuter,
denn niemand konnte wissen was in Isgart geschehen würde...
Fotos sind hier
Rückkehr nach Isgart Akt 3: "Amarthing"
Die folgenden Ereignisse beschreiben Aratans Abenteuer in Isgart.
Isgart ist ein Land, dass von den sogenannten „Nazgorod“ beherrscht
wurde.
Überall verbreitet diese Name Angst und Schrecken, denn er
wird
mit Krieg, Unterdrückung, und Tod in Verbindung gesetzt.
Aber nun laßt mich berichten wie alles geschah:
Aratan sitzt unter einer großen Eiche am Rand einer Lichtung, und
schaut
in den Himmel.
Dann fällt sein Blick auf das kräftige Grün des Grases.
Schließlich schweift sein Blick zu den uralten und mächtigen
Eichen
des Waldes seiner Heimat und verharrt dort.
Zu lange war er nicht mehr hier gewesen und lange würde er wieder
fort
sein.
Aratans Wege hatten ihn nun schon viele Jahre von Daheim
fortgeführt.
Auf seinen Abenteuern hatte er viele schöne und schreckliche
Dinge, gesehen.
Die Nazgorod gehörten zu den übelsten Feinden, und nun
endlich würde
eine Armee zusammengestellt werden, die für den Frieden streiten
würde.
Aratan hofft, dass sich viele mutige Krieger/Heiler und Magier finden
werden,
die sich dem Feldzug gegen das Chaos anschließen.
Die Natur würde bald wieder in voller Blüte stehen, und
Aratan dachte
daran wie er einst seinen Weg gewählt hatte.
Diese Ort des Friedens zeigte ihm wie schön diese Welt sein
könnte,
wenn in ihr Frieden herrschen würde.
Aratan steht auf und schnallt seinen Pfeilköcher auf den
Rücken.
Dann nimmt er seinen Bogen und geht über die Wiese und atmet die
frische
Luft tief ein.
Er betritt den Wald und verschwindet im Schatten der Bäume...
Vier Monate später:
Der Frühling ist in den Sommer übergegangen, und die Sonne
brennt
auf die Welt hernieder..
Aratan sitzt wieder unter der Eiche und schaut auf die Lichtung.
Das Gras ist nicht mehr saftig grün, sondern ist an vielen Stellen
durch
die Hitze verdorrt.
Einige Schweißperlen tropfen von Aratans Stirn.
Gedankenverloren wischt er sich mit dem Handrücken über die
Stirn,
und denkt an die vergangenen Monate zurück.
Viel war auf der Reise geschehen und viele schreckliche Dinge hatte
Aratan
gesehen.
Anderseits hatte er tapfere Abenteurer getroffen, die ihm helfen
wollten ein
für allemal der Bedrohung durch die Nazgorod Einhalt zu gebieten.
Alte Freunde und neue Weggefährten werden ihn auf seinem Weg
begleiten.
Aber es waren noch immer zu Wenige, und trotz der anfänglichen
Freude
über die Unterstützung bemächtigt sich Aratan nun ein
Gefühl
des Zweifels.
Ein Wahrsager hatte vor einem Monat Aratan einen Blick in die Zukunft
gewährt.
Die Zukunft.....zu gerne hätte Aratan gewußt ob er selbst
seiner
Zukunft Schmied ist, oder wie manche behaupten, dass die Zukunft
unveränderbar
ist?
Hat er überhaupt ein Recht dazu so viele Abenteurer dazu zu
bringen ihm
zu helfen,......sie in Gefahr zu bringen, nur damit sich eine bessere
Zukunft
bietet?
Aber was wird es nützen, wenn denjenigen auf dem Weg den Tod
ereilen...?
Diese und ähnliche Gedanken beschäftigten Aratan seit einigen
Tagen.
Der Weg der vormals einst so klar war, wird nun durch Nebel
verhüllt.
Erst vor einigen Wochen verspürte Aratan etwas was er noch nie
zuvor
so stark verspürt hatte.
Es war Verzweiflung, Wut und Trauer, als er dachte einen guten
Weggefährten
verloren zu haben, als er ihn in seinem Blut auf dem Schlachtfeld
liegen sah.
Die Gefühle mischten sich mit Hoffnung, und Mitleid, und irgend
etwas
geschah dann mit Aratan...
Wo war der Geist des Waldes....der Aratan sonst geleitet hatte...?
War es überhaupt der Geist des Waldes den Aratan sonst immer zu
hören
dachte....
Aratan denkt an die Worte von „Quercus“, dem alten Hüter der
Wälder,
der ihn vor über drei Jahren auf seinen Weg geschickt hatte.
Damals hatte Quercus etwas Geheimnisvolles umgeben....oder war er doch
vielleicht
nur ein alter verwirrter Mann, der nicht mehr wußte was er
sagt...?
Stunden sind vergangen und aus der Abenddämmerung senkt sich die
Nacht
herab.
Die funkelnden Sterne bedecken das Firmament und einige Grillen zirpen
im
Gras
„Die Sterne sind wie Träume, die uns den Weg leuchten“ hatte ihm
sein
Vater einst gesagt.
Aratan denkt an seinen Traum, der von Frieden auf der Welt handelt.
Er denkt an ein kleines Häuschen, eine Frau an seiner Seite und
spielende
Kinder im Hof....
Mit neuer Hoffnung im Herzen schläft Aratan ein...
Drei Monate später:
Schnell war das Jahr vergangen und der heiße Sommer war in einem
milden
Spätsommer übergegangen.
Die Blätter färben sich und einige waren bereits von den
Bäumen
gefallen...
In den frühen Morgenstunden legt sich ein dichter Bodennebel aufs
Land
und Aratan fröstelt als er erwacht.
Der Tag war gekommen.....der Tag denn Aratan seit nunmehr einem Jahr
erwartete
und doch fürchtet.
Hatten die vergangenen Jahre ausgereicht um ihn auf die kommende Reise
vorzubereiten?
Die Angst vor den unbekannten Gefahren nagt an Aratans Seele...
Aber er würde nicht allein sein, denn viele seiner alten
Weggefährten
würden ihn auf diesem Abenteuer begleiten...
Aratan geht auf dem Weg entlang, der ihn zur Akademie zu Isgart
führt.
Er betritt den großen Vorplatz und sieht das er zu so früher
Stunde
noch verlassen ist.
Zu Mittagszeit würden sie alle da sein...Abenteurer aller Herren
Länder,
Rassen und Glaubens....aber alle mit einem gemeinsamen Ziel und einer
Hoffnung...
# # # # # # #
Nach und nach kamen nun die Abenteurer zur Akademie.
Aratan freute sich seine Freunde und tapferen Verbündeten zu
sehen:
Alena aus dem Tann, Andrax der Wanderer, Avaro, Blau, Eru,
Chandra,
Gwaew-gedo, Harun, Resch, Ta´aky, Qoukuun, und Varric
Das Portal zu den alten Wegen wurde geöffnet und die Reise begann.
Wieder einmal umfing Aratan Dunkelheit und die Stimmen der Verlorenen
waren
überall zu hören.
Sie flehten, flüsterten, schrien und versuchten alles um die
Reisenden
von Ihrem Pfad abzubringen.
Aratan kannte die Gefahr und hatte alle seine Freunde mit einem Seil
gesichert,
so dass niemand verloren gehen konnte.
Das Portal öffnete sich in Isgart und sie befanden sich nun mitten
im
Feindesland.
Das was Aratan dort sah und fühlte traf ihn wie ein Schlag, denn
die
Natur war pervertiert und weitestgehend tot.
Dunkle Schatten lagen auf dem Land und Aratan wusste, dass in diesem
Land
sehr schwer sein würde die Kraft der Natur anzurufen um Heilung
und Schutz
zu erbieten.
Gerne hätte Aratan zur Verschwiegenheit geraten, aber alsbald
wurden
die ersten Nazgorod gesichtet und Feuer und Schwert folgte nun der
Expedition.
Als erstes wurde ein Haus entzündet, dass den Nazgorod als Tempel
diente.
Wie dumm sie doch waren, denn die Kraft der Gruppe bestand in der
Verschwiegenheit
und Heimlichkeit, die nun nicht mehr gegeben war.
So hatte sich Aratan das Ganze nicht vorgestellt, aber da die Nazgorod
nun
über die Anwesenheit der Abenteuer Kenntnis hatten, zeigte er
keine Gnade
und tötete viele Nazgorod, und zeigte selbst mit den Gefangenen
kein
Mitleid.
Die Expedition wußte nicht wo genau sie sich in den
Schattenbergen befanden
und überall wurde nach dem Zugang zur Höhle gesucht.
In der Höhle war die magische Quelle, in der ein Seelenstein
gelegt werden
mußte um den uralten Zauber, (den Tobodon) wieder neu zu
erschaffen.
Schließlich zeigte sich die Hüterin der Quelle und stellte
den
Abenteurern einige Prüfungen, auf dass sie sich als würdig
erweisen
sollten, die Höhle betreten zu dürfen.
Als Teil dieser Prüfungen sollte auch das Harz von zehn Tannen aus
zehn
Wäldern besorgt werden.
Zusammen mit Gwaew-gedo und Qoukuun machte Aratan sich auf die Suche.
Fast wären die drei dabei gefangen und erschlagen worden, aber in
letzter
Sekunde konnten sie sich verstecken und warteten bis zur Dunkelheit, um
dann
im Schutz der Nacht zurück zum Lager zu schleichen.
Die Angriffe durch die Nazgorod wurden immer heftiger, aber wenn dies
noch
nicht genug war so wurde der Frieden innerhalb des Lagers bedroht.
Der Anführer des Lagers namens „Sir Nicola“ erschlug einen
Gefangenen,
den Harun gerade verbinden wollte.
Harun war wild vor Trauer und Wut und wollte sich auf Sir Nicola
stürzen.
Aratan zauberte in aller Eile und lies Harun einschlafen.
Harun wurde gefesselt und Aratans Herz verkrampfte sich als er seinen
Freund
gebunden sah, aber er sagte sich dass dies dem Schutz von Harun diente,
denn
ansonsten hätte es ein Massaker im Lager gegeben
Haruns Freunde hätten sich bei Haruns Tod auf seine Mörder
gestürzt,
und Aratan wäre ebenfalls dabei gewesen seinen Tod zu rächen.
Glücklicherweise kam es nicht soweit, denn lange sprachen Haruns
Freunde
mit ihm und konnten ihn schließlich überzeugen friedlich zu
sein,
und nicht seiner Wut nachzugeben.
So düster die Lage auch aussah, so war diese Begebenheit dennoch
die
Rettung für Aratan, denn sein Herz war verbittert und er tat
böse
Dinge und war damit ebenso böse wie die Nazgorod selbst.
Dadurch dass Aratan beruhigend auf Harun einsprach erinnerte er sich an
die
Werte, auf die er einst geschworen hatte, die da wären Liebe,
Mitleid
und Barmherzigkeit.
Er erkannte wie falsch sein handeln war, und beschloß dem dunklen
Pfad
für immer zu entsagen.
Der Weg der nun vor Aratan lag war nun nicht mehr finster, sondern mit
neuem
Vertrauen in sich würde er sich allen Herausforderungen des Lebens
stellen.
Er hatte sich Emotionen wie Haß und Wut hingegeben, aber erkannte
dass
dies ihn vom Licht fort geführt hatte.
Diese Gefühle hatten ihm Kraft und Stärke verliehen, aber er
fragte
sich zu welchem Preis, wenn nichts mehr auf der Welt blieb außer
Haß.
Er erkannte, dass Liebe und Trauer ihm ebenfalls Kraft gaben und er
diese
Gefühle nutzen konnte um mit Hilfe der Kraft der Natur Gutes zu
tun.
Die Erkenntnis darüber dass seine Gefühle ihm halfen, die
Kraft
der Natur besser zu fühlen war ab nun ein mächtiges Wissen,
und
er schwor sich erneut diese Macht nur zum Schutz und zur Heilung
einzusetzen.
Die Angriff der Nazgorod wurden immer heftiger und schließlich
zeigten
sich selbst die größeren Monster denn eine riesige Spinne
griff
das Lager an.
Aratan schoß Pfeil um Pfeil in die Bestie, die mit Hilfe aller
Kämpfer
schließlich zu Fall gebracht werden konnte.
Aratan wusste dass bald die ersten Geisterreiter eintreffen
würden, gegen
die nur das heilige Wasser eines magischen Kelches helfen konnte.
Der Geisterreiter erschien und alle Hoffnung wich aus Aratans Herzen,
als
er sah wie der Geisterreiter mit seiner riesigen Axt um sich schlug,
wobei
ein einziger Schlag einen Ritter zu Fall bringen konnte.
Aratan sah wie Landruu gegen ihn kämpfte und ihn mit dem Wasser
besprühte.
Ein Schlag traf den tapferen Elf und er fiel schwer verwundet zu Boden.
Aratan lief zu ihm und nahm das Wasser, um nun ebenfalls gegen den
Geisterreiter
zu kämpfen.
Das Wasser perlte am Monstrum ab ohne seine magische Kraft entfalten zu
können,
denn irgendein magischer Schutz schien das Monstrum zu umgeben.
Nichts und niemand konnte sie nun mehr retten und Aratan ergriff die
Flucht.
Aratan war verzweifelt, aber dann zeigte sich die Hoffnung in Gestalt
des
Ritters „Heinrich Herzensgut“, der im laufe des Tages aus einem Grab
befreit
worden war, in das er lebendig eingekerkert worden war.
Heinrich kämpfte gegen das Monstrum und ihm gelang es den
Geisterreiter
zu erschlagen, wobei er aber selbst tödlich verwundet wurde.
Die Kämpfe tobten weiter, aber schließlich gelang es den
Seelenstein
in die magische Quelle zu legen.
Zu einem letzten Aufbäumen bereit schickten die Nazgorod alle
verbliebenen
Krieger/Monster und andere Schrecken (in Gestalt einer Hydra) in den
Kampf.
Der Kampf war fürchterlich und Aratan war kurz davor seinen neu
gewonnene
Hoffnung zu verlieren, bis sein Blick auf seine Weggefährten fiel,
die
mit ihm Seite an Seite für die Freiheit Isgarts kämpften.
Nein, keiner wich vor den Monstern zurück und mit der vereinten
Kraft
aller gelang es die Schlacht zu gewinnen.
Der Tobodon war erneut geschaffen worden, und verbannte (hoffentlich
für
immer) die Nazgorod aus dieser Welt.
Aratan sah sich nach der Schlacht um und kümmerte sich nun um die
Verwundeten.
Er hörte nicht wie die Hochkönigin der Elben „Shantaya
Elbereth„zu
den Abenteurern sprach und sah auch nicht wie Calandriel bei ihr war.
Die Schlacht war geschlagen und Isgart war befreit worden.
Von seinen Weggefährten erfuhr er später die Worte welche die
Hochkönigin
an alle Abenteurer gerichtet hatte und sie alle selbst als Nazgorod
bezeichnete
Die Nachricht traf Aratan wie ein Schlag und weinend brach er zusammen.
Calandriel hatte ihm nicht gesagt, dass überall im Land zur
gleichen
Zeit kleinere Trupps ausgeschickt worden waren um die Nazgorod von
dieser
Mission abzulenken.
Er fühlte sich von Calandriel betrogen, und fragte sich warum der
Elf,
den Aratan als seinen Freund bezeichnete, ihm nicht die Wahrheit
über
seine wahren Ziele mitgeteilt hatte.
Warum nur hatte Calandriel ihm das verschwiegen...?
Aratan fragte sich aber nun aber auch zu welchem Preis dieser Sieg
erkauft
worden war, wo doch die Menschlichkeit mit Füßen getreten,
und
jedes Lebewesen (ob nun Nazgorod oder nicht) auf Sicht erschlagen
worden war.
Aratan hatte seinen Teil beigetragen, und hatte getötet.
Er stellte keine Fragen und handelte ohne Gnade, denn schließlich
war
es ja der „Feind“ den es zu vernichten galt.
Erst als alle Wesen tot darnieder lagen erkannte Aratan wie falsch
diese sture
denken doch war, und zu was es führen konnte.
Auf der langen Heimreise dachte Aratan lange über die Vorkommnisse
nach,
und auch über die Worte welche die Hochkönigin Shantaya
Elbereth
an sie alle gerichtet hatte.
Ja es stimmte Aratan war ein Nazgorod, wie die meisten Wesen dieser
Welt auch,
und selbst die Elfen von Shosaria, die diese Welt verlassen hatten,
tragen
den Samen des Bösen in sich.
Die Saat des Bösen wächst schnell und wer sich einmal dem
Zorn und
Gewalt hingibt verliert seine Unschuld.
Aber auch diejenigen die als Verloren gelten können noch umkehren,
denn
jedem von uns ist es möglich frei zu wählen und einen
friedlichen
Weg zu beschreiten....
Gerne hätte Aratan mit Calandriel über diese Gedanken
gesprochen
und auch wenn er erst Zorn gegenüber ihm empfunden hatte, so
verschwand
er und mischte sich mit Trauer und Verständnis.
Isgart mußte befreit werden, und auch wenn es mit Feuer und
Schwert
geschehen war, so mußte es dennoch getan werden.
Jeder von uns hat nun die Wahl.....die Wahl zwischen „Gut“ und
„Böse“
Wir sind alle im stetigen Kampf, und solange wir noch über unsere
Taten
nachdenken ist die Hoffnung nicht verloren...
Aratan hoffte dass Calandriel nun seinen Frieden gefunden hat, und
seine Entscheidung
diese Welt zu verlassen nicht bedauern würde...
Aratan freute sich auf den nächsten Frühling, und daran
wie
die Sonnenblumen blühen würden die er in Isgart gepflanzt
hatte.
Er dachte an sein Versprechen, das er der freundlichen Sonnenblume im
Verdana
gegeben hatte.
Er hatte versprochen ihre Kinder in einem schönen Land aufwachsen
zu
lassen.
Aratan fühlte dass Isgart nun zu einem schönen Land werden
würde,
denn die Hoffnung konnte hier nun friedlich wachsen...
Fotos sind hier
Waldgeflüster 2 - ... ist ja irre!
Den Winter verbrachte Aratan in seiner Heimat mit seiner Familie und
seinen
Jugendfreunden.
Er stellte dort aber betrübt fest, daß dort kein Platz
mehr
für ihn war, denn die langen Jahre der Reise hatten ihn
verändert.
Aratan war rastlos geworden und der Gedanke den Winter untätig an
einem
Ort zu verbringen belastete ihn.
Schon beim ersten Tauwetter brach er deshalb wieder auf und machte sich
auf
den Weg ins Trellonische Reich.
Den Wald von Ayam hatte Aratan bisher noch niemals gesehen und er hatte
Geschichten
gehört die vor dem Wald warnten.
Vermißte Reisende und andere Geschichten stellten den Wald in
einem
düsteren Licht dar.
Aratan wußte das kein Wald böse sein konnte, und das
eventuell
andere böse Mächte ihre Hände im Spiel haben
würden,
denn in den meisten Gerüchten liegt ein Funken Wahrheit.
Einige Tagesreisen vom Wald entfernt kehrte Aratan in einer Taverne ein
und
laß einen Aushang über ein vermißtes Kind.
„Gwendoline Freifrau von Rauschenbach“ bat um Hinweise und Helfer um
ihre
Tochter „Alina Sophie“ zu suchen.
Die Tochter war zuletzt in der Nähe des Waldes von Ayam gesehen
worden.
Ohne lange zu zögern schloß sich Aratan dem Suchtrupp an.
In später Nacht wurde in der Nähe des Ortes Rauschenbach die
Puppe
der kleinen Alina Sophie gefunden..
Später tauchte ein Erpresserbrief auf, denn Alina Sophie war vor
einigen
Wochen entführt worden und sollten nur durch die Zahlung von 100
Goldstücken
freigelassen werden.
Im Ort angekommen stellte Aratan fest, daß die
Dorfbevölkerung
sich merkwürdig verhielt und manche Bewohner mehr oder weniger
verrückt
waren.
Dies lag zum Teil auch daran, daß es im Wald einen Bereich gab
der
nicht ohne Kopfschmerzen betreten werden konnte.
Die Kopfschmerzen wurden schnell stärker bis schließlich die
Ohnmacht
einsetzte.
Die Dorfbewohner spielten dort das Spiel „Reise nach Trellonia“ bei dem
sie
angeseilt in den Wald liefen.
Nach wenigen Schritten brachen die Spieler dann jeweils zusammen und
wurden
aus dem Wald gezogen.
Gewonnen hatte derjenige, der am weitesten in den Wald laufen konnte,
was
mit einer durchzechten Nacht in der Taverne endete.
Diese „Spiele“ sorgten somit nicht gerade zur geistigen Gesundheit der
Dorfbewohner.
Um herauszufinden was mit dem Wald vorging nahm Aratan ebenfalls am
Spiel
teil, denn es war ansonsten gesetzlich strengstens verboten den
Wald
zu betreten.
Als Aratan einige Schritte in den Wald trat und ihn auf Magie
untersuchte,
stellte er dort keine Magie fest.
Als er ein paar Schritte weiter ging wurden dann schließlich die
Kopfschmerzen
schnell sehr stark und Aratan war es nicht möglich zu
überprüfen
ob hier wirklich eine dunkle Magie am wirken war.
Verwirrt und benommen wurde Aratan am Seil zurück in Sicherheit
gezogen.
Aratan war nun klar das hier etwas wirklich düsteres im Wald
geschah
und stellte Nachforschungen an.
Es stellte sich heraus daß vor über 600 Jahren ein Baron mit
seinem
Magier die Unsterblichkeit erreichen wollten indem sie böse Zauber
gewoben
hatten.
Bei diesen Zaubern wurden sie von einer Cholest Priesterin
unterstützt.
Sie half dabei den Zauber zu weben, bei dem viele arme Kinder geopfert
worden
waren.
Als Strafe für diesen Frevel wurden die Seelen des Barons und
seines
Magiers von Cholest für immer eingesperrt.
Die Strafe für die Priesterin war auch nicht milde, denn sie wurde
verdammt
ewig zu leben, und verließ somit den ewigen Kreislauf des Lebens.
Die Jahrhunderte zehrten am Verstand der Priesterin, die
schließlich
verrückt wurde und ständig ihre Persönlichkeit wechselte.
Sie war einerseits eine Priesterin mit düsteren Vorahnungen, und
anderseits
ein dreijähriges Mädchen namens „Marla“
Marla war die Tochter einer Bäuerin, die nah am Waldrand von Ayam
lebte.
Marla sprach davon in den Wald gelaufen zu sein um die fortgelaufenen
Kuh
der Mutter wieder einzufangen.
Ihm Wald hatte sich Marla verirrt und suchte nun nach Ihrer Mutter.
Aratan sprach lange mit Marla und auch mit der Priesterin um mehr
über
den Wald und die schreckliche Vergangenheit zu erfahren.
Aratan wußte daß im verbotenen Teil des Waldes Heilpflanzen
wuchsen,
die aber für alle unerreichbar waren, denn nach wenigen Schritten
trat
die Bewußtlosigkeit ein.
Aratan überlegte und überredete Marla dazu für ihn die
„Blumen“
zu pflücken, denn den Wald schien Marlas verwirrten Geist keinen
Schaden
mehr zufügen zu können.
Aratan bedauerte es Marla zu benutzen um die Kräuter zu sammeln,
aber
er dachte auch daran, daß sich die Kräuter noch als sehr
wichtig
erweisen könnten.
Marla pflückte die Blumen und Aratan versprach mit Marla nach
ihrer
Mutter zu suchen.
Einerseits freute sich Aratan über die Kräuter, anderseits
bedauerte
er es zutiefst Marla angelogen zu haben.
Für ein paar Momente war Marla sehr glücklich darüber
ihrer
Mutter nun die Blumen zu bringen.
Diese Freude wurde später sehr getrübt, denn Marla erkannte
daß
sie ihre Mutter nicht finden konnten und war nun sehr böse auf
Aratan
(was sie ihm durch wiederholte Fußtritte an die Schienbeine
zeigte.)
Inzwischen gelang es einigen Abenteurern den Zugang zu einem
Alchemistischen
Labor zu öffnen, wobei die Vermutung nahe lag, daß dort vor
vielen
Jahren die bösen Zauber vorbereitet worden waren.
Seltsamerweise war das Labor aber im Gebrauch, und zwar wie sich
später
herausstellte durch einen Goblin-Alchemisten.
Die Abenteurer plünderten das Labor und nahmen zahlreiche Notizen
und
Tränke mit.
Aratan stopfte ebenfalls seine Taschen mit den Tränken voll, in
der
Hoffnung mit diesen Tränken etwas Gutes tun zu können.
Im Wald materialisierte sich ein dunkler Schatten und aus einem
Ritualkreis
strömten Horden von Untoten.
Mit der gemeinsamen Kraft aller Abenteurer gelang es den Kreis zu
zerstören
und die Untoten zu vernichten.
Aratan wußte nicht welche schlimmen Dinge hier vorgingen, und als
auf
einem Hügel eine Statue gefunden wurde hatte er die schlimmsten
Befürchtungen.
Gemeinsam mit weiteren Abenteurern machte er sich auf den Weg die
Statue
zu untersuchen.
Sie zeigte eine verwitterte Gestalt, die mit ihren Armen einen Mantel
ausbreitete.
Aratan untersuchte die Statue und wurde daraufhin mit aller Kraft an
die
Statue herangezogen.
Sobald seine Hände den Stein berührten spürte er wie
seine
magischen Kräfte ihn verließen.
Zwei seiner Weggefährten zogen ihn von der Statue zurück und
er
blieb erschöpft liegen.
Somit war für Aratan klar, daß es sich um diesen Ort
ebenfalls
um einen Hort des Bösen handeln mußte.
Gemeinsam mit den anderen Abenteurern wurde am nächsten Tag
versucht
die Statue zu zerstören.
Das Licht der Sonne, mit Spiegeln konzentriert, schwächte etwas
die
Kraft des Ortes.
Wie aus dem Nichts erschienen Steingolems, die mit Steinen um sich
warfen,
und nur sehr schwer zu vernichten waren.
Die Abenteurer kämpften gemeinsam gegen die Gefahr und es gelang
alles
Golems zu vernichten.
Schließlich konnte der Priester „Pater Jonathan“ die Statue mit
seinem
heiligen Kampfstab zerstören.
Ein grelles Licht blendete alle Abenteurer, die nun blind auf dem
Hügel
ihrem Schicksal überlassen waren.
Zum Glück kümmerten sich einige andere Abenteurer um die
Verwundeten
und Blinden und sie wurden ins Dorf geführt.
Die Heiler hatten ein Rezept gefunden, das eine Salbe beschrieb mit der
die
Blindheit geheilt werden konnte.
Hierfür wurden die Kräuter benötigt, die Aratan mit
Marla
gesammelt hatte.
Zum Glück waren noch einige der Kräuter vorhanden und es
konnte
die Salbe hergestellt werden.
Nach einigen Stunden war es möglich bei allen Blinden die Sehkraft
wiederherzustellen.
Derweil offenbarte sich das wahre Böse im Wald erneut, denn aus
dem
Schatten materialisierte sich ein schwarzer Turm.
Gemeinsam zogen alle Abenteurer aus die Gefahr zu bannen.
Nach einem schweren Kampf konnten die Untoten vernichtet werden und der
Turm
stürzte ein.
Aratan wußte nicht ob noch weitere Gefahren warteten und
dachte
darüber nach wie er helfen könnte, denn seine magischen
Kräfte
waren nach dem Kampf erschöpft.
Aratan hatte ebenfalls Gerüchte von einem Trank gehört der
Marlas
Leid beenden würde.
Unter den Tränken aus dem Labor befand sich auch ein Trank mit der
Beschriftung
„Machen Schmerzen in Kopf weg“
Aratan dachte sich nichts böses dabei als er Marla den Trank gab,
in
der Hoffnung ihr etwas Linderung zu verschaffen.
Leider stellte sich nicht die erhoffte Wirkung ein, und Marlas Gesicht
wurde
grün.
Das fand Marla nicht sehr nett, was einige weitere Fußtritt zur
Folge
hatte.
Aratan hatte noch viele Tränke von denen einige unbeschriftet
waren.
Um die Tränken zu identifizieren gab Aratan Marla durch eine List
einen
weiteren Trank.
Aratan war klar, daß sein Tun nicht rechtens war, aber er
rechtfertigte
es damit, daß Marla eigentlich nichts schlimmes geschehen konnte.
Dieser Trank sorgte bei Marla für eine schreckliche Übelkeit
und
sie mußte sich mehrfach erbrechen.
Aratan war dumm und erkannte daß er sehr böse gehandelt
hatte.
Auch wenn Marla durch einen Fluch ewig leben würde war dies kein
Grund
sie zu quälen und Versuche mit ihr anzustellen und Aratan
bedauerte
es Marla gequält zu haben.
Zum Glück gab es keine weiteren Angriffe mehr und der Wald war nun
wieder
ohne Gefahr zu betreten denn Gleichgewicht der Natur war wieder
hergestellt.
Im Laufe der Ereignisse gelangten die Abenteurer an das richtige Rezept
mit
dem ein Trank gebraut werden konnte um Marlas Leid auf dieser Welt zu
beenden.
Als letzte Zutat fehlten lediglich noch einige Früchte, die Aratan
mit
einigen weiteren Reisenden pflückte.
Nachdem der Trank gebraut worden war wurde er Marla in einem
Kerzenkreis
gereicht.
Marla konnte nun sterben und bedankte sich für die Hilfe.
Aratan war nun froh, daß Marlas Frieden fand und er wußte
daß
sie im Jenseits ihre Mutter finden würde.
Ein blendend rotes Licht erhellte plötzlich die Nacht und ein
Avatar
Cholests erschien.
Dieser berichtete von den schrecklichen Taten eines Barons, seines
Magiers
und auch der Beteiligung der Cholest Priesterin.
Nun wurden alle Zusammenhänge klarer und Aratan verstand warum die
Priesterin
bestraft worden war.
Auf der anderen Seite verstand Aratan nicht warum sie so schwer
bestraft
worden war, denn Aratan wußte daß Marla bzw. die Priesterin
eigentlich
ein gutes Herz hatten und betrogen worden waren.
Der Avatar berichtete auch davon, daß drei Siegel existierten,
von
denen eines durch die Abenteurer zerstört worden war.
Bei diesem Siegel handelte es sich um die Statue auf dem Hügel.
Cholest warnte die Abenteurer davor noch weitere Siegel zu
zerstören,
denn diese Siegel verhinderten das die Seelen des Barons und seines
Magiers
entkommen könnten.
Einige Augenblicke später wurde Aratan aus seinen Gedanken
gerissen,
als der Avatar Cholests seinen Namen rief.
Aratan hatte sich zu sehr in die Belange der Götter gemischt,
indem
er seine „Versuche“ mit Marla angestellt hatte.
Er wurde verflucht in jeder zweiten Nacht von Marla zu träumen, an
Mord
und Leid und andere schreckliche Dinge.
So schnell wie der Avatar Cholests erschienen war so schnell verschwand
er
auch wieder und der Leichnam Marlas war ebenfalls verschwunden.
Aratan hatte Angst, dachte aber auch daran daß der Gott
Cholest
sehr viel Zeit haben müßte wenn er/sie sich mit Aratan
beschäftigte.
Wider aller Erwartung schlief Aratan in der nächsten Nacht sehr
gut
und träumte auch von Marla.
Er sah sie über eine von der Sonne beschienenen Wiese laufen, Hand
in
Hand mit Ihrer Mutter....
Die beiden pflückten Blumen und sahen sehr glücklich aus.
Als Aratan am nächsten Tag erwachte wußte er, daß
dieser
Traum nicht von Cholest geschickt worden war und daß die
schrecklichen
Träume demnächst noch eintreten würden.
Er wußte nun, daß es Marla gut ging, und die kommenden
Träume
würden lediglich die Strafe des Gottes Cholest sein...
Aratan hatte die Götter stets als Wesen angesehen die mit den
Sterblichen
spielen um die endlose Langweiligkeit eines unsterblichen Lebens
ertragen
zu können.
Aratan sah ein, daß er Strafe verdient hatte, und würde die
Träume
ertragen...
Der Hauptmann der Stadtwache war inzwischen gefangen worden und er
führte
den Suchtrupp zum Versteck von Alina Sophie.
Das Kind war sehr verwirrt und erkannte ihre Mutter nicht, und Aratan
hoffte
daß der Aufenthalt im Wald nicht zu tiefe Spuren hinterlassen
hatte.
Wieder im Ort angekommen packte Artan seine Habseligkeiten und
verabschiedete
sich von seinen alten und neuen Weggefährten.
Alleine setzte er seinen Weg fort.......
Fotos sind hier
Trellonia 1 - "Samen der
Finsternis"
Im Trellonischen Reich gab es Probleme.
Kultisten, Dämonen und andere schreckliche Dinge mußten
bekämpft
werden.
Zusammen mit vielen alten und neuen Freunden stellte sich Aratan den
Gefahren
und schließlich gelang es das Böse erneut von der Welt zu
vertreiben.
Fotos sind hier
Pegasus 8
-
"Blutige Schwerter"
Seit einem Jahr ist nun schon die Grenze zu Neu Finster geschlossen.
Es drangen wenig Neuigkeiten aus dem kleinen Land.
Die Schwarze Garde schien die Macht an sich gerissen zu haben.
Botschafter wurden entsandt, allerdings gab es seit einiger Zeit keine
Lebenszeichen
mehr von ihnen.
Der Landesherr von Neu Finster, Seghal Ancoron, rief alle auf sich
seinem
Ersatzheer, unter der Führung Zelanischer Offiziere, der Befreiung
von
Neu Finster gegen gute Bezahlung anzuschließen.
Aratan folgte dem Ruf, nicht wegen der Bezahlung, sondern um zu helfen
der
Bedrohung durch die schwarzen Garde endgültig Einhalt zu gebieten.
Aratan war schon des öfteren auf die Garde getroffen und ihm wurde
klar,
daß die Garde in den letzen Monaten ihre Streitmacht
beträchtlich
verstärkt hatte.
Nicht mehr lange und alle freien Länden würden unter ihre
Bedrohung
zu leiden haben.
In Neu Finster angekommen kam es zu zahlreichen Kämpfen, bei
denen
glücklicherweise die schwarze Garde zurück geschlagen werden
konnte.
Aratan wunderte sich, daß die schwarze Garde nicht mit voller
Macht
angriff und so schnell vertrieben werden konnte.
Während des weiteren Verlaufes der Ereignisse griff die schwarze
Garde
auf eine List zurück, indem sie eine Giftmischerin ins Lager
schickte.
Liana und Tabea waren Schwestern die als Heilerinnen im Lager
Tränke
verkauften.
Liana schenkte dem Präfekten der Zerpener Soldaten einen Apfel,
mit dem
dieser umgebracht werden sollte.
Nachdem der Präfekt in den Apfel gebissen hatte erkannte Aratan
schnell
die Vergiftung und konnte den Mann retten.
Liana und Tabea wurde festgenommen und verhört.
Es stellte sich dabei heraus, daß nur eine der Schwestern den
Giftanschlag
im Namen des Gottes Kosh durchgeführt hatte.
Aratan übernahm während des Prozesses die Verteidigung, denn
schließlich
war er derjenige der das Gift entdeckt hatte, und hatte damit eine
Verantwortung
Liana gegenüber.
Niemand sonst fand sich bereit sie zu verteidigen und sie vor dem
Lynchmob
zu schützen.
Aratan spürte durch die Kraft seiner Verbundenheit mit der Natur,
daß
es sich bei der jungen Frau nicht um ein böses Wesen handelt,
sondern
daß sie verwirrt war und eventuell in geistiger Umnachtung
gehandelt
hatte.
Schließlich wurde durch eine Priesterin ein göttlicher Rat
eingeholt,
bei dem bestätigt wurde, daß Liana schuldig der
Giftmischerei und
des versuchten Mordes sei.
Liana wurde zum Tode verurteilt und mit einer Armbrust hingerichtet.
Da Aratan nie dem Wort der Götter traute und sie seit jeher
kritisch
sah beschloß er auf sein Herz zu hören.
Er nahm Liana in seine Arme und fühlte einen schwachen Puls.
Schnell lieft er zu seinem Zelt und rief die Kraft der Natur an Liana
zu
heilen.
Der fast erloschene Lebensfunken wurde stärker und die Lebenskraft
kehrte
in den Körper zurück und sie schlug die Augen auf.
Aratan bat sie niemals wieder in diese Lande zu kommen und er bat sie
nicht
mehr im Namen des Gottes Kosh für die schwarze Garde zu
kämpfen.
Aratan legte daraufhin einen Schlafzauber auf Liana und begrub sie nahe
am
Fluß.
Liana konnte sich daraufhin eine viertel Stunde später aus dem
Grab
befreien und fliehen.
Einerseits fühlte sich Aratan schuldig eine Giftmischerin
entkommen zu
lassen, auf der anderen Seite spürte er in seinem Herzen daß
hier
Dinge vorgingen die sich im Moment seinem Wissen entzogen.
Am nächsten Tag gelang es der schwarzen Garde erneut durch eine
List
ins Lager einzudringen, denn sie verkleideten sich als Verstärkung
der
zelanischen Soldaten.
Der Präfekt, der dem ersten Anschlag entkommen war wurde nun
umgebracht
ebenso wie einige Soldaten und ein Abenteurer.
Obwohl die Angreifer erschlagen werden konnten war der Verlust
groß
und es wurde klar, daß die schwarze Garde alle Mittel im Kampf
einsetzte.
Viel bedenklicher als die Kämpfe mit der schwarzen Garde fand
Aratan
eine weitere Begebenheit, denn es erschien im Lager des Nachts ein
schwarzer
Schrein, der aus tiefschwarzem Stein bestand.
Aratan spürte tief in seinem Herzen, daß dieser Schrein eine
große
Gefahr darstellte.
So schnell wie der Schrein erschienen war so schnell verschwand er auch
wieder.
Aratan beschloß weitere Forschungen anzustellen um festzustellen
wie
dieser Schrein in Verbindung mit der schwarzen Garde stand.
Während dieses Abenteuers lernte Aratan die Reisenden Thyra Donrag
und Pilgrim von Weißenfels
kennen.
In Thyra erkannte Aratan den Funken der Magie und lehrte sie die
Grundlagen
der Magie.
Sie half dabei die Verwundeten zu versorgen und zeigte sich als
gelehrige
Schülerin.
Mit Pilgrim stand Aratan Seite an Seite in den Kämpfen und er
zeigte
sich als tapferer und treuer Freund.
Nachdem die Gefahr in Neu Finster gebannt worden war setzt Aratan seine
Reise
fort.
Fotos sind hier
Pegasus 9 -
"Die Nebel
der Zeit"
Tief in der Wüste Tenerias befindet sich die große Oase
Nefra.
Dort steht seit ewigen Zeiten das heilige Orakel der Nascarem.
Nicht nur die Priester, sondern auch viele andere suchten das Orakel
auf,
um eine Antwort auf ihre Fragen zu bekommen.
Vor kurzem verstummte das Orakel.
Bislang wurde noch keine Erklärung gefunden, warum es geschah.
Seit dieser Zeit erscheinen immer wieder geheimnisvolle Nebelschwaden,
die
alles Leben zu verschlucken scheinen .
Denn alle die bisher in den Nebel eintraten kehrten nicht wieder
zurück.
Die Priester Nascarems entsandten Boten ins ganze Reich um Hilfe zu
erbitten
und dieses Rätsel zu lösen.
Aratan folgte dem Ruf, denn Einerseits wollte er helfen die
verschwundenen
Menschen wiederzufinden, anderseits wollte er das Orakel
wiederherstellen
um zu erfahren mit welchen Mitteln die schwarze Garde vernichtet werden
konnte.
Der Reise durch die Würste Teneria war lang und beschwerlich, denn
die
Hitze war Aratan nicht gewohnt.
Es gab nicht viel Leben in diesen Landen, und Aratans magische
Kräfte
waren sehr geschwächt, denn nur dort konnte er zaubern wo die
Natur die
Pflanzen zum wachsen brachte, denn die magische Kraft der Natur ist
sein Verbündeter.
Als die Abenteurer des Nachts den Rand der Oase erreichten wurden sie
von
einem wilden Wüstenstamm namens „Tusken“ angegriffen, die ihren
Lebensunterhalt
mit Angriffen auf die Pilger bestritten.
Die letzen Monate waren für die Tusken sehr schwer gewesen, denn
viele
der kleineren Quellen waren versiegt und viele von ihnen hatten sich am
Rande
der Oase versammelt um überleben zu können.
Die Angreifer konnten in die Flucht geschlagen werden und die
Abenteurer erreichten
schließlich die Oase.
Die Oase Nefra wurde von der Familie „Al Rashid“ geleitet, die ihren
Lebensunterhalt
mit der Vermietung von Zelten dem Verkauf von Wasser und
Nahrungsmitteln bestritten.
Die größte Einnahmequelle stellte aber das Orakel selbst
dar, denn
jeder Pilger mußte einen „Obolus“, also eine Spende an den
Priester
des Orakels geben um seine Frage stellen zu können.
Die Zeiten waren schlecht, so schlecht, daß "Papa Karim", der das
Oberhaupt
der Familie Rashid darstellte, fremde Abenteurer um Hilfe bitten
mußte
um das Rätsel um das verstummte Orakel zu ergründen.
Es stellte sich heraus, daß es alle 1000 Jahre zu einer Zeit der
Prüfungen
kam, in der das Orakel den Nebel schickte um durch diese Prüfungen
sich
zu erneuern.
Viele Familienmitglieder waren im Nebel verschwunden und Papa Karim
wollte
niemanden mehr seiner Familie missen.
Aratan wollte helfen die Rätsel zu lösen, um den Menschen zu
helfen
und auch um einen Weg zu finden die versiegte Quelle wieder zum
fließen
zu bringen, denn wie sich herausstellte stand die Quelle in Verbindung
mit
dem Orakel.
Die ersten Tage verbrachte Aratan mit Nachforschungen, und er erfuhr,
daß
ein alter Konflikt zwischen den Tusken und der Familie Rashid
bestand.
Die Wüstenräuber überfielen sein jeher die Reisenden,
und die
Familie Rashid war seit jeher der Besitzer der Oase.
Aratan wollte helfen den Konflikt beizulegen, denn in der
Wüste
Teneria war ein Überleben der Familie Rashid und des Stammes der
Tusken
nur möglich wenn sich ein dauerhafter Frieden etablieren
ließe.
Aratan lernte während dieser Zeit den Magier Joshua Kabina kennen,
der
dem Konzil der Akademiemagier zu Rogar angehörte und mit seinem
Meister
ausgeschickt worden war die Rätsel um das Orakel zu lösen.
Während der Reise tobte ein heftiger Sandsturm und Joshuas
Meister
wurde in der Wüste verschollen.
Zusammen mit Joshua machte sich Aratan auf die Suche nach den Tusken um
als
Vermittler zwischen den Parteien für Verhandlungen zu sorgen.
Alsbald wurden die Tusken am Rand der Oase gefunden und die
Verhandlungen
begannen.
Die Tusken zeigten sich am Anfang mißtrauisch, aber da Joshua und
Aratan
ohne Waffen den Tusken gegenüber traten fasten sie
schließlich
vertrauen.
Die Tusken stellen ihre Forderungen für einen Waffenstillstand,
die aus
Kamelen, Schafen, Ziegen und Zelten bestand.
Dieser Waffenstillstand sollte aber nur wenige Tage dauern und Joshua
und
Aratan setzten ihre Bemühungen fort aus dem kurzen
Waffenstillstand einen
dauerhaften Frieden zu stiften.
Schließlich gelang es die Vertreter beider Parteien in direkte
Verhandlungen
zu bringen, und nun besteht die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden,
vorausgesetzt
der Familie Rashid und der Stamm der Tusken gelingt es ihre
Jahrhunderte alten
Vorurteile und Gewohnheiten abzulegen.
Mehr als einen Vorläufigen Frieden zu stiften gelang Joshua und
Aratan
nicht, aber Aratan hatte die Hoffnung, daß am Ende der Verstand
siegen
würde, denn beide Parteien konnten nur voneinander gewinnen.
Die Tusken könnten die Oase verteidigen, und die Familie Rashid
machte
ihre Geschäfte, denn da nun keine Gefahr mehr für einen
Überfall
bestand würde demnächst die Pilgerzahl zunehmen.
Aber bis es soweit kommen konnte mußten die Probleme des Orakels
gelöst
werden
Das Orakel schickte Nebel, die betreten werden mußten um in ihnen
verschiedene
Rätsel zu lösen.
Als Belohnung wurden jeweils steinerne Käfer, sogenannte
„Skarabäen“
gegeben.
Während dieser Prüfungeng und aller weiteren Probleme zeigten
sich
Joshua Kabina, Norask der Glückliche und die Alchemistin
Tarafendor,
als tapfere und treue Verbündete.
Des weiteren lernte Aratan die Söhne und Töchter der
Wüste
kennen.(
Khalidah Lazim Malikah, Amir Rashid,
Khataran
Rashid, Setare Laila, Haalik Fahd,
Rafiq
Lail)
Wärend langer Gespräche lernte er einiges über den
tiefen Glauben
an Al Raschthall und die Gebräuche dieser ehrenhaften Menschen.
Jeden Tag wurden neue Prüfungen absolviert und weitere
Skarabäen
gelangten in den Besitz der Abenteurer .
Es gab zwar einige Verwicklungen unter den Reisenden, aber
schließlich
wurden vier der neun Steine in den Schrein des Orakels eingesetzt.
Dies stellte sich als sehr wichtig heraus, denn das Orakel schickte
einen
wichtigen Traum.
In dem Traum sah Aratan schreckliche Dinge, denn er sah wie die
Abenteurer
vor den Seelenschrein der Schwarzen Garde geführt wurden, und
ihnen wurde
dann von den Priestern des Gottes Kosh der gute Teil der Seele entfernt.
Anschließend reihten sich die Abenteuer als neue Kämpfer
Koshs
in die Reihen der schwarzen Garde ein.
Unter diesen Soldaten sah sich nun auch Aratan.
Die Soldaten wurden gegen ein kleines Lager zelanischer Soldaten
geschickt,
die innerhalb kürzester Zeit besiegt wurden.
Da diese Soldaten nun ebenfalls in die Reihen der schwarzen Garde
aufgenommen
werden sollten, kümmerte sich Aratan um die zahlreichen
Verwundeten.
Aratan, dessen guter Teil der Seele entfernt worden war, konnte nun die
dunkelste
Macht der Magie ausüben, denn er konnte das Leben selbst als
Quelle der
Magie nutzen.
Aratan zauberte und um ihn herum verkümmerte der Wald, die
Blätter
färbten sich braun und vertrockneten.
Die Stämme zerfielen zu Staub, und alle Tiere, Käfer, Hasen
und
Rehe fielen in einem weiten Umkreis tot zu Boden und lösen
sich
ebenfalls in Asche auf.
Selbst ein erschlagener Zerpener Soldat kehrte durch Aratans Zauber ins
Leben
zurück, denn kein Opfer der Schwarzen Garde kann sich durch den
Tod ihren
Diensten verweigern.
Als Aratan aufwachte wurde ihm klar wie fürchterlich die Ziele der
schwarzen
Garde waren, denn ihre Macht wuchs beständig indem sie ihre
Kräfte
an ihren Opfern stärkten und sie in ihre Armee aufnahmen.
Im weiteren Verlauft der Ereignisse stellte sich heraus, daß die
Gefahr
noch größer wurde denn die schwarze Garde hatte sich mit den
Dunkelelfen
und den Dunkelzwergen verbündet, um gemeinsam gegen die
Völker des
Guten vorzugehen um sie entweder zu vernichten oder zu versklaven.
Weitere Prüfungen des Orakels konnten erfolgreich abschlossen
werden
und schließlich wurden alle Steine in das Orakel eingesetzt.
Aratan stellte seine Frage an das Orakel, in der er erfahren wollte wie
der
Seelenschrein der schwarzen Garde vernichtet werden konnte.
Die Antwort die das Orakel gab, war Aratans Meinung nach sehr deutlich,
denn
er erfuhr, daß sich die böse Macht des Seelenschreins
umkehren
lassen konnte.
Mit diesem Wissen würde Aratan nun weitere Forschungen anstellen
können.
Als das Orakel wieder erneuert worden war begann die Quelle der Oase
wieder
zu fließen.
Die Not war beendet und Aratan reiste zusammen mit Joshua ins
Land
der Mitte.
Was würde sie dort erwarten?
Aratan hoffte den schwarzen Seelenschrein alsbald zu finden , denn die
schwarze
Garde mußte schnellstmöglich von ihrer Qual erlöst
werden.
Fotos sind hier
Pegasus 10 "Vor
den
Toren zum Reich der Mitte"
Joshua und Aratan schlossen sich einigen Reisenden an, die sich auf dem
Weg
nach Yakomo befanden.
Die beiden hofften dort ein Schiff zu finden, daß sie auf
dem
Seeweg nach Rogar bringen würde.
Yakomu an der Landzunge Nanduras ist einer der Haupt
Umschlagplätze
für Sklaven, hier gibt es ein Handelsabkommen mit den Dagothen.
Eine der letzten Orte vor den Häfen zum Reich der Mitte.
Hier kann ein Söldner seinen Monatslohn in wenigen Stunden
durchbringen
oder durch eine versteckte Klinge den Tod finden.
Einige wenige Kaiserliche Soldaten der Xin Mae Bao Inseln versuchen ein
wenig
Ordnung in diesen Ort zu bringen, aber hier regiert das Geld und eine
scharfe
Klinge ist zumeist mehr wert als ein Gesetz.
Schon auf der Anreise wurden die Reisenden von Dagothen aufgehalten,
die
einen Wegzoll verlangten.
Der Wegzoll wurde gezahlt und die Gruppe konnte die Reise fortsetzen,
und
alsbald gelangten sie nach Yakomo.
Dieses kleine Dorf lebte viele Jahre vom Reisanbau, aber seit einiger
Zeit
wuchs auf dem Feld kein Reis mehr und das Teehaus stellte nun die
einzige
Einnahmequelle dar.
Der Wirt hatte das Teehaus von seinem Vater geerbt worüber der
ältere
Bruder nicht erfreut war, denn schließlich war er eigentlich
derjenige
der in der Erbfolge der Erbe sein sollte.
Am Anfang interessierte sich Aratan nicht für diesen Konflikt,
aber
im weiteren Verlauf der Ereignisse sollte sich dieses Wissen noch als
nützlich
erweisen.
Kaum hatte Aratan sein Zelt gemietet und sich im Teehaus zum
Gespräch
eingefunden, wurde er durch Lärm gestört.
Neue Reisende, genauer gesagt einige Sklavenhändler, waren mit
ihren
Sklaven im Dorf angekommen.
Aratan sah voller Abscheu wie schlecht der Sklavenhändler seine
„Ware“
behandelte und beschloß einzugreifen.
Kein Mensch verdiente es als Sklave in Gefangenschaft zu leben um auf
den
Inseln des Reiches der Mitte verkauft zu werden.
Mit Hilfe einiger weiterer Reisender befreite Aratan die Sklaven, die
erfreut
über ihre Freiheit in den Wald flüchteten.
Aratan hatte die kaiserlichen Soldaten unterschätzt, welche nun
die
Befreier der Sklaven selbst zu Gefangenen machten, denn sie hatten
durch
die Befreiung ein schlimmes Verbrechen begangen.
Aratans Tat war nicht nur vor dem Gesetzt ein Verbrechen, denn es
stellte
sich heraus, daß es sich bei den Sklaven um Schwerverbrecher und
Mörder
handelte, die zur Sklaverei verurteilt worden waren.
Aratan bereute seine Tat, und im wurde aufgetragen mit den anderen
Tätern
die Sklaven wieder einzufangen.
Am nächsten Tag wurde der Wald abgesucht, aber derweil hatten die
Verbrecher
das Dorf angegriffen und die verbliebenen kaiserlichen Soldaten
eingesperrt.
Mit einer List gelang es Aratans Freund Pilgrim und ihm den Verbrechern
vorzutäuschen,
daß sie sich ihnen anschließen wollten.
Die List gelang und die Verbrecher konnten von zwei Seiten her
durch
die Beiden und den anderen Abenteurern angriffen und
überwältigt
werden.
Aratan fühlte sich schuldig, denn nur durch seine unüberlegte
Tat
waren die Verbrecher entkommen, und er beschloß, daß er in
der
nächsten Situation erst genauere Nachforschungen anstellen
würde.
Aratan hoffte, daß er in Rogar die mentale Disziplin erlernen
konnte,
die für seinen Freund Joshua so selbstverständlich schien,
die
Joshua durch jahrelanges lernen in Rogar erworben hatte.
Die Not im Dorf war groß und Aratan hatte dem Hauptmann der
kaiserlichen
Soldaten versprochen alle weiteren Probleme des Dorfes zu lösen.
Der Kopfgeldjäger „Felix“ gelangte an eine Schriftrolle, über
die
sie erfuhren, daß der Bruder des Wirtes einen Schamanen
beauftragt
hatte drei metallene Schreiben herzustellen, in die Geister gebannt
worden
waren.
Diese Scheiben waren an verschiedenen Orten des Dorfes versteckt worden
und
sorgten durch ihre Magie dafür, das es dem Dorf nicht gut ging,
und
der Reis nicht mehr wuchs.
Die Suche nach den Scheiben begann auf dem Friedhof, denn ein Skelett
versuchte
aus seinem Grab zu fliehen, weil eine der Scheiben in seinem Grab
versteckt
worden war.
Das dunkle Grauen lies selbst einem Toten keine Ruhe.
Eine weitere Scheibe befand sich in einem von insgesamt drei vom Blitz
getroffenen
Bäumen.
Nun befanden sich zwei Scheiben im Besitz der Abenteurer, aber die
Suche
nach der dritten Scheibe erwies sich als schwieriger.
Joshua und Aratan hatten die Vermutung, daß es sich bei dem
Reisfeld
um einen Friedhof handelte und stellten weitere Nachforschungen an.
Hierfür sicherten sich die Abenteurer durch ein Seil und betraten
das
Reisfeld.
Das Grauen und die Angst die sie dort umfing war fürchterlich und
Aratan
erkannte, daß diese Gefühle besonders stark in der Nähe
der
Vogelscheuchen vorhanden waren.
Die Vermutung, daß es sich bei dem Reisfeld um einen Friedhof
handelte
bestätigte sich nicht, aber die Abenteurer erkannten, daß
eine
weitere Scheibe auf dem Feld versteckt lag.
Des Nachts zeigten sich drei Geister, die zu verhindern suchten,
daß
die Abenteurer das Reisfeld betraten und somit die dritte
Schreibe
schützten.
Plötzlich wurden die Vogelscheuchen lebendig und ein kurzer aber
heftiger
Kampf entbrannte.
Anschließend gelang es durch den Mut zweier wilder
Barbaren-Schamanen,
die dritte Scheibe zu holen, denn sie liefen zur Mitte des Feldes und
fanden
dort die Scheibe.
Nachdem nun die Scheiben von ihren Plätzen entfernt waren, wurde
die
Not des Dorfes beendet.
Die magische Macht der Scheiben war aber groß und daher
beschloß
Aratan die Scheiben zu zerstören.
Niemand sollte sich ihrer Macht bedienen können um sie erneut zum
Bösen
zu nutzen.
Mit Hilfe der beiden Schamanen wollte er ein Ritual
durchführen,
daß die Macht der Scheiben umkehren sollte um die magischen
Kräfte
auf mehrere Magier zu verteilen.
Aratan war sehr froh, daß Joshua, Thyra, Hamus, Nikas,
Solaris,
und die beiden Schamanen dabei helfen wollten.
Durch einen magischen Bund nahm Aratan zuerst die magischen Kräfte
der
beteiligten Magier in sich auf, um diese Kraft dann ebenfalls durch ein
Zauber
aus seinem Körper zu entfernen.
Nur wenn alle Magier bereit waren die frei werdenden Kräfte in
sich
aufzunehmen konnte das geplante Ritual funktionieren.
Aratan hoffte, daß die Macht der Scheiben die Macht der
beteiligten
Magier nicht überstieg, was schreckliche Folgen hätte, die
Aratan
sich nicht vorzustellen mochte
Zusammen mit den anderen Abenteurern machten sich die Magier auf den
Weg
in den Wald, denn dort befand sich der Ritualplatz, an dem die
magischen
Scheiben erschaffen worden waren.
Aratan knüpfte den magischen Bund der durch jeden einzelnen Magier
gefestigt
wurde.
Sobald dies geschehen war begannen die Schamanen mit ihrem Ritual.
Ein wilder Tanz und ein ekstatisches Singen war Teil ihres Rituals, in
das
alle Magier einstimmten um die Geister zu rufen.
In diesem Moment tauchte der Schamane auf, der ursprünglich die
Scheiben
erschaffen hatte.
Zusammen mit seinen Stammesbrüdern forderte er die Abenteurer auf
den
Ritualplatz zu verlassen.
Der Kampf konnte leider nicht verhindert werden und die Wilden wurden
von
den Abenteurern erschlagen.
Kurz vor seinem Tod konnte vom Schamanen noch ein Zauber gewirkt
werden,
der den magischen Bund kurz unterbrach.
Aratan konnte die Verbindung zwischen den Magiern wieder herstellen und
das
Ritual wurde fortgesetzt.
Die magische Kraft der Scheiben entlud sich auf die Magier und die
Geister
wurden befreit.
Alle Magier sanken bewußtlos zu Boden, denn die frei gesetzte
Magie
war sehr stark.
Als Aratan erwachte sah er wie Joshua in den Wald lief.
Aratan machte sich große Sorgen und folgte seinem Freund.
Nicht weit entfernt fand er Joshua bewußtlos bei den drei toten
Bäumen.
Als Joshua erwachte berichtete er davon den Geist einer Frau in sich
gespürt
zu haben, die voller Angst zu den Bäumen lief.
Aratan war froh, daß die Geister aus ihren Gefängnissen
befreit
worden waren und die Magie der Scheiben aufgehoben worden war.
Aratan verabschiedete sich von Thyra, Pilgrim und allen weiteren
Abenteurern
und schiffte sich mit Joshua auf einer Dschunke ein.
Die Seereise dauerte einige Wochen, bis sie schließlich Rogar
erreichten.
Aratan verbrachte dort ein paar Tage, aber es erfasste ihn eine Unruhe,
die in wieder hinaus in die Welt trieb.
Fotos sind hier
Lo Tharnien,
Althea, Skandmark
Aratans weitere Reisen führten ihn nach Lo Tharnien, Althea,
und die Skandmark
Verschiedene Probleme gab es zu lösen bzw. wie immer einige
Monster zu bekämpfen.
Kurz vor dem Winter führte ihn sein Weg noch einmal zur
Taverne „zum Freihändler“, denn Aratan wollte vor dem Winter noch
einmal
feiern.
Anschließend machte er sich wieder auf den Weg zur Akademieschule
zu Rogar.
Aratan hoffte in der Akademie die Disziplin zu erlernen, seine
magischen Kräfte unter Kontrolle zu halten.
Der Winter war lang und Aratan hatte nun viel Zeit…
Fotos:
Lo Tharnien
Althea
Skandmark
Pegasus 12
"Takumi, erster freier Handelsposten im Reich der Mitte"
Der Wind des Winters pfiff kalt um die
steinernen Mauern
der Akademie zu Roga, die fernab der Zivilisation, in den Bergen
gelegen die Möglichkeit bietet sich mit magischen Studien zu
beschäftigen.
Viel wichtiger war es Aratan, seinen Geist zu schulen, und mentale
Diziplin zu erlernen.
Der Winter ging schneller vorbei als Aratan es vermutet hätte, und
er lernte viel in den kalten und dunklen Monaten.
Oft dachte er an seine Freunde, und hoffte sie im nächsten Jahr
bei guter Gesundheit anzutreffen.
Als die ersten warmen Sonnenstrahlen das Eis zum schmelzen brachten,
war es wieder Zeit aufzubrechen.
Als er durch das Tor schritt, blickte er zurück auf die
Gebäude der Akademie, in denen er Ruhe und Frieden gefunden hatte.
Aratan fragte sich, was das kommende Jahr an Abenteuern bringen
würde?
Aratans Weg führte ihn nun nach Zelanis, wo er im Hafen auf seinen
Freund „Norask den Glücklichen“ traf.
Aratan buchte mit Norask eine Passage auf dem Handelsschiff
„Walküre“, die mit vielen weiteren Händlern und Abenteurern
zu der
Insel „Bao“ fuhr.
Bei Bao handelt es sich um eine der vier Inseln des Reiches der
Mitte, auf der besonders das Handwerk und der Handel gefördert
werden.
Die Xin Mae Bao Inseln liegt inmitten des Westlichen Weltmeeres,
südwestlich der Kristallbucht vor Ippinea.
Die dortige Handelsgilde eröffnete einen neuen
Handelsstützpunkt namens „Takumi“ und bezahlte die Hälfte der
Passage.
Eine weite Reise lag vor Aratan, denn Strömungen und oft auch
Piraten erschweren eine Anreise.
Vielleicht ist dies auch einer der Gründe warum bisher nur so
wenige Handelsbeziehungen zwischen dem Festland und den Inseln
aufgebaut worden waren.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Herrscher der Inseln sich
bisher sehr von der Außenwelt fern gehalten hatten.
Die Kultur unterschied sich auch grundlegend von dem was Aratan
kannte, sei es durch die Gewandungen, die Art zu sprechen, oder die
kunstvollen Bauten.
Dies alles weckte Aratans Neugier, und vor allem die hiesigen
Wälder wollte Aratan sehen.
War vielleicht Bao ein Ort, an dem es Frieden gab?
Frieden, ja das war Etwas was sich Aratan mehr denn je wünschte,
denn durch Noraks erfuhr Aratan, dass sein Freund „Joshua Kabina“ vor
einigen Monaten den Tod gefunden hatte.
Warum nur war diese Welt so voller Gewalt?
Aratan Hoffnungen wurden enttäuscht, denn nachdem sie das Schiff
verlassen hatten hörten sie in der Ferne schon Kampfeslärm.
Die Reisenden des Schiffes „Seeanemone“ waren von Rebellen
angegriffen worden, die unter dem Kommando eines abtrünnigen
Adeligen
(Shogun) Namens „Negaze“ standen.
Ohne selbst angegriffen zu werden erreichte Aratan den Handelsposten
„Takumi“
Die dort angebrachten Steckbriefe zeigten deutlich wie dieser
Negaze aussah, und Aratan beschloss sich dieses Mal aus den
Verwicklungen herauszuhalten, denn schließlich war er ein Fremder
in
einem fremden Land.
Selbst die ausgesetzte Belohnung von 25 Goldmünzen war ihm egal,
denn an materiellen Gütern war Aratan nie interessiert.
Als Aratan nun am späten Abend in der Taverne saß
fühlte er sich von einigen Gästen beobachtet und hörte
auch einiges Gemurmel.
Ihm erschien dies merkwürdig, denn warum wurde einem Fremden so
viel Aufmerksamkeit geschenkt?
Aratan war auch niemals zuvor auf einer Insel des Reiches der Mitte,
und bis auf einige Reisende kannte er niemanden auf Bao
Am nächsten Tag wurde ihm klar warum einige Reisende ihn so
argwöhnisch beobachtet hatten, denn er erfuhr, dass eine Belohnung
von
5000 Goldmünzen vom zerpanischen Reich auf seine Ergreifung
ausgesetzt
worden war.
Aratan beschloss die Lage zu klären und stellte sich den
zerpanischen Soldaten, die ebenfalls Reisende auf dem Handelsschiff
gewesen waren.
Aratan wurde vorgeworfen an der Ermordung eines Präfekten des
zerpanischen Reiches beteiligt gewesen zu sein, indem er einer
Giftmischerin namens Liana das Leben gerettet hatte.
Aratan bestreitete nicht Liana gerettet zu haben, aber mit dem
anschließenden Mord hatte er nichts zu tun.
Die schwarze Garde bediente sich vieler Unschuldiger, und Aratan
zählte Liana als Opfer hinzu.
Liana war nicht am Mord beteiligt, denn ihre Schwester Tabea war unter
den Angreifern.
Zu Aratans Gunsten sprach, dass er sich dem zerpanischen Reich selbst
gestellt hatte.
Eine Befragung mit einem Wahrheitstrank bestätigte das Aratan die
Wahrheit sagte, und nichts mit der Ermordung des Präfekten zu tun
hatte
und nicht mit der schwarzen Garde paktierte.
Nachdem Aratan schwor mit in das zerpanische Reich zu reisen, um
sich dort einem Prozess zu stellen, wurde ihm erlaubt seine Waffen zu
tragen und sich frei im Lager zu bewegen.
Am nächsten Tag sollte nun der Handelsposten geöffnet werden,
was unter dem Segen des hießigen Priesters geschehen sollte.
Nicht weit vom Ort entfernt stand im Sumpf ein schwarzer Schrein, der
über einen abgesteckten Pfad erreicht werden konnte.
Nun wurde durch die Handelsgilde der Insel Bao der Handelspunkt Takumi
feierlich geweiht.
Aratan erkannte, dass der Schrein wie einer der Schreine aussah,
die von der schwarzen Garde für ihre dunklen Rituale benutzt
wurde.
Aratan beschloss daher den Schrein magisch zu untersuchen, und bat vier
Magier um die Hilfe.
Mit ihrer Hilfe wollte Aratan die Elemente der Magie in die
jeweiligen Eckpunkte des Schreines leiten um dann durch den Schleier
die Magie des Schreines zu erforschen.
Das Ritual misslang und Aratan konnte sich nur mit Mühe aus einem
enger werdenden Geflecht magischer Energien befreien.
Als er nach einer Bewusstlosigkeit erwachte, war seine linke Hand an
die des Magiers Hamus magisch gebunden.
Erst nach einigen Stunden gelang es diese Verzauberung mit Hilfe einer
weiteren Magierin zu beenden.
Als wenn Aratan nicht schon genug Ärger am Hals hätte wurde
den
fünf Magiern vorgeworfen, am Diebstahl zweier kristallener Dolche
beteiligt gewesen zu sein.
Aratan konnte sich nur dunkel an die Vorkommnisse erinnern, denn der
Zauber erforderte seine ganze Aufmerksamkeit.
Während des Rituals wurde der Ort durch die Rebellen angegriffen,
wobei die zwei Dolche verschwanden.
Merkwürdigerweise wurde in diesem Moment auch ein Schlafzauber
gewirkt, und die Vermutung der Obrigkeit äußerten sich nun
darin, dass
die fünf Magier am Diebstahl beteiligt waren.
Nach einem öffentlichen Verhör konnte aber auch dieser
Vorwurf aus
der Welt geschafft werden, und alle am Ritual beteiligten Personen
wurden wieder freigelassen.
Aratans „Probleme“ nahmen kein Ende, denn im Ort befanden sich auch
einige Orks, die mit ihm ebenfalls einen Zwist hatten.
Sie warfen Aratan die Einmischung in die Friedensverhandlungen bei der
Oase Nefra vor.
Aratan versuchte den Konflikt zu schlichten, indem er den Orks einige
Flaschen Met und Wein kaufte.
Er hoffte durch den „Bolock“ die Orks friedlich zu stimmen, denn sie
wollten ein Blutopfer von ihm.
Als Aratan mit den Orks zu einem kleinen Schrein im Wald ging,
stellten die Orks fest, dass eine kleine Tonfigur gestohlen worden war.
Ohne diese Ork-Göttin konnte das Blutopfer nicht vollzogen werden.
In Ermangelung eines Täters beschuldigten die Orks Aratan des
Diebstahls.
Aratan war natürlich unschuldig, und auch wenn die Orks ihn nun in
den Sumpf werfen wollten, hatte Aratan sich inzwischen einige Freunde
im Dorf gemacht,
Diese neuen Freunde waren die „Legion“ dessen Centurio Aratan geheilt
hatte, nachdem er durch eine Geisterbeeinflussung fast den Verstand
verloren hatte.
Die Legion nahm Aratan unter ihren Schutz, und es bestand nun keine
Gefahr mehr, dass Aratan in den Sumpf geworfen wurde.
Am nächsten Tag machten die die Abenteurer auf die Jagd nach den
Rebellen.
Sie wurden gefunden und es entbrannte ein heftiger Kampf.
Aratan wunderte sich kurz darüber, dass nur so wenige Rebellen
sich den Abenteurern stellte.
Einige Momente später wurde ihm klar warum dies so war, denn eine
Gruppe Assasinen hatte sich im Wald versteckt und überraschte die
Abenteurer.
Mit viel Glück konnte auch diese Gruppe erschlagen werden, und die
Abenteurer machten sich wieder zurück zum Ort.
Negaze war den Häschern aber entkommen.
Einige Tage später fuhr ein Schiff von Bao ab, auf dem sich Aratan
mit den zerpanischen Soldaten befand, um sich im zerpanische Reich vor
Gericht zu verantworten.
Hier folgt nun der Ablauf der weiteren Ereignisse:
In Zerpanum angekommen wird Aratan in die Hallen des Hohen Senats zu
Zerpanum geführt.
Norask und der "Don" treten in Aratans Begleitung vor die 3
Justikatoren die am Ende des Saal versammelt sitzen.
"Der Senat Zerpanums ist heute zusammen getreten um über das
Schicksal des Angeklagten Aratans, des Waldläufers zu
entscheiden."
intoniert eine laute kräftige Stimme.
"Aratan wird vorgeworfen einer Giftmischerin und Meuchelmörderin,
die auf zerpanische Boden rechtmäßig verurteilt wurde bei
der Flucht
geholfen zu haben. Ferner wird ihm die Beteiligung an einer
Verschwörung zu lasten gelegt, die den Tod eines zerpanischen
Präfekten
zur Folge hatte. Es steht die Anschuldigung im Raum, dass er selbst
sogar der Hintermann hinter diesen Anschlägen war."
Die Stimme bricht ab und wartet das Gemurmel das durch den Raum
streicht ab.
Dann setzt die Stimme erneut an
"Den Senatsmitgliedern sind die Zeugenaussagen des Don Conde De
Demitschie und des freien Norask der Glückliche vorgelegt wurden,
so
wie die Aussagen des Angeklagten selbst. In den kommenden Tagen oder
Wochen können weitere Zeugen zur Vorlage bei den Justikatoren
vorgeladen werden."
(Es folgt eine Verlesung der Zugenaussagen von Norask und des Dons,
sowie die Aratans)
Nachdem die Aussagen verlesen wurden Beginnen die drei Justikatoren mit
einer Diskussion. Justikar Aminius beginnt: "Die Aussagen hier sind ja
schön und gut, aber ich denke, das die Zeugen allesamt auf einen
Betrug
durch den hinterlistigen Aratan hereingefallen sind."
Justikartor Emalius setzt seinerseits ein:"Wie kann es dann aber dazu
kommen, das der Angeklagte sich selber stellt. Dazu kommt, das er sich
in einem Punkt selbst belastet hat."
"Richtig" setzt der dritte im Bunde ein, Justikator Galaius,"dazu kommt
doch auch das er unter der Wirkung eines Wahrheitstrankes seine
Aussagen in Takumi bestätigt hat."
"Vielleicht hat er die Herren ja bestochen oder sogar selber bezaubert.
Wir wissen ja nichtmal ob dieser Wahrheitstrank seine volle Wirkung
entfaltet hat." intoniert Aminius.
"Da könntet ihr natürlich recht haben" wirft Emalius ein.
Auch Galaius meldet sich erneut zu Wort "Der Conde de Demitie hat sich
bisher immer als Loyaler Verbündeter Zerpanums erwiesen und die
Geschichten über Norask die man hier im Lande hört lassen
auch hier
keine Zweifel aufkommen. Ich denke dass der Angeklagte die volle
Wahrheit gesagt hat und wir aufgrund seiner Bereitwilligen Kooperation
Milde walten lassen sollte."
Ein Raunen geht durch den Saal als ein Pochen erklingt.
Alle Mitglieder des Senats wenden sich einem Balkon zu, der über
den Reihen der Justikatoren hängt.
Die selbe Stimme, die die Angklage verlesen hat intoniert:" Der Cacagia
Walens Agustulus Agustus von Zerpanum erklärt diese Verhandlung
als
beendet. Er macht von seinem Recht als Heerscher Zerpanums gebrauch und
setzt sich über die mögliche Entscheidung des Senates hinweg.
Er bietet
dem Waldläufer Aratan folgendes Urteil an: Ihr Aratan, werdet
für 5
Jahre oder bis zur Beseitung der Schwarze Garde, der Zerpanischen Armee
zwangsverpflichtet. Ihr habt die Befugnis zur Reisen wohin euch euer
Weg treibt, allerdings seid ihr gezwungen den Wappenrock des
Zerpanischen Reiches zu tragen um die Zugehörigkeit zur
Zerpnaischen
Armee zu signalisieren. Ferner hat der Angeklagte Reperaturzahlungen in
Höhe von 4 Silber oder 5 Silberaugen pro Monat zu entrichten bis
zum
ende des Strafmaßes. Ferner soll er wissen, dass wenn er gegen
dieses
Urteil verstößt oder er Desertieren sollte, ihn beim
nächsten Mal der
Tod ereilen wird. So hat der Große Augustus gesprochen. Aratan
nehmt
ihr dieses Urteil an?"...
Aratan blickt zum Balkon hoch und antwortet mir ruhiger Stimme.
„Ich werde alles tun, um die schwarze Garde zu vernichten…“
Mir ist es aber nicht möglich die Reparaturzahlungen zu leisten.
Stattdessen wäre es mir möglich ein magisches Artekfakt zu
erschaffen, das zum Wohl Zerpanums genutzt werden könnte…“
Es herrscht einen Moment Stille, die wieder durch das Pochen beendet
wird:
„So seih es…“
Aratan war nun der zerpanischen Armee verpflichtet.
Nachdem er einige weitere Tage in Zerpanum verbracht hatte, war es Zeit
für ihn diesen Ort zu verlassen.
Er spürte, dass Freunde seine Hilfe brauchten und beschleunigte
seine Schritte.
Aber dies ist eine Geschichte, die erst demnächst erzählt
werden wird...
Fotos sind hier
Tales of
Fantasy 6 - "Schatteninsel - Expedition ins Ungewisse"
In einem Land (dessen Name Aratan wieder
vergessen hatte) wurde eine Expedition ausgeschickt.
Es sollte auf einer Insel eine Mine erforscht werden, in der Hoffnung
dort ein seltenes magisches Metall zu finden.
Aratan befand sich rein zufällig am selben Ort, und freute sich
viele seiner Freunde zu treffen.
In der Gegend gab es Konflikte zwischen Echsenwesen und Katzenwesen,
denen Aratan so gut es ging aus dem Weg ging.
Lediglich einer kleinen Katze half Aratan ihren verlorenen
Medizinbeutel wiederzubeschaffen, der in den Besitz der Echsenwesen
gelangt war.
Dorkas und Aratan gingen zum Lager der Echsen, wo Aratan eine
abenteuerliche Geschichte von einem „Feuertroll“ erfand, von dem er
angeblich einen Zahn errungen hatte.
Hierbei handelte es sich um einen Bernstein, den Aratan magisch
verzaubert hatte.
Die Echsen glaubten die Geschichte und gaben den Medizinbeutel im
Tausch gegen den Zahn heraus.
Im weiteren Verlauf der Ereignisse stellte sich heraus, dass in der
Mine eine Maschine war, die nicht mehr richtig funktionierte, und
Horden von Monstern erschuf.
Gemeinsam kämpften die Abenteurer gegen die Monster, die in allen
möglichen Formen, Größen und verschiedenen
Gefährlichkeitsstufen erschienen.
Aratan war froh seine Freunde an seiner Seite zu wissen, die in
Begleitung einiger weiterer tapferer Recken Seite an Seite mit ihm
stritten.
Im Kampf gegen Medusen erwies sich der Pfeilhagel es vortreffliches
Mittel, die Monster schnell zu beseitigen.
Aber trotzdem wurden viele Abenteurer versteinert.
Dank einiger Magier konnte aber auch dies wieder Rückgängig
gemacht werden.
Die anderen Monster waren aber auch nicht weniger gefährlich, denn
unzählige Verletzungen mussten versorgt werden.
Dank Teleri konnte Aratan im Magiebund einige Körperteile
nachwachsen lassen.
Schon so oft hatte sich Teleri als gute Freundin und fähige
Heilerin gezeigt, die mit ihren Tränken und Kräutern viele
Verletzte heilte.
Schließlich konnte die Maschine vernichtet werden, und die
Angriffe hörten auf.
Leider wurde ein Problem gegen ein anderes getauscht, denn in der
Maschine war die so genannte „Herrin der Finsternis“ eingesperrt.
Sie bedankte sich bei allen Abenteurern für Ihre Befreiung, um nun
ihrerseits die Welt mit Chaos zu überziehen.
Es gab also demnächst wieder für alle Abenteurer etwas zu tun…
Da soll sich doch kein Abenteurer beschweren, nicht die Gelegenheit zu
haben mal wieder die Welt zu retten…oder?
Aratan wollte diese aber nicht überstürzen und reiste schnell
ins nächste Land.
Fotos sind hier
Pegasus 14
"Die Pyramide von Zans"
Berindir ist eine blühende
Hafenstadt an der Ostküste der Wüste Teneria.
Es ist ein Umschlagplatz für Waren aller Art, doch vor allem wird
von
hier aus Kalandrisches Hartholz importiert, aus dem langlebige,
schnelle Handelsschiffe gebaut werden.
Aratan befand sich gerade in der Stadt als er hörte, dass in der
Oase von Zans Schriftgelehrte gesucht wurden, die dabei helfen sollten
ein altes Geheimnis zu lüften.
Es war eine Pyramide unter Jahrtausende alten Schutt entdeckt worden.
Da Aratan bereits einmal einen Schatz gehoben hatte bzw. ein
unterirdisches Verließ erforscht hatte, trieb ihn seine Neugier
bzw.
leere Reisekasse nach Zans.
Als er gerade einen Karawanenführer suchte, traf er zufällig
auf
seinen Freund Norask, der mit einigen weiteren Begleitern ebenfalls auf
dem Weg nach Zans war.
Nach einigen Verhandlungen mit den nervenden Kameltreibern, wurde ein
einigermaßen bezahlbarer Preis ausgehandelt.
Die Reise begann und Aratan befand sich wieder in der Wüste
Die Kameltreiber Beschra und Farruk, erwiesen sich trotz ihrer
unerträglichen Art, als fähige Führer.
Obwohl auf dem Weg einige Wasserstellen lagen, war die Reise
beschwerlich, denn die Hitze, Sand und stechender Wind waren für
Aratan
eine Qual.
Kurz vor erreichen des Zieles wurden in der Nacht die Kamele
gestohlen, und die letzten Meilen mussten die Reisenden zu Fuß
antreten.
Farruk setzte das Gerücht in die Welt, dass Aratan am Verschwinden
der Kamele schuld sei, und sie sogar gefressen haben sollte.
Die Wüstenbewohner waren sehr einfältig und glaubten diese
haarsträubende Geschichte.
Erst eine Befragung in Anwesenheit des Dorfältesten brachte wieder
etwas Ruhe.
Aratan war egal was man über ihn sagte denn schließlich
erzählte man sich in vielen Ländern irgendwelche Geschichten
über ihn.
Viel beunruhigter war er über die Tatsache, dass sich die schwarze
Garde in Zans befand, und das Gastrecht des Dorfältesten genoss.
Niemand konnte offensiv gegen die Garde vorgehen, ohne sich den Zorn
der Bevölkerung auf sich zu ziehen.
Scheinbar gab es in der Pyramide Informationen, bzw. Schätze an
denen die schwarze Garde interessiert war.
Wie sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse herausstellte, war es
nötig sich vorübergehend mit der schwarzen Garde friedlich zu
verständigen um gemeinsam in die Tiefen der Pyramide vordringen zu
können.
Zusammen mit Norask, Gaius und Haldan sowie einem jungen
Abenteurer in Ausbildung machte sich Aratan an die Erforschung der
Pyramide.
Aratan war froh einige erfahrene und verlässliche
Weggefährten bei sich zu wissen.
Begleitet wurden die fünf Abenteurer vom Hohepriester der
schwarzen
Garde Namens Devian sowie einer Schriftgelehrten, die dabei half die
Hieroglyphen zu lesen.
Das Misstrauen in Aratan war groß, aber auch die Hoffnung an
Informationen zu kommen, die dabei helfen würden die von der
schwarzen
Garde verzauberten Soldaten von ihrem Leid zu befreien.
Die beiden Schwarzgardisten zeigten sich sehr kooperationsbereit, und
gemeinsam öffneten sie den Eingang zur Pyramide.
Zahlreise Fallen und Rätsel waren zu bestehen, und Aratan musste
die Weggefährten mehrfach heilen, denn Pfeile, und Speere schossen
aus
den Wänden.
Auch waren ein paar Kämpfe mit Mumien zu bestehen, die sich als
langsame aber zähe Gegner erwiesen.
Schließlich erreichten die Abenteurer die Grabkammer, in der ein
großer schwarzer Sarg stand, der mit dem Symbol der schwarzen
Garde
geschmückt war.
Als Devian in tiefer Stimme Kosh anrief lief Aratan ein kalter
Schauer über den Rücken, und er dachte daran, dass es besser
gewesen
wäre nicht mit der schwarzen Garde den Weg in die Pyramide
angetreten
zu haben.
Die in der Grabkammer angehäuften Schätze waren unermesslich,
und Aratan riet seine Gefährten zur Vorsicht.
Niemand berührte einen Gegenstand, und wie sich später zeigte
war
dies gut so, denn andere Abenteurer erzählten später davon,
dass die
Schätze bei Berührung unerträgliche Schmerzen verursacht
hatten.
Die Abenteurer traten ohne Schatz den Rückweg an, und mussten auch
wieder über einen schmalen Pfad über ein Säurebecken
balancieren.
Aratan hatte an diese Säurebecken von einem früheren
Abenteuer
eine schlechte Erinnerung und war froh diesen Bereich schnell wieder zu
verlassen.
Der weitere Rückweg gestaltete sich weitaus einfacher, denn es
waren keine Fallen oder Rätsel mehr zu lösen.
Zwei Stunden nach Mitternacht erreichten die Abenteurer wieder den
Ausgang, und Aratan fiel erschöpft ins Bett.
Am nächsten Tag wurde das Lager von Mumien angegriffen, die von
einer geisterhaften Gestalt angeführt wurde, welche das Banner der
schwarzen Garde trug.
Seltsamerweise hatte die schwarze Garde bereits in der Nacht Zans
verlassen.
Über die Vorgänge mit der schwarzen Garde würde er sich
noch lange
Gedanken machen, aber zuerst entbrannte ein heftiger Kampf mit den
Untoten, die durch ihren Meister immer wiederbelebt wurden.
Aratan kümmerte sich um die Verletzten, die je länger der
Kampf tobte immer zahlreicher wurden.
Schließlich war der Kampf beendet, und Aratan hörte, dass
die
Abenteurer Demut gegenüber der geisterhaften Erscheinung gezeigt
hatten.
Wobei es sich bei dem Wesen handelte blieb Aratan verborgen, aber
er vermutete, dass es sich um den Geist Desjenigen handelte der in der
Pyramide bestattet war.
Alsbald nach dem Kämpfen brach die Karawane auf, um den
Rückweg anzutreten.
Faruk war so dreist von Aratan zwei Goldmünzen für die Reise
zu fordern.
Aratans Reisekasse war aber erschöpft, und zweitens sah er nicht
ein so einen hohen Preis zu zahlen.
Aratan war unverständlich warum ihm Norask nicht helfen wollte,
und so blieb es ihm nur übrig der Karawane heimlich zu folgen.
Nach fast vier Wochen Reise erreichte die Karawane schließlich
wieder die Küstenstadt Berindi.
Aratan war froh, dieses Abenteuer unbeschadet überstanden zu
haben.
Nachdem er seine Vorräte mit den letzten verbliebenen Münzen
aufgefrischt hatte setzte Aratan seine Reise fort.
Fotos sind hier
Pegasus 15
"Die Taverne zur letzten Ruh"
Aratans nächste Reise führte
ihn in die „Taverne
zur letzten Ruh“ die weitab im Nirgendwo ein Zufluchtsort für
müde
Wanderer ist.
Er traf dort seltsamerweise einige Freunde wieder, die ebenfalls den
Weg hierher eingeschlagen hatten.
Nach den letzten Erlebnissen in der Wüste Teneria war Aratan sehr
erschöpft und verschlief einen großen Teil der Zeit.
Es bot sich aber auch die Gelegenheit für interessante
Gespräche und einige magische Studien.
Unterbrochen wurde die Ruhe, durch den nächtlichen Besuch eines
Geistes, der wie ein wandelnder Busch aussah.
Der Geist schaute sich im Lager um, und warnte die Magier davor zu
zaubern.
Nachdem der Geist einige Zeit herumgeschlichen war verschwand er wieder
in der Dunkelheit.
Am nächsten Tag gingen die Magier Hamus und Aaron mit einigen
weiteren Begleitern in den Wald, denn dort gab es einen Ort der
besondere Verbindung mit der Geisterwelt hatte.
Die Magier baten dort die Geister die nächste Ebene der magischen
Ausbildung zu erreichen.
Äste im Wald brachen als ein Geschöpf sich seinen Weg bahnte
und dann aus dem Grün trat.
Der „Geist des Waldes“ war darüber erzürnt, dass die Magier
den
Platz für ihr Ritual genutzt hatten und schlug Hamus, Aaron und
einige
Ritualwachen nieder.
Er sprach davon, dass durch das Ritual nun eine direkte Verbindung
zur Geisterwelt bestehen würde, und nun Dämonen aus anderen
Dimensionen
her kommen konnten.
Er beauftragte alle Abenteurer dieses Problem zu lösen.
Hierfür mussten zwei magische „Früchte der Nacht“
gepflückt werden,
die zu einem Trank zubereitet wieder den Platz der Geister stärken
würden.
Alle Magier sollten außerdem ihre magischen Kräfte in den
Trank zaubern.
Der Geist verließ den Platz, nachdem er ankündigte am
morgigen Tag zur Mittagszeit wieder her zu kommen.
Der Tag verging und die Nacht begann.
Aaron und Hamus machten sich alleine auf die Suche nach den
Früchten.
Dalo, Eleanora, Haldan, Norask, und Aratan suchten in einer anderen
Richtung.
Die Fürchte wurden schnell gefunden, denn sie strahlten in allen
Farben hell in der Dunkelheit.
Das Pflücken gestaltete sich etwas Schwieriger, was aber nach
einigen Überlegungen gelöst werden konnte.
Anschließend wurden die Früchte magisch analisiert und
ausgepresst.
Eleanora war eine erfahrene Alchimistin und destillierte nun aus dem
Saft den magischen Trank.
Am nächsten Morgen hatte der Schamane Ashgor den Geisterplatz mit
einem Schutzkreis versehen, um zu verhindern, dass Geister oder
Dämonen
hierher kommen konnten.
Dies diente als Absicherung, falls der Geist des Waldes die Abenteurer
betrügen wollte.
Hamus und Aaron bereiteten derweil das große Ritual vor, an dem
nicht nur Magier sondern auch Schamanen und Priester teilnahmen.
Scheinbar war es wichtig alle Magieformen gemeinsam zu vereinen, um den
Trank neutral auszurichten.
Das Ritual gelang und alle 12 beteiligten Zauberkundigen gaben ihre
magische Kraft in den Trank.
Pünktlich tauchte der Geist wieder auf und gemeinsam gingen alle
Abenteurer in den Wald.
Am Platz der Geister angekommen wurde der Waldgeist erneut auf eine
Probe gestellt, denn er wurde mit heiligem Wasser begossen, um zu sehen
ob es sich bei ihm um ein gutes Wesen handelte.
Der Geist bat nun darum den Platz wieder durch den Trank zu versiegeln.
Nachdem dies geschehen war bedankte sich der Geist des Waldes bei allen
beteiligten Abenteurern.
Nun offenbarte er seine wahren Absichten und erzählte ihnen, dass
der Platz niemals entweiht worden war.
Der Geist wollte lediglich die Abenteurer prüfen, ob sie im Namen
der Natur alle gemeinsam bereit waren etwas Gutes zu tun.
Sie hätten auch ohne Probleme die Aufgabe des Geistes ignorieren
können.
Er lobte sie auch für das ihm gezeigte Mißtrauen, denn oft
versteckt sich das Urböse und versucht durch Betrug seine Ziele zu
verwirklichen.
Hamus und Aaron baten den Geist nun darum die nächste Ebene der
Magie zu erreichen.
Der Geist gewährte die Bitte und segnete die beiden Magier, die
nun ihre Prüfungen bestanden hatten.
Der Geist verschwand im Wald und die Abenteurer gingen wieder
zurück ins Lager.
Aratan hatte wieder einmal geschlafen und hatte daher den Geist wieder
nicht gesehen.
Er war etwas über den Geist enttäuscht, und auch darüber
wie er die Abenteurer geprüft hatte.
Aus anderer Sichtweise konnte er die Handlungsweise auch verstehen,
denn schon zu oft wurde der Natur Gewalt angetan.
Der Geist wollte lediglich prüfen ob noch Hoffnung für die
Menschheit bestand, oder ob Gleichgültigkeit in ihre Herzen
eingekehrt
war.
Aratan war froh, dass so viele Abenteurer bereit gewesen waren zu
helfen und sich somit unbewusst der Prüfung des Waldgeistes
unterzogen
hatten.
Er verabschiedete er sich von seinen Freunden und setzte seine Reise
fort.
Fotos sind hier
"Zum
Ertrunkenen Zwerg"
Aratans nächste Reise führte ihn zur Taverne „Zum Ertrunkenen
Zwerg“
Dort angekommen traf er auf einen Gelehrten, der nach einem Ort suchte,
an dem aus der Erde Löcher in den Himmel gebrannt werden.
Aratan kam der Gelehrte seltsam vor und ignorierte ihn daher.
Alsbald erreichte die Reisegruppe eine Niederlassung, bestehend aus
einigen Häusern und einer Taverne.
Da niemand an dem Ort war schauten sich die Abenteurer um.
Bald hatte der Gelehrte im Innenhof der Taverne ein Loch gefunden, aus
dem ein roter heißer Strahl in den Himmel schoss.
Leider war der Gelehrte so dumm seinen Kopf in den Strahl zu halten und
verstarb darauf.
Aratan war sich nicht klar, worum es sich handelte und achtete nun auf
jeden seiner Schritte.
Zusammen mit Galen betrat er die Taverne und entdeckte einen
Ritualkreis in Form eines Pentagramms
Leider sah Galen ihn zu spät und übertrat eine Linie.
Sofort entfaltete sich im Raum ein seltsamer Geruch, aber sonst geschah
nichts.
Im Zentrum des Pentagramms lagen einige Schriftstücke und eine
geöffnete kleine Flasche, in der sich Reste eines Trankes befanden.
Nach Studium der Schriftstücke stellte sich heraus, dass dort
verschiedene Parasiten beschrieben wurden.
Allen gemeinsam war, dass sie sehr klein sein sollten und „Milben“
genannt werden, die nur mit Hilfe einer Lupe zu sehen wären.
Eine weitere Schriftrolle beschrieb wie ein Heilmittel gegen eine
besonders aggressive Art der Milben herzustellen wäre, die ihre
Opfer im Schlaf auffressen würden.
Aratan hatte noch nie von so kleinen Tieren gehört, und wunderte
sich etwas über diese obskuren Schriftstücke.
Am nächsten Tag wurde erkannt, dass Galen von den Tieren befallen
wurde, und sein Arm bereits angefressen war.
Um zu verhindern, dass die Tiere weiteren Schaden anrichten wurde der
Arm von den fähigen Heilern Lyrgaine und Martok amputiert.
Galens Leben war somit gerettet, aber sein Arm war verloren.
Zusammen mit Teleri lies Aratan den Arm wieder in einem magischen
Ritual nachwachsen.
Galen erwies sich als schwieriger Patient, der sich darüber
beklagte, dass zuerst das Fleisch wuchs, und erst später die
Knochen dem Arm Stabilität gaben.
Zum Glück hörten die Klagen am nächsten Tag auf, denn
der Arm war wieder nachgewachsen.
Das nächste Mal würde Aratan es sich zwei Mal überlegen,
ob er Galen einen Arm nachwachsen lassen würde.
Die Zutaten für das Milbenmittel wurden gesammelt und Teleri sowie
Martok konnten eine Salbe gegen die Milben herstellen.
Diese Gefahr konnte nun beseitigt werden, nachdem alle Reisenden mit
der Salbe versorgt worden waren.
Nicht dass der Ort schon gefährlich genug gewesen wäre, gab
es Probleme mit jeder Menge Spinnen (in allen möglichen
Größen und Giftarten)
Einige Abenteurer wurden gebissen, die dann von Aratan entgiftet wurden.
Im Laufe des Tages wurden die Angriffe der Spinnen immer heftiger, die
schließlich sogar die Größe eines Menschen erreichten.
Kurz nachdem die Abenteurer am Vorabend im Ort angekommen waren,
entdeckten sie in einem Raum einen merkwürdigen Mann, der sehr an
Wissen interessiert war.
Ein Zauber lag auf der Kammer, denn kein Gegenstand verziert mit
Schriftzeichen, oder Bücher, konnten aus dem Raum entfernt werden,
sobald sie hinein genommen worden waren.
Erst wenn der Bibliothekar eine Abschrift erhielt, war es möglich
die Gegenstände wieder an sich zu nehmen.
Nur der Mann befand sich in dem Raum, und die Bibliothek konnte nicht
körperlich betreten werden.
Durch gezielte Nachfragen gelang es einigen Abenteurern an Wissen
über die Spinnen zu gelangen
Der Mann erzählte von einer verfluchten Elfenprinzessin, die nun
in eine monströse Spinne verwandelt worden war.
Nur mit Sternenmetall, geschmiedet zu einem Dolch, über einem der
aus dem Boden schießenden Strahlen, sollte es möglich sein
die Kreatur zu vernichten.
Geführt werden musste die Klinge durch eine Elfenfrau.
Die Abenteurer entdeckten während ihrer weiteren Nachforschungen,
dass es ein Tunnelsytem unter dem Brunnen gab.
Die Tunnel lagen alle unter Wasser, aber zum Glück wurden durch
Dorcas ein paar Stiefel zur Verfügung gestellt, mit denen sich
unter Wasser atmen lies.
Die Steinelfe Rajan war so mutig in den Brunnen zu steigen und die
Tunnel zu erforschen.
Im unteren Teil des Brunnens öffnete sich der Schacht zu einer
großen Kammer, in der überall die heißen Strahlen das
Schwimmen gefährlich machten.
Schließlich war die Magie der Stiefel aufgebraucht, und die erste
Erforschung musste abgebrochen werden.
In einem Ritual zauberte Aratan magische Energien in die Stiefel, die
somit gleich wieder benutzt werden konnten.
Rajan tauchte wieder hinab und entdeckt einige Stücke des
gesuchten Sternenmetalls.
Über einem Sternenfeuer konnte nun das Metall erhitzt werden,
welches dann zu einem Dolch gegossen wurde.
Die Nachte senkte sich über den Ort, und die monströse
Riesenspinne erschien.
Sie war nicht alleine sondern zahlreiche der Jagdspinnen griffen die
Abenteurer an.
Zusammen mit Teleri und Yllana ging Aratan aufs Dach der Taverne, der
am Rand etwas an einen Wehrgang einer Burg erinnerte.
Von oben beschossen die drei die Spinne und versuchten sie somit
abzulenken.
Währendessen beschäftigten sich die anderen Abenteurer mit
der Verteidigung.
Schließlich waren Aratans Pfeile verschossen, und er eilte die
Treppe hinab um seine Schwertlanze zu holen.
Als er wieder aus seinem Zelt trat, sah er dass die Riesenspinne
inzwischen getötet worden war.
Kithara war auf den Schultern von Grimm unter de Spinne getragen
worden, und hatte dann den Dolch in das Monstrum gestoßen.
Beide wurden bei dieser Heldentat verletzt und wurden sofort durch die
Heiler versorgt.
Dank Kithara und Grimm war der Gefahr Einhalt geboten worden, und der
Ort konnte wieder Frieden finden.
Zusammen mit seinen Freunden des silbernen Pfeils reiste Aratan weiter.
Bald schon erwartete sie das nächste Abenteuer, dass auch zu
keinem Picknick werden sollte….
Fotos sind hier
Tales-of-Fantasy
7 - "Schatten der Vier"
Als Aratan in die nächste Ortschaft kam, war diese (wieder einmal)
verlassen.
Es gab stattdesen zahlreiche Leichen der Dorfbewohner.
Wie sich herausstellte spielte die Göttin Sarenah ein Spiel mit
den Sterblichen.
Es gab ein Brettspiel auf dem silberne und schwarze Steine
gegeneinander gesetzt werden sollten.
Im Wald waren Spielzüge zu finden, die in goldenen Beuteln
steckten.
Aratan sah sogar einen Baum an dem diese Beutel zu wachsen schienen.
Er hielt sich so gut es ging aus diesen Dingen heraus und spielte nicht
mit.
Die andere Seite in Gestallt von Schwarze Engeln, Dämonen,
Soldaten und andere Viechern machten einen Waldspazierganz zu keinem
erfreulichen Erlebnis.
Aratan traf im Wald unter anderem auf einen Nekromanten, den er
versteinerte und die Welt somit von einem weiteren Übel befreite.
Der Nekromant hatte eine kleine Kiste, in der sich ein Medallion befand.
Dieses Medallion wollte eine alte Frau unbedingt haben, weil sie laut
ihrer Aussage nicht richtig leben würde.
Aratan wurde schon oft betrogen, und somit wurde der Alten das Amulett
nicht ausgehändigt.
Zu allem Übel wurde die örtliche Quelle vergiftet.
Aratan war somit an vielen Stellen beschäftigt die Vergifteten zu
heilen.
Zum Glück gelangte Martok Sternennacht an ein Rezept um die Quelle
zu entgiften.
Mehrere Gruppen suchten nun die Zutaten, die zu einem Trank gebraut
werden sollten.
Einige Freunde waren seit einiger Zeit im Wald, und so beschlossen
Vaelin und Aratan sie zu suchen.
Kaum waren die beiden im Wald wurden sie von Soldaten der Dämonen
angegriffen.
Vaelin stellte sich der Übermacht der Feinde entgegen und
ermöglichte somit Aratan die Flucht.
Nach einem heftigen Kampf wurde Vaelin verwundet.
Aratan holte aus dem Lager Hilfe, und zusammen mit Sire Tuok eilten die
beiden herbei um Vaelin zu befreien.
Dank den magischen Kräften von Sire Tuok gelang es die Angreifer
zu vertreiben.
Vaelin konnte nun von Aratan geheilt werden.
Nach einiger Zeit kehrten die Freunde aus dem Wald zurück, und sie
waren auch auf die Soldaten getroffen, konnten aber leicht verwundet
entkommen.
Die Anhänger der Dämonen griffen immer wieder die Abenteurer
im Ort an.
In einem Kampf wurde einem Freund namens „Meister Tulkan“ die Hand
abgeschlagen.
Mit Hilfe der Rabenschamanin „Krah“ gelang es Aratan die Hand
nachwachsen zu lassen.
Im weiteren Verlauf der Erlebnisse machte ein Monster namens UhAh den
Ort unsicher.
So ein seltsames Zweiköpfiges Ungetüm hatte Aratan noch nie
gesehen.
Ein Professor der Wissenschaften wollte das Monster studieren.
Nachdem ein großer Hammer hergestellt worden war, konnte das UhAh
damit erschlagen werden.
Die Wissenschaftlichen Forschungen konnten nun durchgeführt werden.
Nicht dass es schon genug Ärger gegeben hätte kamen noch
einige Kobolde, Feen und andere Gestalten ins Lager
Scheinbar handelte es sich um lustige Gaukler, aber Aratan sah wie zwei
Kobolde jeweils eine Bombe trugen.
Er zückte sein Schwert und erschlug einige der Wesen, und warnte
das Lager.
Einige Momente später wurden die Bomben gezündet und die
Taverne explodierte.
Aratan jagte daraufhin noch eine Fee, die aber im letzen Moment
in den Wald entkommen konnte.
Später tauchten noch weitere Feen auf, die getrennt von den
Kobolden nun keine Gefahr mehr darstellten.
Unter ihnen befand sich ein Wichtel, der an nichts in seinem Leben
Freude hatte.
Um ihm zu zeigen wie schön das Leben sein kann verwandelte Aratan
ihn auf seinen Wunsch hin in einen Stein.
Nachdem er wieder zurück verwandelt wurde, nahmen ihn seine
Freunde mit.
Vielleicht hat ihm diese Erfahrung gezeigt, dass die Ezistenz eines
Steines nicht erstrebenswert ist.
Als die Nacht hereinbrach, griff die Hauptstreitmacht des Feindes an.
Mehrere Gruppen nutzten diese Zeit um zur Quelle zu schleichen, um dort
mit dem Trank das Ritual zu durchzuführen.
Die Abenteurer waren erfolgreich, und die Quelle wurde wieder gereinigt.
Der Feind konnte vorerst auch wieder zurück geschlagen werden.
Irgendwie gelang es den Abenteurern das Spiel zu gewinnen.
Die Dorfbewohner kehrten nun aus ihren Verstecken wieder nach
Hause zurück.
Nun kehrte wieder Frieden in dem Ort ein, aber es waren viele
Männer zu Tode gekommen, und viele junge Bauerstöchter
suchten einen Mann.
Aratan konnte sich gerade noch retten, als Dorkas die jungen Frauen auf
ihn aufmerksam machte.
Aratan hatte noch so viele Aufgaben vor sich, dass er noch nicht bereit
war sesshaft zu werden.
Nach diesen Abenteueren verabschiedete er sich von seinen Freunden und
schlug den Weg nach Rogar ein.
Einen weiteren Winter wollte er dort mit magischen Studien verbringen.
Fotos sind hier
Der Winter war kalt und dunkel.
Aratan hatte einen großen Teil seiner Zeit mit magischen Studien
verbracht.
Rogar war so weit von der Zivilisation abgeschieden, dass ihn
eigentlich nichts und niemand stören konnte.
Die letzten Wochen fühlte Aratan immer mehr, dass sich etwas in
Arastea veränderte.
Aratan hatte große Probleme, seine Magie zu bündeln um seine
Zauber zu wirken.
Er beschäftigte sich mit Nachforschungen und erkannte, dass sich
das Gefüge der Magie grundlegend auf Arastea änderte.
Große Macht konnte nur die Ursache sein, und Aratan vermutete,
dass die Götter selbst wieder ihre Spiele mit den Menschen trieben.
So oft schon hatte Aratan dies auf anderen Welten erlebt, und zum
Glück war Arastea bisher von der Aufmerksamkeit der Götter
verschont geblieben.
Aratan fühlte, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde,
und er sich entscheiden musste ob er auf Arastea bleiben wollte, oder
ob er in seine Heimatwelt zurückkehrte.
Einerseits fühlte Aratan sich sehr seinen Freunden verpflichtet,
denn der Kampf gegen die schwarze Garde wurde immer heftiger.
Anderseits gab es aber noch so viele Welten, in denen Lebewesen und die
Natur bedroht wurden, und so wollte Aratan nicht für immer sein
Leben auf Arastea verbringen.
Überall auf den Welten regte sich das Böse, und so musste
Aratan nun diese schwere Wahl treffen...
Aratan wollte so lange es geht die Entscheidung hinaus schieben, und
versuchte die Gedanken für einen Augenblick beiseite zu legen.
Er besorgte sich Holz und begann in der Werkstatt von Rogar eine
Armbrust zu bauen.
Immer wenn Aratan sich mit Holz beschäftigte fühlte er sich
besser, denn schließlich war die Holzfällerei früher
seine Arbeit gewesen.
Aratan sägte, hobelte und bohrte an der Armbrust und lies sich
den Bogen in der Schmiede herstellen.
Schließlich baute er die Teile zusammen und legte nun die
Armbrust fertig auf den Tisch.
Sie sah nicht schön aus, würde aber ihren Zweck erfüllen.
Wenn schon nicht er selbst mehr in Arastea weilen konnte, so sollte
doch wenigstens eine Waffe hier bleiben, die in den Händen seiner
Freunde im Kampf gegen die schwarze Garde helfen sollte.
Anschließend baute er zwei Dutzend Bolzen.
Nach getaner Arbeit legte sich Aratan müde ins Bett und versuchte
die dunklen Gedanken zu vertreiben
Am nächsten Tage wusste Aratan, dass die Zeit für den
Abschied gekommen war.
Er setzte sich in das Schreibzimmer der Akademie und sah
gedankenverloren durch die Fenster.
Der Schnee schmolz, und bald schon würden seine Freunde wieder
ihre Reisen antreten.
Schmerzlich wurde Aratan nun bewusst, dass die kommenden Abenteuer ohne
ihn stattfinden würden.
Erst dachte Aratan an seinen verstorbenen Freund „Joshua Kabina“
der dem „Konzil der Akademiemagier zu Rogar“ angehörte.
Durch ihn hatte Aratan von der Akademie zu Rogar erfahren, und die
beiden letzten Winter hatte er in der Akademie mit seinen magischen
Studien verbracht.
Die Gespräche mit Joshua vermisste Aratan, denn es war so einfach
neue Ideen zur Magie zu entwickeln, wenn sie mit Joshua besprochen
wurden.
Durch seinen Tod hatte er einen guten Freund verloren.
Aratan dachte an „Norask den Glücklichen“ mit dem er so manche
Reise und Abenteuer bestanden hatte.
Seine freundliche und lustige Art machten es in seiner Anwesenheit fast
unmöglich guter Laune zu sein.
Zu gerne hätte Aratan Norask auf seinem Weingut des
„Glüüücks“ besucht, dass er sich von den 5000
Goldmünzen gekauft hatte, die zur Ergreifung Aratans ausgesetzt
worden waren.
Ebenso wie Aratan strebte Norask danach die schwarze Garde zu besiegen
und ihre Opfer zu befreien.
Hinter Norask scheinbar einfachen Art, befand sich ein Mann mit
Weitsicht, der viele Dinge zu hinterfragen verstand.
Aratan dachte dann an „Eleonora“ und „Haldan“ mit denen er ebenfalls
einige Reisen unternommen hatte.
Sehr gut erinnerte sich Aratan noch daran, mit welcher Ausdauer
Eleonora im letzten Jahr magische Früchte untersucht hatte, und
somit geholfen hatte den Geist des Waldes friedlich zu stimmen.
Ein Lächeln huschte über Aratans Gesicht, als er daran
dachte, wie der Stamm der Wuwu bei Eleonora Naschwerk eingetauscht
hatten.
Ja, das Naschwerk würde Aratan auch vermissen.
Aratan würde Haldan als ehrenhaften Mann in Erinnerung behalten,
der mutig zu seinem Wort steht, und dies mit seinem Schwert zu
verteidigen weiß.
Zusammen mit ihm war er durch die dunkelsten Tunnel der „Pyramide von
Zans“ gekrochen, beschossen von den automatischen Fallen.
Nur gemeinsam hatten alle Abenteurer ihren Weg finden können.
Es gab noch so viele andere Freunde, an die Aratan dachte, aber die
Zeit lief ihm davon.
Schließlich griff Aratan zu Feder und Papier und begann damit
einen Briefe zu schreiben.
„Werte Freunde,
Ich fühle, dass sich die Welt im
Umbruch befindet, und die Magie auf Arastea nicht mehr so ist wie sie
einst war.
Ich weiß, dass ich bald nicht
mehr in meine Heimat zurückkehren kann, wenn ich nicht sofort
aufbreche.
Ob mir eine Rückkehr nach
Arastea und zu Euch möglich sein wird, weiß ich nicht.
Leider trennt sich nun unser Weg, der
uns so oft im Kampf gegen die schwarze Garde führte.
Damit Ihr diesen Kampf besser
bestehen könnt, schicke ich Euch diese Armbrust und die Bolzen.
Leider ist es mir nicht mehr
möglich gewesen, das magische Artefakt herzustellen, das ich dem
Herrscher von Zerpanum versprochen hatte.
Für dieses Artefakt hatte ich
einen Edelstein namens „Falkenauge“ vorgesehen, der magische Energien
in sich aufnehmen kann.
Der Stein stammt aus meiner Heimat,
dem „kaskarischen Reich“ gelegen auf der Welt „Tanebria“.
Dort in den Wäldern von „Lokfar“
wurde ich geboren.
Viele Jahrtausende lag der Stein in
einem Bachbett und wurde von den Zeiten gewaschen.
Ich bitte Euch den Stein bei Euch zu
tragen, denn vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder.
Vielleicht wird es mir dann
möglich sein, meine Schuld in der zerpanischen Armee ableisten.
Sollte sich unser Weg doch für
immer trennen, so bitte ich Euch meine Freunde von meinem Verschwinden
zu unterrichten
Ich hoffe dass es einst Frieden auf
Arastea geben wird, und dass die schwarze Garde besiegt wird, damit
alle ihre unfreiwilligen Diener befreit werden
Vielleicht wird Euch dabei der Stein
von Nutzen sein…
Es grüßt Euch Euer Freund
Aratan „Hüter der Wälder
von Lokfar“
Nachdem Aratan den Brief geschrieben hatte, legte er die Feder beiseite
und streute Sand auf den Brief.
Er faltete ihn zusammen und holte ein Stück Siegelwachs aus seiner
Tasche.
Aratan hielt das Wachs über eine Kerze und versiegelte den Brief.
Als er zurück in seine Kammer ging, holte er ein großes
Paket hervor, legte den Brief hinein und übergab es dann einem
Boten.
Dann packte Aratan seine Taschen zusammen.
Er legte seinen Umhang über die Schultern und befestigte seinen
Rückenköcher.
Als er aus dem Tor der Akademie trat warf er noch einen Blick
zurück.
Mit erst langsamen Schritten, die immer schneller wurden, entfernte
sich Aratan von der Akademie.
Ein paar hundert Meter entfernt setzte sich Aratan auf dem Felsplateau
auf den Boden und holte aus seiner Umhängetasche einen grauen
Stein.
Er hielt den Stein in seinen Händen und murmelte einige Zeit
verschiedene Zauberformeln, vorauf der der Stein rot zu glühen
anfing.
Schweißperlen tropften von Aratans Stirn, der sich merklich
konzentrieren musste um den Zauber aufrecht zu halten.
Einige Meter von ihm entfernt flimmerte die Luft, als ob Hitze
über Steinen aufsteigen würde.
Die Luft teilte sich und es offenbarte sich ein rundes schwarzes Nichts.
Dies nun war das Portal, das Aratan wieder auf eine andere Welt
führen würde.
Aratan zögerte, denn er sah noch einmal auf die Berge, denn Himmel
und in die untergehende Sonne.
Aratan wendete seinen Blick ab und ging mit schnellen Schritten durch
das Portal.
Die Luft flimmerte noch einen Augenblick und zurück blieb nur der
kalte Fels.
In diesem Moment verschwand die Sonne am Horizont, und es begann
die Nacht…
Mir’an’argh -
"Der Schmaus"
(Auf der Welt "
Mir'an'argh")
Wolken verhüllten den nächtlichen
Himmel, kein Sternenlicht schien hindurch, um den Weg zu leuchten.
Aratan hörte die Natur des Waldes um sich herum, und auch wenn er
nicht wusste wo er sich befand war er ruhig.
Auf einer kleinen Lichtung setzte er sich hin und wartete.
Zum Glück war er allein, denn es war nicht immer leicht eine
Erklärung zu finden, warum er einfach so aus dem Nichts erschien.
Die größte Sorge Aratans bei den Reisen auf den „alten
Wegen“, war nicht die Reise an sich.
Die eigentliche Gefahr bestand darin von einem erschreckten Bauern mit
der Mistgabel aufgespießt zu werden, sobald er eine andere Welt
betrat.
Endlich klarte der Himmel auf und vereinzelt leuchteten Sterne durch
die Wolkendecke.
Nun konnte Aratan ungefähr die Umgebung erkennen, und sah einen
ausgetretenen Pfad, der vielleicht von Holzfällern, oder
Jägern
begangen wurde.
Er nahm seine Habseligkeiten, die aus einer ledernen
Umhängetasche, einer Wolldecke, und einem Bogen bestand auf.
Dann hängte sich Aratan die Schwertscheide der Schwertlanze
über die andere Schulter und folgte dem Pfad.
Ab und zu blieb Aratan an Ästen und Sträuchern hängen,
was aber kein Wunder bei der Last und dem spärlichen Licht war.
Schließlich führte der Pfad auf einen Feldweg.
In der Ferne sah er schon einige Lichter, die ihm zeigten, dass die
nächste Ortschaft nicht mehr fern war.
Er ging den Weg entlang und wenige Minuten später erreichte er das
Dorf.
Lauter Gesang, und Stimmengewirr zeigten den Weg zum nächsten
Gasthaus.
Aratan betrat die Gaststube und sah sich um.
Eine Schankmaid lief mit vollen Bierkrügen durch die Schankstube,
und stellte sie an einem Tisch ab.
Dann sah Aratan den Wirt, der hinter dem Tresen den Gästen Bier,
Met und Wein zapfte.
Er ging zu ihm hin und wartete, bis die Gäste bedient worden
waren.
Aratan erkundigte sich nach einem freien Zimmer und fragte
beiläufig wie die Ortschaft heißt.
Der Wirt schaute ihn verwundert an, und nannte ihm dann den Namen.
Nachdem Aratan sich eine deftige Mahlzeit bestellt hatte, hörte er
den Geschichten der Bewohner zu.
Er erfuhr davon, dass die Königin „Noiree von Cathar“ bald ihren
Geburtstag feiern würde, und überall im Land Feste
veranstaltet werden.
Aratan lächelte, weil er genau zur richtigen Zeit angekommen war,
denn gutes Essen und eine Feier nach dem langen Winter, würden ihm
sicher Freude machen.
Diese Nacht schlief Aratan wieder gut, denn er war neugierig auf die
Welt namens „Mir'an'argh“…
Am nächsten Tag kamen immer mehr Reisenden in der Dorf namens
„Borkenforst“, denn während der Festtage des „Schmauses“ wird
nicht gereist.
Es herrschst das Motto „Heute bleibt das Pferd im Stall, denn der
Schmaus ist überall“
Die Vorbereitungen waren in vollem Gang und das Dorf wurde festlich mit
bunten Bändern geschmückt
Aratan schaute überall in freundliche Gesichter, die stolz darauf
waren, die Gäste in ihrem Dorf zu haben.
Die Dorfbewohner waren so freundlich, dass sie sogar ihre Zelte den
Reisenden kostenlos zur Verfügung stellten.
Aratan wollte die Freundlichkeit nicht ausnutzen und gab zweier junger
Frauen jeweils einen kleinen Bergkristall.
Während der Feiertage wurden alte Bräuche gepflegte, die
unter anderem darin bestanden dass Freunde und Verliebte sich
„Schmausbriefe“ schrieben.
Am Ende der Feierlichkeiten sollte der Schmauskönig bzw. die
Königin gekrönt werden, der derjenige ist, der die meisten
Briefe erhalten würde.
Die Krämerin „Emma“ gewann den Preis, denn sie war ein beliebter
Mensch, der Freunde (und auch Gäste) Briefe schrieben.
Selbst Aratan als Reisender in einer fremden Welt erhielt einen Brief.
Aratan sagte sich, wie einfach es doch wäre wenn alle Menschen
nett zueinander wären, und dies nicht nur in diesem Dorf, sondern
überall auf allen Welten.
Würde es diesen Tag jemals geben…?
Im Dorf waren auch viele Barden und Sänger, die auf der Bühne
ihre Musik präsentierten.
Aratan war fasziniert, von den vielen verschiedenen Musikrichtungen und
bewunderte das Talent der Sänger und Musikanten.
Die Musik ist wie Magie, die Menschen miteinander verbinden kann, und
Freude gibt.
Trotz aller Freude an den Feierlichkeiten wurde Aratans doch noch von
Sorgen geplagt, denn am Rande des Dorfes gab es eine flüsternde
Quelle.
Die Stimmen der Quelle waren schwer zu verstehen und gingen fast im
plätschern des Wassers und dem wehen des Windes unter.
Einige Abenteurer, darunter auch seine Freunde des silbernen Pfeils,
stellten Nachforschungen an, um herauszufinden ob sich ein unheil
Ankünden würde.
Erd, Wasser, Feuer und Luft Elementwesen gelangten durch einen
Dimensionsriss auf die Welt und stellten den Kontakt zu den
Dorfbewohnen und Reisenden her.
Aratan konnte nicht herausfinden, warum sich ein Tor geöffnet
hatte, und warum die Wesen hier waren.
Wie sich später herausstellte war Aratans Sorge unbegründet,
denn die Quelle sprach von der Vergangenheit.
Am zweiten Tag verstummte die Quelle, nachdem sich an der Quelle
verschiedene unbekannte Wesen oder gezeigt hatte, welche das Gleiche
wie die Quelle sprach.
Schließlich verschwanden die Wesen und auch die Quelle verstummte
Aratan schüttelte den Kopf und ging müde ins Bett.
Warum machte er sich eigentlich immer so viele seine Sorgen?
Am nächsten Tag beschloss Aratan nicht mehr über dieses
Rätsel nachzudenken.
Die Feiertage waren vorbei, und Aratan verabschiedete sich von seinen
Freunden.
Er nahm sich vor im nächsten Jahr wieder nach Mir'an'argh zu
reisen.
Fotos sind hier
De La Rocca 1 -
"Fest der Toten"
Aratan reiste zu den Ländereien der „De La
Roccas“, wo in den nächsten Tagen ein Fest gefeiert wurde.
Beim „Fest der Toten“ besuchen die Ahnen der De La Roccas die Lebenden
um mit ihnen gemeinsam zu feiern und sich an die vergangenen Zeiten zu
erinnern.
Auch wenn die Nähe so vieler Untoter Aratan einige Gedanken
machte, hoffte er ein paar Tage in Ruhe und Frieden seine magischen
Forschungen anstellen zu können,
Unter Anderem wollte er sein magisches Artefakt fertig stellen, was ihm
ermöglichen sollte auch in anderen Dimensionen seine Magie wirken
zu können.
Kaum war Aratan angereist wurde er freundlich von der Heilerin Mina und
dem Abenteurer Metzger eingeladen bei ihnen zu zelten.
Mina und Metzger waren sehr freundlich und Aratan freute sich über
die Gastfreundschaft.
Einige Stunden später kamen weitere Reisende, und ihnen auch der
Schamane „Abbe Guff“ den Aratan bereits von früheren Reisen her
kannte.
Aratan wunderte sich etwas, dass Abbe ohne seine Stammesbrüder
reiste, denn normalerweise waren die Männer des Stammes der Wuwu
nie alleine unterwegs.
Mit Abbe reiste ein seltsam aussehender Fremder namens Olaf, dessen
Hautfarbe blau war.
Olaf bat um Abbes und Aratans Hilfe, denn ein Wesen Namens Maskenteufel
hatte die Seele einer guten Freundin namens „Rihannon“ aus ihrem
Körper gerissen.
Maskenteufel können die Gestallt einer Person annehmen und stehlen
deren Seelen.
Nun irrte die Seele von Rihannon durch die Zwischenwelt, denn ihr
Körper war nicht tot, sondern wurde nach dem Angriff eingefroren
um sie noch retten zu können.
Olaf war nun zum Fest der Toten gereist, denn zu dieser Zeit war die
Zwischenwelt näher an unserer Welt, was es leichter machen
würde Kontakt zu Rihannon herzustellen.
Aratan erklärte sich bereit zu helfen, denn seine magischen
Studien hatten dafür gesorgt, dass er einen Seelenstein herstellen
konnte, welcher die Seele von Rihannon aufnehmen würde. Mit diesem
Seelenstein wäre es möglich das Olaf Körper, Geist und
Seele von Rihannon wieder vereinen könnte.
In der ersten Nacht wurde am Strand ein Ritual vollzogen bei dem der
Seelenstein hergestellt wurde.
Viel schwieriger gestaltete sich aber die Suche nach Rihannon, denn
dazu musste Olaf auf eine Geisterreise gehen, und damit sein Geist
seinen Körper verlassen.
Damit nun Olaf Rihannon finden konnte, musste ein größerer
Umkreis abgesucht werden, was nur möglich war wenn das Band, das
Olafs Geist mit dem Körper verband vorübergehend getrennt
wurde.
Olaf, Abbe und Aratan vollzogen ein Ritual, bei dem Abbe die
Geisterreise einleitete.
Als schließlich der Geist von Olaf den Körper verlassen
hatte versteinerte Aratan ihn.
Nun konnte Olaf auf die Suche nach Rihannon gehen, die er
schließlich nach einiger Zeit fand.
Unter der Führung Olafs gelang es Rihannon in den Seelenstein zu
gelangen.
Aratan hob die Versteinerung auf und war sehr froh darüber dass
dieses schwierige Ritual einen guten Abschluss gefunden hatte.
Das Fest der Toten war inzwischen vorüber, und Aratan hatte nicht
viel davon mitbekommen.
Er packte seine Habseligkeiten, verabschiedete sich von seien neu
gewonnenen Freunden und setzt seine Reise fort.
Fotos sind hier
Experimental 7
- "Das Dimensionsloch von Thermobyl"
Aratans nächste Reise führte ihn nach Thermobyl, denn
dort befand sich ein Dimensionsloch, durch das riesige Mengen magische
Energien in die Welt strömten.
Aratan hoffte dort weitere magische Studien durchführen zu
können, denn sein Ziel war es herauszufinden ob es eine
Möglichkeit gab, für ihn auch an Orten zu zaubern, an denen
keine Natur oder Lebwesen vorhanden waren.
Auf seiner Anreise begegnete er zweier seiner Freunde, „Raurrgrimm“ dem
Wolfsmensch und „Galen“ dem Magier und Abenteurer.
Auch sie wollten sich den Ort genauer ansehen.
Je näher sich die drei Thermobyl näherten desto höhere
magische Strahlung zeigte das „Thaumometer“ von Galen an.
Galen hatte dieses Gerät konstruiert, welches die Stärke der
magischen Strahlung anzeigen konnte.
Zu hohe Strahlung war schädlich und konnte zu Mutationen oder
sogar zum Tod führen.
Aus diesem Grund war es sehr wichtig zu wissen ob die Abenteurer in
einen Bereich gingen, der zu hohe magische Strahlung aufwies.
Kaum an der Ortsgrenze angekommen wurden alle Anreisenden befragt, ob
bereits Mutationen vorhanden wäre, und sie erhielten einen
Passierschein, mit nur dem eine Abreise wieder möglich war, denn
es sollte vermieden werden, dass sich unbefugte dem Ort näherten..
Aratan wurde nun klar, das dies ein Abenteuer voller Gefahr werden
könnte, nicht durch Monster sondern durch die Magie selbst.
Im Ort angekommen überfiel Aratan eine leichte Übelkeit, was
die ersten Auswirkungen der magischen Strahlung waren.
In der Taverne konnte ein silbrig schimmerndes Amulett gekauft werden,
dass einen gewissen Schutz vor der Strahlung bot.
Aratan hatte gerade noch so viel Geld, dass er sich eines der Amulette
kaufen konnte.
Prompt ging es ihm besser und der Lagerplatz konnte aufgeschlagen
werden, denn in der Taverne mit angrenzendem Gasthaus wollte Aratan
nicht wohnen, denn hier war die Strahlung noch höher als auf dem
Zeltplatz.
Der Tavernenbesitzer samt Angestellten machte für Aratan auch
keinen besonders Vertrauenserweckenden Eindruck.
Dieser Eindruck verstärkte sich, denn am nächsten Morgen
erschien ein Bote, der durch einen besonders magisch verstrahlten
Bereich des Waldes gelaufen war, und tot vor der Taverne zusammen brach.
Der Koch schleppte den Boten in die Küche, und nur dank des
Eingreifens der Professoren der Magieakademie zu Kreisheim konnte
verhindert werden, dass der Bote in der Suppe landete.
Nicht nur diese Köstlichkeit hätte es in der Taverne zum Kauf
gegeben, sondern es gab dort auch allerlei mutierte Tiere aus dem
hiesigen Wald, eingelegt oder getrocknet zu kaufen.
Tiere wie „Krokomeleon“ eine Mischung aus Krokodil und Kamäleon,
war dort eine der meist Verkauftesten Speisen.
Aus diesen ganzen Gründen hielt sich Aratan nur sehr kurz in der
Taverne auf, und ging dort nur jeden Morgen hin um die neueste Ausgabe
der Tageszeitung „Imago“ zu kaufen.
Diese Zeitung berichtete immer sehr aktuell über neueste
Schlagzeilen, oder aber um Gerüchte und Klatsch.
Die Mitglieder der Magieakademie zu Kreisheim waren ebenfalls in
Thermobyl um das Dimensionsloch zu erforschen.
Mitgebracht hatte Professor Zweistein auch seine portable Zeitmaschine,
die in den kommenden Tagen intensiv genutzt wurde um die Entstehung des
Dimensionsloches zu erforschen.
Es stellte sich heraus, dass das Loch gezielt geöffnet worden war,
und dabei das Dorf durch Käfer vernichtet wurde, die aus einer
fremden Dimension hierher gekommen waren.
Weitere Verwicklungen und Wirrungen machten es Aratan nicht leicht die
ganzen Zusammenhänge zu verstehen.
Es stellte sich heraus, dass der Geist einer Frau (dessen Name Aratan
auch schnell wieder vergessen hatte) dafür sorgte, dass das
Dimensionsloch nicht zusammen brach und die ganze Umgebung über
viele Meilen hin vernichtet wurde.
Die Frage war nun, wie das Dimensionsloch geschlossen werden konnte und
dabei die Frau befreit werden konnte, die über 20 Jahre bereits
das Dimensionsloch stabil hielt.
Galen und Aratan beschlossen weitere Forschungen anzustellen, und sich
den Ort um das Loch genauer anzusehen.
Hiefür hatte Professor Zweistein Schutzanzüge konstruiert,
die aber noch nicht getestet worden waren.
Galen und Aratan waren somit die ersten Abenteuer, die den Versuch
wagen das Dimensionsloch aus der Nähe zu untersuchen.
Der Anzug war so eng, und die Schutzhabe hatte ein so kleines
Sichtfenster, dass Aratan sich kaum bewegen konnte.
In einem Abstand von 20 Metern folgte Aratan Galen in den verstrahlten
Bereich.
Zum Glück hielten die Anzüge die Strahlung fern, aber sie
wurden immer heißer, weil die Anzüge die Energie absorbierte.
Galen näherte sich immer weiter dem Dimensionsloch, und
plötzlich sah Aratan wie aus dem Wirbel bunter Farben ein
großer blauer Käfer hervorkam und Galen angriff.
Galen und Aratan ergriffen die Flucht, denn an Kampf war im dem
Schutzanzug nicht zu denken, denn wenn der Anzug einen Riss bekommen
hätte wären die beiden Abenteurer durch die Magie zu Asche
verbannt worden.
Dem Käfer hingegen schien die Magie nichts anhaben zu können.
Mit viel Glück gelang die Flucht, und Aratan beschloss nicht mehr
so schnell einen Schutzanzug ausprobieren zu wollen.
Am nächsten Morgen war die erste Erprobung der Schutzanzüge
aber dennoch einen Artikel in der Zeitung wert, aber leider nur auf
Seite 3.
Nach weiteren Forschungen und vielen Angriffen beschlossen die
Abenteurer in einem Ritual ihre Götter zu bitten den Riss zu
schließen
Am Rande des Dimensionsloches führten sie ihr Ritual durch und
Aratan bat den Geist des Waldes und die Kraft der Natur um Schutz
für den Ort und Wiederherstellung des Gleichgewichtes der Natur.
Nachdem alle Abenteurer ihre Götter um Unterstützung gebeten
hatten erschienen die Geister der verstorbenen Dorfbevölkerung.
Aratan hatte keine Angst und ein Gefühl des Friedens breitete sich
in ihm aus.
Hand in Hand mit den Geistern gingen die Abenteurer in den verstrahlten
Bereich, und durch den Schutz der Götter und der Gemeinschaft nahm
niemand von ihnen Schaden.
Sie stellten sich im Kreis um das Dimensionsloch auf und begannen zu
singen:
„Götter….. schützet diesen Ort,…… treibet nun das Chaos von
hier fort
Lenkt die Welt in Bahnen, lenkt die Welt in Bahnen.“
Der Gesang wurde immer wiederholt bis schließlich die Frau
erschien, die alle Jahre den Schutzzauber um das Dimensionsloch
Aufrecht erhalten hatte.
Der Glaube an das Gute hatte nun dafür gesorgt, dass sich der Riss
schloss.
Die Frau konnte nun mit allen Geistern ihren Frieden finden und
gemeinsam gingen sie davon und lösten sich in Nebel auf.
Aratan spürte nun wieder die Natur, und er wusste, dass dieser
Wald nun wieder sicher war und kein Dimensionskäfer jemals wieder
hierher gelangen würde.
Aratans magische Studien hatten sich anders entwickelt als erwartet,
und wieder einmal musste eine Ortschaft vom Bösen gerettet werden.
Aratan hatte genug geforscht und verließ den Ort in Richtung
seiner Heimat, den Wäldern von Lokfar
Fotos sind hier
Aratan sitzt am Rande einer kleinen Lichtung im Schatten einer uralten
Eiche.
Die Mittagshitze war bereits einige Stunden vorüber und schon bald
würde ein angenehmer Abend gefolgt von einer lauschigen Nacht
beginnen.
Besonders die Sommernächte mag Aratan, der seit ein paar Tagen zu
Besuch in seiner Heimat weilte
Aratan ist anders gewandet als früher, denn er trägt nicht
mehr sein abgewetztes Lederhemd, sondern eine helle
Tunika aus grauem
Leinenstoff
Er hat ein paar Blatt Papier auf seinen Knien liegen und schreibt in
kleinen Lettern einige Briefe.
Seitdem er nun seit vielen Jahren umherreiste, hatte er so viele
Freunde getroffen, dass es unmöglich war sie alle zu besuchen.
Aber schließlich gibt es die Möglichkeit Briefe zu schreiben.
„Werte Freunde,
Schon wieder sind einige Monate vergangen, dass ich Euch geschrieben
habe.
Leider kann ich keine guten Neuigkeiten über Eure Heimat
berichten, denn weiterhin ist der Weg nach Arastea versperrt.
Ich hoffe, dass es Euch gut geht, und ihr einige Reisen unternommen
habt um neue Abenteuer zu bestehen.
Wie gerne wäre ich bei Euch gewesen, aber meine magischen Studien
haben mich voll in Beschlag genommen.
Er kürzlich war es mir möglich gewesen einen Seelenstein zu
erschaffen, der dabei half eine gefangene Seele zwischen den Welten
wieder in ihren Körper zu bringen.
Dieses Wissen wäre wertvoll im Kampf gegen die schwarze Garde, um
die vielen tausenden armen Opfer endgültig von ihrem Fluch zu
befreien.
Eine weitere Reise führte mich zum Dimensionsloch von Thermobyl,
bei dem es sich um eine direkte Verbindung zum Astralraum handelte.
Die dort vorhandenen magischen Energien waren so groß, dass
Lebewesen in der Nähe des Loches zu Asche verbrannten, und
Versuche nur mit Schutzanzügen und magischen Amuletten zu
bewerkstelligen war.
Zu meiner Freude ist es mir nun möglich gewesen meine Forschungen
dahingehend abzuschließen, dass ich meine Magie nun auch an Orten
wirken kann, an denen keine Natur vorhanden ist.
Aber ich will Euch nicht weiter mit Geschichten über Magie
langweilen.
Meine Reisen werden kürzer, und ich merke dass ich nicht mehr so
leichtsinnig bin, wie ich es früher war.
Ich wünsche mir, dass bald die Zeit kommt, dass ich mich
niederlassen kann, und die Aufgabe eines Hüters an einen
würdigen Nachfolger weitergeben kann
Aber diesen Frieden habe ich mir noch nicht verdient…
Ich hoffe Euch im nächsten Jahr bei guter Gesundheit wieder zu
sehen....
Es grüßt Euch Euer Freund
Aratan“
Aratan faltet das Papier und steckt es in einen Umschlag.
Mittlerweile ist die Sonne
untergegangen und die ersten Sterne
sind am Himmel zu sehen.
Aratan atmet die kühler werdende Luft tief ein, schließt die
Augen und hört den Geräuschen des Waldes zu…
Erst gegen morgen erwacht Aratan und sieht wie die ersten Strahlen der Sonne
den Himmel in wunderbares Rot und Orange färben.
„Wie schön diese Welt doch trotz ihrer ganzen Sorgen doch ist“,
denkt sich Aratan
Er steht auf, steckt die Briefe ein und macht sich auf den Weg nach zur
Hütte seiner Eltern
Dort verbringt er den Nachmittag damit seinem Vater bei der Arbeit zu
helfen, der immer noch als Holfäller und Tischler arbeitet
Als die Sonne untergeht, setzt sich Aratan vor die aus dicken
Baumstämmen gebaute Blockhütte und schaut in den
Sternenhimmel.
Von drinnen sind Stimmen zu hören.
„Aratan….das Essen ist gleich fertig….“ hört er seine Mutter
rufen.
Schon lange war Aratan nicht mehr bei seinen Eltern gewesen, und
für ein paar Tage würde er sich in seiner Heimat ausruhen, um
dann seine Reise fortzusetzen.
Manchmal fragte er sich warum er diesen Weg gewählt hatte, denn
alle Freunde seiner Jugend waren bereits verheiratet, hatten Kinder und
gingen einem geregelten Handwerk nach…
Aratans Gedanken werden gestört, denn von Fern ist ein im Trab
näher kommendes Pferd zu hören.
Der Bote steigt müde aus dem Sattel übergibt Aratan einen
Brief…“Ihr habt in der letzten Zeit aber ziemlich viel Post bekommen….“
Aratan nickt ihm freundlich zu und drückt ihm eine
Silbermünze in die Hand.
Der Bote strahlt vor Freude, und steigt wieder auf sein Pferd.
Nach ein paar Metern ist er in der Dunkelheit verschwunden und nur die
Geräusche der Hufe sind noch ein paar Augenblicke zu hören.
„Aratan….war das schon wieder ein Bote…?“ hört er seinen Vater aus
dem Haus fragen?
Aratan geht nach drinnen und setzt sich an den Tisch, wobei er den
Brief aufs Fensterbrett legt.
Hühnchen, Kartoffeln, Karotten und als Nachtisch ein warmer
Apfelkuchen lassen Aratans Gedanken für einem Moment wieder in die
Kindheit schweifen.
In eine Zeit in der er noch kein Magier war, und die Probleme der
Welten so fern lagen.
Nach dem Essen unterhalten sich Aratan und seine Eltern noch eine
Stunde.
Bei vielen Dingen schüttelt seine Muter nur ungläubig den
Kopf, und sein Vater hat die Stirn in Sorgenfalten gelegt.
Sie wissen, dass Aratan bald wieder weitereisen wird, und erst in einem
Jahr wieder in seine Heimat zurückkehrt.
Später in der Nacht sitzt Aratan in seiner Kammer vor seinem alten
Schreibtisch und holt aus einer Truhe Schreibfeder, Papier und Tinte.
“Werte Freunde,
Habt Dank für Eure Zeilen,
Leider ist es mir nicht möglich dieses Jahr zu Euch zu reisen,
aber bevor der Winter kommt wollte ich mich noch einmal mit diesen
Zeilen bei Euch melden.
Ich schicke Euch hiermit zwei magische Lichter.
Auch wenn ich nicht selbst bei Euch sein kann, so möge diese Licht
Euch an dunklen Orten von Nutzen sein…
Halte eine Hand über das magische Licht und sprecht die Worte „
MON ZO KATH RA“
Die Rune "MON" (rechtwinkliges Dreieck) bestimmt die Stärke der
Magie „ZO“ (drei Kreise) steht für die Magie, „KATH“ (ein Punkt
mit zwei halben Quadraten) für Veränderung/Umwandlung und
„RA“ (Sonnensymbol) und das Licht der Sonne.
Die im magisch verzauberten Holz gebannte Magie wird dann umgewandelt
in Licht.
Wenn die Worte erneut aufgesagt werden, verlöscht das Licht.
Solange Magie im Holz vorhanden ist kann das magische Licht beliebig
oft benutzt werden.
Die elbischen Runen stehen für „Geist des Waldes, Kraft der Natur,
Sonne, Mond und Sterne“
Es grüßt Euch Euer Freund
Aratan“
Aratan faltet den Brief und steckt ihn in einen Umschlag, und
versiegelt den Brief.
Anschließend holt er ein kleines rundes Holz aus der Truhe.
Er hält das Holz in seiner Hand und spricht einige magische
Sprüche.
„Ich rufe den Geist des Waldes und die Kraft der Natur.
Sonne, Mond und Sterne erhellt den vor mir liegenden Weg.
Möge die Kraft der Magie in diesem Holz stark werden, und durch
die Runen "MON", „ZO“, „KATH“ und „RA“ in die richtigen Bahnen gelenkt
werden.
Kalasamala il Alamasalak, Kalasamala il Alamasalak, Kalasamala il
Alamasalak......”
Aratan spricht die magischen Worte noch mehrmals aus und das kleine
Holz fängt an in blau zu leuchten.
Nach ein paar Minuten lässt das Leuchten nach und Aratan legt das
nun verzauberte Licht in ein kleines Päckchen und legt den Brief
dazu.
Anschließend löscht er die Laterne und legt sich in sein
Bett.
Am nächsten Tag verabschiedet sich Aratan von seinen Eltern, und
geht in die Ortschaft Lokfar.
Dort übergibt er die Briefe dem Kurierdienst.
Anschließend verlässt er die Ortschaft, denn Aratan war nun
zwei Monate in seiner Heimat gewesen, und nun war es Zeit die Reise
fortzusetzen
Tales of
Fantasy 8 - "Der Nebel aus Feuer und Eis"
Alsbald traf Aratan in einem Gasthaus auf seinen Freund Dorkas,
der dieses Mal ohne die Gefährten des silbernen Pfeil reiste.
Zusammen setzten sie den Weg nach Winterfels fort um dort das Fest der
Nebelweihe zu feiern.
Vor fünfhundert Jahren fiel in dieser Ortschaft Feuer vom Himmel,
und durch Magie wurde eine Barriere aus Eis um die Flammen erschaffen.
Jedes Jahr nun wird dieser Zauber erneuert, und dann ein Fest gefeiert.
Aratan traf im Lager die Reisende Kendra ,die ihm von ihrem traurigen
Schicksal erzählte, denn ihr Vater war durch den Schwarzmagier
„Makrat“ ermodert worden
Makrat eignete sich das Wissen und die Seele derjeniger an, die
für ihn eine Machtsteigerung bedeuteten.
Kendras Vater war der Schamane ihres Heimatortes gewesen, und somit als
Weiser Mann ein Opfer von Makrat geworden.
Kendra hatte eine Vision, in der sie allerlei Abenteurer um sich
scharren müsse, aus allen Rassen und allen Professionen um den
Kampf gegen Makrat bestreiten zu können.
Wie sich herausstellte trieb auch Makrat in Winterfels sein Unwesen,
denn einer der Gefährten namens Mounti wurde ebenfalls Opfer des
Schwarzmagiers.
Außer von Sinnen griff Mounti die Reisenden an, und konnte durch
Aratan mit einem Pfeilschuss zu Boden gezwungen werden.
Aratan untersuchte Mounti und konnte nur noch den Tod feststellen.
Durch den Zauber von Makrat war Mounti bereits so geschwächt
gewesen, dass der Pfeiltreffer zum Tode geführt hatte.
Aratan gab seinen Gefährten den Rat besonders gut aufzupassen und
niemanden zu trauen, denn es war nur noch eine Frage der Zeit wann
Makrat gegen Kendra vorgehen würde.
Zum Glück ereigneten sich keine weiteren Vorfälle die auf
Makrat schließen lassen konnten.
Viel schlimmer als dies war die Tatsache, dass sich die Freude der
Nebelweihe in Chaos verwandelt hatte, denn eine der
Ritualteilnehmerinnen wurde ermordet, und ein hinterhältiger
Bösewicht gab sich stattdessen für die ermordete Frau aus.
Somit war es möglich das Ritual zu sabotieren, und die Eisbarriere
begann sich aufzulösen.
Es kam aber noch schlimmer, denn es trieben sich Drow, Untote und
Söldner umher, die ihre eigenen Ziele verfolgten, um entweder
Chaos zu verursachen oder aber das Land in einem Handstreich
einzunehmen.
Aratan traf im Lager auch alte Freunde (Rianna, Aron, Angus), und
zusammen mit ihnen und einigen anderen Abenteuern machten sie sich
daran eine Lösung zu finden die Eisbarriere durch ein Ritual
erneut zu erschaffen.
Schließlich wurde die Ritualanleitung gefunden, und die
Ritualkomponenten wurden beschafft.
Inzwischen hatte sich die Barriere soweit aufgelöst, dass
Feuerelementare aus ihrer Dimension in unsere Welt kamen und somit noch
mehr Probleme verursachten.
Nach einigen Tagen und Nächten Kampf wurde das Ritual
durchgeführt, und alle Abenteurer verteidigten den Platz
Seite an Seite kämpfte Aratan mit seinen Freunden gegen das Chaos,
und selbst als ein geflügelter Dämon erschien und eine
Feuersbrunst entfachte geriet die Schlachtreihe nur kurz ins Wanken.
Mit vereinten Kräften wurden die Feinde zurückgeschlagen und
das Ritual der Nebelweihe zum Abschluss gebracht.
Die Ortschaft war somit wieder sicher.
Am nächsten Morgen machten noch versprengte Truppen die Ortschaft
unsicher und nahmen die Landesherrin samt ihrem Gefolge als Geisel.
Durch einen schnellen Kampf wurden die Geiseln befreit und die letzten
Angreifer erschlagen.
Aratan hatte genug gesehen und setzte zusammen mit seinen Freunden die
Reise in die Skandmark fort
Fotos sind hier
Skandmark 2 -
"Der Krieg der Skandmark"
Wieder einmal Mord und Totschlag in der Skandmark und Aratan
mittendrinnen
Wilde Jetis und sonstige Gefahren waren zu bestehen
Aratan konnte an einen Drachenzahn gelangen, nachdem der Drache vom
Schmied Baldur erschlagen worden war
Fotos sind
hier
Spelunken
Halunken 1
Aratan sitzt am Abend wieder im Schankraum der Spelunkge "Zum
gehängten Mann" vor einem kühlen Becher Wasser.
Die meisten Gäste, die zur Feier des zwanzigjährigen
Hochzeitstages von Eika und Nepumuk in die Spelunke gekommen waren,
hatten das Gasthaus inzwischen wieder verlassen.
Viel war geschehen in den vergangenen drei Tagen.
Aratan wurde bei der Wildschweinjagd verletzt, denn eines der Schweine
hatte beschlossen ihn zu jagen, statt sich jagen zu lassen.
Aratans Pech war, dass dieses Wildschwein Tollwut hatte, und ihn somit
mit der Krankheit ansteckte.
Dank der Hilfe einiger Alchemisten, und der tatkräftigen Hilfe
Aratans Freunde konnte das Schlimmste verhindert werden.
Kaum war Aratan genesen lief ihm eine Bauersfrau über den Weg, die
zufälligerweise leckere Kekse verkaufte.
Nach der Krankheit wollte sich Aratan stärken und aß einen
Keks.
Die Lebenskräfte kehrten zurück und Aratan fühlte sich
wohler den je, und seine Stimmung war noch besser.
Er hatte einen unbändigen Appetit noch mehr Kekse zu essen, und so
stellte die Bauersfrau Aratan dem Keksbäcker vor.
Aratan kaufte für eine Silbermünze sehr viel dieses
Gepäcks.
Je mehr Kekse Aratan aß desto besser fühlte er sich, aber
schließlich schlug das gute Gefühl in Mattigkeit und
Verfolgungswahn um, denn die Droge die in den Keksen war führte
bei Übermäßigen Verzehr zu Halluzinationen und
eventuell sogar zum Tod.
Aratan fiel bewusstlos um, und erwachte erst wieder nachdem die
kompetenten Heiler ihm abermals einen Trank gebraut hatten.
Der drauf folgende Abend gestaltete sich besser, denn Aratan hatte
Gelegenheit guten Musikern zu lauschen und mit seinen Freunden
über vergangene Abenteuer zu sprechen.
Aratan lernte auch einige Reisende besser kennen, und hatte auch ohne
die Kekse eine gute Zeit
Heute waren sie nun alle wieder gegangen, aber Aratan ist sich gewiss,
dass er viele von ihnen im nächsten Jahr wieder sehen wird.
Er trinkt seinen Becher aus und geht auf sein Zimmer um noch diese
Nacht in der Spelunke zu verbringen.
Am nächsten Morgen packt Aratan seine Sachen, verabschiedet sich
dann von Eika, Nepumuk, Sinja, Meta und Gustav.
Auch wenn Aratan wieder sehr viel geschehen war, so ist dieses
Wochenende doch ruhiger gewesen als viele seiner Reisen zuvor.
Zum Glück musste nicht die Welt gerettet werden, und daher
beschließt Aratan im nächsten Jahr wieder in der Spelunke
einzukehren.
Fotos
sind hier
Dinner for
Eleven
Aratan reiste gen Süden, und war froh darüber, dass hier der
Winter das Land noch nicht so fest im Griff hatte
Der Boden war noch nicht gefroren, und nur an wenigen Stellen lag
Schnee.
Langsam dämmerte der Abend, als Aratan die Taverne erreichte, die
ihm sein Freund Gwaew-gedo in der Geburtstagseinladung genannt hatte.
Aratans Aufgaben führten ihn meistens in den Norden, und daher
hatten sie sich seit nunmehr über drei Jahren nicht mehr gesehen.
Für einen Elfen keine lange Zeit, aber für einen Menschen
umso mehr.
Als Aratan Gwaew-gedo erblickte staunte er nicht schlecht, denn er trug
eine edle Tunika die mit elfischen Mustern reich verziert war.
Zu Aratans Freude traf er auch auf Alena aus dem Tann, die er ebenso
wie Gwaew-gedo seit dem Kriegszug nach Isgart nicht mehr gesehen hatte.
Die Erinnerung an Isgart weckten einen Moment düstere Erlebnisse
in Aratans Leben, aber so schnell die Gedanken da waren, verschwanden
sie auch wieder als er in die fröhlichen Gesichter seiner Freunde
sah.
Alsbald wurde das Essen aufgetragen, wobei sich die Tafeln fast unter
der Last der Speisen bogen.
Aratan schmauste wie ein König und freute sich an der Gesellschaft
einiger weitere Freunde, die kurz nach ihm die Taverne erreicht hatten.
Bis spät in die Nacht feierte Aratan und hörte den
Geschichten seiner Freunde zu, oder erzählte etwas von seinen
eigenen Erlebnissen.
Die beiden folgenden Tage verbrachte Aratan mit feiern, die kurz von
Geistern, Giftmischern, einer Nymphe und einem Waldschrat unterbrochen
wurden.
Nichts und Niemand konnte Aratan die gute Stimmung verderben, musste
aber trotzdem einige Male die Heilkraft der Natur anrufen um den von
den Geistern geschwächten Abenteurern zu helfen.
Aratan erfuhr von Alena, dass sie die Heimat von Gwaew-gedo
„Tawar-en-sith“ bereisen durfte und bereits vor Ende der Feier abreisen
würde.
Der Vollmond schien hoch am wolkenlosen Himmel und beleuchtete hell den
Weg, denn Aratan mit seinen Freunden zum Dimensions-Portal ging.
Gwaew-gedo sang in seiner Muttersprache und führte Alena und ihre
Freunde durch das helle Licht nach Tawar-en-sith.
Nach einigen Minuten kehrte Gwaew-gedo zurück und beide kehrten
wieder zur Taverne zurück.
Aratan war neugierig auf die Heimat von Gwaew-gedo und es dauerte lange
bis er sich traute seinen Freund zu bieten ihn ebenfalls nach
Tawar-en-sith zu führen.
Aratans Freude war sehr groß, als Gwaew-gedo zustimmte.
Am nächsten Tag packte Aratan seine Habseligkeiten und
verabschiedete sich von den Gästen.
Als Aratan den Weg in den Wald ging, stellte er sich die Frage wie
Tawar-en-sith sein würde…?
Aratan schaute mit staunendem Blick wie Gwaew-gedo erneut das Tor
öffnet und sich die feinen Linien aus Licht bildeten
Wie sehr sich dieses Tor doch von den „alten Wegen“ unterschied, durch
die Aratan vor Langer Zeit die Lande „Isgart“ und „Verdana“
erreichte.
Keine Dunkelheit lies seinen Schritt zögern, und keine verlorene
Seele trachtete danach die Reisenden ins Verderben zu ziehen.
Aratan blinzelte kurz und folgte dann Gwaew-gedo.
Im Elfenwald angekommen spürte Aratan die warme Luft und sah die
frühlingshafte Natur.
Die Elfen zeigten sich am Anfang etwas distanziert, aber so sind Elfen
nun einmal
Aratan versuchte die nächsten Tage möglichst viele
Erinnerungen an diesen wunderbaren Wald zu sammeln, denn er
spürte, dass er lange Zeit nicht mehr hierher kommen könnte,
wenn überhaupt sogar jemals wieder…
Schließlich war es an der Zeit weiterzureisen…
Mit geteilten Gefühlen verlies Aratan diesen verzauberten Ort,
einerseits, weil er so wunderbar war, anderseits weil er sich nach
seiner Heimat und dem Wald von Lokfar sehnte.
Er war schon lange nicht mehr Zuhause gewesen und freute sich seine
Eltern wieder zu sehen.
Seinen Eltern ging es gut, und sie staunten nicht schlecht, als Aratan
ihnen von den vielen Dingen erzählte die er im vergangenen Jahr
erlebt hatte.
Wie so oft machten Sie sich Sorgen, aber Aratans Aufgabe war nun einmal
die eines Hüters, der sich in Gefahr begeben musste um seiner
Aufgabe nachzukommen.
Fotos
sind hier
Silvercrest 4
Aratan saß im Schein einiger Kerzen in seiner Kammer
Er blickte nachdenklich durch das kleine Fenster hinaus in die
Dunkelheit.
Dann schloss er die Augen und seine Stirn war in Falten gelegt.
Ein paar Mal hatte ihn die Kraft der Natur Bilder sehen lassen, fremde
Orte. Die Zukunft….. die Vergangenheit. Alte Freunde, längst
entschwunden.
Dann wendete er sich ab und holte aus einem Regal Papier und Feder
hervor.
Er rückte sich den Kerzenhalter zurecht und schüttelte den
Kopf.
„Meine Augen sind auch nicht mehr die Besten…“ sagte er und holte aus
seiner Hosentasche einen weißen Kieselstein.
„Sonne Mond und Sterne erhellt den vor mir liegenden Weg.....KALASAMALA
IL ALAMASALAK...
Der kleine Stein leuchtete in weißem Licht auf und beleuchtete
das vor Aratan liegende Papier.
Er griff zur Feder tunkte sie in die Tinte und begann damit einen Brief
zu schreiben….
„Werte Freunde es ist schon lange ist es her, dass meine letzte
Nachricht an Euch geschickt wurde.
Nun sind fast drei Jahre vergangen seitdem wir uns gesehen haben.
Ich hoffe Ihr Thyra und Pilgrim seid bei bester Gesundheit?
Ich spüre, dass es wichtig ist, dass wir uns alsbald sehen
Bitte trefft mich zum 9 Tag des vierten Monats in Rabenstein..
Bitte reist nur mit Freunden und nehmt Euch in Acht…“
Nach einigen Minuten verschloss er das Tintenfläschchen und
verstaute Feder und Tinte in seiner Reisetasche.
„Sonne Mond und Sterne habt Dank für euer Licht….“ sagte er und
der Kiesel hörte auf zu leuchten
Er faltete den Brief und legte ihn auf den Tisch.
Am nächsten Tag brachte Aratan den Brief zum Botendienst der nahe
gelegenen Stadt Lokfar.
Seine Habseligkeiten waren gepackt, der Pfeilköcher gefüllt.
Mit genügend Proviant versehen machte sich Aratan nun auf die
Reise nach Rabenstein.
Das Wetter war für die Jahreszeit sehr milde, und Aratan erreichte
ohne Probleme nach einer Woche die kleine Ortschaft.
Nachdem er sich im Ort umgesehen hatte, traf er bald auf seine Freunde
Thyra und Pilgrim.
Aratans Freunde hatten seinen Ratschlag beherzigt und reisten mit drei
Freunden
Laird Piaras en Chaorainn, Mary Beth McBrody, sowie Ritter Sigbert von
Freiburg.
Aratan freute sich sehr, Thyra und Pilgrim wohlbehalten zu sehen, und
schilderte ihnen seine Vision
Er berichtete von Furcht und Schrecken, und einem Namenloses Grauen,
dass von Pilgrim versuchte Besitz zu ergreifen.
Aus diesem Grund hatte Aratan, seinen in der Skandmark errungenen
Drachenzahn magisch verzaubert.
Nur noch das Schutzritual musste durchgeführt werden, damit der
Drachenzahn Pilgrim vor dunkler Magie schützen konnte.
Kaum hatte sich Aratan sein Lager bereitet wurde das Dorf von Orks
angegriffen.
Mit vereinten Kräften gelang es das Dorf zu verteidigen, aber
trotz der zahlreichen Niederlagen griffen die Orks immer wieder an.
Aratan hörte Gerüchte von verschiedenen Orkstämmen und
einem Schwarzmagier, der versuchte hier seine Macht auszubauen.
Viel mehr als über dies sorgte sich Aratan um seine Freunde, und
daher schlichen er, Thyra, Pilgrim, Mary Beth und Piaras in den Wald um
dort das magische Ritual durchzuführen.
Aratan rief den Geist des Waldes und die Kraft der Natur an, und bat
sie über Pilgrim zu wachen.
Keine magisch erzeugte Furcht sollte mehr Besitz von ihm ergreifen.
Das Ritual gelang, und die Fünf schlichen wieder zurück zum
Dorf.
Hier tobte inzwischen ein heftiger Kampf, und gemeinsam schlossen sich
die Männer den Verteidigern an.
Aratan verstand nicht, was so wichtig war, dass so viele Orks diese
kleine Ortschaft angriffen, aber für weitere Gedanken blieb keine
Zeit.
Nach einer schweren Schlacht gelang es auch dieses Mal die Orks in die
Flucht zu schlagen.
Am nächsten Tag ebbten die Angriffe etwas ab, und Aratan hatte
Gelegenheit mit Piaras über ihn sowie seine Aufgabe als Lehnsher
von Chaorainn zu sprechen.
Aratan erkannte, dass Piaras ein guter und treuer Freund von Thyra und
Pilgrim ist, und beschloss ebenfalls den Schutz der Natur für ihn
zu erbitten.
Pilgrim und Piaras hatten schon sehr oft Seite an Seite für das
Gute gestritten, so dass Aratan kein gutes Gefühl hatte wenn nun
Pilgrim alleine sich den Feinden entgegenstellen würde, wenn
Piaras vor einer magischen Furcht fliehen müsste.
Zusammen mit allen Freunden von Piaras wollte Aratan die guten
Erinnerungen an Piaras in ein Amulett zaubern, dass Piaras vom
König Priam erhalten hatte
Auf diese Weise könnte sich Piaras in Zeichen der Not an die
Freundschaft erinnern, die seine Freunde für ihn empfinden.
Auch dieses Mal gingen die Abenteuer in den Wald, und wieder rief
Aratan den Geist des Waldes und die Kraft der Natur.
Jeder Freund erzählt eine Geschichte, die nun zum Teil des
Amulettes wurden.
Auf dem Rückweg wurden die Sechs von Goblins beobachtet und Aratan
beschleunigte seine Schritte.
Zum Glück gelangte die Gruppe ohne weitere Zwischenfälle ins
Lager.
Aratan hatte nun Zeit mit Thyra über Magie und die drei letzten
Jahre ihrer Studien zu sprechen.
Aratan erkannte, dass Thyra sehr weit in den magischen Künsten
fortgeschritten war, aber sich noch nicht den mentalen Prüfungen
unterzogen hatte.
Er zögerte, denn der nächste Schritt würde für
Thyra sehr gefährlich werden, denn ihr magisches Potential war bei
weitem schon höher als es bei einem angehenden Meister üblich
war.
Aratan erklärte die Gefahren, welche sich Thyra stellen
müsste, wenn sie tiefer in das Wissen der Magie vordringen wollte.
Nicht nur positive Gefühle wie Freude und Liebe ermöglichen
die Lenkung der Magie in ihre Bahnen, sondern auch Gefühle wie
Zorn und Hass gehören dazu.
Dieses Gefühle erlauben es weitaus einfacher größere
magische Ströme fließen zu lassen, aber die Gefahr sich
darin zu verlieren ist umso größer, je öfter ein Magier
sich dieser dunklen Kräfte bedient.
Thyra hörte aufmerksam zu und hatte eine Nacht Zeit sich zu
überlegen, ob sie sich den neuen Herausforderungen stellen wollte.
Am nächsten Tag zauberten Thyra und Aratan den magischen Bund und
verbanden ihre Kräfte.
Aratan zeigte Thyra Gefühle von Zorn und Hass, und welches
große magische Potential diese Gefühle ihr ermöglichen
würden.
Thyra blieb ruhig und behielt die geistige Kontrolle.
Aratan wollte als nächstes sehen wie Thyra reagieren würde,
nachdem er ihr fast ihre gesamten magischen Kräfte entzog.
Als nächstes zauberte Thyra selbst den magischen Bund, um ihre
magischen Kräfte wieder zu füllen, indem die Magie Aratan
entzogen wurde.
Aratan wollte sehen wie sich Thyra an den Kräften bediente und
beobachtete sie genau.
Thyra erwies sich als weise Magierin, und behielt die Kontrolle
über ihren Geist und ihre Kräfte.
Nachdem Thyra den magischen Bund beendet hatte gelang es ihr sofort die
neu gewonnene Kraft zu nutzen und sicherte das Lager mit einem
Energiewall.
Aratan war sehr stolz auf Thyra, denn obwohl sie sich dessen erst nicht
bewusst war, hatte sie soeben die Prüfung zum Meister bestanden.
Ab nun begann der eigentlich noch schwerere Pfad des Lernens und der
Gefahren, denn Thyra musste nun noch mehr aufpassen, den Versuchungen
der dunklen Kräfte zu widerstehen.
Nach einer kurzen Mahlzeit, die wieder durch angreifende Orks
gestört worden war, sammelte der Schwarzmagier all seine
Kräfte um das Dorf entgültig auszulöschen.
Zusammen mit seinen Freunden stand Aratan Seite an Seite und
kämpfte gegen die Horden an.
Auf einmal lies Aratan sein Schwert sinken und bot einem Troll einen
Krambas Keks an.
Jeglichen Gefühle auf Kampf waren Aratan genommen
Wie Aratan später erfuhr gab es im Dorf mehrere Steinplatten, die
mit Magie gefüllt, dafür sorgten, dass niemand mehr das Dorf
angreifen konnte.
Jeder der im Ort war, hatte nun keine aggressiven Gefühle mehr.
Nachdem die Gefahr abgewendet worden war, verbrachte Aratan einen
schönen Abend mit seinen Freunden
Auch wenn es nur fünf Tage gewesen waren, so wusste Aratan dass er
in Mary Beth, Piaras und Sigbert neue Freunde gefunden hatte.
Am nächsten Tag packte Aratan seine Habseligkeiten und setzte
seine Reise fort..
Fotos sind
hier
Flügelschlag
"Norburg 2 - Die Eskorte"
Aratan begleitete und beschützte einen Diplomaten im Kriegsgebiet.
Fotos
sind hier
SpelunkenHalunken
"Chill Out Con"
Die Spelunke zieht um und Aratan begleitet sie ein Stück des Wegs
Kurz gesagt "Urlaub" ohne großen Ärger, nur mit einer
kleinen Schatzsuche.
Fotos
sind hier
Mir’an’argh
"Das Dorf Potjomkin"
Nachdem Aratan im vergangenen Jahr eine schöne und friedliche Zeit
im Dorf Borkenforst im Lande Mir’an’argh verbracht hatte, beschloss er
einige Tage im Hochsommer wieder her zu reisen
Seine Reise führte ihn erst in das Dorf Potjomkin, das im
sommerlichen Wald lag.
Viele der früheren Bewohner hatte das Dorf verlassen, und nur noch
wenige Menschen lebten hier.
Aratan wunderte sich, denn dies schien ein netter Platz für eine
Rast zu sein, die nahe Quelle
und die hohen Bäume versprachen ein bisschen Kühle in dieser
heißen Zeit.
Und schon andere Reisende hatten dies wohl so empfunden, denn ein
buntes Treiben von Zeltaufbauenden, Holzsammlern und müden
Reisenden war hier schon zu finden und versprach nette Gesellschaft.
Als Aratan sich dazusetzte, erzählen einige von einem Brief.
Diejenigen, die schon im letzten Sommer hier waren, erhielten von dem
„Grafen zu Mitternacht“ eine Bitte um Hilfe, für seinen sterbenden
Vater den Grafen Bregan den letzen Wunsch zu erfüllen:
Sein Wunsch war es das Dorf Potjomkin, das Dorf seiner Kindheit,
für einen Abend zu
beleben, wieder zu erwecken.
Aratan wollte gerne helfen, und so sprach er mit den Bediensteten des
jungen Grafen.
Schnell wurde eine Rolle gefunden, für die Aratan geeignet schien.
Bregan zu Mitternacht verband eine Freundschaft mit dem Jäger
Jost, mit dem er in seiner Jugend so manchen Hirsch oder Wildschwein
gejagt hatte.
Er erfuhr, dass es im Wald einen alten Unterstand gab, der zum
größten Teil verfallen war.
Der alte Graf wünschte sich die alte „Höhle“ wieder zusehen.
Aratan stellte den Unterstand wieder her, denn es waren lediglich
einige Äste und Laub beiseite zu räumen.
Der alte Graf erschien und Aratan stellte sich ihm als sein alter
Freund Jost vor.
Im ersten Moment befiel Aratan ein schlechtes Gewissen, den alten
Grafen zu belügen.
Dann aber sah er in das erfreute Gesicht und spielte seine Rolle.
Noch viele andere Reisende hatten Rollen von Freunden des Grafen
angenommen, und der alte Graf Bergan verbrachte einen schönen
Nachmittag im Beisein seiner „alten“ Freunde.
Kaum war der alte Graf abgereist sprang ein junges Reh aus dem Wald
hervor.
Durch die Arbeit hungrig geworden, hetzte Aratan dem Reh hinterher.
Er merkte dass er älter wurde, denn der Abstand
vergrößerte sich zusehends.
Nach drei Pfeiltreffern gelang es das geschwächte Reh in die Enge
zu treiben, und ein vierter Schuss erlöste es von seiner Qual.
Einige Tage später erfuhr Aratan, dass es nur noch wenige Rehe in
den Wäldern Mir’an’argh gab, und es bestand die Gefahr, dass bald
gar kein Wild mehr zu finden sei.
Aratan beschloss daher in Mir’an’argh nicht mehr auf die Jagd zu gehen.
Der Nachmittag ging langsam in den Abend über und Aratan
hörte davon, dass fünf Verbrecher gesucht wurden, die
vermeintlich einen Packt mit einem untoten Nekromanten geschlossen
hatten.
Gemeinsam mit einigen der anwesenden Reisenden machte er sich auf die
Suche..
Zwei von den jungen Flüchtigen wurden am Eingang des Dorfes
gefangen, aber weitere drei von ihnen verschwanden im Wald.
Gemeinsam mit dem Krieger Milan hetzte Aratan durch den Wald.
Alsbald trennte sich ihr Weg und Aratan suchte alleine weiter.
In einiger Entfernung sah er die gesuchten Männer eine Wiese
überqueren.
Aratan pflügte sich einen direkten Weg durch das Unterholz und
betrat die Wiese.
Er hoffte, dass es zu keinem Kampf kommen würde, und er sie nicht
töten müsste.
Aratan wollte sie lediglich der örtlichen Obrigkeit
überantworten, vor der sie sich dann zu verantworten hätten.
Die drei Flüchtlinge zeigten sich nach einem kurzen Gespräch
einsichtig und legten ihre Waffen ab.
Inzwischen waren weitere Verfolger auf der Wiese angekommen, denn
Aratan hatte sie mit seiner Signalpfeife alarmiert.
Gemeinsam machte sich der Tross wieder zurück ins Lager.
Aratan kümmerte sich dann nicht weiter um die Vorgänge, aber
hörte davon, dass einer der Männer für schuldig befunden
worden sei, und dann hingerichtet wurde.
Die anderen vier jungen Männer durften ihre Reise fortsetzen.
Am nächsten Morgen wurde Aratan durch eine helle Stimme geweckt,
die er nicht weit von seinem Zelt vernahm.
Draußen pries eine junge hübsche Wäscherin ihre Arbeit
an.
Aratan dachte daran, dass sein Lederhemd bereits seit einem Jahr nicht
mehr gewaschen worden war, und es vor dem Winter nun gerade die rechte
Zeit dafür wäre.
Die Arbeit fiel der jungen Frau nicht leicht, aber sie machte sich alle
Mühe das Hemd gründlich zu waschen.
Irgendetwas kam Aratan merkwürdig vor, denn ihre Blicke verfolgen
ihn.
Alsbald waren noch zwei weitere hübsche Maiden in seiner
Nähe, die ihn auch so seltsam ansehen.
Nun erkannte Aratan, dass die drei Frauen ein oder auch zwei Augen auf
ihn geworfen hatten.
Er verstand die Welt nicht mehr, denn was war an ihm schon so
besonders, dass gleich drei Frauen hinter ihm her waren?
Er war doch nur ein einfacher Mann des Waldes, den seine Berufung dazu
brachte die Welten zu bereisen.
Ehe er es sich versah hingen die drei Frauen Aratan am Hals und
gestanden ihm ihre Liebe.
Er hatte Mühe sich ihrer zu erwehren und versuchte ihnen von
seiner Berufung zu erzählen.
Aratan hoffte zwar irgendwann eine Frau zu finden, mit der er eine
Familie gründen könnte, aber hierfür war noch nicht die
richtige Zeit.
Seine Berufung als „Hüter der Wälder“ würde ihn noch in
so manche Gefahr bringen, und der Weg der vor Aratan lag war noch weit…
Am nächsten Morgen packte Aratan seine Ausrüstung und
setzte seine Reise fort….
Fotos sind
hier
Tales-of-Fantasy
9 - "Tanz der Schatten"
Aratan hörte davon, dass in der Stadt „Ancalon“ im Reich Bahr eine
Expedition zusammengestellt wurde, die eine alte Ruine erforschen
wollte.
Vor allem die Schätze lockten die Reisenden, aber auch die
Ergründung des Unbekannten führte einige Abenteurer her.
In der Stadt angekommen lernte er einige Abgesandte des Jidai Ordens
kennen, die auf diplomatischer Mission waren, und nun ebenfalls die
Expedition begleiteten.
Auch viele seiner langjährigen Freunde waren am Ort, und Aratan
freute sich sehr die Mitglieder des silbernen Pfeils zu treffen, sowie
die Schamanin Krah und den Elfenkrieger Archantius
Gemeinsam traten sie ihre Reise an und erreichten alsbald einen dunklen
Wald.
Aratan spürte, dass Gefahr drohte und sein Gefühl trog ihn
nicht, als ein dichter Nebel aufzog und es fast unmöglich machte
nicht die Orientierung zu verlieren.
Vorsichtig setzten die Reisenden ihren Weg durch den Nebel fort, bis
sie schließlich ein leuchtendes Tor sahen, in dessen
äußeren Kreis zahlreiche Symbole eingelassen waren, welche
abwechselnd leuchteten.
Kaum waren sie durch das Tor getreten wurde die Expedition bereits von
schwarz uniformierten Soldaten angegriffen.
Aratan erkannte dass es sich um Truppen Ta’Eldrons handelte, wunderte
sich aber sehr, denn schließlich waren sie nicht im Reich
Ta’Eldron.
Nach einem kurzen aber heftigen Kampf konnten die Angreifer zurück
geschlagen werden.
Die Reisenden erkannten nun, dass sie sich nicht mehr direkt in Bahr
befanden, sondern in einem 15km langen Tal, dass von allen Seiten von
hohen Bergen umschlossen war.
Das Tor durch das Aratan das Tal betreten hatte war ein
Dimensionstor, und der Ort an dem sie sich befanden war unbekannt.
Eine Rückreise war auf diesem Weg erst einmal nicht möglich.
Alsbald dämmerte der Morgen und Aratan erkundete die Gegend.
Weit wanderte Aratan bis er schließlich einen ins Gebirge
führenden Pfad entdeckte.
Aratan folgte dem Pfad, aber bald wurde der Anstieg gefährlicher
und Aratan trat den Rückweg an.
Den Tag über wurden die Abenteurer von verschiedenen Fraktionen
angegriffen.
Scheinbar waren nicht nur Truppen aus Ta’Eldron vor Ort, sondern auch
zahlreiche Orks.
In der darauf folgenden Nacht wurde Aratan vieles klarer, denn er hatte
einen Traum.
Vor dreihundert Jahren wurde in dem Tal ein Dimensionstor erschaffen,
dass es im Umkreis von 50km ermöglichte andere Orte zu erreichen.
Es wurde hier ein Handelsposten erschaffen, der alsbald zu einem
gewissen Reichtum gelangte.
Die Menschen lebten in Frieden und Freude bis eines Tages der Ort von
einem Vampirfürsten unterjocht wurde.
Der Vampirfürst veränderte die Einstellungen der Schaltpulte
des Tors, das somit nur noch eine Reise zum Tal ermöglichte.
Eine Flucht war somit fast unmöglich, denn der Weg durch das
Gebirge war viel zu gefährlich.
Einigen Dorfbewohnern wurde der Auftrag gegeben die Schalthebel zu
verstecken, damit niemand jemals wieder das Tor nach außen hin
öffnen konnte.
Die Bewohner führten den Auftrag aus, in der Hoffnung verschont zu
werden,.
Welcher Vampir hält sich schon an seine Versprechen, und somit
wurden alle Menschen, welche die Stäbe versteckt hat getötet.
Nun dreihundert Jahre später lebten noch einige Dorfbewohner hier,
und die gelegentlich eintreffenden Reisenden.
Mit jeder neu eintreffenden Reisegruppe entstanden größere
Spannungen und Kämpfe unter den Fraktionen, denn die Nahrung des
Tales war begrenzt.
Nicht zu vergessen war die Gefahr, die von dem Vapirfürsten und
seinen Gespielinnen ausging, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit
über die Reisenden herfielen um ihren Durst zu stillen.
Gemeinsam wurde nun ein Weg gesucht das Tor zu bedienen, um das Tal
wieder zu verlassen.
Nach und nach wurden die Stäbe gefunden, die sich teils an den
unwahrscheinlichsten Orten fanden.
Zu Aratan kamen einige Luftwesen, die ihm wohl vom Geist des Waldes
geschickt worden waren.
Mit ihrem luftigen Wesen umspielten die Geschöpfe Aratan und
führten ihn tief in den Wald.
Dort hing an einem Baum eine große Frucht, die Aratan entfernt an
eine Birne erinnerte.
Die Luftwesen forderten Aratan auf, die Frucht vom Baum zu
schießen, was er daraufhin auch tat.
Die Frucht zerbrach und heraus fiel einer der Stäbe.
Kaum in der Ortschaft angekommen traf Aratan auf eine Abgesandte der
Götter, die ihm weitere Informationen überlies.
Nachdem alle Stäbe und Informationen zur Bedienung des Tores
gefunden worden waren machten sie die Abenteurer daran, das Tor neu
einzustellen.
Dies wurde dadurch erschwert, dass die beiden Schaltpulte in etwa 200
Metern entfernt voneinander aufgestellt waren, und abwechselnd in einer
bestimmten Zeit bedient werden mussten.
Der Vampirfürst erkannte, dass sich sein Futter auf eine Flucht
vorbereitete und schickt nun seine Truppen aus.
Aratan rief den Geist des Waldes und die Kraft der Natur an, und
sicherte eine Seite des Schaltpultes.
Keine Magie und kein Wesen sollten durch seine magische Barriere
gelangen.
Die Schlacht entbrannte und die Abenteurer hatten gegen die Angreifer
einen schweren Stand.
Dann machte sich Aratan auf den Weg zum zweiten Schaltpult, um
gemeinsam den schwerer zu verteidigenden Platz zu sichern.
Auf seinem Weg wurde ein Mitglied des Jidai Ordens Namens
„Sander“ und Aratan von den Angreifern niedergeschlagen.
Aratan wurde nicht verletzt, denn seine magische Rüstung rettete
ihm das Leben, aber im Anbetracht der Übermacht spielte er den
„toten Mann“
Nach einigen Augenblicken blickte Aratan auf und sah, dass eine blonde
Frau über Sander gebeugt kniete.
Ohne zu zögern griff Aratan zu seinem Dolch und stieß
mehrfach auf den scheinbaren Vampir ein.
Nachdem die Frau nicht von Sander abließ rief Aratan seine
Zauberkräfte und versteinerte die Frau.
Er rollte den Stein zur Seite und holte Sander hervor.
Nachdem er Sander geheilt hatte schlichen die beiden zurück zum
unteren Schlachtfeld.
Dort erzählte Sander Aratan, dass es sich bei der Frau nicht um
einen Vampir handelte, sondern um eine Frau die Sander schützen
wollte, und von einem Vampir gemeuchelt worden war.
Aratan erschrak fürchterlich, denn somit hatte er eine der eigenen
Verbündeten versteinert.
Er erkannte dann aber auch, dass er mit dieser Tat ihr doch das Leben
gerettet hatte, denn durch die Versteinerung konnte sie somit nicht
mehr verbluten.
Zusammen mit den mutigen Rittern der Jidai schlich Aratan durch die
Nacht und entsteinerte die verletzte Frau und heilte sie.
Der Rückweg zum unteren Schlachtfeld war durch Truppen versperrt
und somit blieb Aratan am oberen Schlachtfeld.
Aratan spürte, dass die magische Barriere nicht mehr lange
standhalten würde und schlich mit den Jidai Rittern wieder zum
zweiten Schlachtfeld.
Aratan kam keinen Moment zu früh, denn die Barriere war bereits
zusammen gebrochen.
Aratan erneuerte den Schutz und trat dann wieder den Rückweg durch
die Nacht an.
Am oberen Schaltpult angekommen hörte Aratan davon, dass zwei
weitere Frauen das Opfer von Vampiren geworden waren, und es kaum mehr
Zeit gab ihr Leben zu retten.
Gemeinsam mit seinem Freund Archantius hetzte Aratan durch den Wald und
fand die beiden Frauen.
Eine von ihnen war durch den Blutverlust dem Tode nahe, und Aratan rief
die Kraft der Natur an um sie zu retten.
Die zweite Frau hatte mehr Glück, denn sie war bereits durch die
Vampire versteinert worden, vermutlich um sich später eine leckere
Mahlzeit zu gönnen.
Aratan entsteinerte auch diese Frau und heilte sie.
Zusammen mit den Frauen und Archantius schlichen die vier zurück
zum oberen Schaltpult.
Aratans magischen Kräfte waren erschöpft und Dank eines
magischen Bundes zwischen einigen seiner Freunde gelangte er wieder zu
seinen magischen Kräften.
Zusammen mit den Rittern der Jidai hetzte Aratan wieder zurück zum
unteren Schaltfeld und erneuerte wieder die Barriere, die inzwischen
durch einen gegnerischen Magier aufgehoben worden war.
Nachdem trat Aratan wieder den Rückweg nach oben an, um mit den
Jidai und dem silbernen Pfeils gemeinsam Seite an Seite zu kämpfen
Die Schlacht tobte stärker den je, als sich schließlich das
Tor öffnete.
Die Abenteurer flüchteten und traten den Rückweg durch den
Nebel an und ereichten alsbald eine kleine Ortschaft im Lande Bahr
Aratan schwor sich irgendwann wieder zurückzukehren, um dann die
Vampire endgültig zu vernichten.
Er würde die Aufgabe nicht alleine bewältigen können,
aber er wusste dass viele seiner Freunde ihn begleiten werden…
Fotos sind hier
De La Rocca 2 -
"Nutze die Zeit"
Aratans nächstes Reiseziel war das Land Jarlow, in dem er bereits
vor einem Jahr gewesen war.
Die Familie „DeLaRocca“ lud zu einem großen Fest ein.
Aratan freute sich auf etwas Ruhe und besonders Frieden, denn die
Flucht aus Trakien, dem „Tal der Vampire“ lag nur zwei Wochen
zurück.
Zusammen reiste Aratan mit seinen Freunden des Jidai Ordens, die
weiterhin auf diplomatischer Mission unterwegs waren.
Kurz vor Jarlow traf die Gruppe auf weitere Reisende.
Leider erreichten Sie nicht mehr vor Beginn der Nacht die Ortschaft und
mussten den letzten Teil des Weges bei Dunkelheit zurücklegen.
Plötzlich wurden die Reisenden aus der schwärze der Nacht von
Drow angegriffen.
Aratan sicherte die Nachhut und vertrieb einige der Drow durch den
Zauber des Sonnenlichtes.
Aratan sah am Rande des Weges einige Drow ein dunkles Ritual
durchführen.
Zusammen mit seinen Freunden der Jidai vertrieb er die Dunkelelfen von
dem Platz.
Dort befand sich ein Schrein, auf dem eine Sanduhr, sowie allerlei
magische Indrigenzien in einem alchemistischen Gefäß
befanden.
Auf einmal verschwand der Altar vor Artans Augen.
Hier war eindeutig dunkle Magie am Wirken und Aratan drängte die
Reisegruppe schnell den Weg zur Ortschaft einzuschlagen, bevor noch
größere Angriffe der Drow zu erwarten waren.
Sie sahen in einiger Entfernung ein Licht, und gingen darauf zu.
In einiger Entfernung zum Weg hatten sich drei Reisende versteckt.
Gemeinsam sicherten die Jidai und Aratan die Gruppe und gingen weiter.
Auf einmal stand ein Drow vor ihnen, der eine Nachricht für die
Familie der „DeLaRocca“ hatte, die besagte, dass alle der Familie
sterben würden.
Der Drow konnte gerade noch seinen Satz beenden, als Aratan die
Dunkelelfenbrut endlich erschlug.
Schließlich erreichte die Gruppe die Ortschaft, und stellten
fest, dass hier ebenfalls nicht alles in Ordnung war.
Die Dorfbevölkerung dachte, dass die Reisenden bereits schon jeden
Abend hier gefeiert hätten, und nicht erste jetzt in die Ortschaft
kommen würden.
Aratan wunderte sich sehr, und stellte die Vermutung an, dass dies auf
ein dunkles Ritual der Drow zurückzuführen wäre.
Von der langen Reise erschöpft stellte Aratan keine weiteren
Nachforschungen an und begab sich alsbald zur Ruhe.
Vom Schlaf gekräftigt erwachte Aratan bei der
Morgendämmerung.
Er erkundete die Gegend und sein Weg führte ihn auch zurück
zum Ritualplatz.
Jetzt bei Tag schien die Gegend sicher zu sein, und so ging Aratan
wieder zurück ins Lager.
Der Wind wehte ihm eine alte Schriftrolle vor die Füße, die
Aratan neugierig las.
Hier war von einem Zeitritual die Rede, dass nur aufgehalten werden
konnte, wenn einige der Komponenten ausgetauscht werden würden.
Aratan gab die Schriftrolle an die Jidai, die besser dafür
geeignet waren die Informationen zu erforschen.
Alsbald erschienen einige Dorfbewohner, welche auf der Suche nach
Elfenstaub waren, und die Diebe unter den Reisenden vermuteten.
Leider kam es bald zu einem Kampf und einige der Dorfbewohner wurden
erschlagen.
Als Aratan versuchen wollte einem von ihnen das Leben zu retten,
löste sich der Mensch genau wie die anderen getöteten
Menschen in Luft auf.
Genauso war es mit dem Schrein geschehen.
Alsbald hörte Aratan davon, dass wieder Drow gesehen worden waren,
die sich wieder am Ritualplatz befanden.
Dort wurde das gleiche Ritual der vergangenen Nacht durchgeführt.
Auch diese Drow lösten sich nach einigen Minuten wieder in Luft
auf.
Irgendetwas schien mit der Zeit nicht zu stimmen.
Im Laufe des Tages gelang es seinen Freunden der Jidai die Komponenten
für das Rital zu besorgen.
Nur wenn sich die Komponenten gegen die neu gesammelten Komponenten
austauschen ließen, war es möglich die richtige Zeit wieder
herzustellen.
Besonders die Bebeschaffung von Stacheln des Jarlower Igels gestaltete
sich als schwierig, denn das Tier war groß wie ein Mensch und
dabei fast so zäh wie ein kleiner Drache.
Inzwischen griffen die Drow sogar bei Tag das Lager und versuchten
einige Frauen zu entführen.
Sie hielten einer Jungen Frau ein Schwert an den Hals und wollten im
Wald verschwinden.
Aratan wartete nicht lange, denn es wusste, dass sich mit Drow nicht
verhandeln lies, und schoss dem Entführer einen Pfeil in die
Schulter.
Die Abenteurer sprangen vor und vertrieben die Entführer, aber
leider konnte einer der Drow die junge Frau noch schwer mit dem Schwert
verletzen.
Aratan war eine Sekunde später zur Stelle und rief den Geist des
Waldes und die Kraft der Natur an um das Leben der Frau zu retten, und
ihre Wunde heilen zu lassen.
Alsbald ging es der Frau besser und ihre Gefährten geleiteten sie
in ihr Lager
Zum Dank schenkte einer der Gefährten Aratan einen Ring.
Aratan freute sich sehr über die Dankbarkeit, aber es blieb keine
Zeit für ein weiteres Gespräch, denn bereits aus einiger
Entfernung hörte er weitere Schreie und hetzte den Drow hinterher.
Nach einigen weiteren Kämpfen konnte die Gefahr vorerst abgewendet
werden.
Wieder erschienen die Drow am Ritualplatz und seltsamerweise schien die
Zeit für einige Momente still zu stehen.
In dieser Zeit wurden die Komponenten gegen die neu gesammelten
Komponenten ausgetauscht und das Ritual wurde dadurch zerstört.
Voller Wut wurden sich die Drow nun bewusst, dass sie sich wohl in
einer anderen Zeit befanden und griffen die Abenteurer an.
Es entbrannte ein heftiger Kampf in dem sich seine Freunde der Jidai
als besonders mutige und geschickte Kämpfer erwiesen.
Seite an Seite stritt er mit ihnen, bis schließlich der letzte
Drow erschlagen worden war.
Die Gefahr war abgewendet worden, und das ganze Dorf konnte nun den
Abend und die Nacht in einem großen Fest feiern.
Hiefür war Aratan her gekommen, und er genoss das große
Festmahl…
Später erfuhr Aratan, dass wohl doch noch ein einzelner Drow
überlebt hatte, der eine junge Heilerin tötete.
Aratan trauerte, denn die Frau hatte ihm einen Heiltrank gegen eine
Vergiftung gebraut, die er sich beim Kampf mit einem Igel zugezogen
hatte.
Warum gerade traf es diejenigen, die versuchten anderen Menschen zu
helfen?
Am späteren Abend halfen im seine Freunde der Jidai dabei ein
Schwert in einem Ritual magisch zu verzaubern.
Lange hatte Aratan nach einem geeigneten Material gesucht und hatte es
in Forum von Adamant gefunden.
In Verbindung mit einem großen Rubin, dass aus dem Diadem der
Prinzessin von Lungavia stammte, würde das Schwert sich zu einer
mächtigen Waffe verzaubern lassen.
Aber das ist eine Geschichte, die Euch Aratan lieber persönlich
erzählen sollte…
Am nächsten Tag verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden und
setzte seine Reise alleine fort…
Der Winter nahte mit großen Schritten, und es war an der Zeit das
Winterlagen aufzusuchen.
Fotos sind
hier
SpelunkenHalunken
"Die Spelunke zum gehängten Mann - mit Meerblick"
Der Winter näherte sich mit schnellen Schritten, aber bevor die
Reise zu beschwerlich wurde, beschloss Aratan noch die Spelunke „zum
gehängten Mann“ zu besuchen.
Die Wirtsleute Eika, Nepumuk und ihre Tochter Sinya waren einige
Wegstunden von der bisherigen Spelunke fortgezogen und hatten an der
Küste eine neue Spelunke eröffnet.
Der bisherige Name wurde kurzerhand „mit Meerblick“ erweitert.
Aratan war bereits eine Woche vor der offiziellen Eröffnung
angereist, was die Wirtsleute etwas verwunderte, dann ihn aber doch
freundlich willkommen hießen.
Eigentlich wollte Aratan die Ruhe nutzen um ein magisches Ritual
vorzubereiten, in dem er sein magisches Schwert mit weiterer Magie
versehen wollte.
Aber als er sah, dass noch so viel zu tun war, beschloss er etwas bei
den Vorbereitungen zu helfen.
Das Gebäude musste an einigen Stellen ausgebessert werden, und nun
zeigte sich von Vorteil dass Aratan in seiner Jugend Holzfäller
gewesen war.
Eika kümmerte sich um alles und war wie immer und überall zu
sehen.
Nepumuk zeigte sich ebenso fleißig und verkostete den Met und
Wein, was in Aratans Augen eine wirklich schwere Aufgabe war, denn
Aratan war bereits nach einem Bier schon ziemlich betrunken.
Sogar der Knecht Gustav arbeitete fleißiger denn je, denn Aratan
versuchte ihm beizubringen, dass er nur etwas durch harte Arbeit
erreichen konnte.
Aratan sah Sinya selten, was ihn einerseits freute anderseits aber auch
schmerzte, denn insgeheim hatte er sein Herz an die junge Tochter der
Wirtsleute verloren.
Es gab Zeiten in denen die Berufung als „Hüter“ es nicht einfach
machte seinem einsamen Weg zu folgen.
„Wann nur würde er einen Nachfolger finden….?“, fragte er sich in
den folgenden Tagen immer wieder.
Aber es gab viel zu tun, und die Arbeit am Haus wechselte mit Aratans
Arbeit an seinen Reiseberichten, was ihn etwas von seinen düsteren
Gedanken abbrachte.
Schon fast ein Jahr hatte er nichts mehr zu Papier gebracht, und daher
verbrachte Aratan die meisten Abende alleine auf seinem Zimmer
Nun endlich war der große Tag gekommen, die Spelunke war
geschmückt und die Wirtsleute freuten sie auf die
Neueröffnung.
Aratan war ebenfalls neugierig, denn er hoffte, dass viele seiner
Weggefährten ebenfalls her kommen würden.
Er wurde nicht enttäuscht, denn viele seiner Freunde kamen, und es
gab ein großes „Hallo und Wiedersehen“
Lange wurde am Abend gegessen und gefeiert.
Die Tische bogen sich unter der Last der Speisen und die Barden
spielten auf, und alle Gäste sangen mit.
Die Feier war ein großer Erfolg, und es zeigte sich, dass die
Entscheidung eine neue Spelunke zu eröffnen goldrichtig gewesen
war.
Später am Abend hörte Aratan davon, dass in den alten Tunneln
unter der Spelunke ein Schmuglerlager mit Alkohol entdeckt worden war.
Außerdem sollte dort ein Geist spuken.
Aratan war skeptisch, und wollte der Sache auf den Grund gehen.
Zusammen mit einigen anderen Abenteurern erforschte er die dunklen
Tunnel.
Wasser tropfte von der Decke an der schlafende Fledermäuse hingen.
In einigen der Kammern hatten sich ebenfalls Erdkröten für
den Winterschlaf zurückgezogen.
Schließlich entdeckte Aratan einen Schrein, auf dem rote Kerzen
brannten und auf dem ein heiliges Schwert einer Erdgöttin lag.
„Was nur bedeutete dies…?“ fragte sich Aratan.
Sollte es schon wieder zu Problemen kommen, wo er sich doch nur aufs
Feiern eingestellt hatte?
Schon bald tauchte ein Geist auf und betete vor dem Schrein.
Es stellte sich heraus, dass der Geist das Schwert in einem Ritual
vernichten wollte, so dass dadurch alle Kriege enden sollten.
Aratan war skeptisch, denn einen Weltfrieden gab es nur, wenn alle
Lebewesen dieser Welt vernichtet werden würden.
Noch skeptischer wurde er, als er erfuhr, dass eine Jungfrau für
das Ritual geopfert werden sollte, denn nur das Blut dieses Opfers
würde das Schwert vernichten können.
So schnell der Geist aufgetaucht war, so verschwand er auch wieder, und
hinterließ ratlose Abenteurer, denn nicht nur Aratan machte sich
seine Gedanken.
Am nächsten Morgen wurde die Ruhe der Spelunke erneut
gestört, denn Aratan erfuhr, dass einige Räuber ihr Unwesen
trieben und die Hosen des Wirtes Nepumuk sowie einen Schinken gestohlen
hatten.
„Wer würde schon eine Hose und einen Schinken stellen…?“fragte
sich Aratan, aber überlies die Räuberjagd den anderen
Abenteurern.
Die Gedanken an den Geist ließen Aratan nicht los, aber immer
noch nicht war ihm klar was er nun tun sollte.
Sollte das Schwert vernichtet werden, um den Weltfrieden zu
ermöglichen?
Sollte eine Jungfrau für dieses große Ziel geopfert werden,
oder war das Wohl eines Einzelnen Lebewesens manchmal wichtiger ist,
als das Wohl von Vielen?
Aratan wurde aus seinen Gedanken gerissen als Sklavenhändler
eintrafen, die eine junge Frau verkaufen wollten.
Sie war misshandelt worden und der Zorn in Aratan kochte hoch.
Dann erinnerte er sich daran, dass er bereits auf einer seiner
früheren Reisen einmal zehn Sklaven befreit hatte, was sich im
Nachhinein als großer Fehler erwies, denn die Sklaven waren
Schwerverbrecher und Mörder, die ihre Strafe verdienten.
Aratan beschloss den Sklavenhändlern nichts zu tun und mit ihnen
zu verhandeln.
Sie wollten nicht von ihrem Preis abweichen, der sogar immer höher
wurde.
Schließlich konnte sich die junge Frau von selbst befreien und
schnell in den Wald fliehen.
Aratan war darüber sehr froh und konnte sich nun wieder seine
Gedanken um den Geist machen.
Nicht viel Später waren die Sklavenhändler erneut in der
Spelunke und hatten diesmal einen verwundeten alten Mann bei sich.
Auch hier versuchte Aratan sein Glück und wollte den
Sklavenhändlern den Mann freikaufen.
Aber sie zeigten sich unerbittlich und schlugen den Mann vor seinen
Augen
Aratans Wut entlud sich in seiner Magie, und er lies beiden Männer
durch seinen Zauber einschlafen.
Sie wurden daraufhin gefesselt und in die Kaverne gesperrt.
Als Aratan in der Spelunke weitere Hilfe holten wollte, entkamen die
Sklavenjäger, indem sie die einzige Wache niederschlugen.
Aratan war es egal, denn das Ziel den alten Mann zu befreien war
geglückt.
So schnell würden diese grausamen Männer nicht wieder zur
Spelunke zurückkehren.
Es stellte sich nun heraus, dass die Räuber allesamt Sklaven
waren, die einfach nur Hunger und Kleidung suchten.
Kaum waren die Sklavenhändler entkommen tauchte wieder der Geist
auf, dieses Mal aber in Begleitung einer weiß gekleideten Frau.
Aratan beobachtete die Szene in der die Frau geopfert wurde.
Aber irgendetwas ging schief, denn der Geist des Mannes lief in das
Gewölbe und stieß sich selbst das Schwert in die Brust.
Durch weitere Gespräche mit den Abenteurern erfuhr Aratan, dass
die Jungfrau den Priester betrogen hatte, und gar keine Jungfrau mehr
war.
Das Opfer war so vergebenes, und der Priester dachte, dass er selbst
versagt hatte, denn er wusste von dem Betrug nichts.
Nun waren Aratans Zweifel noch größer und er wollte den
Geist des Waldes befragen was zu tun war.
Zusammen mit einigen seiner Freunde ging er in den Wald und rief den
Geist des Waldes um Rat an.
„Soll das Schwert zerstört werden…?“ fragte er und ein Gefühl
der Ruhe und des Friedens erfasste Aratan.
Ja, dass Schwert musste zerstört werden, und sei es durch das
eigene Leben von Aratan.
Aratan musste selbst sein Blut geben, denn als Hüter des Waldes
war er noch Jungfrau.
Seine Aufgabe brachte es mit sich, dass er sich nicht binden durfte bis
er seine Aufgabe einem Nachfolger übergeben könnte.
Aratan bat seine Freunde der BuMoNa (Bund mobiler Notärzte) alles
vorzubereiten, damit eventuell doch sein Leben gerettet werden
könnte.
Er verteilte seine Habseligkeiten, ohne große Hoffnung doch noch
überleben zu können.
Er dachte an Sinya, und ihm war klar, dass sie sowieso niemals seine
Frau werden würde, denn Aratans Berufung wog schwerer als seine
Wünsche nach einer Familie.
Aratan verabschiedete sich von seinen Freunden Dorkas, Vaelin und
Galen, mit denen er in den vielen Jahren so manches Abenteuer in Freude
und Leid geteilt hatte.
Der Priester Tobias würde das Schwert führen, und obwohl
Aratan ihn noch nicht lange kannte, so wusste er dass er ihm sein Leben
anvertrauen konnte.
Das Ritual begann, und Tobias hob die Klinge, um lediglich Aratans Hand
zu ritzen.
Das Schwert zerbrach….
„Würde es nun den Weltfrieden geben?“ dachte Aratan als er sich
wieder erhob und tief einatmete.
„Nein….“ war seine Antwort, denn jeder von uns musste selbst seinen
Teil dazu beitragen, dass diese Welt zu einem friedlicheren Ort wird.
Jedem denkenden Wesen war die freie Wahl gegeben, sich für das
Gute oder das Böse zu entscheiden, und dies zeigte sich mit jeder
einzelnen Tat.
Kaum hatte Aratan sich bei dem Nachtmahl gestärkt beschloss er die
Nacht zu nutzen um selbst sein eigenes magisches Schwert weiter zu
verzaubern.
Zusammen mit seinen Gefährten ging er in den Wald um das Ritual in
der Dunkelheit durchzuführen.
Gustav hatte bereits den ganzen Tag an der Klangschale geübt, denn
Aratan hatte ihm die Aufgabe übertragen die Magie unter Kontrolle
zu halten, die Aratan in die Schale geben würde.
Gustav war sehr gelehrig, gewesen, denn schließlich hing seine
Gesundheit davon ab, wie gleichmäßig er den Klang halten
konnte.
Das Ritual wurde durchgeführt, und seine Freunde gaben zuerst
jeweils eine Erinnerung an gute Dinge auf dieser Welt, die in das
Schwert gegeben wurden.
Nach vielen Zaubersprüchen unter gleichmäßiger
Aufrechterhaltung des Klanges durch Gustav, gelang es Aratan das
Schwert zu verzaubern.
Aber trotz allem hatte sich ein Teil der Magie auf Gustav
übertragen und ihn verletzt.
Die BuMoNas versorgten Gustav, und Aratan war darüber sehr froh,
denn auch wenn er Gustav als faulen und launigen jungen Mann kennen
gelernt hatte, so hatte er Gustav doch irgendwie gern.
Ein Schwert war an diesem Tag vernichtet worden, und eines war
erschaffen worden.
Viel war geschehen was Aratan noch lange in Erinnerung behalten
würde…
Den weiteren Abend verbrachte Aratan bei der Feier und erst am
frühen Morgen ging er schlafen.
Die Eröffnungsfeier der „neuen“ Spelunke "zum gehängten Mann
mit Meerblick" war vorbei.
Am nächsten Morgen verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden,
die weiter zogen, sei es nun Richtung Winterlager, oder zu Abenteuern
in fernen Reichen.
Aratan hatte viel erlebt, und dass obwohl er sich eigentlich aus Allem
heraushalten wollte.
Einige Wochen schrieb Aratan die letzten Erlebnisse dies Jahres auf und
die Feder kratzte über das Papier.
Viel gab es zu berichten, über die gelungene Feier und alle Dinge
die in den drei Tagen in Der Spelunke geschehen waren.
Noch zu später Stunde saß Aratan über seinen Notizen,
bis er die Feder schließlich gähnend beiseite legte
„Morgen ist auch noch ein Tag…“ sagte er sich.
Fotos sind hier
Lichter in der
Ferne
Aratan verbrachte einige Tage in einer kleinen Taverne.
Ein paar Räuber trieben dort ihr Unwesen, die aber bald erschlagen
wurden.
Somit waren die Probleme schnell beseitigt worden und Aratan konnte
seine Reise fortsetzen
Thorsburg 1 -
"Kampf um die Thorsburg - Die Besiegten schlagen zurück"
Aratans nächste Reise führte ihn zur „Thorsburg“.
Er traf dort seine Freunde Pilgrim und Piaras, die in Begleitung zweier
jungen Krieger Namens Daniel und Thorus bereits den Lagerplatz
aufgeschlagen hatten.
Aratan freute sich sehr seine Freunde bei guter Gesundheit zu sehen.
Alsbald kam es zu den ersten Problemen, denn die Burg wurde von Orks
und Zwergen angegriffen.
Wie sich herausstellte war ein magischer Schutz gegen Nichtmenschen
zerstört worden, indem die Kristalle, welche die Magie
bündelten, gestohlen worden waren.
Aratan fragte sich warum auch Zwerge die Ortschaft angriffen.
Bevor er diesbezüglich weitere Nachforschungen anstellen konnte,
begegnete er dem hiesigen Hofmagier, der sich alsbald als Schwarzmagier
entpuppte.
Der Schwarzmagier beherbergte einige Vampire und führte
Experimente wider die Natur durch.
Er bediente sich der Kraft von Elementaren, und schwächte diese
somit sehr.
Im Gespräch mit dem Schüler erfuhr er weitere Dinge über
die dunklen Machenschaften des Meisters.
Aratan beschloss dem Schwarzmagier das Handwerk zu legen und
versteinerte ihn.
Nun konnte das Vampirnest durch den Paladin Thurim ausgehoben werden.
Aratan war auch unter denjenigen, welche durch die dunklen Gänge
krochen, stets seine Komponenten bereithaltend um ein Sonnenlicht zu
zaubern.
Schon bald sah Aratan die Fußspitzen eines Vampirs in einer
besonders staubigen Ecke.
Er zauberte sein Licht, aber der Vampir verschwand in der Dunkelheit.
Nach wenigen Augenblicken endete der Zauber, und Aratan bereitete sich
darauf vor ein weiteres Sonnenlicht zu zaubern.
In diesem Moment sprang der Vampir aus dem Schatten und packte Aratan
mit seinen scharfen Klauen am Hals.
Aratan stieß das Monstrum von sich und mit Hilfe zweier weiterer
Abenteurer konnte der Vampir zurück gedrängt werden
Aratan war froh ein magisches Schwert zu besitzen, das er ins finstere
Herz des Vampirs stieß.
Thurim und die weiteren Abenteurer vernichteten die drei weiteren
Vampire.
Schließlich gelangten die Abenteurer in das Labor des Magiers,
und es bestätigte sich erneut wie wichtig es gewesen war ihn
aufzuhalten.
Dies war ein Ort an dem viele dunkle Rituale durchgeführt worden
waren.
Die Gruppe beschloss umzukehren, denn nun ging keine Gefahr mehr von
den Gewölben der Burg aus.
Kaum hatten die Abenteurer das Tageslicht wieder erreicht, lies Aratan
seine Wunden untersuchen, die zum Glück harmlos waren.
Es dämmerte bereits als Aratan endlich sein verspätetes
Mittagsmahl essen wollte.
Die scheinbare Ruhe wurde wieder gestört, denn erneut griffen Orks
die Burg an.
Aratan griff voller Wut zu seinem Schert und Schild und schlug einen
Ork nieder.
Endlich würde er etwas essen können.
Nun endlich blieb etwas Zeit um mit seinen Freunden Pilgrim und Piaras
über die Abenteuer des vergangenen Jahres zu sprechen.
Daniel und Thorus lernte Aratan ebenfalls besser kennen.
Da ihm der Schutz seiner Freunde sehr wichtig war, beschloss er
für Daniel und Thorus den Schutz der Natur zu erbitten
Zusammen mit seinen Freunden schlich er in den Wald, und das Ritual
konnte erfolgreich durchgeführt werden.
Am nächsten Morgen erfuhr Aratan, dass ein Mädchen vom Clan
der McInnes entführt worden war.
Da er bereits am Vortag die Gegend erkundet hatte, wusste er wo sich
eines der kleinen Feldlager der Orks befand.
Zusammen mit seinen Freunden führte er die Gruppe zur Befreiung
des Mädchens.
Es gab keine Verahndlungen und die Orks wurden auf Sicht erschlagen.
Die Mutter freute sich sehr, ihre Tochter wohlbehalten in die Arme
schließen zu können.
Die Abenteurer gelangten später an einige Schriftrollen des
Magiers, und wie sich herausstellte waren dort mit magischer Tinte
einige Hinweise aufgeschrieben.
In der Nähe sollte sich eine Mine befinden, die bei Nacht gefunden
werden könnte.
Aratan war sich sicher, dass sich die Abenteurer darum kümmern
würden, denn wenn Schätze locken bleiben die wenigsten im
Lager.
Spät in der Nacht wurde Aratan durch einen Boten gerufen, denn die
Abenteurer hatten tatsächlich eine Mine gefunden, die aber magisch
verschlossen war.
So machte sich Aratan also auf dem Weg durch die Nacht und öffnete
die magische Barriere.
Die Abenteurer fanden dann in der Mine, die für den Schutzkreis
benötigten Oktarin-Kristalle.
Wieder griffen die Orks an und versuchten den versteinerten
Schwarzmagier zu holen.
Kurz entschlossen entsteinerte Aratan ihn, worauf er von seinen
Gefährten erschlagen wurde.
Aratan war froh, dass wieder ein finsterer Gegner vernichtet worden war.
In den vergangenen zwei Tagen hatte Aratan den Barbaren Nargan und die
Trollin Lendija kennen gelernt.
Als die ersten Okatrin Kristalle auf die Sockel des Schutzkreises
gelegt wurden, verspürten sie Schmerzen.
Aratan konnte nicht gutheißen, was hier geschah, und so beschloss
er mit den beiden Schutzamulette herzustellen, die dabei halfen, dass
alle anwesenden Nichtmenschen vom Schutzzauber nicht betroffen werden
konnten.
Aratan hatte bereits mehrere Gespräche mit dem Lehrling des
Schwarzmagiers geführt, und dabei festgestellt, dass er noch nicht
verdorben war.
Er half dabei die magischen Amulette herzustellen, was auch Zeichen des
guten Willens war.
Die Schutzamulette wurden verteilt, und somit waren die Nichtmenschen
nun, von den Wirkungen des stärker werden Zaubers nicht mehr
betroffen.
Auch wenn es Aratan nicht recht war, konnte er nicht verhindern, dass
das letzte Ritual durchgeführt wurde, und der Schutz sich um die
Thorsburg erneuerte.
Am nächsten Morgen sah Aratan wie sich einige Orks der Burg
näherten, die sich dann aber in hundert Metern Entfernung vor
Schmerzen wanden.
Aratan wollte sie erst erschlagen, zeigte dann aber vor den
zurückweichenden Orks Mitleid, denn ein ehrenvoller Kampf
wäre dies nicht gewesen.
Der Jarl der Burg versprach allen Nichtmenschen, die friedlich Handel
in der Burg treiben wollten, an der Landesgrenze Schutzamulette
auszuhändigen.
Aratan war sich nicht sicher ob der Jarl die Wahrheit sprach, konnte
aber auch nichts Weiteres dagegen tun.
Anderseits bestand für die Thorsburg wirklich eine Gefahr, die nun
fürs erste abgewendet worden war.
Warum nun die Orks und Zwerge die Burg angegriffen hatten, konnte
Aratan nicht mehr ergründen.
Es war Zeit die Reise fortzusetzen, und so verabschiedete sich Aratan
von seinen Freunden.
Er würde sie wieder sehen, zu anderer Zeit an anderem Ort, aber
die Freundschaft würde ihn auf seinem Weg immer begleiten…
Fotos sind hier
Falkeninsel 4 - "Das Lager am Meer"
Aratans nächste Reise führte ihn weit entfernt auf die
Falkeninseln.
Hierbei handelt es sich um eine Inselgruppe, die bisher wenig erforscht
worden war.
Auf einer der Inseln war ein Handelsposten errichtet worden, denn
unbekannte Länder versprachen gute Geschäfte.
Am Landungssteg traf er, zu seiner Überraschung, auf seine Freunde
des Ordens der Jidai, die in Begleitung zweier junger Daiwandan reisten.
Aus mysteriösen Gründen waren die Meister der beiden jungen
Schüler verschwunden, und nun lag es an Tiiri, Sander und Tarson
herauszubekommen, was mit den Meistern geschehen war.
Zu Aratans Freude, traf er auf dem Schiff ebenfalls auf weitere Freunde.
Die Alchemistin Leandra, den Schmied Tiflus und die Kriegerin Iska.
Die Gruppe reiste ebenfalls in Begleitung einiger junger Abenteurer,
die allesamt ihre erste weite Reise unternahmen.
Sogar Gustav traf Aratan, den ehemaligen Knecht der „Taverne zum
gehängten Mann mit Meerblick“.
Gustav war nun in die weite Welt gezogen, um in der Ferne sein
Glück zu suchen.
Da Gustav sich als recht zuverlässiger Helfer erwiesen hatte,
beschloss er ihn für die nächsten Wochen in Dienst zu nehmen.
Gustav nahm an, denn er wusste dass Aratan recht gut bezahlen
würde.
Vorerst gab es aber wenig zu tun, denn die Aratan ereilende
Seekrankheit lies die Überfahrt ereignislos verlaufen.
Er freute sich sehr, nachdem das Schiff endlich die Küste
erreichte, und er wieder festen Boden unter den Füßen
spürte.
Zusammen mit seinen Freunden machte sich die Gruppe auf den Weg zum
Handelsposten
Nachdem sie ihre Zelte errichtet hatten, blieb endlich Zeit über
die Ereignisse des vergangenen Jahres zu sprechen.
Die Ruhe wurde leider gestört, denn ein düsterer Nebel legte
sich über das Meer und den Strand.
Aratan spürte, dass sich eine Gefahr näherte, die sich
schließlich in Gestallt von Untoten zeigte, die Welle um Welle
and den Strand gespült wurden.
Die Untoten griffen an und zeigten sich als schwer zu vernichtende
Gegner.
Seite an Seite kämpfe Aratan mit seinen Gefährten, und war
froh so gute Freunde zu haben, auf die er sich verlassen konnte.
Es gelang das Lager zu verteidigen und durch ein Energiefeld teilweise
abzusichern, so dass die Untoten nur einzeln ins Lager gelangen konnten.
So gesichert konnte eine relativ ruhige Nacht verbracht werden.
Am nächsten Morgen kam ein seltsamer Mann in das Lager, der
über dem rechten Auge eine schwarze Klappe trug.
Er sprach davon, ein Abgesandter des Blutgottes „Korn“ zu sein, in
dessen Angelegenheiten Aratan sich wohl eingemischt hatte.
Aratan überlegte, und ihm fiel nur eine Begebenheit des letzten
Jahres ein.
Er hatte einem jungen Abenteurer bei der Flucht vor seinen
Häschern geholfen, indem er das magische Blutmal verschleierte,
mit dem er gezeichnet worden war.
Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei den Verfolgern um
Anhänger Korns, die den jungen Mann zu einem Opfer
auserwählt hatten.
Der Abgesandte Korns forderte Aratan auf Abbitte zu leisten.
Da sich der Abgesandte friedlich verhalten hatte, beschloss Aratan ihn
nicht zu erschlagen, sondern seiner Wege ziehen zu lassen.
Aratan verachtete die Götter des Chaos, und hatte schon oft gegen
das Böse gekämpft.
Nach einem deftigen Frühstück dachte Aratan nicht mehr an
diese unerfreuliche Begegnung.
Plötzlich aber wurde Aratans innere Ruhe gestört, denn er
spürte den Blick Korns, der bereits seine Klauen nach Aratan
ausstreckte.
Er spürte aber auch die Anwesenheit Cholests, dem es wohl
missfiel, wenn Aratan nun die Aufmerksamkeit eines anderen Gottes bekam.
Der Fluch Cholests erwies sich somit das erste Mal als Schutz
Es entstand ein Ringen um Aratan, der wieder einmal zum Spielball der
Götter wurde.
Aratan verdrängte die düsteren Vorahnungen und beschloss
seinen Gefährten zu folgen, die nach einer Silbermine im Wald
suchen wollten.
Die Gruppe erkundete die Gegend, aber von einer Mine war keine Spur zu
finden.
Bereits auf dem Rückmarsch befindlich, spürte Aratan auf
einmal dass sich eine große Gefahr näherte
Die Luft waberte und aus dem Farbenwirbel eines Dimensionsportals trat
ein Krieger Korns hervor.
Der Champion sah mit seinem roten Gesicht, den Hörnern und der
dunklen Rüstung zum Fürchten aus.
Aratan versuchte mit ihm zu sprechen, aber dieses Wesen wollte nur
eines, und das war Aratans Tod.
Im Weglaufen gelang es Aratan einige Pfeile auf den Dämon zu
schießen, die aber alle von seiner Rüstung abprallten.
Aratan lief so schnell ihn seine Füße tragen konnten, und
bat um die Hilfe des Geistes des Waldes.
Der Dämon war Aratan dicht auf den Fersen, und nur wenige
Handbreit trennten ihn vor seiner großen Axt.
Schließlich gelang es Aratan den Abstand zu
vergrößern, und eine Flucht in den Wald schien möglich.
Der Dämon erkannte, dass er nicht schneller als Aratan war, rief
er ihm zu, dass er alle Freunde töten würde, falls er sich
ihm nicht stellen würde.
Aratan blieb stehen, denn lieber würde er sein eigenes Leben, als
das seiner Freunde opfern.
Er ging zum Krieger Korns, und wartete auf sein Schicksal
Das Monstrum schlug wie wild um sich und verletze Aratan schwer.
Aratan bereite sich auf das Ende vor, und sackte in den Knien zusammen.
Nun hörte er die Stimmen seiner Gefährten, die sich nun
gemeinsam auf das Monstrum stürzten
Sie konnten kein Hoffnung haben den Krieger Korns zu besiegen, wichen
aber dennoch nicht von Aratans Seite.
Aratan war halb bei Sinnen, aber spürte wie zwei seiner
Gefährten ihn in den Wald schleiften, um ihn außer Sicht des
Dämons zu bringen.
Der Kampf tobte weiter, und zum Glück befand sich noch eine
Flasche Geweihtes Wassers im Besitz seiner Freunde.
Mit diesem Wasser wurden die Waffen der Gefährten geweiht.
Mit vereinten Kräften gelang es schließlich das Monstrum
wieder in die unteren Ebenen zu bannen.
Als Aratan aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte, schaute er in die
Gesichter seiner Freunde.
Er hatte ihnen sein Leben zu verdanken, denn ohne die Kraft der
Gemeinschaft hätte das Böse obsiegt.
Aratan wurde ins Lager gebracht und dort geheilt.
Er wusste nun, dass er sich wieder dem Dämonen stellen
müsste, denn nur ein Sieg gegen einen der Krieger Korns würde
dafür Sorgen, dass Aratan sich des Zorns des Blutgottes entledigen
konnte.
Er beschloss daher in der Nacht Korn anzurufen sich ihm zu stellen.
Seine Freunde wollten ihm helfen, und so gaben Sander und Tiflus ihm
Unterricht im Schwert und Schildkampf.
Der Abend näherte sich mit schnellen Schritten und Aratan wusste,
dass er trotz des Trainings niemals im Kampf gegen einen Krieger Korns
gewinnen konnte.
Er dachte an sein magisches Schwert, „Tar Helka Macil“ (Edles Schwert
des Eises) dass aber leider noch nicht die nötige Kraft
besaß, die Wesen der unteren Ebenen zu vernichten.
Kurz bevor Aratan seine Anrufung beginnen konnte schlief er ein.
Ihm wurde eine Vision geschickt.
Als er sich umblickte sah er einen wundervollen Wald, der in einem
hellen warmen magischen Licht erstrahlte.
Blumen wuchsen, in vielen Farben und Insekten schwirrten von Blüte
zu Blüte.
Dies war der Wald seiner Träume und Hoffnungen, dies war der Wald
des „Geistes des Waldes“.
Aratan blickte auf und sah in das Gesicht einer wunderhübschen
Frau.
Ihre Schönheit lies Aratan den Blick zu Boden senken, denn er
erkannte, dass es sich bei ihr um den Geist des Waldes handelte.
Aratan fehlten die Worte, als der Geist schließlich zu ihm
sprach..
Sie gab Aratan den Rat nicht Korn anzurufen, und nicht gegen ihn zu
kämpfen, denn in diesem Kampf würde auch der Geist des Waldes
Aratan nicht helfen können.
Aratan bedankte sich für den Ratschlag, und für die vielen
Jahre, in denen der Geist Aratan geholfen hatte, seiner Berufung als
Hüter zu folgen.
Die Vision endete und Aratan erwachte.
Aber es umgab ihn nicht die Dunkelheit der Nacht, sondern er schaute
erneut in die besorgten Gesichter seiner Freunde.
Schon wieder waren sie nicht von seiner Seite gewichen.
Aratan erzählte ihnen freudig von der Vision.
Er war sich aber dennoch sicher, dass er sich eines Tages einem
Champion Korns stellen müsste.
Am nächsten Tag kam der Herr der Meere ins Lager, und bedankte
sich bei den Abenteurern für ihre Hilfe.
Wie sich herausstellte war eine Perle aus dem Meer gestohlen worden,
die nun wieder gefunden worden war.
Diese Perle sorgte dafür, dass die Verstorbenen im Meer blieben.
Aratan wunderte sich etwas, aber im Anbetracht seiner eigenen Probleme
wurde ihm klar, dass er einige der Vorkommnisse der letzten Tage nicht
mitbekommen hatte.
Das Problem mit den Untoten war somit gelöst worden.
Später in der Nacht dankte Aratan seinen Gefährten, hatte
aber noch eine Bitte.
Er wünschte sich, dass seine Freunde ihre guten Erinnerungen Teil
des magischen Schwertes werden ließen, auf dass er sich in Zeiten
der größten Not an die Gemeinschaft erinnern konnte.
Die Gefährten stimmten zu und so ging die Gruppe in den Wald
Am Ritualplatz angekommen bemerkte Aratan, dass er „Tar Helka Macil“ im
Lager vergessen hatte.
Gustav war bereit das Schwert zu holen und lief so schnell, als ob Korn
selbst hinter ihm her gewesen wäre.
Nach wenigen Minuten konnte das Ritual durchgeführt werden.
So lange Aratan lebt, würde er die vergangenen Tage nicht
vergessen, und er würde „Tar Helka Macil" im Namen des Guten
führen, um das Böse auf der Welt zu bekämpfen…
Am nächsten Tag gingen die Reisenden wieder auf das Schiff, dass
sie sicher ans Festland brachte.
Aratan verabschiedete sich von seinen Gefährten, und setzte seine
Reise fort.
Auch wenn er nun wieder alleine war, so würde in Gedanken die
Gemeinschaft ewig bestehen bleiben…
Fotos
sind hier
SpelunkenHalunken
"Chill Out Con 2010"
Die vergangenen Monate waren wie im Flug vergangen und endlich ging der
viel zu kalte Frühling in einen wärmeren Sommer über.
Aratan kehrte gerade von einer Schiffsreise zurück, die ihn weit
entfernt auf die so genannte „Falkeninsel“ führte
Nachdem das Schiff am Anleger festgemacht hatte, war er froh wieder
festen Boden unter den Füssen zu spüren.
Im Hafenviertel tobte das Leben, es wurden Waren ver- und entladen, und
einige Händler versuchten mit den Reisenden ihre Geschäfte zu
machen.
Fisch wurde an vielen Ständen verkauft, aber auch exotische
Früchte und allerlei anderer Dinge.
Der Duft fremder Gewürze mischte sich mit dem der Meerluft.
Aratan reiste in Gesellschaft seiner Freunde des Ordens der Jidai, die
sich im vergangenen Abenteuer erneut als treue Freunde erwiesen hatten.
Aber nun war es Zeit sich von den Strapazen der letzten Reise
auszuruhen.
Aratan brauchte nicht lange nachzudenken, denn ihm fiel hierzu nur ein
Ort ein „Die Spelunke zum gehängten Mann mit Meerblick“.
Hier hatte er einen Ort gefunden, an dem es nicht nur Gefahren zu
bestehen gab.
Ruhe hatte er dort finden können, aber nur zu dem Zeitpunkt als
noch nicht die meisten Gäste zu den Feierlichkeiten angereist
waren.
Dann dachte er an Sinja, und auch wenn er es sich nicht eingestehen
mochte, so schlug bei dem Gedanken an die junge Wirtstochter sein Herz
schneller.
Wieder schüttelte Aratan den Kopf, denn solange er keinen
Nachfolger gefunden hatte, durfte er sich nicht binden, und vor allem
war Sinja Herz bereits an den Fischer Piet vergeben.
In dieses junge Glück durfte er sich nicht einmischen…oder…?
Aratan bemerkte wie er bereits vor dem Gasthaus angekommen war, in dem
seine Freunde der Jidai ihre Unterkunft bezogen hatten
Diese Nacht verbrachte Aratan noch hier, und am nächsten Tag
setzte er seine Reise fort.
Ein paar Tage später erreichte Aratan der Lagerplatz, den die
Spelunke auf Reisen dieses Jahr bezogen hatte.
Bäume und Hecken spendeten Schatten und Kühle, denn zu dieser
Jahreszeit schien die Sonne sehr heiß vom Himmel.
Später am Abend führte eine Vision die Jidai Tyria und
Sander tief in den Wald zu einem alten mysteriösen Ort.
Es handelte sich um einen „Hort der Kraft“, an dem die Kraft der Natur
sich besonders stark konzentrierte.
Der Ort schickte Visionen von einer möglichen Zukunft.
Auch Aratan wagte den Blick, und das was er sah erschreckte ihn, denn
er sah seine Freunde durch seine Hand sterben, denn er war zu einem
dunklen Abbild seiner selbst geworden.
Das was einmal an Aratan gut war, war verschwunden bzw. würde
verschwinden und nur noch Hass und Dunkelheit würde übrig
bleiben.
Aratan erwachte aus der Vision und schwor sich lieber zu sterben, als
zu einem Monstrum namens „Lord Malice“ zu werden.
Die Vision von Sander machte Aratan dann wieder Hoffnung, denn er hatte
eine schöne Zukunft für ihn gesehen, in der Aratan mit einer
Frau und Kindern glücklich leben würde.
Es würde also doch möglich ein Hüter zu sein, und
gleichzeitig eine Familie zu gründen.
Aratan beschloss diese Frau, die ebenfalls eine Hüterin sein
musste zu suchen.
Aratan würde sie daran erkennen, dass sie besser mit dem Bogen
schießen könnte wie er.
Auch wenn es ihn anfangs schmerzte erkannte er nun, dass Sinja nicht
die richtige Frau für ihn war, und er wünschte ihr in
Gedanken alles Gute.
Dann dachte er wieder an die „Hüterin des Waldes“ und sein Herz
schlug schneller.
Wie ist ihr Name, und wo würde er sie finden?
Fotos
sind hier
Aratan war es auf seinen Reisen möglich, Wissen
über
Kräuter, Heilkunde und Monster in Erfahrung zu bringen.
Dabei hat ihm die Heilerin „Teleri“ sehr geholfen. (Danke Maike!)
Outtime Info: Die Anwendung der
beschriebenen
Kräuter ist
NICHT! zur
Nachahmung
empfohlen, denn es handelt sich lediglich um
"Intime Rezepte"
So sieht Aratan heute aus.
Seine Kleidung ist durch das Wetter gegerbt.
Er hat auf seinen Reisen viel verloren, aber noch mehr gewonnen.
Neue Abenteuer warten auf ihn, und er ist bereit sich den Gefahren zu
stellen...