Aratan 


Bosau 10 19.04 - 21.04.2002
Markedonien 1 09.05 - 12.05.2002
Drasnien 5
05.07 - 07.07.2002
Kupferschmiede 1
06.12 - 08.12.2002
Tales of Fantasy 2
28.05 - 01.06.2003
Verdana
05.09 - 07.09.2003
Sternenklang
31.10 - 02.11.2003
Naurinc
26.03 - 28.03.2004
NFT - "Ungewisses Schicksal"
23.04 - 25.04.2004
Kupferschmiede 5
28.05 - 31.05.2004
Frankothingen 1
18.06 - 20.06.2004
Yakumo Con - "Die Druidin"
09.07 - 10.07.2004
Pegasus 1 - "Die Erbin des Blutes"
27.08 - 29.08.2004
Ezekiel - "Das Erbe des Ungeflügelten"
23.09 - 26.09.2004
Schattenlande "Strum der Finsternis"
01.10 - 03.10.2004
Eisstern
29.12 - 02.01.2005
Turney in Neu Noorbingen 11.03 - 13.03.2005
Hevn Støt - Ambi 3 25.03 - 28.03.2005
Kupferschmiede 7 "Der Jahrmarkt" 13.05 - 16.05.2005
Daimons 18 "Der Krieg"
09.06 - 12.06.2005
Pegasus 3 - "Die vergessenen Schätze der ..." 15.07 - 17.07.2005
Pegasus 4 - "Tief fliegend Vögel leben gefährlich!" 26.08 - 28.08.2005
Tales of Fantasy - Hohenmark I "Turnier in Hohenwalde"
09.09 - 11.09.2005
Hevn Støt - Ambi 4 "Zirkelgeburtstag 2005"
23.09 - 25.09.2005
Rückkehr nach Isgart Akt 3: "Amarthing"
30.09 - 03.10.2005
Waldgeflüster 2 - ... ist ja irre!"
28.04 - 01.05.2006
Trellonia 1 - "Samen der Finsternis"
25.05 - 28.05.2006
Pegasus 8 - "Blutige Schwerter" 02.06 - 05.06.2006
Pegasus 9 - "Die Nebel der Zeit" 24.07 - 29.07.2006
Pegasus 10 - "Vor den Toren zum Reich der Mitte"
11.08 - 13.08.2006
Totentanz - "Geschichten aus Lo Tharnien I"
29.09 - 01.10.2006
Fremdes Land - "Aufbruch nach Althea"
06.10 - 08.10.2006
Skandmark 1 - "Das Geheimnis um Dimmorälven"
13.10 - 15.10.2006
Hevn Støt - Ambi 3
18.11.2006
Pegasus 12 "Takumi, erster freier Handelsposten im Reich der Mitte"
25.05 - 27.05.2007
Tales-of-Fantasy 6 - "Schatteninsel - Expedition ins Ungewisse"
31.05 - 03.06.2007
Pegasus 14 - "Die Pyramide von Zans"
27.07 - 29.07.2007
Pegasus 15 - "Die Taverne zur letzten Ruh"
24.08 - 26.08.2007
"Zum Ertrunkenen Zwerg"
07.09 - 09.09.2007
Tales-of-Fantasy 7 - "Schatten der Vier" 13.09 - 16.09.2007
Mir’an’argh - "Der Schmaus"
16.08 - 18.05.2008
De La Rocca 1 - "Fest der Toten"
30.05 - 01.06.2008
Experimental 7 - "Das Dimensionsloch von Thermobyl"
04.06 - 08.06.2008
Tales of Fantasy 8 - "Der Nebel aus Feuer und Eis"
25.09 - 28.09.2008
Skandmark 2 - "Der Krieg der Skandmark" 16.10 - 19.10.2008
SpelunkenHalunken 1 21.11 - 23.11.2008
Dinner for Eleven 09.01. -11.01.2009
Silvercrest 4 09.04 - 13.04.2009
Flügelschlag "Norburg 2 - Die Eskorte" 03.07 - 05.07.2009
SpelunkenHalunken "Chill Out Con" 23.07 - 26.07.2009
Mir’an’argh "Das Dorf Potjomkin"
28.08 - 30.08.2009
Tales-of-Fantasy 9 - "Tanz der Schatten" 24.09 - 27.09.2009
De La Rocca 2 - "Nutze die Zeit" 09.10 - 11.10.2009
SpelunkenHalunken "Die Spelunke zum gehängten Mann - mit Meerblick" 20.11 - 22.11.2009
Lichter in der Ferne 05.03 - 07.03.2010
Thorsburg 1 - "Kampf um die Thorsburg - Die Besiegten schlagen zurück" 13.05 - 16.05.2010
Falkeninsel 4 - "Das Lager am Meer" 21.05 - 24.05.2010
SpelunkenHalunken "Chill Out Con 2010" 15.07 - 18.07.2010

Mein Name ist Aratan!
Ich wurde in der Nähe der Stadt Lokfar im Kaskarischen Reich als Sohn eines Holzfällers geboren.
Schon früh erlernte ich das Handwerk und wurde schon in jungen Jahren zu einem erfahrenen Holzfäller.
Eines Tages arbeitete ich tief im Wald, als plötzlich ein alter Mann vor mir stand.
Vor Schreck umklammerte ich meine Axt, jederzeit bereit um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen.
Als ich dann aber in die braunen Augen des Fremden schaute ließ ich sofort meine Waffe sinken, denn in diesen Augen lag eine endlose Güte und Freundlichkeit.
Er war in braunes Leder gekleidet und trug als einzige Waffe ein schmuckloses Langschwert.
An einem Schultergurt war ein auffälliges Kriegshorn befestigt auf das zahlreiche Runen eingraviert waren.
Um seinen Hals hing an einer silbernen Ketten ein weißer Stein, der in einem hellen Blau leuchtete!
„Aratan.....mein Name ist Quercus..........Ich habe lange über dich gewacht.......Du respektierst das Leben..., denn nur die Bäume hast Du gefällt die alt und krank waren...........! In Dir möge von nun an die Kraft der Wälder fließen, auf dass Du der Hüter der Wälder sein wirst!
Und da Du ein Mensch bist so denke auch an diejenigen die Hilfe benötigen und selbst zu schwach sind sich selbst zu helfen.......“
Ich sah den alten Hüter nur voller Verwunderung an und sagte,"Habe ich den überhaupt eine Wahl?"
"Ja, du kannst dein Leben so weiterführen wie bisher, oder aber den schweren Weg des Hüters beschreiten!"
Auf einmal spürte ich den Wald, und das Leben um mich herum und so fiel mir meine Wahl nicht schwer.
Quercus gab mir das Schwert und das Horn und sagte,"Ein langer und beschwerlicher Weg liegt vor dir, mögen dir das Schwert Ercharmion  und das Horn Tarag von Nutzen sein, denn nur der rechtmäßige Hüter weiß richtig damit umzugehen."
Auf den ersten Blick schienen das Schwert und das Horn nicht anders zu sein als andere Dinge auch, aber als ich sie in meinen Händen hilt spürte ich die Einzigartigkeit.
Als letztes gab mir Quercus den Anhänger und sagte,"Dies ist Glawar, der Stein des Sonnenlichtes! Er ist das Zeichen des rechtmäßigen Hüters"
Verwundert sah ich den Stein an und bewunderte seine Schönheit.
"Lebe wohl Hüter der Wälder.....", hörte ich aus der Ferne Quercus Stimme.
Und als ich mich umsah war keine Spur mehr von dem Waldläufer zu sehen.
Seit diesem Tag vor einigen Jahren reise ich umher, um auf alle Wesen des Waldes zu achten, und um zu verhindern das Unrecht denjenigen geschieht die sich nicht selbst helfen können.

Seit dieser Begegnung bereist Aratan die Welt.
Er erlebte viel Böses auf seinem Weg, aber er fand auch einige neue Freunde.

Bosau 10

Aratans Reise führte ihn in die Grafschaft Bosau.
Dort tanzt zu Frühlingsbeginn, die Frühlingsmaid mit dem Feenkönig.
Die Frau des Feenkönigs, die Eisprinzessin, fror die Frühlingsmaid ein.
In dem Land würde ewiger Winter herrschen, wenn es nicht gelungen wäre die Frühlingsmaid wieder aufzutauen.
Die Zeit war auf einige Stunden begrenzt.
Einige mutige Abenteuer wollten die Maid retten und zogen zu ihrer Rettung aus.
Drei Gruppen bereisten jeweils die Vergangenheit, die Zukunft und das Feenreich um ein Lied, ein Musikinstrument und einen Barden zu suchen.
Das Lied des Barden würde die Maid wieder auftauen, und der Frühling würde Einkehr halten.
Aratan war in der Gruppe, die in das Feenreich ging.
Dort trafen sie auf viele zauberhafte Wesen, Feen, einen Riesen und einen alten Drachen.
Der Riese wollte den Abenteurern nur weiterhelfen, wenn sie mit ihm spielen würden.
Das Spiel bestand darin, dass jeder der beteiligten Spieler dem anderen einen Schlag versetzen durfte.
Derjenige der danach stehen blieb hatte dann gewonnen.
Aratan stellte sich dem Riesen und schlug ihm mit einer Keule auf den Fuß, aber leider brachte dieser Schlag ihn nicht zu Fall.
Der Riese holte mit seinem Hammer aus und erschlug Aratan.
Dies bedauerte der Riese sehr, denn immer gingen die Menschen so schnell kaputt.
Aratan wurde wieder zum Leben erweckt, als ein mutiger Abenteurer einen Teil seiner Lebensenergie opferte.
Und das war auch eine Lösung der vielen Rätsel, denn die Gruppe mußte auch das Herz eines Drachen suchen.
Mit der selbstlosen Bereitschaft einen Teil seiner Lebensenergie zu opfern, hatte dieser Abenteurer bewiesen, das er das „Herz eines Drachen“ hatte.
Aratan lebte wieder und die Gruppe setzte ihre Reise durch das Feenreich fort.
Am Ende wurden alle benötigten Dinge gefunden, und die Maid wurde wieder zum Leben erweckt.
Der Frühling kehrte in der Grafschaft ein, und mit ihm mehrere Ork Stämme.
Die Orks wollten die Grafschaft übernehmen und forderten alle Bewohner auf zu gehen.
Aratan kundschaftete in der Nacht die Orks aus, und er stellte fest, dass ein Kampf sinnlos wäre, denn es waren etwa 800 Orks.
Am nächsten Tag verbarrikadierten sich die Bewohner in der Ortschaft, und hörten nicht auf Aratans Rat, den Ort umgehend zu verlassen.
Aratan postierte sich in der nähe der einzigen Brücke, die im Falle eines Rückzuges den einzigen Fluchtweg durch den Wald geboten hätte.
Mit geballter Kraft griffen dann die Orks den Ort an.
Als Aratan von drei Orks angegriffen wurde blies er in sein Horn, um die anderen zu warnen, das sie nun von der Seite angegriffen wurden.
Keiner kam ihm zu Hilfe und nach einem kurzen Kampf wurde er zu Boden geschlagen.
Die Orks zerrten Aratan über die Brücke und ließen ihn dann liegen um die anderen Abenteurer in die Reichweite ihrer Bögen zu bekommen.
Nachdem die übrig gebliebenen Abenteurer endlich einsahen, das eine Flucht die einzige Möglichkeit war, zündeten sie das Dorf an und flüchteten über die Brücke in den Wald.
Aratan war nur leicht verletzt und schloß sich der törichten Gruppe an.
Das Dorf wurde dann von den Orks überrannt

Markedonien 1

Nach diesen schrecklichen Erlebnissen wollte sich Aratan eine Weile ausruhen.
Seine Reise führte ihn die das Land Markedonien, in dem gerade ein großes Fest stattfand.
Als er gerade beim Turnier der Ritter zusah, wurde der Ort von den Horden des Chaos angegriffen.
Aratan versuchte so viele Verletzte wie möglich zu heilen, und der Strom von Verletzen wurde von Stunde zu Stunde größer.
Als es Nacht wurde beschloß Aratan, den Feind auszukundschaften..
Als er durch den Wald schlich, führte sein Weg ihn auch zum Turnierplatz.
Aratan hatte davon gehört, das der Feind einen untoten Drachen herbeirufen wollte.
Er erkannte das dort bald etwas fürchterliches geschehen würde, denn der Platz war in rotes Licht getaucht.
Mit dieser Neuigkeit machte er sich wieder zurück, um die Ortschaft zu warnen.
Mit etwa fünf Duzend Kriegern und Rittern kehrte Aratan nach kurzer Zeit zum Tunierplatz zurück.
Er lief  der Gruppe in einer Entfernung von etwa 150 Metern voraus, um die Krieger rechtzeitig vor dem Feind warnen zu können.
Als er beim Turnierplatz ankam, stand dort in der Mitte ein Magier, der gerade damit begonnen hatte den Drachen herbeizurufen.
Aratan konnte nicht auf die hinter ihm heranpolternden Ritter warten, und lief einen Kriegsschrei auf den Lippen und dem Schwert in der Hand auf den Magier zu.
Ihm gelang es den Magier aus seiner Konzentration zu bringen, aber nach dem ersten Schwertstreich schlug der dämonische Magier mit einem verzauberten Schwert zurück.
Aratan ging zu Boden und verlor Augenblicklich das Bewußtsein.
Als Aratan einige Zeit später erwachte, stellte er fest das seine Hände und Füße sehr schmerzten, denn sie waren mit magischen Nägeln an den Boden genagelt worden.
Aratan lag in einer dunklen Höhle, und nur einige leuchtende Moose erhellten notdürftig die Umgebung.
Um ihm herum krochen abscheuliche Gestalten, die Aratan noch nie gesehen hatte und auch niemals wieder sehen wollte.
In der Ferne war das grollende Geräusch eines Drachen zu hören.
Aratan konzentrierte sich und er schöpfte Kraft aus der Natur, die ihm half diese schreckliche Erfahrung überstehen zu lassen.
Die Zeit schien eine Ewigkeit anzudauern, bis schließlich ein Ritter die Kammer betrat.
Er befreite Aratan von seinen Fesseln und zusammen krochen sie durch die dunklen Gänge.
Nach einiger Zeit wurden die beiden getrennt, und Aratan kroch alleine durch die Unterwelt.
Nach einigen Stunden betrat Aratan ein Portal, das ihn wieder zurück zur Oberfläche brachte.
Das einzige das Aratan noch besaß war sein Leben, denn „Glawar- der Stein des Sonnenlichtes“ und das Schwert „Ercharmion“ waren verloren worden.
Mit zerrissener Kleidung machte sich Aratan wieder zurück in die Ortschaft.
Am nächsten Morgen wurde beschlossen die Flucht zu ergreifen, und die meisten Abenteuer schlossen sich dieser Gruppe an.
Der Weg führte durch die Wälder und am Strand entlang, bis schließlich die Landesgrenze in Sicht war.

Drasnien 5

Nach diesem schrecklichen Abenteuer reiste Artan in das Land Drasnien.
Auch hier ging nicht alles mit rechten Dingen zu, denn im Wald war kaum noch Wild.
Wie sich später herausstelle war hier ein böser Magier am Werk, der einige fürchterliche Kreaturen unter seiner Macht stehen hatte.
Aratan fand einen goldenen Anhänger, der ihm einen totalen magischen Schutz gewährte.
Leider wurde Aratan durch den Anhänger ein Werkzeug des Magiers, und er befreite dadurch ein Echsenmann aus der Gefangenschaft.
Aratan versuchte auch den Mann „Karomass“ zu befreien, der zum Tode verurteilt worden war.
Dabei schlug er zwei Drasnische Wachen nieder, aber Karomass wollte nicht fliehen.
Aratan wurde gefangen genommen, und nach einem Verhör wurde erkannt das der Anhänger ihn zu dem Werkzeug des Magiers gemacht hatte.
Der Anhänger wurde ihm abgenommen, und ihm wurde verboten im Land Drasnien Waffen zu tragen.
Am nächsten Tag griffen der Magier und seine Kreaturen den Ort an.
Mit vereinten Kräften gelang es den Magier und alle anderen Kreaturen zu töten.
Nachdem die Gefahr gebannt war verließ Artan das Land Drasnien.

Kupferschmiede 1

Sein Weg führte ihn zum der malerisch gelegenen „Gasthaus zur Kupferschmiede“.
Dort war es Artan möglich sich von seinen Abenteuern zu erholen, und er lernte einige neue Wesen kennen und traf auch einige alte Bekannte wieder
Aratan hatte in den vergangenen Monaten so viel erlebt, wie die meisten Menschen niemals in ihrem Leben erleben.
Aber auch in der Kupferschmiede, sollte er nicht zur Ruhe kommen, denn der Giftmischer Toxini trieb hier sein Unwesen.
Nachdem diese Gefahr gebannt war erschien schon die Nächste, denn als Aratan sich in der Nähe der Kupferschmiede befand wurde er in der Nacht bei einem Kampf mit einem Drow schwer verletzt.
Die Wunden heilten, aber viele Dinge wird Aratan niemals vergessen können.

Tales of Fantasy 2

Nachdem der Frühling Einzug im Land gehalten hatte, brach Aratan auf um seine Reise fortzusetzen.
Nach einigen Wochen erreichte er das Land Ismenay in dem „Halaman Ibn Salael Madih al Husbey“ herrschte.
Aratan traf wieder auf die Kenderin July , mit der er zusammen in Bosau die Frühlingsmaid, und damit den Frühling gerettet hatte.
Da Aratan der Trauzeuge von July Hosenlatz und Kerpan Rattenschwanz war, lagerten die beiden zusammen im Lande der Orks.
Dort hörte er von einer Expedition in diese Lande, die nicht wieder zurück gekehrt war.
Aratan beschloß dieser Sache auf den Grund zu gehen und fand bald heraus das irgend etwas Schreckliches passiert war.
Schon nach kurzer Zeit traf er auf einige Orks, die gar nicht darüber erfreut waren, dass Abenteuer in Ihrem Land lagerten.
Die Situation spitzte sich zu und schon bald kam es zu vermehrten Angriffen der Orks.
Erste Verhandlungen zwischen den Parteien wurden schnell zunichte gemacht, denn die Intoleranz eines Adeligen sorgte dafür das ein gefangener Ork hingemetzelt wurde, und somit war es nicht möglich einen Unterhändler zu den Orks zu schicken.
Aratan erforschte die Schriftrollen die auf dem Basar zur Abschrift angeboten wurden, und Dank der Großzügigkeit einiger anderer Abenteuer gelangte er an eine große Summe Geld, mit der er viele Informationen über Vampire und Krankheiten sammeln konnte.
Im Ausgleich gab Aratan die gewonnenen Informationen an die Geldgeber weiter.
Die Gefahr die von den Orks ausging war Nichts im Vergleich mit der Bedrohung die bald darauf von Dämonen ausging.
Diese Dämonen gelangten durch einen Riß in der Dimension in die Welt und wüteten hier umher.
Aratan wusst nicht was diese Dämonen wollten, aber ihm war klar das sie mit allen Mitteln gestoppt werden mußten.
Mit den Orks wurde ein „Nichtangriffs Abkommen“ geschlossen, denn die Dämonen waren auch für sie eine große Bedrohung.
Nur einige junge Ork-Krieger waren nicht bereit sich an dieses Abkommen zu halten und setzten ihre Überfälle im Wald fort.
Leider war es Aratan nicht weiter möglich weiter Schriftrollen zu lesen und an weitere Informationen zu kommen, denn die Angriffe der Dämonen wurden immer heftiger und seine Hilfe wurde an allen Orten benötigt.
Die neu gewonnen Kenntnisse im Bereich der Heilkunst konnte Aratan bald anwenden, als der Brustkorb eines Ritters zertrümmert worden war.
Mit Hilfe eines gebrauten Trankes und der Unterstützung einer anderen Abenteurerin war es ihm möglich die Wunde zu verschließen und die Knochen heilen zu lassen.
Auf seinem Weg lernte Aratan auch zwei Waldläufer kennen, die fortan dabei halfen dem Chaos Einhalt zu gebieten.
Am nächsten Tag erforschte Aratan, mit July, und den beiden Waldläufern die Gegend und sahen von der Steilküste eine Seeschlange.
July war sehr neugierig und wollte das Tier sehen, und selbst Aratan konnte seine Neugier nicht verbergen.
Als sie bei der Seeschlange ankamen, gab Aratan July etwas Lembas, und forderte sie auf die Seeschlange zu füttern.
Leider spuckte die Seeschlange mit einer ätzenden Flüssigkeit, und traf July am Arm.
Die Verletzung war sehr tief, aber Aratan gelang es die Wunde zu heilen.
Die Gruppe setzte ihren Weg am Strand fort und traf auf zwei Wasserelementare, die sehr wütend auf die Menschen waren und sie mit einigen Schneestürmen umher trieben.
Irgend jemand verunreinigte das Wasser, indem in einer Mine im Wald gegraben wurde.
Nachdem das Eis geschmolzen war, gingen die Abenteurer weiter und trafen schon bald vier Nymphen.
Die Nymphen waren im Besitz eines Steines, der einer der vier Schwestern ermöglichte längere Zeit an Land zu bleiben.
Die Schwestern mochten nicht lange getrennt sein, und waren traurig darüber nur einen Stein zu besitzen.
Aratan wollte ihnen helfen, und dachte daran das dieser Stein vielleicht auch nützlich für die Lösung einiger Probleme sein könnte.
Er dachte sich, dass dieser Stein vielleicht einem Menschen ermöglichen könnte unter Wasser zu atmen.
Aratan lies sich den Stein geben und ging damit in den See.
Der Stein ermöglichte es ihm unter Wasser zu atmen, aber leider fingen die Nymphen zu singen an, und nahmen ihm den Stein weg.
Aratan war von dem Gesang verzaubert und bemerkte erst nicht wie seine Atemluft immer knapper wurde.
Als er schließlich kurz vor dem Ertrinken war, sprangen einige andere Abenteurer ins Wasser um Aratan zu retten, wurden aber ebenfalls von dem Gesang betört.
Schließlich erkannte Aratan, das er seinen Willen wieder gewinnen konnte, indem er sich die Ohren zuhielt.
Allen Abenteurern gelang die Flucht aus dem Wasser.
Aratan war völlig durchnäßt, und machte sich Barfuß auf den Weg in die Stadt, um dort ein neues paar Schuhe zu kaufen.
Auf dem steinigen Weg begegnete er einigen Seeleuten, die ihn für einen Bettler hielten und ihm etwas Geld gaben, damit er sich neue Schuhe kaufen konnte.
Nachdem Aratan ein paar neue Mokassins aus Rehleder gekauft hatte, stellte er fest das die Dämonen eine teuflische Waffe hatten, die Wunden verursachte die nicht mehr heilten,
Ein Satyr wurde am Hals verletzt und Aratan war es nicht möglich diese Wunde lange zu schließen.
Zum Glück gelangten die Weggefährten des Satyr an das Wissen über einen Trank, der auch diese Wunde heilen würde.
Aratan kannte zwei Alchimisten, die daraufhin verständigt wurden, und mit vereinten Kräften wurde der Trank gebraut, der den Satyr rettete.
Die beiden Waldläufer, July, und Aratan legten sich auf die Lauer, um Rechtzeitig vor einem Überfall der Dämonen zu warnen.
Alsbald kamen die Dämonen aus dem Dimensionsriß, und eine wilde Schlachte begann.
Aber nicht nur die Dämonen trieben ihr Unwesen, denn in der Nacht waren auch zahlreiche Orks unterwegs, die July entführten.
Dank der neuen Schuhe konnte Aratan den Orks entkommen, war aber sehr verzweifelt, denn er machte sich große Sorgen um July.
Mit Hilfe des Kobolds „Bob“ gelang es den drei Waldläufern die Spur der Kenderin zu finden, die sie bald darauf im Wald verlor.
Am späteren Abend traf einer der Waldläufer Daralec auf Sklavenhändler, die July bei sich hatten, und bereitwillig verkauften.
Am nächsten Tag war Aratan über die Rettung sehr glücklich, denn er hatte bereits die Hoffnung aufgegeben die kleine July lebend wieder zu sehen.
Als Aratan am späten Abend zur Wasserquelle ging machte er ebenfalls die Bekanntschaft mit den Sklavenhändlern, denn sie versuchten ihn zu entführen.
Bevor Artan betäubt wurde, konnte er um Hilfe schreien, und daraufhin ließen die Sklavenhändler von ihm ab.
Am nächsten Tag stellte sich heraus das es möglich war den Dimensionsriß zu schließen, und alle Abenteuer arbeiteten daran die Komponenten zu sammeln die für ein großes orkisches Ritual benötigt wurden.
Die Abenteurer gingen zu der großen Seeschlange, die Dank des Verhandlungsgeschick des „El Capitan“ dazu gebracht werden konnte die Eier her zu geben.
Alle Abenteurer schworen, keine Fische mehr zu essen, die Meere und alle ihre Bewohner zu schützen.
Nachdem alle benötigten Dinge besorgt worden waren wurde eine Suppe gekocht, die für das Ritual benötigt wurde.
Bei dem Ritual sollte auch gesungen und getanzt werden, und obwohl Aratan in seinem Leben niemals zuvor getanzt hatte, meldete er sich sofort, denn das Ritual war der einzige Weg die Dämonen von dieser Welt fern zu halten.
Am späten Abend begann des Ritual, und Aratan tanzte.
Schon nach kurzer Zeit öffnete sich der Riß und die Dämonen stürmten hervor.
Der Kampf tobte um Aratan, der aber die Zähne zusammen biß und weiter tanzte.
Schließlich war der Tanz beendet und er reihte sich in die Schlachtreihe ein, und wurde schon nach wenigen Augenblicken von einem Dämon mit einer Axt am Brustkorb getroffen.
Gegen solche widerlichen Kreaturen war es Aratan unmöglich anzukommen.
Aratan wurde geheilt und er kümmerte sich um die Verwundeten.
Nach einem harten Kampf wurde das Ritual abgeschlossen und der Riß schloß sich.
Die Dämonen zogen sich durch den Riß zurück und die Schlacht war gewonnen.

Am nächsten Tag verabschiedete sich Aratan von July und seinen anderen neu gewonnenen Freunden.


Verdana

Im Spätsommer hörte Aratan, dass die Academia Ars Arcana Isgart, Kämpfer, Magier und Heilkundige suchte um eine Expedition in unbereiste Gebiete zu entsenden.
Den Magistern war es gelungen, innerhalb der sogenannten „Alten Wege“ ein Tor zu einer unbekannten Welt zu entdecken.
Als Entlohnung wurde den Expeditionsteilnehmern Anteile der jenseits desTores vorgefundenen Ländereien einschließlich deren Bodenschätze versprochen
Die Expedition stand unter der Leitung von „Adaron von Thauris“ mit seinem Lehrling „Lutz“, sowie „Danganor Edhilli“n und schließlich Nartallon dem Großen (der die alten Wege selbst entdeckt hatte)
Ein alter Schriftgelehrte mit Namen „Lerchensang“ sollte ebenfalls die Expedition begleiten.

Aratan schloß sich der Expedition an, um darauf zu achten, dass alles mit „rechten Dingen“ zuging und der Natur und seinen Bewohnern kein Schaden zugefügt werde.
Die Reise begann an einem Dimensionstor, dass die Forscher in die Dunkelheit führte.
Auf den „Alten Wegen“ wurden die Expeditionsteilnehmer von unheimlichen Stimmen verfolgt, die klagten, schrien und mit verführerischen Stimmen versuchten die Reisenden von ihrem Pfad abzubringen.
Die Reisenden wurden durch Aratans Lederseil gesichert und es gelang der Expedition die alten Wege ohne Verluste zu beschreiten.
Als die Reisenden aus dem Tor traten, offenbarte sich ihnen eine gar wunderbare Welt.
An den Bäumen hingen seltsame Früchte, und die Blüten gaben wohlschmeckenden Nektar.
Die Vegetation und die Tierwelt war Aratan völlig unbekannt.
Viel schöner war aber die Tatsache, dass dieser Ort von friedlichen menschlichen Wesen bewohnt wurden, die sich „Verdani“ nannten.
Die Verdani lebten in einer wunderbaren Eintracht zusammen, denn Dinge wie Gewalt, Haß, Neid, Zwietracht waren ihnen nicht bekannt.
Ebenso fehlte ihnen das Verständnis von „Besitz“ genauso wie eine Schriftsprache.
Die Gesellschaft war sehr verständnisvoll und fürsorglich miteinander, und die Verdani lebten ein einfaches und zufriedenes Leben, in dem jeder zum Wohle aller arbeitete.
Die Natur gab ihnen, dass was sie zum leben brauchten , und niemals zuvor hatte ein Verdani ein anderes Wesen getötet.
Aratans Vorahnungen bewahrheiten sich, denn mit Ankunft der „Forscher“ wurde sofort diese Gesellschaft zum negativen verändert.
Die Verani lernten schnell, (zu schnell) von den Forschern, und sahen ihre Welt in einem anderen Licht.
Alsbald nahmen sie auch die schlechten Eigenschaften der Expeditionsteilnehmeran, denn einige Abenteurer gaben einem Verdani Alkohol, der daraufhin seine Verlobte schlug.
Die Hochzeit, die für den nächsten Tag geplant war wurde daraufhin sofort abgesagt.
Aratan heilte die junge Frau und versuchte am nächsten Tag, den schon angerichteten Schaden wieder gut zu machen, hatte aber leider keinen Erfolg.
Zum Glück gelang es das Paar nach drei Tagen wieder zu vereinen, nachdem dem jungen Mann, der Minnesang von „Lute von Elbenstein“ beigebracht worden war.

Derweil stellte sich heraus, dass die Nazgorod einen Weg gefunden hatten, die alten Wege zu erreichen und kurz davor standen die Welt „Verdana“ zu erreichen.
Die Nazgorod sind Kreaturen des Chaos, die versuchen alles Schöne auf der Welt zu vernichten, und sich alles Untertan zu machen

Es wurden zur gleichen Zeit irgendwelche Forschungen, in einer der Zwischenwelt angestellt, dessen Sinn Aratan verborgen blieb.
Aber anscheinend wurde ein Türklopfer benötigt, um diese Welt wieder durch das Dimensionstor verlassen zu können.
Mehrere Reisende wurden derweil von merkwürdigen Parasiten befallen, die nur sehr schwer zu entfernen waren.
Mit vereinten Kräften der Heiler, gelang es schließlich alle Parasiten zu töten und bis auf einen Kranken alle Patienten zu heilen.
Leider verstarb einer der Magier (dessen Namen sich Aratan nicht merken konnte) der ebenfalls von den Parasiten befallen worden war.
Die genauen Umstände des Todes sind Aratan nicht bekannt, denn als er zu Hilfe gerufen worden war, konnte er nur noch den Tot feststellen.
Aratan bedauerte es sehr nicht helfen zu können, und ihn überfiel ein Gefühl der Hilflosigkeit.

Kaum war diese Gefahr gebannt, nahm das Chaos immer weiter zu, denn inzwischen wurde der Ort von riesigen Fliegen heimgesucht, dessen eigentliche Herkunft Aratan ebenfalls verborgen blieb.
Die Fliegen wurden ebenso wie ihre Brut vernichtet, aber trotzdem war Aratans Herz voller Zweifel, ob wirklich alle Brut vernichtet worden war.

Nachdem alle Türklopfer gefunden wurden beschloß fast die gesamte Reisegruppe sich den Nazgorod zu stellen, um zu verhindern, dass die Welt Verdana zerstört würde.
Es bestand nicht viel Hoffnung, aber mit dem Mut der Verzweiflung übten die leichtgerüsteten Krieger, Magier und Bogenschützen eine Angriffstrategie aus.
Ziel dessen war es die Nazgorod in der Zwischenwelt zu bekämpfen.

Nach den Übungen setzte sich Aratan neben eine kleine Sonnenblume.
Auf einmal wurde die Blume groß, und nachdem sie gegossen worden war, konnte die niedliche Blume sogar sprechen.
Aratan war sehr verwundert und erfreut, denn bisher hatte er die Natur nur in seiner Seele gespürt.
Die Blume war sehr freundlich und wanderte durchs Lager.
Alsbald traf sie auf die „Seeleute“, von denen sie Met bekam.
Als sie später wieder auf Aratan traf, gab Dorkas der kleinen Blume Met, denn dies war einer ihrer größten Wünsche, denn schließlich wurde sie zuvor durch die Seeleute beeinflußt.
Dorkas war einer der Mitreisenden von Aratan, und er war ebenfalls sehr freundlich zu der kleinen Sonnenblume, und konnte ihr diesen Wunsch nicht abschlagen.
Aratan fütterte die Blume mit Lembas, über das Honig er Honig aus den Blüten der Bäume gegeben hatte.
Als der Abend sich näherte fand eine Lagebesprechung statt, und Niemand außer Aratan kümmerte sich  um die Blume.
Aratan blieb bei ihr bis sie verwelkte, und ihr letzter Wunsch war es, dass alle ihre Kinder zusammen in guter schwarzer Erde gepflanzt werden sollten.
Aratan nahm die Sonnenblumenkerne an sich und schwor in seinem Herzen dem Wunsch der kleinen Blume Folge zu leisten.
Voller Trauer legte er mit Dorkas die verwelkte Blume unter einen jungen Baum, und dachte daran wie lebensfroh die Blume den Tag verbracht hatte.
Ein Gefühl der Freude und gleichzeitig der Trauer überkam ihn, und zeigte ihm seine eigene Sterblichkeit.
Ihm wurde klar, dass jedes Wesen verständnisvoll und liebevoll mit seinen Mitwesen und der Natur umgehen sollte, um selbst in Freude in ihr zu leben.

Aratan begegnet auch einem jungen Baum Wesen, dass sich mehr und mehr zu einem menschlichen Wesen entwickelte.
Er versuchte ihm die Grundlagen der Sprache beizubringen, und nachdem eine Elfe ebenfalls mit dem „Baum-Mann“ gesprochen hatte, wurde ihm der Name „Schönblatt“ gegeben.
Aratan freute sich sehr ein weiteres Wesen der Natur getroffen zu haben.

Während des Aufenthalts in Verdana lernte Aratan einige Mitreisenden besser kennen.
Er konnte einiges Wissen im Bereich der Heilkunst weiter geben, und war ebenso erfreut einiges über Kräuter von der Heilerin „Teleri“ zu  erfahren.
Aratan lernte auch den Halbelfen Aestherion kennen, und war über dieses Treffen sehr erfreut, denn ihm lag auch sehr viel am Schutz der Natur.
Er fand einige neue Freunde, und sein Wunsch die Natur zu schützen wurde stärker denn je, denn er sah was durch seinen eigenen Einfluß geschehen konnte, denn auch Aratan war nicht frei von Schuld.

Am dritten Tag brach die Expedition auf und trat den Nazgorod gegenüber.
Dank der Tapferkeit der Gruppe und der Strategie der Anführer, gelang es die Nazgorod nach einer kurzen Schlacht zu vernichten, und die Forscher konnten die alten Wege wieder beschreiten.
Dies war beileibe nur ein kleiner Sieg, denn die Nazgorod waren durch denn Verlust dieser kleinen Aufklärungsgruppe nicht im mindesten geschwächt.
Das Chaos auf der Welt wird immer größer, und es ist fraglich ob ihm überhaupt noch Einhalt geboten werden kann...

Nur ein Magier und ein anderer Abenteurer blieben auf der Welt Verdana zurück, denn der Magier wollte ein eigenes Diemensionstor erschaffen, um durch dies die Flucht zu ergreifen und hatte sich aus diesem Grund auch nicht am Kampf beteiligt.
Das Tor zu Verdana schloß sich und die beiden Männer blieben alleine zurück.
Aratan dachte nicht mehr an die Männer, denn für Feiglinge ist in seinem Herzen kein Platz.

Nachdem die Verwundeten versorgt worden waren, machte sich die Gruppe auf den Rückweg durch die „Alten Wege“.
Als Aratan in die Dunkelheit ging, umklammerte er wieder fest das Seil
Die Gruppe war alsbald in größter Gefahr, denn der Koch der Expedition wurde von den Stimmen verführt und wollte ihnen folgen.
Dies war weit gefährlicher als der Kampf zuvor, denn Aratans Lederseil wurde bis zum zerreißen gespannt, und es ist nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn es nicht gehalten hätte.
Nachdem die Finsternis durchschritten wurde, erreichte die Gruppe den Ort, von dem sie vor drei Tagen aufgebrochen war.

Aratan verabschiedete sich von seinen alten und neuen Freunden und setzte seine Reise fort.
In Aratans Herz war Trauer, denn obwohl die Verdani in ein neues Dorf zogen, und beschlossen die Ereignisse zu vergessen, so war doch das Paradies verloren.
Der Apfel der Versuchung war den Verdani gegeben worden, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich diese Welt für immer verändern wird....

Sternenklang

Aratans nächste Reise führte ihn nach Mittelerde.
Sir Eldacar, Hüter des nördlichen Arthedains und Botschafter des stellvertretenden Fürsten Âr-Dras, dem Herrn von Fogwaih, lud trotz der schweren Zeiten zum Feste.
Dazu waren alle Freunde und Waffenbrüder willkommen.
Auch eine Hochzeitsgesellschaft wurde erwartet.
Die alte Sommerresidenz jenes Herrschers des Landes, kein geringerer als sein eigen Bruder, wurde zur Ankunft der Gäste bereitet.
Da die Gegend sehr nah am Feindesland liegt, wurden  die meisten Niederlassungen bereits aufgegeben, und alle Reisenden hatten ein ungutes Gefühl.
Nicht viele Nachrichten kamen in diesen Tagen aus Rêthal, und noch weniger waren gut.
Man munkelte, die Gegend sei nicht mehr sicher und es würden merkwürdige Dinge an der Ostgrenze zum Reich des Hexenmeisters vor sich gehen, denn es war von Stimmen und Schatten in der Nacht die Rede.

Aratan war nicht nach einem Fest zumute, sondern er hatte das Gefühl, dass seine Hilfe hier vonnöten sein würde.
Schon bald sollten sich seine Befürchtungen bewahrheiten, denn zwei hinterhältige Schwarzmagier versuchten Sir Eldacar, durch ein Geschenk zu versteinern.
Der Anschlag schlug fehl und eine junge Frau wurde von dem Zauber getroffen.
Von nun an kümmerte sich Aratan, mit vielen anderen Gästen und Reisenden um die Lösung dieses Problems.
Unter anderem wurden mehrere Magier gesucht, von denen sich einer im Sumpf aufhalten sollte.
Aratan ging mit einigen anderen Reisenden in den Sumpf, wobei die Gruppe von zwei Bauern Namens „Ulf“ und „Heinz“ geführt wurde, die dem Einsiedler Kartoffeln brachten.
Schon bald erreichte die Gruppe die Gegend, aber von dem Einsiedler fehlte jede Spur.
Aus nahe gelegenen Gräbern erhoben sich einige Grabunholde, gegen die ein heftiger Kampf entbrannte.
Mit Mühe und Not konnte die Gruppe sich zurückziehen, und traf dann auf den Einsiedler.
Der Einsiedler erzählte von den dunklen Machenschaften eines sogenannten „Marshall Ordomeer“, der früher der Herr über das Land gewesen ist, und sich nun dem Hexenmeister angeschlossen hatte.
Bald darauf griffen dann auch schon die ersten Truppen in der Nacht an, und die Lage wurde immer bedrohlicher.
Am darauf folgenden Tag wurde weiter nach einer Lösung für die Arme Frau gesucht, was aber durch die Angriffe erschwert wurde.
Zum Glück wurde eine Lösung gefunden, und mit Freude hörte Aratan davon, das die Frau wieder entsteinert worden war.
Am dritten Tag griffen die Truppen des Hexenmeisters, unter der Führung von zwei Schwarzmagiern die Ortschaft an
Es entbrannte an mehreren Stellen heftige Kämpfe und Aratan konzentrierte seine Angriffe auf die beiden Schwarzmagier.
Nachdem er beide mit seinen Pfeilen verletzt hatte, wurde er von einem Blitzzauber eines der Schwarzmagier getroffen.
Dieser Kampf war für Aratan damit beendet, und seine Schmerzen linderten sich, als er bald darauf  hörte, dass der Feind vernichtet worden war.
Die vergangenen Tage waren sehr gefährlich gewesen, denn Aratan wurde drei mal von den Gefolgsleuten des Marshall niedergeschlagen, und einmal vom Blitz getroffen.
Nachdem nun keine unmittelbare Gefahr mehr drohte, verabschiedete sich Aratan von seinen alten und neuen Weggefährten.
Er packte seine Sachen, hing sich seine Umhängetasche über die Schulter und ging dann über die Brücke in den Wald.

Im Wald angekommen drehte sich Aratan noch einmal um und schaute auf den Platz des letzten Abenteuers.
Aratan hatte sich doch schon so oft vorgenommen vorsichtiger zu sein, aber wie immer hatte er sich viel zu oft in Gefahr gebracht.
Aratan dachte noch einmal an „Falke“ und „Calandriel“, denn gemeinsam hatten die drei ein verdorrtes Bein amputiert, und wieder nachwachsen lassen.
Aratan dachte ebenfalls an „Mordenkainen“, denn er hat Aratan heiliges Wasser gegeben, dass in Verbindung mit den Pfeilen für einen Schwarzmagier zu einer gefährlichen Waffe wurde.
Aratan lächelte, denn er war nicht der Einzige, der sich um die Welt und ihr Lebewesen sorgte.

Der Winter näherte sich nun mit großen Schritten, und Aratan beschloß etwas Ruhe zu suchen, um im nächsten Jahr wieder die Welt zu bereisen, auf dass irgendwann einmal überall Frieden herrschen möge.
Das Böse schläft nie.....und es wird für Aratan noch viel zu tun geben....


Naurinc

Aratan verbrachte den Winter in seiner Heimat in Ruhe und Frieden und hatte Gelegenheit seine Familie und seine Freunde zu besuchen.
Lange, zu lange war er nicht mehr daheim gewesen und war sehr froh alle lieben Menschen bei bester Gesundheit wiederzusehen.
In den dunklen Monaten hatte Aratan Zeit seine Ausrüstung zu vervollständigen, und er lies einige Dolche und ein Schwert im Nachbardorf anfertigen.
Ein kurzer Reiterbogen nebst großem Rückenköcher vervollständigte seine Ausrüstung, denn diese Welt wurde immer unsicherer, und Aratan wollte auf alle Gefahren vorbereitet sein.

Nachdem der Schnee in den Bergen zu schmelzen begann, war es Zeit aufzubrechen, und Aratans nächste Reise sollte ihn nach Khemara bringen.
Dies gestaltete sich aber schwieriger als beabsichtigt, denn als Aratan den Fluß Noscoron erreicht war die Brücke von Beregrant durch Eisschollen und Hochwasser eingestürzt.
Die Furten im Norden sind bei Hochwasser oft unpassierbar und so blieb Aratan nichts anders übrig als nach Norden zum Gut von „Tormund von  Beregrant“ auszuweichen, nicht nur um vom Einsturz zu berichten, sondern auch um ein Lager für die Nacht zu suchen. Aratan war nicht der einzige Reisende, und so erreichte die kleine Gruppe in der Nacht das Gut, welches fernab aller Handelstraßen gelegen, nur selten besucht wurde.
Als Aratan den Weg mit der Kraft der Sonne, des Mondes  und der Sterne beleuchtete, fielen ihm gleich merkwürdige Spuren auf.
Der Boden war schlammig und aufgewühlt und einige schwere Fußabdrücke waren zu sehen, die auf einmal endeten, und sich in zwei Schleifspuren fortsetzten, als ob jemand über die Stiefelabsätze über den Boden weggeschleift worden wäre.
Die Spur endete an einem nahe gelegenen Sumpf.
Die Nacht war zu dunkel um alle Spuren genau zu verfolgen, und um sie nicht zu zertreten beschloß Aratan nun erst einmal das Nachtlager aufzuschlagen.
Als Aratan das Gut betrat waren bereits einige der Reisenden beschäftigt nach Schlüsseln für die Türen zu suchen, denn merkwürdigerweise war kein Bewohner anwesend.
Aratan hatte nun noch ein merkwürdigeres Gefühl und fand schließlich neben einem umgestürzten Holzkarren ein Schlüsselbund.
Mit den Schlüsseln konnten dann die Türen geöffnet werden, und Aratan bat die Reisenden in den Räumen nichts anzurühren (woran sie sich aber leider nicht hielten)
Sehr merkwürdig war auch, dass die Tür zu einer kleinen Bibliothek aus den Angeln gerissen war.
Aratan sah sich die verschiedenen Räume genau an, und erkannte, dass die Bewohner das Gut sehr schnell verlassen hatten, oder eventuell sogar von hier verschleppt wurden.
Die Vorkommnisse wurden noch merkwürdiger, denn in der Taverne waren Stimmen von Geistern zu hören, so sagten jedenfalls einige der anderen Reisenden.
Nachdem Aratan eine warme Mahlzeit zu sich genommen hatte, wurde es auf einmal sehr unruhig, denn plötzlich war an einer Hauswand ein heller roter Lichtpunkt zu sehen, der sich suchend über den Hofplatz bewegte.
Aratan wußte, dass dies nichts Gutes zu bedeuten hatte und griff nach seinem Bogen und bereitete sich auf das vor was nun aus der Nacht kommen würde.
Ein schreckliches Zischen war zu hören, und eine widerliche Kreatur tauchte aus der Dunkelheit auf und spuckte mit einer ätzenden und lähmenden Flüssigkeit um sich.
Bei der Kreatur handelte es sich nicht um ein natürliches Wesen, sondern es schien als ob der Sumpf selbst lebendig geworden war.
Sumpfgrass und Algen bedeckten den Kopf, und ein großes grünes Auge sah Aratan voller Haß an.
Der übrige Körper schien nur aus Erde, Schlamm und abgestorbenen Pflanzen zu bestehen.
Aratan schoß Pfeil um Pfeil in diese Kreatur, die dann vor seinen Pfeilen zurückwich.
Als alle Pfeile verschossen waren zog Aratan sein Schwert und stürzte sich mit anderen mutigen Kriegern auf das Monster, das daraufhin in Stücke gehackt wurde.
Zurück blieb nun ein Haufen übel riechender Schlamm
Diese Kreatur hatte aber leider bereits einige Opfer gelähmt, die aber durch einige erfahrene Heiler schnell behandelt werden konnten.
Einige Minuten später tauchte wieder eine Kreatur auf, die sich nicht im mindesten vom ersten Monster unterschied.
Der Sumpf selbst war lebendig geworden und griff also immer wieder die Reisenden an.
Aratan wußte nun was mit den anderen Bewohnern geschehen war und beschloß alles zu tun, um diesen Ort vom Monster zu befreien.
Am nächsten Tag wurden Forschungen angestellt, und es gelang einigen Reisenden an  Informationen über das Monster zu gelangen.
Anscheinend wurde der Sumpf durch eine Art Lebenssfunken immer wieder neu belebt, der nicht auf herkömmliche Art und Weise zu vernichten war.
Unter anderem war in den Aufzeichnungen beschrieben wie dieser Lebensfunken durch ein Ritual zerstört werden konnte.
Die benötigten Komponenten wurden von den Reisenden gesammelt, die vor allem aus einigen heimischen Pflanzen bestanden.
Alle Pflanzen bis auf eine wurden gefunden, aber der letzte „Blutmohn“ wuchs auf einer kleinen Insel, die sich 10 Meter weit im Sumpf befand.
Aratan band sich sein Seil um den Bauch und kroch durch den Schlamm und Morast, der immer tiefer wurde und ihn zu verschlingen drohte.
Schließlich gelange er in freies Wasser, was ihm nun  das Schwimmen ermöglichte.
Zahlreiche Kreaturen umschwammen seinen Körper und Aratan biß die Zähne zusammen, und mochte gar nicht daran denken wobei es sich dabei wohl handeln könnte.
Kurz bevor Aratan die Insel erreichte biß eines dieser Wesen, (bei denen es sich um Schlangen handelte) in sein Bein.
Aratan kroch die Insel empor und schöpfte nach Atem.
Ihm war kalt und eine Lähmung breitete sich vom Bein aus, die schließlich seinen ganzen  Körper ergriff.
Mit letzter Kraft pflückte Aratan die Pflanze und steckte sie in seine Hosentasche.
Aratans Lichtzauber wurde immer schwächer, bis schließlich die Dunkelheit ihn umfing.
Dank des Seiles konnte „Varric“ Aratan aus dem Sumpf ziehen, und wurde dann in der Taverne von der Elfe „Kayakiel“ behandelt.
Aratan war den beiden sehr dankbar, denn er mochte nicht daran denken was ohne die Kraft von Varric und ohne die heilenden Zauberkräfte von Kayakiel geschehen wäre.
Nun war es möglich die Ritualkomponenten zu mischen und den Zauber vorzubereiten.
Eine Stunde später fühlte Aratan sich soweit besser, dass er wieder auf dem Hof stand als das Monster erneut angriff.
Mit Hilfe von Licht war es möglich das Monster in den Ritualkreis zu treiben, aus dem es dann nicht mehr fliehen konnte.
Mit Hilfe eines wirkungsvollen (aber schrecklichen) Liedes war es möglich den Lebensfunken des Monsters zu schwächen.
Als dann ein Brandpfeil das Monster traf zerfiel es zu Asche, und der Lebensfunken löste sich auf.
Nie wieder würde diese „Funke“ den Sumpf zu einem Monster beleben können.

Am nächsten Tag stellte Artan  mit „Mordenkainen“ noch einige Forschungen in der Kräuterkunde an, und verließ dann den Ort.
Aratan hatte die  Hoffnung, dass sich bald wieder ein neuer Besitzer finden lassen würde, der das eigentlich schöne Land wieder bewirtschaften würde.
Aratan trauerte um die getöteten Bewohner, war aber froh, dass hier nun wieder Frieden Einkehr hielt.
Alleine hätte er das Monster niemals besiegen können, und nur dank der Gemeinschaft aller Reisenden war es möglich gewesen der Gefahr Einhalt zu gebieten....


NFT - "Ungewisses Schicksal"

Aratan erreichte nach langer Wanderung das Königreich Lyrabor, in dem die Elfenkönigin Lyxante herrscht.
Im Land hatte es vor kurzer Zeit einen großen Krieg gegeben, und Aratan wußte nicht wer gewonnen hatte und war deshalb auf seinem Weg sehr vorsichtig.
Der Frühling lies alle Pflanzen wachsen, denn die Sonne hatte schon merklich an Kraft gewonnen.
Aratan reiste zusammen mit der Elfe Kayakiel und dem Elfen Calandriel, mit denen er erst kürzlich das Abenteuer mit dem Sumpfmonster bestanden hatte.
Aratan war gerade in ein Gespräch vertieft als er in einiger Entfernung im Wald Stimmen hörte.
Wachsam näherte er sich den Stimmen und stellte fest, dass er sich um ebenfalls um alte Weggefährten handelte.
Die Freunde waren die Kenderin July, der Magier Vaelin, und der Abenteurer Kell.
Zusammen setzte die Gruppe die Reise fort und erreichte nach kurzer Zeit eine kleine Ortschaft.
Hier wurde das Nachtlager aufgeschlagen, und die Gruppe saß noch lange am Lagerfeuer um über alte Abenteuer zu berichten.
Im Laufe des Abends erhielt die Gruppe Kenntnis davon, dass irgendwelche sehr mächtige magische Artefakte gesucht wurden.
Um zu verhindern dass sie in feindliche Hände gerieten, sollte am nächsten Tag eine Expedition zusammengestellt werden.
Die genaueren Umstände waren Aratan aber nicht bekannt.

Am nächsten Tag begann die Suche und nach einiger Zeit traf der große Troß aus Kriegern, Magiern und anderen Abenteurern auf eine kleine Elfentruppe, die sich weigerten den Weg freizugeben.
Aratan konnte die Verhandlungen zwischen den Anführern nicht hören, aber schließlich einigten sich die Parteien.
Es wurde ein Zweikampf zwischen den beiden Anführern durchgeführt, der nach einem kurzen Schlagabtausch endete, denn der Elf war dem menschlichen Gegner an Größe und Geschwindigkeit überlegen.
Trotz der Niederlage ließen die Elfen nun die Gruppe ziehen.

Aratan ging nun als Kundschafter voraus und nachdem einige weitere Meilen zurückgelegt worden waren hörte er in einiger Entfernung laute Stimmen.
Aratan war sich nicht sicher ob es sich hierbei um Orks handeln würde, und darum setzte die Gruppe vorsichtig ihren Weg fort, bis sie schließlich auf einige schwer verwundete Zwerge trafen.
Die Zwerge kamen direkt aus einer Schlacht, und obwohl es sich bei allen um starke und zähe Krieger handelte, mußten sie dem zahlenmäßig überlegenen Gegner weichen.
Aratan kümmerte sich um einen Zwerg und mit Hilfe der Kraft der Natur konnte er seine schweren Verletzungen heilen.
Nachdem alle Zwerge geheilt worden waren setzte der Trupp seinen Weg fort, und nur Vaelin und Kell blieben zurück und begleiteten die geschwächten Zwerge.

Wiederum einige Meilen später sah Aratan nun die Gegner, die oben auf einem kleinen Hügel Stellung bezogen hatten.
Obwohl versucht wurde Verhandlungen zu führen, griff der Feind sofort an und konnte nach einem kurzen Kampf besiegt werden.
Zum Glück sprudelte in der Nähe eine klare Quelle, und so konnten sich die Krieger nach dem Kampf erfrischen.
Nach dieser kurzen Pause wurde der Weg fortgesetzt, denn nun war klar, dass der Feind ebenfalls auf der Suche nach den verschwundenen Artefakten war.

Der Weg endete an einem steilen Hang, der zuerst begehbar war, dann aber schließlich so steil wurde, dass die schwer gerüsteten Krieger diesen Weg auf keinen Fall beschreiten konnten.
Eine kleine Gruppe bestieg den Hang, um von oben die Stellung zu sichern und die Gegend nach einem anderen Weg zu erkunden.
Hierfür kletterte Calandriel voraus und befestigte einige Seile.
Aratan war froh, den schnellen und leichtfüßigen Elf als Weggefährten an seiner Seite zu haben, denn der Hang war selbst für einen Waldläufer sehr steil und schwer zu erklettern.
Oben befand sich ein großes Felsplateau, und es schien als ob der Wald hier immer dichter werden würde.
Nach einigen Schritten stieß Aratan hier aber gegen eine unsichtbare Barriere, die das Plateau wie eine runde Kuppel zu umschließen schien.
Aratan berichtete Calandriel von dieser Barriere, der daraufhin eine Analyse des Kraftfeldes durchführte.
In der Zwischenzeit wurde ein kleiner Weg gefunden, der in einer Schlucht, den leichteren Aufstieß für die Krieger ermöglichte.
Die Analyse der Magie dauerte sehr lange, und in der Zwischenzeit hatte sich die gesamte Gruppe auf dem Plateau versammelt.
Calandriel kam auf die Idee, dass es vielleicht möglich wäre das Kraftfeld an einem Punkt zu schwächen, und es wurde hierfür ein Tor gebaut, dass an das Kraftfeld gelehnt wurde.
Calandriel leitete das Ritual, dass hoffentlich den Durchgang schaffen würde.
Dann konzentrierten alle Magier ihre Kraft auf einen Punkt und es öffnete sich zum Glück ein Durchgang.
Aratan sowie alle anderen Magier waren sehr geschwächt und wurden durch den Zugang in die Kuppel getragen.
Nachdem der letzte Magier zusammen brach, schloß sich kurze Zeit späterer der Zugang.
Die Gruppe war nun im inneren der Kuppel gefangen und setzte nun ihren Weg fort.

Nach einige Zeit erreichten die Abenteurer eine alte verfallene Stadt, dessen Stadtmauer aus purem Kupfer zu bestehen schien.
Ein Riß hatte sich in der Mauer gebildet, durch den der Zugang zur Stadt möglich war.
Plötzlich sah Aratan in einiger Entfernung seltsame Wesen, die er noch nie zuvor gesehen hatte.
Sie hatten die Körperfarbe von Kupfer und es war nicht ersichtlich ob es sich bei ihren langen Klingen um Klauen oder um geschmiedete Waffen handelte, denn sie bestanden wie der übrige Körper aus Kupfer.
Mit den Wesen wurden Verhandlungen geführt, woraufhin sich die gesamte Gruppe in der Stadt umsehen durfte.
Es wurde ein alte Bibliothek gefunden, in der als einziges Fundstück nur noch ein kleiner steinernen Obelisk vorhanden war.
Die Forschungen liefen nicht so gut, weil anscheinend einige Abenteurer zuvor schnell einige Schriftstücke an sich genommen hatten, und das gewonnene Wissen für sich alleine behielten.
Die Inschrift auf dem Stein erzählte von einer „Zuflucht“ die sich in der Nähe befinden sollte.
Aratan machte sich sofort auf die Suche und kletterte wieder einen steilen Hang hinauf.
Aratan folgte dem ausgetretenen Weg und sah dann eine große Schlucht, an dessen Rand sich eine Winde befand.
Aratan schaute über den Rand und sah in etwa 30 Metern Tiefe einen kleinen Felssims, der gerade genug Platz für 4 Personen bot.
July, Kayakiel, Calandriel und Aratan ließen sich abseilen und entdeckten einen schmalen Gang der in die Dunkelheit führte.
Der Gang war so schmal, dass man nur kriechend hinein gelangen konnte.
Aratan kroch einen Meter hinein und schnitt mit seinem Dolch die Spinnweben durch, die sehr dicht und sehr fest den Zugang blockierten.
Aratan mochte gar nicht daran denken welches Spinnenmonsturm solche dichten und dicken Fäden zu spinnen vermochte.
Aratan kroch einen Meter weiter und sah dann, dass eine große steinerne Platte den Gang versperrte.
In der Zwischenzeit wurde am Eingang ein Mechanismus gefunden bei dem es sich um ein Schloß handelte.
Calandriel untersuchte das Schloß und entdeckte um die „V“ Förmige Vertiefung einige kleine Kupferspänne, woraus zu schließen war, dass der Schlüssel aus Kupfer bestehen mußte.
Aratan wollte einen Abdruck des Schlosses herstellen, und dachte sofort an die lyraborischen Münzen, denn sie bestanden aus einer Art Ton.
Daraufhin führte Aratan die lyraborische Geldwährung einer neuen Verwendung zu, denn er kaute die Münzen und formte aus der entstandenen Masse einen Abdruck des Schlüssels.
Der Krieg hatte anscheinend dafür gesorgt, dass diese neue Währung eingeführt werden mußte.
Aratan war darüber nun sehr dankbar, denn Kupfermünzen hätte er nicht für den Abdruck formen können.
Der Abdruck wurde dann an das Seil gebunden, und ein Zwerg stellte, oben am Rande der Schlucht, einen kupfernen Schlüssel her.
Der Schlüssel wurde dann von Aratan ins Schloß gesteckt und der Schloßmechanismus bewegte sich ein wenig.
Obwohl der Schlüssel perfekt paßte schien hier noch etwas Magie zu fehlen und Calandriel stellte einige versuche an.
Dank Calandriels Magie war es schließlich möglich die Steinplatte soweit zu öffnen, das sie mit einem Stein nach unten geschlagen werden konnte.
Der Weg war nun frei, und aus dem Gang wehte den Abenteurern ein kalter Lufthauch entgegen.
Da July sich sehr gut mit Fallen auskannte, wurde sie angeseilt und kroch in den dunklen Gang.
Nach einigen Metern begegnet July einer Spinne, die rechtzeitig mit einem gezielten Schuß aus der Handarmbrust getötet werden konnte.
Der Schuß halte laut durch den Gang und Aratan dachte mit Schrecken daran, welchem Monstrum July gerade begegnet war.
Der Weg war nun sicher und Kayakiel und Calandriel folgten July in den Gang.
Bevor Aratan in den Gang kroch, sah er wie das Kupfer im Schloß zu schmelzen begann und versuchte seinen Weggefährten schnell zu folgen, aber die Steinplatte schloß sich vor seinen Augen.
Seine Freunde waren somit gefangen, und auch wenn sich ein neuer Schlüssel formen lies war doch Calandriel nicht da um mit seiner Magie denn Weg erneut zu öffnen.
Aratan war verzweifelt, schöpfte aber neue Hoffnung, als zwei Teile des originalen Schlüssels gefunden wurden.
Die beiden Teile wurde von den Kupferwesen wieder zusammengefügt.
Mit Hilfe des Schlüssels war es dann möglich den Gang wieder zu öffnen und seine drei Weggefährten konnten nun das Höhlensystem verlassen.
Aratan hatte nun kein Interesse mehr die Höhlen selbst zu sehen, und war froh, dass die vier Weggefährten nun wieder zusammen waren.
Dann ließen sich die vier wieder am Seil empor ziehen.
Die Abenteurer waren alle müde und erschöpft und das Kupfervolk war sehr freundlich, denn es ließ alle Abenteurer das Kraftfeld passieren.

Im Lager angekommen ruhten sich July, Kayakiel, Calandriel und Aratan von ihrem Abenteuer aus und berichteten Vaelin und Kell von ihren Erlebnissen.
Vaelin und Kell berichten ebenfalls von ihren Erlebnissen, denn sie hatten in der Zwischenzeit mit einem Waldläufer namens Tanis im Wald einen alten Turm gefunden, in dem sich auch Artefakte befinden sollten.
Es ging auch das Gerücht umher, dass irgendwo ein untoter „Lich“ sein Unwesen treiben würde, der nur vernichtet werden konnte, wenn sich das Herz finden ließe.
Vaelin dachte daran, dass sich vielleicht das Herz im Turm befinden würde.
Um zu verhindern, das der „Lich“ in den Turm kommen könnte hatte der Landesherr „Sire Tuok“ den Turm magisch abgesichert, und war daraufhin in seine Festung zurückkehrt um dort die Nacht zu verbringen.

In der Nacht wurde das Dorf von Untoten angegriffen, und die Angriffswellen wollten kein Ende nehmen, weil die Untoten immer wieder neu belebt wurden.
Selbst am Morgen griffen die Untoten das Lager an, und daraus war ersichtlich, dass es sich bei dem „Lich“ um einen sehr mächtigen Nekromanten handeln mußte.
Beim ersten Angriff wurden July, Vaelin und Aratan verletzt und mußten sich in Sicherheit bringen.
Zum Glück hatte Calandriel einen Heiltrank, so dass Aratans Wunde geschlossen werden konnte, es blieb aber keine Zeit die Wunde vorher zu reinigen.
Aratan biß die Zähne zusammen und stürzte sich in den Kampf, und schoß Pfeil um Pfeil in die verwesenden Monstren, voraufhin einige von Ihnen vernichtet wurden.
Nach dem Kampf kümmerte sich Kayakiel um die geschlossene Wunde, die aufgeschnitten und dann gereinigt wurde.
Dank der Magie von Kayakiel konnte Aratan geheilt werden, und verdankte der Elfe inzwischen sehr viel, denn schließlich war sie auch diejenige gewesen, die ihn vor einigen Wochen von der Vergiftung geheilt hatte.

Es konnte sicherlich nicht mehr lange dauern, bis der Nekromant neue Untote erschaffen hatte, daher war es also doch wichtig in den Turm zu kommen um dort vielleicht die Lösung für die Probleme zu finden.
Aus diesem Grund wurde eine Gruppe zusammengestellt, die versuchen wollte in den Turm einzudringen.
Aratan, die Weggefährten und andere Abenteurer sicherten statt dessen das Lager.
Die Gruppe, die in den Turm eindringen wollte, handelte wider den Befehl von Sire Tuok, denn schließlich war er derjenige der den Turm magisch versiegelt hatte.
Es ist zu hoffen, dass die beteiligten Abenteurer Gnade vor den Augen von Sire Tuok erhalten, denn schließlich wollten sie nur dafür sorgen, dass die ständigen Angriffe ein Ende nahmen.
Nach etwa zwei Stunden erreiche ein Bote das Lager und berichtete davon, dass die Krieger auf heftigen Widerstand gestoßen waren.
Aratan machte sich große Sorgen und begleitete mit einigen Freiwilligen den Boten, um die andere Gruppe aus ihrer Not zu retten.
Als Aratan am Turm eintraf, stellte er fest, das die Krieger sehr gut ohne Verstärkung auskamen und machte sich nun sorgen, um July, Vaelin und Kell, die mit wenigen anderen im Lager zurück geblieben waren.
Kayakiel kümmerte sich um Verwundete und Calandriel kam auf die Idee für einen besonders schwer Verwundeten eine Trage zu bauen.
Kayakiel, Calandriel und Aratan suchten einige große Äste und bauten daraus die Trage, mit der dann der Verwundete ins Lager transportiert wurde.
Auf dem Rückweg erkundeten Calandriel und Aratan die Gegend, stießen aber zum Glück auf keine weiteren Gegner.

Die Weggefährten beschlossen nun schnellstmöglich abzureisen, um endlich vielleicht mal ein Land zu finden in dem nicht ständig Krieg herrschte und in dem nicht immer eine ganze Welt zu retten war.
Aratan war froh alle seine Freunde bei bester Gesundheit zu wissen und setzte, in der Hoffnung sie alle bald wiederzusehen, alleine seinen Weg fort...

Kupferschmiede 5

Aratan  setzte zusammen mit Vaelin seine Reise fort, denn sie wollten sich mit den anderen Mitgliedern des silbernen Pfeils in Trisbor treffen, um dann zu sehen was in und um die Kupferschmiede geschah.
Aratan hatte Teleri, Yllana, Dorkas und Vaelin als nette Menschen kennengelernt, und bat darum sie auf ihren Reisen zu begleiten.
Auf ihrem Weg zur Kupferschmiede begegnet ihnen ein kranker Mann, der sich mühsam nach Trisbor schleppte.
Teleri und Aratan begleiteten den Mann zurück nach Trisbor und behandelten dort die Krankheit.
Zum Glück war das Sumpffieber noch nicht weit fortgeschritten, so das für die Heilung nur ein Tag benötigte wurde.

Mit etwas Verspätung machten sich Teleri und Aratan nun auf den Weg zur Kupferschmiede.
Bei der Kupferschmiede angekommen erhielten die beiden einen Brief, der sie darüber informierte, dass Yllana Vaelin und Dorkas bereits auf den Weg nach Norderheim waren.
Es war in der Nähe des kleinen Ortes „Porks“ gesichtet worden und es war zu Hoffen dass die Hilfe nicht zu spät kam.
Bei Porks handelt es sich um Monster bzw. Geister, die wie menschliche Schweine aussehen und sehr gefährlich, stark und zäh sind.
Teleri und Aratan brachen sofort Richtung Norderheim auf, denn es war besser wenn sich die gesamte Gruppe gemeinsam den Gefahren stellen würde.
Als die beiden noch eine Wegstunde vom Dorf entfernt waren sprangen fünf Porks hinter einem Busch hervor.
Teleri legte einen Pfeil auf die Sehne und schoß dem Pork direkt in die Brust.
Dieser schien, von der für einen Menschen tödlichen Wunde, nur kurz abgelenkt zu sein und stürmte weiter auf Teleri und Aratan zu.
Aratan war über die Zähigkeit dieser Monster sehr überrascht schoß ebenfalls einen Pfeil auf den Pork ab, der aber ebenfalls kaum Wirkung zeigte
Die vier anderen Porks waren bereits sehr nahe und Teleri und Aratan ergriffen die Flucht.
Zum Glück konnten die beiden schneller als die Monster laufen und erreichten nach einer atemlosen Jagd Norderheim.
Von weitem fiel Teleri auf, dass dort viele Zelte aufgebaut waren, und vorsichtig näherten sich die beiden den ersten Zelten.
Im Lager saßen Yllana, Dorks und Vaelin, die gerade dabei waren Fleisch zu grillen.
Aratan freute sich seine Weggefährten bei bester Gesundheit wiederzusehen.
Der kleine Ort war Raub der Flammen geworden, denn  kein Krieger war rechtzeitig angekommen um Norderheim gegen die Porks zu verteidigen.
Lediglich die Taverne war der Verwüstung entronnen, und wurde kurzerhand zum Lazarett umfunktioniert.
Aratan war nicht klar wer die Porks waren, und warum sie dieses Massaker angerichtet hatten.
Das Dorf wurde in der folgenden Zeit immer wieder angegriffen und nur mit Mühe konnten die Monster zurückgeschlagen werden.
Der Kampf tobte um Aratan der bereits alle Pfeile verschossen hatte, und dann Schwert und Dolch zog um sich zu verteidigen.
Neben ihm standen seine Weggefährten, die sich ebenso tapfer kämpften und Pork um Pork vernichteten.
Aratan war froh so tapfere Menschen seine Freunde zu nennen, und neben ihnen dieses Abenteuer zu bestehen.
Der silberne Pfeil hatte an diesem Tag schon viele Kämpfe bestritten, aber als die Dämmerung einsetzte wurde Aratan von den Porks überrascht und zu Boden geschlagen  verletzt.
Es gab an diesem Tag so viele Kämpfe, dass Aratan sich nicht erinnerte wie oft er Krieger hatte heilen müssen, und mit jeder Heilung wurden seine Kräfte schwächer.
Er wusste nicht einmal mehr, ob er versucht hatte sich selbst zu heilen, aber er war sich sicher dass Vaelin und Dorkas ebenfalls verletzt wurden und Teleri stets an seiner Seite war um ihm dabei zu helfen seinen Heilzauber zu wirken
Gegen Ende des Tages nahmen die Angriffe ab, aber Aratan wußte, dass dies die Ruhe vor dem Sturm war.

Am nächsten Tag stellten viele Abenteurer fest, dass aus ihren Lagern Gegenstände gestohlen worden waren.
Sehr verwunderlich war auch, dass kurze Zeit später ein Händler lauthals durchs Lager zog und mit einer Trommel auf einen großen Verkauf hinzuweisen.
Aratan war sich sicher dass es sich bei dem Händer um einen Dieb handelte und war wie viele andere Abenteuerer schnell beim Händler um dort nach dem Rechten zu sehen.
Es fanden sich schnell viele der gestohlenen Gegenstände an.
Der Dieb wurde gefangen genommen und an einen Baum gebunden, wobei er sich heftig werte und dabei mehrfach durch Schläge auf den Kopf betäubt werden mußte.
Der Mann hielt einfach nicht den Mund und selbst den Strick mit dem er gefesselt wurde, wollte er  verkaufen, was einige weitere Schläge zur Folge hatten.
Nachdem Aratan nach einem weiteren Pork Angriff aufgefallen war, dass niemand mehr an den Baum gebunden war, erfuhr er, dass der diebische Händler an den Kopfverletzungen  gestorben war.
Er sollte heute nicht der einzige Tote bleiben, den kurze Zeit später wurde einigen zwielichtigen Personen, einer der Handlanger des diebischen Händlers übergeben.
Die Anführerin der Gruppe tötete den Handlanger und Aratan war zu überrascht um rechtzeitig etwas tun zu können.
Er stellte die Frau zur Rede, wurde dann aber von einem Leibwächter Namens „Luigi“ bedroht, der auf Aratan einen gefährlichen Eindruck machte.
Kurz bevor es zu Handgreiflichkeiten kommen konnte, mischte sich der Troll „Harun“ ein, den Aratan schon früher als freundliches Wesen kennen gelernt hatte.
Harun wollte die Lage beruhigen und  schlug dem Mann auf den Kopf, der daraufhin tot zusammen brach.
Damit hatte niemand gerechnet, denn Harun wollte den Mann gar nicht töten.
Kurze Zeit später stellten sich bei einigen Abenteurern schreckliche Kopfschmerzen ein, und eine Stimme sprach zu Aratan „Ich werde mich rächen“
Ebenso wie Aratan erging es einer Frau Namens Lace, dem Troll Harun, und Varric.
Anscheinend handelte es sich um den Geist von Luigi, der keine Ruhe finden konnte, denn seine sterblichen Überreste waren ohne den Segen seines Gottes „Pargos“ verbrannt worden.
Im Laufe des Tages wurden die Kopfschmerzen immer schlimmer und am Ende konnte sich Aratan nicht mehr konzentrieren, denn die Stimme schrie in seinem Kopf.
Eine kurzzeitige Besserung lies sich durch eine Massage des Kopfes erreichen, aber am meisten half nun Dorkas weiter, der auf Aratan beruhigend einsprach und ihm Kraft gab der Stimme zu widerstehen.
Zum Glück gelangte Aratan an eine Ritualanleitung mit deren Hilfe Dorkas ein Ritual vorbereiten konnte, dass der Seele von Luigi Frieden geben würde.
Am späten Abend wurde der Geist zu einem Ritualkreis gelockt und Dorkas sprachen den Segen über den Geist.
Nachdem der Geist mit , Dorkas, Lace, Harun, Varric,und Aratan Met getrunken hatte konnte er mit drei Goldmünzen den Weg ins Jenseits antreten.

Die Lage war in den vergangenen Tagen immer gefährlicher geworden, so gefährlich, dass Teleri und Yllana beschlossen nach Trisbor zu gehen um von dort Hilfe zu holen.
Schweren Herzens verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden und wünschte ihnen auf ihrem gefährlichen Weg viel Glück.
In der Zwischenzeit waren Informationen beschafft worden, die beschrieben wie gegen die Wildschweine vorgegangen werden könnte.
Offensichtlich wurden die Wildscheine durch zwei korrumpierte Schamanen beschworen, die es ab nun zu bekämpfen galt.
Hinter diesen Schamanen stand aber noch ein weitaus mächtiger Gegner, dessen Namen und Ziele Aratan aber nie erfahren hat.
Aratan verstand die ganzen Zusammenhänge nicht und war überrascht, als ein Ritual vollzogen wurde, bei dem das Totem „Wildschwein“ um Unterstützung angerufen wurde.
Während des Rituals griffen die Porks Welle um Welle an, und wurden aber von der Ritualwache erfolgreich zurückgeschlagen.
Dorkas, Vaelin, Aratan und einige andere tapfere Krieger hatten sich im nahe gelegenen Wald versteckt um gezielt die zwei Schamanen anzugreifen.
Die Schamanen waren nirgendwo zu sehen, trotzdem blieben die acht Krieger in ihren Verstecken, denn auch ohne diese Verstärkung kam die Ritualwache mit den Feinden gut zurecht.
Wieder einmal kehrte Ruhe ein, aber die Ruhe währte nur bis zum Abend, denn dann stellten sich die Schamanen mit ihrem Anführer und den verbliebenen Porks im Kampf.
Es waren sehr viele Gegner und Aratan hatte Angst, denn er wußte, das es nun um alles oder nichts ging, denn von den Porks war keine Gnade zu erwarten.
Voller Wucht prallten die Gegner aufeinander, aber schon nach kurzer Zeit wurde die Schlachtreihe der Abenteurer aufgebrochen und ein Kampf Mann gegen Mann entbrannte.
Überall um Aratan waren Feinde, und plötzlich traf ihn ein Schwerthieb am Rücken, der ihm die Sinne raubte und zu Boden schickte.
Zum Glück hatte Aratan seinen Rückenköcher zwischen sich und der Waffe, und durch das am Rücken befestigte Kurzschwert wurde Aratan wenigsten nicht durch den Hieb halbiert.
Einige Minuten später wachte Aratan aus der Bewußtlosigkeit auf und sah um sich herum viel Verwundete liegen, die entweder laut schrien, oder aber ganz still lagen.
Aratan hetzte hin und her und untersuchte die schwer verletzten Abenteurer.
An den  vorherigenTagen  hatte Aratan viele Wunden geheilt, bis er schließlich  keine Streichhölzer mehr hatte um seinen Heilzauber wirken zu können.
Zum Glück fand sich bei einem Verwundeten einige Streichhölzer und Aratan konnte dann noch einige Wunden heilen, bis er schließlich keine Kraft mehr hatte.
Zum Glück waren nach der Schlacht genügend Heiler da, und Aratan freute sich  die Verwundeten in guten Händen zu wissen.
Am späteren Abend erfuhr Aratan, dass die Porks besiegt worden waren.
Wie das geschah wußte Aratan nicht, aber er war froh dass der Bedrohung Einhalt geboten worden war.
Müde und zerschlagen legte sich Aratan  ins Zelt und war daraufhin bald eingeschlafen..
Am frühen Morgen stand Aratan auf und erkundete die Gegend, aber bis auf einige Hasen konnte Aratan keinen Pork mehr im Wald finden.
Aratan ist lieber etwas vorsichtiger und traute der Lage nicht, aber nun bestätigte sich, dass der Feind endgültig besiegt worden war.
Aratan kehrte zum Lagerplatz zurück und setzte sich neben Vaelin ans Lagerfeuer.
Kurze Zeit später humpelte ein am Bein verwundeter, Mann herbei und Aratan kniete sich neben ihn nieder um ihm zu helfen.
Daraufhin umfing Schwärze Aratan, denn die Begleiterin des Mannes versetzte Aratan einen Schlag auf den Kopf, der daraufhin Bewußtlos zusammen brach.
Aratan erwachte einige Zeit später und stellte fest, dass er sich in der Hand von Sklavenhändlern befand.
Die Sklavenhändler hatten bereits einige andere Opfer gefunden und versuchten die Opfer dummerweise direkt am Ort des Verbrechens zu verkaufen.
Warum der Sklavenhändler so dumm war, wird Aratan niemals erfahren, denn kurze Zeit später wurden alle Gefangenen befreit und Calandriel konnte denn Bannkreis brechen, der die Gefangenen festhielt
Leider waren aber bereits einige Gefangene mit einem Zauber belegt worden, denn es nun ebenfalls zu brechen galt.
Calandriel war sofort zur Stelle und stellte mit dem Zauberstab des Sklavenhändlers einige Untersuchungen an.
Er untersuchte ebenfalls die bezauberten Abenteuer, und es gelang ihm alle bezauberten von ihrem Treuezauber zu befreien.

Aratan wollte nun schnellstmöglich Norderheim verlassen, aber auch heute begegnete er wieder den drei Totengräbern.
Die Totengräber waren in den vergangenen Tagen mehrfach im Dorf gewesen und hatten immer einige Leichenteile und auch Tote dabei, die sie dort zum Verkauf anboten.
Jedes Mal sprach Aratan auf die Männer ein und erklärte ihnen, dass Tote nicht verkauft werden dürften und „ordentlich“ zur Ruhe gebetet werden müßten
Aratan stellte während dieses Gespräches fest, dass durch die Totengräber schon mehrfach Verwundete zu Tode gekommen waren.
Aratan hatte den Totengräbern gestern erklärt, dass ein Verwunderter untersucht werden müßte um festzustellen, ober er wirklich tot ist.
Dazu zeigte Aratan den Männern wie der Puls zu fühlen sei, und gab ihnen den Rat einen Verwundeten sofort zu einem Heiler zu bringen.
Als Aratan nun wieder mit den Totengräbern sprach, erzählten sie davon dass sie den Puls gefühlt hätten und dabei den Hals eines Menschen aufgeschnitten hatten.
Die Wut in Aratan wurde immer stärker und er drohte denn drei Männern damit sie zu verfolgen und zu töten, falls sie fortan ihre Arbeit nicht richtig machen würden.
Aratan begleitete die Männer zu einem nahe gelegenen freien Platz und befahl ihnen die Toten zu begraben.
Die Totengräber nahmen Aratans Worte nicht ernst und machte Witze über und mit dem Toten.
Sie gruben nur flache Löcher, so dass sogar noch einige Finger und ein Kopf aus den drei Gräbern hervorschaute.
Aratan kochte vor Wut und gab den Totengräbern noch einige Augenblicke Zeit ihre Arbeit nun richtig zu beenden.
Die drei Männer hatten anscheinend nicht den Verstand den Ernst der Lage zu begreifen und machten sich weiterhin über die Verstorbenen lustig.
Wenige Momente später lagen zwei der Totengräber neben den frischen Gräbern und Aratan hetzte hinter dem dritten Mann her.
Nach etwa zweihundert Schritten erreichte Aratan den Mann und schlug ihn nieder.
Aratan lud den Mann auf eine Karre und fuhr mit ihm zu den anderen beiden Opfern.
Einer der Männer zuckte noch und Aratan stieß ihm daraufhin sein Schwert in de Rücken.
Mit eigenen Händen und einem Spaten wurden die drei Totengräber daraufhin vergraben und Aratan bat den „Geist der Wälder“ und die „Kraft der Natur“ die drei Totengräber trotz ihrer Taten ins Jenseits aufzunehmen, auf dass sie niemals wieder auf dieser Welt wandeln mögen.

Aratan reiste mit Dorkas und Vaelin weiter, und hatte allen seinen Weggefährten viel zu erzählen, und hoffte dass sein Handeln bei ihnen auf Verständnis stoßen würde.
In Trisbor trennten sich erstmal Aratans Wege von denen des silbernen Pfeils, denn er suchte die Einsamkeit um über sich und seine Aufgabe als Hüter nachzudenken.
Aratan wusste, dass ihn ab nun diese Tat für immer verfolgen würde, aber trotz allem dachte er an diejenigen die vielleicht noch durch die Totengräber zu Tode gekommen wären.
Aratan bereute seine Handlungsweise nicht, und hoffte weiterhin die Gunst der Natur im Kampf gegen das Böse zu behalten.
Aratan war sich nicht sicher ob er jemals ein wahrer Hüter werden könnte, denn er hatte Menschen getötet, die zu dumm waren zu wissen was gut und richtig war...

Frankothingen 1

Das folgende Abenteuer im Land Frankothingen war für Aratan sehr verwirrend, denn teilweise wusste er nicht wer gegen wenn kämpfte und wer wenn warum erschlagen hatte.
Mumien, Vampire, Dämonen und andere Gefahren warteten dort ebenfalls auf ihn.
Kämpfe wechselten mit kurzen Ruhephasen, in denen Aratan sich um die Verwundeten kümmerte.
Zum Glück waren viele alte Weggefährten anwesend, die sich mit Aratan den Gefahren stellten, und schließlich dafür sorgten, dass alle Untoten wieder unter die Erde kamen.
Unter anderem konnte Aratan eine alte Gruft erforschen und sein Wissen im Bereich der Vampire erweitern.
Einige Tage später reiste Artan mit dem Barden Tolean, und den Abenteurern Gareth und Harad weiter, denn die drei Menschen hatten sich als zuverlässige Weggefährten erwiesen.
Aratan hoffte, dass er alle anderen alten Freunde bald wiedersehen würde, und, dass dann die Zeiten dann endlich einmal friedlicher sein würden.
Manchmal fragte sich Aratan ob ihm nicht Krieg und Tot folgten, oder ob es einfach sein Schicksal war, dort zu sein wo seine Hilfe am meisten benötigt wurde.
Seine Pfeile hatten in den letzten Monaten vielen Menschen und Monstern das Leben gekostet, und je öfter er nun tötete, desto einfacher fiel es ihm...


Yakumo Con - "Die Druidin"

Aratan reiste einige Zeit mit dem "silbernen Pfeil" und er freute sich nicht mehr alleine zu sein.
Aber nach einigen Wochen spürte er, dass sein Weg zu gefährlich war, und das er nicht dafür garantieren konnte, dass seine Freunde durch ihn nie in Gefahr gebracht werden würden.
Der nun vor Aratan liegende Weg würde er alleine beschreiten müssen....
Aratan trennte sich von seinen Freunden und hoffte sie irgendwann bei guter Gesundheit wiederzusehen.


Pegasus - "Die Erbin des Blutes"

Aratan bereiste als nächstes das Land Kalandria auf dem Kontinent Arastea, der sich auf einer der unzähligen Welten befindet die Aratan auf seinen Abenteuern schon gesehen hatte.
Als Aratan durch die Wälder ging, spürte er in der Natur ein Ungleichgewicht und seine Vorahnung beflügelte seine Schritte.
Im  kleinen Dorf namens „Gronewald“ angekommen, hörte er davon, dass vor zwanzig Jahren der Schwarzmagier „Elanis“ versucht hatte seine dunklen Pläne zu verwirklichen.
Elanis konnte durch einen Weißmagier gestoppt werden, denn einst waren die beiden Magier Schüler der gleichen Akademie gewesen.
Der Weißmagier (dessen Namen sich Aratan nicht merken konnte) spürte die Veränderung in Elanis und konnte ihn in einem Kampf besiegen..
Elanis hatte mit der Schankmaid eine Tochter, die daraufhin ins angrenzende Land zur „schwarzen Garde“ floh.
Die schwarze Garde ist einer Vereinigung von dunklen Mächten, bestehend aus vielen bösen Wesen.
Die Tochter wuchs heran, und kehrte nach zwanzig Jahren zurück, denn sie wollte ihren Vater wieder erwecken, und grub die Knochen des Vaters aus.
Nun fehlte ihr nur noch ein mächtiges magisches Artefakt in Gestalt eines Dolches, der aus dem Blut des Vaters erschaffen worden war.
Aratan machte sich auf die Suche nach dem Artefakt und begegnete im Wald dem Kobold „Ignatz SchnickTick“
Der Kobold war ein freundliches verspieltes Wesen und führte Aratan schließlich zur „Mutter des Waldes“
Die Waldfee hatte den Dolch in ihrem Besitz und wollte ihn nur an denjenigen geben der einige Prüfungen über sich ergehen lies.
Einige andere Abenteurer stellten sich ebenfalls den Prüfungen.
Schließlich entschied die Waldfee, dass Aratan der Natur am nächsten stand, und übergab ihm den Dolch.
Aratan schwor, alles zu tun um den Wald zu schützen und verabschiedete sich von der freundlichen Fee.
Bisher hatte Aratan nur schlechte Erfahrungen mit Feen gesammelt, aber dieses Erlebnis änderte seine Ansicht und er nahm dies als Zeichen, dass sich seine Verbundenheit mit der Natur verstärkte.
Auf dem Rückweg begegnete Aratan wieder Ignatz, der Aratan bat „Gevatter Bär“ zu helfen.
Der Bär hatte sich in einer Falle verletzt und lag nun hilflos im Wald.
Ignatz führte Aratan durch das Unterholz und nach einiger Zeit erreichten sie die Stelle an der sich der Bär befand.
Aratan wollte den Bären heilen, benötigte aber hierfür die Unterstützung von Ignatz, denn bei seinem Heilzauber mußte ein Streichholz entzündet werden.
Ignatz war von dem Feuer erschrocken, aber schließlich gelang es Aratan Ignatz davon zu überzeugen, dass er das Feuer zum guten verwenden konnte.
Der Bär konnte dann durch einen Zauber geheilt werden.
Ignatz  führte Aratan wieder zurück zum Weg und dort verabschieden sich die beiden voneinander.
Aratan war dem Kobold sehr dankbar und gab ihm als Andenken ein Teil einer Muschelschale, der in der Sonne in allen Regenbogenfarben schimmerte.
Aratan hoffe die Mutter des Waldes und Ignatz irgendwann wiederzusehen und setzte seinen Weg fort.
Auf dem Rückweg begegnete er drei Abenteurern, die sich ebenfalls den Prüfungen der Waldfee unterzogen hatten.
In der Nähe befand sich eine kleine Arena bei der es sich um eine kleine Waldkirche handelte.
Einer der Abenteurer gab Aratan den Rat in die Arena zu gehen, denn er hatte gehört, dass der Träger des Dolches dann wissen würde was mit dem Artefakt geschehen müßte.
Aratan vertraute den Worten und war dankbar über den Rat.
Zusammen gingen die vier Männer zur  Arena, und Aratan legte den Dolch auf den Altar und kniete sich nieder.
In diesem Moment erhielt er einen Schlag auf den Kopf und Schwärze umfing ihn.
In der Dunkelheit sah er eine schwarze Gestalt, die ihre Hand auf seine Brust legte und ihn aufweckte.
Aratan war sich nicht sicher, ob er träumte oder wachte, denn als er aufstand sah er nur noch wie die schwarze Gestalt von ihm fortging und zum Abschied sagte, „Wir werden uns wiedersehen.....“
Aratan war dankbar aber gleichzeitig erfaßte ihn eine große Furcht, denn vielleicht handelte es sich bei der Gestalt um den Geist des Schwarzmagiers Elanis
In diesem Moment wurde Aratan aus seinen Gedanken gerissen, denn die drei Räuber, denen Aratan so leichtgläubig vertraut hatte, betraten mit einigen anderen Männern die Arena.
Aratan fürchte um sein Leben und flüchtete in den Wald.
Aratan hetzte durchs Unterholz um die Dorfbewohner und anderen Abenteurer über den Diebstahl zu informieren und um dafür zu sorgen, dass das Artefakt wieder in seinen Besitz gebracht werden würde.
Im weiteren Verlauf der Ereignisse gelang es Aratan nicht genügend Krieger zu mobilisieren, die ihm helfen konnten das Artefakt wieder zu beschaffen.
Schließlich erhielt Aratan doch noch tatkräftige Unterstützung in Gestalt des tapferen Ordenskriegers „Raurik“ vom Drachenorden der Aratan von nun an zur Seite stand.
Von nun an war Raurik der einzige Mensch, dem Aratan vertraute.
Schließlich konnten die Diebe überführt werden und gaben den Diebstahl zu nachdem der Priester „Alvon“ sie einem Wahrheitszauber unterzogen hatte.
Das Artefakt befand sich nun in den Händen einer Gruppe Händler bestehend aus Alchemisten, Magiern und Kriegern.
Das Artefakt sollte vernichtet werden und gemeinsam machten sich alle Abenteurer auf den Weg auf zur Arena um mit der Odra Priesterin das Artefakt zu vernichten.
Die Priesterin tauchte aber nicht auf und die Vermutung, dass es sich bei der Priesterin um die Tochter des Schwarzmagiers handelt wurde immer größer.
Zum Glück bestätigte sich diese dunkle Vermutung am Ende aber nicht.
Plötzlich erschien in der Mitte des Platzes die Waldfee und forderte die Händlergruppe auf, den Dolch wieder dem rechtmäßigen Träger zu übergeben.
Die Gruppe händigte den Dolch Aratan aus, der noch einmal schwor alles zu tun um den Wald zu schützen.
Raurik wich von nun an nicht mehr von Aratans Seite, und der Waldläufer war sich sicher, dass Raurik ihn mit seinem Leben verteidigen würde.
Bei Sonnenuntergang wurden die Vorbereitungen für ein Ritual getroffen, bei dem der Dolch endgültig zerstört werden sollte.
Aratan übergab den Magiern den Dolch und spürte auf einmal die Gefahr in der sich alle befanden.
Nur einen Bogenschuß entfernt hatte sich inzwischen die Tochter mit ihren Kriegern der schwarzen Garde aufgestellt, und forderte nun den Dolch.
Aratan spannte seinen Bogen und schoß Pfeil auf Pfeil auf die Schwarzmagierin ab.
Leider aber erreichte keiner der Pfeile sein Ziel, sondern sie wurden von den Schilden ihrer Schergen abgewehrt.
Der Kampf tobte um Aratan der schließlich von einem Zauber getroffen wurde und daraufhin für den Feind kämpfte.
Aratan schoß einen Pfeil auf den Priester „Alvon“ und  verletzte ihn dabei leicht, aber zum Glück wurde Aratan dann mit einem Schlag auf den Kopf bewußtlos geschlagen
Als Aratan wieder erwachte, konnte er zu seiner Erleichterung feststellen, dass der Dolch inzwischen vernichtet werden konnte, und die Schwarzmagiern geflohen war.
Aratan hoffte sie irgendwann wiederzutreffen, und zwar mit einem Pfeile mitten  ins Herz.

Am darauf folgenden Tag verabschiedete sich Aratan von allen tapferen Abenteurern, die zusammen mit ihm dafür gesorgt hatten, dass es das Böse nicht geschafft hatte seine Ziele zu verwirklichen.
Vor allem Raurik und Alvon würde er stets in sehr guter Erinnerung behalten.
Die Gegend war  von nun an sicher und Aratan spürte den Schatten vom Wald weichen
Voller Zuversicht setzte Aratan seine Reise fort...

Ezekiel - "Das Erbe des Ungeflügelten"

Das kleine Königreich „Bernland“ erreichte Aratan nach drei Wochen Wanderung.
Vor etwa Zwei Jahren hatte der gefallene Engel Terniriel das Land entzweit und es war damals zu einem blutigen Bürgerkrieg gekommen
Es zeigte sich, das eine große dunkle Kraft die Hand nach dem Herzogtum und dem ganzen Königreich ausgestreckt hatte.
Die Menschen waren von den Kräften der Finsternis verführt worden und in ihrem Streben nach Macht tief gefallen
Nun waren die Kriegswirren beendet und die Truppen des dunklen Herzogs zerschlagen.
Zwar war nun das Land von dieser Tyrannei befreit, doch es war noch getrübt von einem Schatten, der sich während seiner Herrschaft dort bilden konnte.
Nun war die Zeit gekommen, das Herzogtum tu besetzen und die vielen Gefahren, die sich dort verborgen hielten zu beseitigen.
Nach den großen Kriegen reichten die Truppen des Königs bei weitem nicht aus, diese Aufgabe zu lösen und gleichzeitig die Grenzen des Landes zu sichern.
So hatte der neue Herzog dazu aufgerufen, das unter der Führung von fähigen Kämpfern und Rittern des Landes sich Truppen und Abenteurer aufmachen sollten das Land zu säubern.
Anschließend sollte das Land unter der Hand des neuen Herzogs wieder Frieden und Gerechtigkeit bekommen und das einfache Volk eine sichere Heimat haben.
Auch Aratan hörte von dem Aufruf, und beschloß auf eigene Faust nach dem Rechten zu sehen, ohne dabei unter dem Kommando eines anderen Herrschers zu stehen.
Aratan erreichte ein kleines Dorf, in dem bereits viele Abenteurer eingetroffen waren.
Die Gegend war durch den vergangenen Krieg verwüstet, und Aratan hörte davon, dass sich die Dorfbevölkerung seit zwei Jahren in den Wäldern versteckt gehalten hatte.
Nun verließen die Menschen den Schutz der Natur  um das Dorf wieder aufzubauen
Die Hoffnung  nun endlich in Frieden leben zu können wurde bei den Menschen immer größer.
Leider lag aber nun ein anderer Schatten auf dem Dorf, denn in den vergangenen Monaten waren viele Dorfbewohner durch unerklärliche Umstände zu Tode gekommen.
Aratan wurde sogleich hellhörig, als er bemerkte, dass einige Dorfbewohner Spinnen sahen, die in Wirklichkeit gar nicht existierten.
Die Menschen die von diesen Halluzinationen betroffen waren, verstarben kurze Zeit später.
Es stellte sich heraus, das eine dunkle Macht die Seelen der Menschen stahl.
Aratan war sich darüber klar, dass diese dunkle Macht nicht mit herkömmlichen Mitteln zu bekämpfen war.
Als Aratan zu später Stunde sich in seinem Zelt schlafen legen wollte, überfiel ihn ein ungutes Gefühl und er übernachtete bei einigen an diesem Abend zuvor kennengelernten Abenteurern.
Diese Entscheidung rettete Aratan vermutlich das Leben, denn in der Nacht wurde das Dorf von Untoten überfallen, die auch in Aratans Zelt nach Opfern suchten.
Am darauf folgenden Tag wurden weitere Nachforschungen angestellt und es stellte sich heraus, das die dunkle Macht fast tausend Seelen gesammelt hatte, und nun kurz davor war diese Welt zu betreten.
Das Böse war bereits vor tausend Jahren auf dieser Welt gewesen, konnte damals durch fünf Helden besiegt werden, die bei dem Kampf ebenfalls ihr Leben verloren.
In der Nähe des Dorfes gab es fünf Friedhöfe, mit Zugängen zu jeweils einer Krypta, in der nach Aratans Vermutung die Fünf Helden liegen würden
Die weiteren Vorkommnisse waren für Aratan sehr verwirrend, denn es wurden fünf Abenteurer durch einen Propheten auserwählt, die in der ersten Krypta nach Informationen suchten.
Die Fünf „Auserwählten“ wählten wiederum fünf weitere Abenteurer aus, die wiederum die nächste Krypta untersuchten.
Am Ende stellte sich heraus, dass es einen Weg gab die Geister der fünf Helden zu befreien um sie als Verbündete im Kampf gegen die dunkle Macht zu gewinnen.
Aratan machte sich mit seinen neuen Weggefährten auf, einige Informationen auf den Friedhöfen zu suchen und begegnete dabei einigen Waldwesen, bei denen es sich anscheinend um Waldgeister handelte.
Aratan spürte die Gefahr in der sich alle befanden, denn diese Geister, die eigentlich den Wald schützen sollten, waren durch die dunkle Macht verändert worden und griffen die Abenteurer an.
Aratan floh in den Wald, aber stellte wie seine anderen Weggefährten leider fest, dass die Wesen im Wald an Kraft gewannen und die gesamte Gruppe niederschlugen.
Am frühen Abend hörte Aratan davon, das der Geist des Waldes durch die dunkle Kraft pervertiert worden war, dass es aber anderen Abenteurern nun gelungen war die Kraft der Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Fortan würde keine Gefahr mehr von den Geistern ausgehen und der erste kleine Sieg war errungen.
In der folgenden Nacht war wieder mit Angriffen der Untoten zu rechnen und daher segnete  „Xannia Lares  Pristerin der Ilya-Xantas“ den Boden um den Lagerplatz, so dass die kleine Gruppe Abenteurer geschützt die Nacht verbringen konnte.
Im weiteren Verlauf des Abends griffen die Untoten das Lager an, wurden aber von Lager durch die geweihte Erde ferngehalten
Schließlich sammelten sich alle Abenteurer vor der Taverne und es entbrannte in der Nacht ein langer und harter Kampf.
Todmüde fiel Aratan beim dritten Schlag der Stunde in einen unheilvollen Schlaf, denn er träumte davon, dass die dunkle Macht in Gestalt eines großen knöchernen Wesens mit langen Klauen seine Seele stehlen wollte und die Monster dieser Kreatur ihm das Herz aus dem Leib rissen.
Schweißgebadet wachte Aratan auf, erinnerte sich aber nicht mehr an den Traum, und wunderte sich über die nassen Haare und die verschwitze Kleidung.
Am späten Vormittag holte ihn aber die Erinnerung ein und er brach voller Schmerzen zusammen, und nun war ihm klar in welcher Gefahr sich alle Abenteurer in diesem Dorf befanden.
Die weiteren Ereignisse überschlugen sich, und schließlich gelang es den Abenteurern die Schutzsteine der Krypten zu zerstören.
Es blieb nun nur noch eines zu tun, und zwar mußte die dunkle Macht, bei der es sich um den Geist eines Nekromanten (Lich) handelte im Kampf besiegt werden.
Mit vereinten Kräften marschierten die Abenteurer nun zum einem neu entdeckten Friedhof und trafen dort auf die Armee der Finsternis.
Welle auf Welle brandeten die Untoten auf die Abenteurer ein, die sich tapfer wehrten und die Untoten zu hunderten erschlugen.
Aratan hatte in den letzten Tagen einige neue Weggefährten gefunden, und gemeinsam kämpften sie nun gegen die feindliche Übermacht.
„Letto“ (ein junger Adeliger) sammelte die Pfeile auf, und ihm war es zu verdanken, dass Aratan mehrere hundert Pfeile auf die gegnerischen Bogenschützen und Magier abfeuern konnte.
Der Alchemist „Wolfgrimm“ kümmerte sich derweil um die vielen Verwundeten, während „Xannia“, der Elf „Windfang“ und alle anderen tapferen Abenteurer sich weiterhin dem Gegner stellten.
Es gab so viele tapfere Frauen und Männer, und Aratan war es unmöglich sich alle Namen zu merken.
Er war stolz darauf, dass es in diesen Landen so viele gute Wesen gab, die sich den dunklen Horden stellten, um das Land zu befreien.
Nachdem die Schlacht bereits mehrere Stunden getobt hatte, erbebte die Erde und ein riesiger untoter Drachen erschien.
Die weißen Knochen schimmerten gespenstisch im Mondlicht und eine Welle der Angst ging von der monströsen Kreatur aus.
Aratan biß die Zähne zusammen und schoß Pfeil auf Pfeil in den Kopf des Drachen.
Gemeinsam mit den vielen tapferen Abenteurern gelang es nach einem schier endlos andauernden Kampf den Drachen zu Fall zu bringen.
Diese Gefahr war nun gebannt, aber weiterhin schickte der „Lich“ seine Geschöpfe gegen die Krieger aus.
Aratan konzentrierte sich wieder auf die Untoten und bemerkte nicht wie ein Magier ihn sich als Ziel aussuchte und einen Lähmungszauber sprach.
Aratan fiel gelähmt zu Boden und vier Untote griffen ihn an, wobei die Schwerter tiefe Wunden in Aratans Körper schnitten
Zum Glück bemerkte "Letto" wie Aratan verletzt wurde, und schrie um Hilfe.
Aratan lag weit hinter der Schlachtreihe, bis schließlich der Elf "Windfang" (Gwaew-gedo) zu Aratan lief und versuchte ihn an den Armen gepackt  aus der Gefahr zu ziehen.
Mehrere Untote bemerkten dies  und liefen hinter den beiden her.
Das war einer der gefährlichsten Momente, denn Windfang war mit seiner Last langsamer als die Untoten.
Schließlich konnten die Untoten von einigen  Kriegern abgefangen werden.
Eine Heilmagierin stoppte durch einen Zauber den großen Blutverlust.
Dann wurden die Wunden von Wolfgrimm genäht und verbunden.
Am Ende des Kampfes wurde der Lich von den Geistern der fünf alten Helden besiegt
Die Geister waren befreit worden und halfen nun dabei das Böse von der Welt zu vertreiben
Als der untote Nekromant vernichtet worden war wurden damit auch die gesammelten Seelen befreit, die als strahlende Lichter in den Himmel aufstiegen.
Die Welt war nun wieder etwas sicherer, und die Abenteurer feierten noch lange ihren großen Sieg.
Aratan lag schlafend im Zelt und dank der Kraft der Natur und dem Geist des Waldes heilten seine Wunden schnell.
Am nächsten Tag brachen die Abenteurer ihre Lager ab, und nur Aratan blieb für einige Tage im Dorf zurück, denn nach den Verletzungen mußte er sich erst von diesem Abenteuer erholen.

Schattenlande "Sturm der Finsternis"

Nach dem letzten Abenteuer war erst eine Woche ins Land gegangen, als Aratan bereits wieder das nächste Abenteuer zu bestehen hatte
Als Aratan ein kleines Dorf in den Schattenlanden erreichte, hörte er bereits von Fern Kampfeslärm.
Im Dorf kämpften die Bauern gegen eine Horde Untote, die aus ihren Gräbern auferstanden waren, um hier für Chaos und Tod zu sorgen.
Aratan zögerte nicht lange, und wieder schwirrten seine Pfeile von der Sehne des Bogens.
Aber dann wurde er im Kampf von den Untoten umzingelt, die ihn zu Boden rissen und bissen.
Aratan spürte die dunkle Kraft, die durch den Biß übertragen wurde, und ihm war klar, dass bis zum nächsten Morgen ein Heilmittel gefunden werden mußte.
Aratan wehrte sich gegen die Dunkelheit, aber ohne Hilfe würde er sich ebenfalls zu einer dieser Kreaturen verwandeln.
Zum Glück wurden auf dem Friedhof Knollen und Wurzeln gefunden, aus denen sich noch rechtzeitig ein Heilmittel herstellen lies.
Thorkar Ragnarsson (einer der Abenteurer die ebenfalls in das Dorf gekommen waren) brachte Aratan kurz vor Morgendämmerung die heilende Medizin.
Am nächsten Morgen fühlte sich Aratan zwar noch etwas geschwächt, war aber wieder bereit sich den dunklen Horden zu stellen.
Aratan fragte sich warum in dem Tal Untote ihr Unwesen trieben.
Schließlich fand sich die Quelle allen Übels, den vor 200 Jahren lebte ein grausamer verbitterter Graf in dem kleinen Tal.
Seine Habgier und seine Rachsucht führten dazu, dass er einem  Mob aus Bauern zum Opfer fiel.
Mit seinen letzten Worten stieß er einen Fluch aus, der besagte, dass derjenige der sich an seinem Hab und Gut vergreifen würde, das ganze Land ins Verderben stürzen würde.
Aratan war sich nicht klar wer das Grauen aus den Gräbern entfesselt hatte, und dies war ihm auch egal, solange sich nur eine Lösung für die Probleme finden war.
Das nächste Problem stellte sich in Form der „schwarzen Garde“ dar, die das kleine Dorf terrorisierten und die Bevölkerung und die Reisenden zu „Schutzgeld“ erpreßten.
Der schwarzen Garde war Aratan schon früher begegnet und er wußte, dass sie nur aus den bösartigsten und niederträchtigsten Krieger, Magiern und Meuchlern bestand, die es nun mit aller Kraft zu bekämpfen galt.
Aratan versuchte das Lager zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen die Schwarze Garde zu bewegen, denn sie hatten eine Priesterin der Natur namens „Amerin“ als Geisel genommen.
Leider war die Furcht vor der Garde so groß, das Aratans Worte nur vereinzelt auf Gehör stießen.
Aratan fragte den Hauptmann der schwarzen Garde nach einem Lösegeld, und schließlich fiel dem Hauptmann ein wie er sich am besten über Aratan und die anderen Abenteurer lustig machen konnte.
Er wollte Amerin freigeben, wenn Aratan das Lager dazu bringen könnte für die Garde zu tanzen.
Aratan lag das Wohl der Priesterin sehr am Herzen und akzeptierte die Erniedrigung, denn manchmal ist es besser nachzugeben, um zu einem späteren Zeitpunkt als Sieger aus einem Konflikt hervorzugehen.
Aratan versuchte nun die Abenteurer dazu zu bringen für den Hauptmann zu tanzen, aber auch hier zeigten sich nur wenige Menschen bereit, für die Freiheit von Amerin die Erniedrigung hinzunehmen.
Schließlich fanden sich doch noch einige Männer, die zusammen mit Aratan helfen wollten.
Als die Abenteurer sich im Kreis aufstellten und zu tanzen begannen, amüsierte sich der Hauptmann scheinbar köstlich.
Nach langer Zeit tanzte Aratan nun wieder, und er schwor sich, das für jeden Schritt ein Pfeil einen Krieger der schwarzen Garde treffen würde.
Wider aller Erwartung hielt der Hauptmann sein Wort und Amerin wurde freigelassen.
Im weiteren Verlauf des Tages wurde mehrere Schriftrollen gefunden, die eine Elfin vor zweihundert Jahren geschrieben hatte.
Nachdem die Schriftrollen durch Amerin und einige andere Abenteurer entschlüsselt worden waren, wurde klar wie die Untoten besiegt werden konnten.
Hierfür mußte ein Ritual abgehalten werden, bei dem der Sarg des Grafen versiegelt werden mußte.
Um das Ritual zu vollziehen wurde aber noch ein Medaillon benötigt, das sich aber im Besitz eines Magiers der schwarzen Garde befand.
Inzwischen wurde auch dem gesamten Lager klar, dass ein Kampf mit der schwarzen Garde nicht zu vermeiden war, und bei Abenddämmerung rüsteten sich alle Frauen und Männer zum Kampf.
Als die schwarze Garde dann bei Nacht wieder ins Lager kam, wurden sie mit aller Härte angegriffen.
Der Kampf tobte um Aratan  und alle Abenteurer gab ihr Bestes um die Garde endgültig aus dem Dorf zu vertreiben.
Thorkar Ragnarsson, kämpfte besonders mutig in vorderster Reihe, wurde aber leider von Aratan mit einem Krieger der schwarzen Garde verwechselt.
Zu spät erkannte Aratan seinen Fehler, denn sein Pfeil hatte bereits die Sehne verlassen und traf Thorkar in den Rücken.
Trotz der schweren Verletzung kämpfte Thorkar wild weiter, und erst nachdem der letzte Krieger der Garde besiegt worden, konnten sich Amerin, Alvon und Aratan um die Verletzung kümmern.
Aratan war froh über  Alvons und Amerins Hilfe, denn nur zu dritt konnten die Heiler die Verletzung richtig behandeln.
Die schwarze Garde war besiegt und das Medaillon konnte nun dem Magier abgenommen werden.
Nun konnte das Ritual durchgeführt werden, bei dem das Medaillon im Sarg versiegelt wurde.
Die Untoten versuchten das Ritual zu stören, wurden aber wie in vorherigen Nacht besiegt.
Nachdem des Ritual erfolgreich beendet worden war, kehrte in dem Dorf wieder Frieden ein.
Hoffentlich würde diese Ruhe nun für Ewig in dieser Gegend Einzug halten.
Aratan schwor sich die schwarze Garde zu jagen und alle ihre Schergen zur Strecke zu bringen.
In den letzten drei Tagen hatte Aratan wieder einmal einige tapfere Abenteurer kennengelernt, und er war traurig sich so schnell wieder verabschieden zu müssen.
Der Winter stand vor der Tür, und das Böse  würde auch in dieser Zeit nicht schlafen...

Eisstern

Zu Beginn des Winters hörte Aratan davon, dass die Akademie zu Trellonia eine Expedition  in die unbesiedelten Gebiete der Nordostspitze des Kontinents Tanesha ausrichtete.
Der Hort des Drachen „Tar Valehr“ sollte gesucht werden, denn es gingen Gerüchte um, dass der Drache bald erwachen würde, um dann das Land mit Eis und Chaos zu überziehen.
Gerne hätte Aratan die Jahreswende in der Heimat verbracht, um Familie und Freunde wiederzusehen, aber diese Aufgabe ging vor seinen persönlichen Wünschen.
Die aus etwa 35 Abenteurern bestehende Expedition erreichte einige Tage vor Jahreswende eine kleiner Trappersiedlung.
Wölfe hatte die Gruppe seit einigen Tagen begleitet, aber trauten sich nicht näher als 1 ½ Bogenschüsse an die Abenteurer heran.
Nun waren die Wölfe verschwunden, und eine seltsame Stille lag über den verschneiten Hütten.
Ein kleiner Trupp aus fünf Männern war einige Tage vorher hier gewesen, um die Hütten für die Expedition vorzubereiten.
Schließlich wurden in der Nacht die Überreste zweier unglücklicher Menschen gefunden, die scheinbar von einer unbekannten Bestie zerrissen worden waren.
Aratan wollte der Sache auf den Grund gehen, und die Abenteurer entdeckten im Wald ein großes Nest.
Wie sich herausstellte lebten hier riesige Motten, die über Aratan herfielen und ihn lähmten.
Mit zwei weiteren unglücklichen Opfern fand sich Aratan im Nest wieder, und die Motten begannen an ihm zu fressen.
Glücklicherweise retteten ihn einige Weggefährten aus den Fängen der Motten.
Am nächsten Tag wurde der Hort des Drachen entdeckt, in dem sich ein steinernes Ei befand.
Der Expeditionsleiter erzählte eine unglaubliche Geschichte, in der berichtet wurde, dass der Drache „Tar Valehr“ vor 200 Jahren von einem Helden Namens „Glorin“ bekämpft worden war.
Glorin konnte den Drachen nicht bezwingen, und flehte im Moment seines Todes die Götter um Beistand an.
Die Götter sahen wie aufopferunsvoll und mutig Glorin gewesen war und griffen mit ihrer Macht ein.
Der Drache wurde vernichtet und die geistige Essens wurde für alle Zeiten an diesen Ort gebannt, indem die Götter dreizehn Siegel um den Ort errichteten.
Nun waren die Jahre vergangen und der Expeditionsleiter berichtete, dass davon, dass die  Essenz des Drachen nun schnell an Kraft gewann, und drohte sich zu befreien.
Der Hort war durch dreizehn Siegel der Götter verschlossen, und es galt nun in Besitz der Siegel zu kommen, um die Siegel zu zerbrechen, um so schnell es möglich war die Essens des Drachen zu vernichten.
Zeit war der elementare Faktor, und so riefen die Abenteurer die Götter an ihnen die Siegel zu überlassen.
Die Götter antworteten und stellten für jedes Siegel eine Aufgabe.
Schließlich gelangten alle Siegel in Besitz der Expedition.
Als die Ziegel zerbrochen wurden, stellte sich der Betrug des Expeditionsleiters heraus, denn er wollte die Essens des Drachen für sich selbst zu nutzen und damit seine Kraft zu stärken.
Die Abenteurer hatten versagt, denn der Drache hätte sich ohne ihre Hilfe niemals aus seinem Gefängnis befreien können.
Aratan dachte daran wie sie alle auf die Worte des Expeditionsleiters  hereingefallen waren, und dass die Götter sehen wollten ob die Abenteurer Weise genug waren die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Die Abenteurer erkannten, das nur Glorin helfen konnte und erbaten gemeinsam seinen Beistand.
Glorin antwortet und schickte einen Dolch, der mit seiner Klinge fest in einem Felsen steckte.
Die Zeit würde kommen, wenn eine Armee sich einen würde um gegen den Drachen zu kämpfen.
Ein würdiger Krieger wird dann den Dolch aus dem Stein befreien können.
Aratan dachte an die kleinen Sonnenblumen, die in der gefrorenen Erde schliefen, denn er hatte versprochen, sie in einem schönen Land aufwachsen zu lassen.
Dieses kalte mit Eis bedeckte Land würde bald wieder blühen, da war sich Aratan ganz sicher.

Turney in Neu Noorbingen

Der Winter war kalt und Aratan hatte auf seiner Reise Calandriel und Galen wieder getroffen
Aratan hatte den Elfen Calandriel und Galen vor einigen Jahren in der Taverne „Kupferschmiede“ kennengelernt.
Zusammen zelteten die drei Abenteuer im Land „Neu Norbingen“, das alsbald wieder vom Chaos heimgesucht wurde.
Die genauen Umstände waren Aratan unbekannt.
Jedenfalls trieb nun hier ein untoter „Lich“ sein Unwesen und sorgte bei der Bevölkerung für Angst und Schrecken.,
Es waren genügend junge Abenteurer da, sich um das Problem zu kümmern, denn Aratans Pfeile zeigten bei den untoten Orks keine Wirkung.
Nach einigen Verwicklungen und Kämpfen mußte in einem Ritual ein magisches Schwert einem neuen Träger übergeben werden.
Calandriel und Galen leiteten das Ritual, und schließlich konnte mit dem Schwert das Chaos „beseitigt“ werden.
Mit Frost in den Knochen setzte Aratan seine Reise fort und hoffte, dass es bald Frühling werden würde...

 Hevn Støt - Ambi 3

Zwei Wochen später erreichte Aratan die Taverne „Zum Freihändler“, die ein beliebter Ort für Seeleute aller Herren Länder ist.
Aratan freute sich dort Kayakiel und Calandriel zu treffen.
Aratan hatte Kayakiel ebenfalls in der Kupferschmiede kennengelernt.
Dieses Mal blieb die Gegend friedlich und Aratatan hatte in den folgenden Tagen viel Zeit um mit Kaya und Cal über Magie, Heilung und vieles weitere zu sprechen und von ihnen zu lernen.
Aratan wurde nun klar wie viel er noch lernen mußte um irgendwann einmal  ein wahrer „Hüter der Wälder“ zu sein.
Die Tage waren kurzweilig, denn die Seeleute veranstalteten lustige Wettkämpfe, und Aratan hatte viel Glück beim Spiel.
So schnell wie das Geld gewonnen war, so schnell gab es es für die guten Barden wieder aus.
Aratan liebte die Musik, und  wie sich herausstellte konnte er nicht mit Geld umgehen.
Aratan war auch ohne Geld und Besitzt glücklich solange er in der Natur war, und Freunde um sich hatte...
Sobald die ersten Strahlen der Frühlingssonne den Boden erwärmten setzte Aratan seine Reise fort.
Was würde ihm dieses Jahr bringen...?
Fotos sind hier

Kupferschmiede 7 "Der Jahrmarkt"

Im Frühjahr führte Artans Reise wieder nach Norderheim.
Im letzten Jahr sorgten hier dir Porks für Angst und Schrecken.
Nun wurde hier ein Jahrmarkt veranstaltet,  damit sich neue Bewohner ansiedeln, denn das Land ist schön und fruchtbar.

Aratan freute sich viele alte Freunde wiederzusehen.
Die ausgelassene Stimmung wurde alsbald getrübt, denn aus dem nahe gelegenen See griffen Wasserwesen an; die eigentlich friedlich, nun aber durch irgend eine Macht beherrscht wurden.
Im Laufe der Ereignisse gelang es herauszufinden, dass die Wesen von einem Traum Dämonen beherrscht wurden.
Nun wurden Nachforschungen betrieben, und ein Weg gefunden um in die Traumdimension vorzudringen
Aus einer magischen Blume wurden zwanzig „Bonbons“ hergestellt, die einen Übergang in die Dimension herstellten.
Voller Kampfesmut und mit magischen Waffen und Rüstungen versehen trat die Gruppe nun dem Dämon und seinen Schergen entgegen.
Die Gruppe bestand aus Alena aus dem Tann, Andrax, Crean de Montrell, Dominic Ignacio Veron, Gerion, Heparus, Kassandra, Landruu, Llyweilun, Loksereg, Lyrgaine, Mordenkainen, Tirion Finlass, Tjalf Torkilson, Torian, Octavian Winterfeld,  Pyral, Varric.
Den Namen des zwanzigsten Kriegers/-in konnte Aratan leider nicht in Erfahrung bringen.
Aratan schmeckte der Bonbon nicht gut, und seine Finger klebten von Schokolade und Magie.
Aratan hatte keine Zeit sich weiter darüber zu ärgern, denn nun sah er worauf er sich eingelassen hatte, denn es handelt sich um mächtige Gegner in Gestalt von Monstren, Dämonen, Dunkelelfen und anderem Gezücht.
Der Kampf begann und mit aller Härte drangen die Feinde gegen die Helden vor.
Pfeil um Pfeil verschoß Aratan, und als sein Köcher  leer war griff er zu Schwert und Dolch.
Rücken an Rücken kämpfte er mit den anderen Abenteurern und war froh einige alte Freunde an seiner Seite zu wissen.
Mit viel Glück und Zusammenhalt gelang es schließlich die Schergen des Dämon zu vernichten.
Der Dämon hingegen war gegen den aus einer weiteren Blume hergestellten Trank immun, und keine Waffe konnte ihn verletzen
Mutig nahm schließlich Varric den Dämon buchstäblich auf die Hörner und befreit die Welt vor dieser Bedrohung.
Die Wirkung des Zauberbonbons lies nach und Aratan fand sich mit den anderen in dieser Welt wieder.

Nun konnte die restliche Zeit des Jahrmarktes gefeiert werden, und die auftauchenden Strauchdiebe stellten nur noch eine „kleine“ Bedrohung dar.
Aratan lernte viele nette Abenteurer kennen, und vor allem die Khumariten zeigten sich als wahre Verbündete, denn sie erklärten sich sofort bereit Aratan auf der Mission nach Isgart zu begleiten.
Aratan war froh Alena aus dem Tann, die Hauptfrau der Khumariten, an seiner Seite zu wissen, denn mit ihrem Wissen über Taktik war es Aratan etwas leichter ums Herz.
Fürs Gelingen dieses Abenteuers benötigte Aratan viele Verbündete, denn davon hatte ein Wahrsager gesprochen.
Der Weg nach Isgart war weit, aber das Jahr war noch jung, und Aratan hoffte auf seiner weiteren Reise noch viele tapfere Freunde zu treffen, die ihm helfen würden Isgart für immer vom Bösen zu befreien.
Fotos sind hier

Daimons 18 "Der Krieg"

Kaum war das letzte Abenteuer überstanden stolperte Aratan in ein Neues
Die Großherzogtümer der Helethinger, der Katothinger und der Frankothinger befanden sich im Krieg.
Wieder einmal ging es um Macht, und jedes der Herzogtümer wollte einen König stellen.
Gerade in dieser dunklen Stunde erhob sich das Grauen in Gestalt eines Abgesandten des bösen Gottes Daimon.
Der sogenannte dreizehnte Paladin wollte mit seinem Heer bestehend aus Trollen, Orks, Goblins und Untoten die Menschenreiche vernichten.
Nach einigen diplomatischen Verwicklungen gelang es allen Ländern vorübergehend ihre Konflikte beizulegen.

Aratan befand sich im Lager der Nordansk, einem kleinen Land dass seine Selbstbestimmung forderte.
Gerade das Lager der Nordansk gab die Wendung im Konflikt, denn die bunte Mischung aller Rassen verstand sich in diesem Lager sehr gut.
Niemand sah jemanden wegen seiner Rasse oder seines Glaubens als minderwertig an.
Zusammen mit diesen mutigen Frauen und Männern stellte sich Aratan dem Bösen.
Es mußten einige göttliche Prüfungen absolviert werden, die dabei halfen den dreizehnten Paladin zu schwächen.
Unter anderem gelang es Aratan einen der blauen Machtkristalle im Bogenschießen zu erringen.
Groß war seine Freude, und groß war seine Dummheit, denn sobald der Kristall im Ritualplatz abgelegt worden war endete der Schutz des Kristalls und er wurde von den Anhängern Daimons gezwungen dem bösen Gott zu huldigen.
Unter einem Beherrschungszauber folgte Aratan dem Befehl, konnte aber fliehen nachdem der Zauber beendet worden war.

Angriffe des Bösen wechselten sich mit anderen dunklen Taten, denn heimtückisch wurde der Elfenschmied Ni'Lan vergiftet.
Aratan konnte nur mit der Weisheit seines alten Freundes Harun dem Elfen helfen.
Aratans Heilzauber wollte nicht wirken, und die Heilung setzte  erst ein, nachdem Harun den Amboß des Elfen neben Ni'Lan gestellt hatte.
Später am Tag wurde die vermeintlich Schuldige gefunden, und ihr wurde der Prozeß im Lager der Frankothinger gemacht.
Aratan wurde gerufen um die Flasche zu untersuchen aus der Ni'Lan der Trunk gereicht worden war.
Des weiteren wurde der Ort untersucht, an dem der Inhalt der Flasche ausgegossen worden war.
Aratan fand in der Flasche und auf den Pflanzen kein Gift und somit wurde die Frau freigesprochen.

Nach vielen Kämpfen und Prüfungen stellte sich schließlich das Heer des dreizehnten Paladins zum Kampf.
Aber auch unter den Anhängern Daimons gab es solche die erkannten, dass sie einem falschen Gott folgten und die Gruppe der „Trollinger“ wechselten die Seite.
Auch wenn es sich bei ihnen um Trolle, Orks und Goblins handelte, war die Freude unter den „Guten“ groß, und vielleicht erkannten einige unter Ihnen, dass es egal ist welcher Rasse ein Wesen angehört denn jeder von Ihnen hat eine Seele und kann Gutes tun.

Die Schlacht tobte um Aratan, der sich drauf konzentrierte die feindlichen Magier von ihren Zaubern abzuhalten.
Auf einmal stand die riesige Gestalt des Paladins vor Aratan, der daraufhin die Zähne zusammen biß und dem manifestierten Bösen einen Pfeil in die Brust schoß.
Der Paladin schaute mit einem bösen Blick auf Aratan und schleuderte ihm eine Flammenwoge entgegen.
Zum Glück befand sich Aratan schon auf der Flucht, wurde dennoch durch die Flammen an den Beinen versengt.
Aratan fiel zu Boden und blieb keuchend liegen.
Aus seinem Augenwinkel sah er in einigen Metern Entfernung seinen Freund Harun liegen.
Aratan wußte, dass nur eine schwere Verletzung den Troll davon abhalten konnte, seine Gegner mit seiner Waffe, der aus einem Baumstamm besteht, zu Brei zu schlagen
Aratan kroch zu Harun, und sah, dass er schwerer als jemals zuvor verletzt worden war.
Sein Körper war zerschlagen und zerschnitten, und als Aratan Haruns Herzschlag prüfte erkannte er, dass Harun kurz vor dem Tode stand.
Seine eigenen Schmerzen vergessend schrie Aratan um Hilfe, denn um seine Zauber zu wirken benötigte er seine beiden Hände.
Niemand war da um Haruns blutende Wunden zu verschließen, denn um Ihn herum tobte der Kampf und Verwundete wanden sich in Qualen.
In Aratan kochte die Trauer um Harun,  denn in vielen Abenteuern hatte die beiden zusammen gekämpft und waren dem Bösen entgegen getreten..
Aratan schrie seinen Zauber in die Dämmerung....“ Marimor il eruc Miral, Ecilam et Kebalor, Ischtambura Itzanume....“
In seiner Verzweiflung vergaß er, dass er eigentlich immer ein Räucherstäbchen entzündete, denn die Kräuter unterstützten die heilende Wirkung seiner Zauber
Aratan schrie weiter und legte alle seine Emotionen in den Zauber.
Trauer verband sich mit Haß; Mitgefühl mit Wut und Verzweiflung.
Schließlich fiel Aratan vor Erschöpfung zu Boden.
Als Aratan wieder zu sich kam, sah er wie Harun mit dem Baumstamm auf die Feinde einschlug
Was war geschehen....Aratan wunderte sich, dass sein fast toter Freund so schnell geheilt worden war?
War Aratans Verbundenheit zur Natur gestiegen, oder war es etwas Anderes....?
So schnell wie die Gedanken gekommen waren so verschwanden sie auch wieder...

Die Schlacht war gewonnen worden....
Durch den Zusammenhalt „Aller“ war das Heer des Bösen vernichtet worden..
Bis zur Morgendämmerung halten die Lieder und Stimmen der feiernden Helden....
Aratan war sich sicher, dass es in den vergangenen Tagen einige neue Freundes gefunden hatte.
All seine Bemühungen waren darauf ausgerichtet Weggefährten zu finden, die ihn auf dem Weg nach Isgart begleiten würden.
Voller Zuversicht setzte Aratan seine Reise fort...
Fotos sind hier

Pegasus - "Die vergessenen Schätze der ..."

In einem Land (dessen Namen Aratan nicht kannte) begegnete er seinen alten Freunden der Kräuterschmiede.
Gerion und Torian hatte Aratan erst vor kurzem auf dem Jahrmarkt in Norderheim getroffen, und ihre Reise hatte die Kräuterschmiede nun ebenfalls hierher geführt.
Aratan traf auch Dana und Johanna wieder und lernte die junge die Elfe Syreen kennen.
Wo die Kräuterschmiede ihre Zelte aufschlägt herrscht Gastfreundschaft, und Aratan war froh endlich mal in einem Land zu sein in dem nicht Krieg herrschte.
Durch einen glücklichen Zufall begegnete Aratan wieder dem Kobold „Ignatz Schnicktick“, den Aratan bereits vor einem Jahr kennen gelernt hatte.
Ignatz schenkte Aratan einen Teil einer goldenen Platte, die sich bei genauer Untersuchung als Teil eines Schlüssels herausstellte.
Aratan sprach mit Gerion und am nächsten Tag wurden Nachforschungen angestellt, denn im Lager gingen Geschichten umher, die von einem „großen Schatz im Moor“ sprachen.
Gerion und Torian erforschten das „wilde Moor“ und entdeckten den Eingang zu einer Höhle.
Mit Hilfe anderer Abenteurer wurden alle fünf Schlüsselteile gefunden, und es ging nun daran die Höhle zu erforschen.
Wie sich herausstellte handelte es sich bei der Höhle um ein weitläufiges Verlies mit Fallen und Rätseln.
Fallende Steine, Schwingende Walzen, und ein Säurebecken waren Teil des Verlieses ebenso wie eine Spinne die alle Abenteurer lähmte, die zu unvorsichtig waren sich in ihrem Netz zu verfangen.
Aratan reizte das Unbekannte und so erkundete er mit dem Waldläufer Theoran und Corl Smolt die dunklen Gänge.
Nachdem die Gefahren überwunden worden waren erreichten die Drei die Schatzkammer.
Aratan mahnte zur Vorsicht, die aber im Angesicht der Schätze von seinen Weggefährten vernachlässigt wurde.
Auf einmal traten zwei Geister in die Kammer, die eine Sandhuhr umdrehten, nachdem das erste Schmuckstück berührt worden war
Panik überkam Aratan, der sich nicht ausmalen wollte was geschehen würde, wenn die Zeit abgelaufen war.
Schnell wurde der mitgebrachte Sack mit den Schätzen gefüllt.
Kurz bevor Aratan die Kammer verlassen wollte griff er in eine große Schale, die mit leuchtender Diamanten und Juwelen gefüllt war.
Als er einige Augenblicke später auf den Treppenstuffen der Schatzkammer erwachte, wusste er das ihn eine Schlafrune erwischt hatte.
Corl stürzte noch einmal in die Kammer um die heruntergefallenen Schätze zu bergen.
Voller Entsetzen sah Aratan wie die Zeit abgelaufen war, und wie die Tür sich mit einem lauten polterndem Geräusch vor Theoran und ihm zu schließen begann.
Theoran und Aratan hatten große Angst, denn sie wussten  nicht „wer“ nun in der Kammer mit Corl war.
Sie waren sich nicht sicher was sie nun tun konnten um die Tür zu öffnen, und auch ob sie es überhaupt tun sollten.
Sie hörten Geräusche, und es schien als ob etwas sich in der Dunkelheit bewegen würde.
Voller Angst hetzten Theoran und Aratan wieder durch die Fallen nach draussen, wobei sie auf ihrem Weg den Schatz verloren, denn es gab im Verlies eine Kammer durch die kein Metall gelangen konnte.
Leider hatten die drei Abenteurer einige kleine Schatzkästchen in den Sack gestopft,  dessen Metallbeschläge nun hinderten  den Schatz mitzunehmen.
Aratan hatte lediglich ein paar Schmuckstücke in seine Hosentasche stopfen können.
Draußen angekommen holte er erst tief Atem, denn er wusste dass er erneut den Weg hinein in die Dunkelheit wagen mußte um ihren Weggefährten zu retten.
Theoran und Aratan waren sehr erschöpft, und es machte keinen Sinn sich sofort noch einmal allen Gefahren zu stellen.
Die Rettung sollte also am nächsten Tag stattfinden, und Aratan hoffte das Corl dann noch lebte.
Am nächsten Morgen erfuhren die Abenteurer das sich Corl in der Gewalt von Dunkelzwergen befand.
Sie forderten ihren Schatz zurück und von jedem Abenteurer ein weiteres Goldstück, dafür dass ihr Hort geplündert worden war.
Aratan fühlte sich einen Moment lang schuldig, denn er hatte gedacht, das es sich bei der Schatzkammer um ein altes Grab, und nicht um den Wohnsitz von  Dunkelzwergen handelte.
Wie auch immer es ging nun darum Corl zu befreien.
Auf einmal sah Aratan Corl auf der Wiese stehen und war darüber sehr froh.
Die Dunkelzwerge hatten ihn vergiftet und wollten nur das Gegenmittel geben wenn ihre Forderungen erfüllt würden.
Aratan versuchte das Gift aus Corls Körper zu treiben, aber es war ihm nicht möglich die Vergiftung zu stoppen.
Nachdem Corl die paar Schmuckstücke, die Theoran und Aratan aus der Höhle hatten bergen können, an die Zwerge gegeben hatte, gaben sie ihm das Gegenmittel.
Obwohl Corl nun gerettet war drohte die Gefahr durch die Dunkelzwerge, denn die Abenteurer hatten keine Goldmünzen.
Die Zwerge kamen nach Ablauf einer Stunde ins Lager und wollten Ihr Geld eintreiben.
Aratan überkam Wut und er schoss den ersten Pfeil auf den König, der diesen aber verfehlte und einen seiner Krieger in die Brust traf.
Es gab somit nichts mehr zu verhandeln und der Kampf begann.
Die Dunkelzwerge waren zahlenmäßig unterlegen und konnten schnell erschlagen werden.
Merkwürdigerweise hatte Aratan kein Mitleid, und war darauf versessen erneut in die Katakomben zu kriechen, um dort den Schatz zu heben.
Gerion, Torian und Aratan machten sie auf den Weg durch die Tunnel, und dank des Einfallsreichtums seiner Freunde konnten die Fallen schnell überwunden werden.
Die Spinne wurde schnell mit Kurzbögen erschossen, und der Weg war somit frei.
Schließlich erreichten die drei die Schatzkammer und ein Geist mahnte sie nicht zu gierig zu sein.
Torian und Gerion wählten einige erlesene Schmuckstücke und zusammen machten sich die drei nun wieder auf den Rückweg.
Leider waren vor der Höhle inzwischen einige Räuber angekommen, und die Schmuckstücke mußten der Bande ausgehändigt werden.
Die Räuber zogen ab, und Gerion, Torian und Aratan machten sich ebenfalls auf den Rückweg.
Aratan wusste dass Freundschaft viel wichtiger ist als alle Schätze dieser Welt, denn in der Höhle wurde er von Gerion und Torian aus dem Säurebecken gerettet.
Aratan fragte sich kurz wie er überhaupt auf die Idee kommen konnte sich den Gefahren zu stellen, um lediglich einen Schatz zu erringen.
Aber dieser Gedanke verschwand wieder so schnell wie er gekommen war.
Die Kräuterschmiede setzte ihre Reise fort, und Aratan begleitete sie für einige Wochen...
Fotos sind hier

Pegasus - "Tief fliegende Vögel leben gefährlich!"

Der Weg der Kräuterschmiede führte in ein kaum erforschtes Land (dessen Namen sich Aratan schon wieder nicht merken konnte).
Hier traf Aratan auf einen Barbarenstamm, der sich  „Gefleckte“ nennt.
Die Gefleckten hatte große Probleme, denn viele der einst friedlichen Barbaren waren auf seltsame Weise aggressiv geworden und bedrohten nun die Reisenden und ebenfalls ihren eigenen Stamm.
Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, das die Beeinflussung durch eine Vergiftung herrührte, die von Käfern verursacht wurde, welche sich in den Opfern verbissen hatten.
Wie so oft zuvor hatte auch hier die „schwarze Garde“ hier ihr böses Werk begangen und die Barbaren durch die Käfer zu ihren Werkzeugen gemacht.
Im Land sollte Chaos herrschen, was auch hervorragend durch die schwarze Gerade bewerkstelligt wurde.
Sobald Aratan erkannte was die Ursache für den Konflikt war, versuchte er möglichst viele Barbaren zu fangen und zu heilen.
Die Heilung gestaltete sich eigentlich ganz einfach, denn es mußte lediglich der Käfer entfernt werden.
Viel schwieriger war es die Barbaren zu fangen, die sehr vorsichtig waren und Aratans Lebensmittel (bestehend aus Lembas) ablehnten.
Ein Schlafzauber, oder aber ein Schlag auf den Kopf genügten auch um Barbaren ins Land der Träume zu schicken.
Aratan begegnete auch einige Vogelwesen, die in Freundschaft mit den (friedlichen) Barbaren lebten.
Vor langer Zeit hatten die „Gefleckten“ den Vogelmenschen in einem Kampf geholfen.
Die Freundschaft der Völker wurde nun durch den entstandenen Konflikt bedroht.
Die vergifteten Barbaren griffen das Lager der Vogelmenschen an, und es kam zu einer Schlacht zwischen Ihnen und den reisenden Abenteurern.
Die Freude über das Ende des Konfliktes war vor lauter Schmerz getrübt, denn viele Barbaren wurden durch die „Abenteurer“ erschlagen.
Nur  zwei Gefleckte konnten geheilt werden, die sich nach der Heilung nicht mehr daran erinnerten was geschehen war.
Aratan wünschte sich viele Abenteurer hätten statt der Gefleckten ihr Leben gelassen, denn Mitleid und Gnade waren in Ihren Herzen nicht zu finden...

Wieder im Lager angekommen, wurde Aratans Rat gesucht, denn drei Abenteurer hatten keine Seele  mehr, bzw. sie waren „vertauscht“.
Aratan ging in sich und beschloß auch hier zu versuchen zu helfen.
Mit Hilfe der Kraft der Natur und dem Geist des Waldes würde sich hier auch eine Lösung finden.
Mit vereinten Kräften zweier weiterer Magier, einem „Seelenstein“ und einer Ritualanleitung konnte die Seelen wieder an ihre ursprünglichen Besitzer zurück gegeben werden.
Aratan war sich sicher, dass der „Geist des Waldes“ und die „Kraft der Natur“ dieses Mal beide Augen zugedrückt hatten, denn die Ritualdurchführung war voller Fehler.
Wie dem auch sei, am Ende waren die Seelen wieder in ihre ursprünglichen Besitzer zurück gekehrt.
Für Aratan war dies alles sehr verwirrend und der Gedanke daran was mit solchem Wissen über Seelentransfer angestellt werden konnte beunruhigte und faszinierte ihn zugleich...
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ToF - Hohenmark I "Turnier in Hohenwalde"

Aratan hörte von einem großen Turnier, das in der Hohenmark, mit kostenlosem Speis und Trank stattfand.
In der Hohenmark angekommen traf Aratan auf lange nicht mehr gesehene Freunde, und lernte ebenfalls viele neue Freunde kennen.
Er hatte Gelegenheit mit Gwaew-gedo über Magie zu sprechen, denn die beiden hatten sich bisher immer nur bei gefährlichen Reisen getroffen, bei denen keine Zeit fürs lernen gab.
Aratan freute sich ebenfalls mit Bati, Luna und Venja über Heilkunde zu sprechen.
Aratan erkannte, dass Venja der Natur sehr nahe stand und bat sie zu prüfen ob sie magisch begabt sei.
Nach einem langen Gespräch gab Aratan einen Teil seiner magischen Kraft an Venja, der es darauf gelang einen kleinen Edelstein zum Glimmen zu bringen.
Der Funken der Magie war in Venja, auf der nun eine große Bürde und Verantwortung  lag, denn die Magie kann fürs Gute oder fürs Böse genutzt werden.
Aratan spürte, dass sie den richtigen Weg finden würde und war froh ihr die Kraft der Natur nahe gebracht zu haben...
Aratan lernte ebenfalls die Familie „Los Lobos“ kennen, die mit ihrem Frohsinn und ihrer Akrobatik für Freude beim Turnier sorgten.
Aratan saß gerne an ihrem Lagerfeuer und war dabei als ein neues Familienmitglied durch eine Heirat aufgenommen wurde.
Dann war da noch das Turnier, an dem Aratan ebenfalls teilnahm.
Aratan verlor mit seiner Schwertlanze gegen den Ordenskrieger Turim, den Aratan im Laufe der Feier als ehrenvollen Mann kennenlernen konnte.
Aratan hatte nach dem anschließenden Bogenschießen kein Glück, und stellte fest, dass er besser bei Gefahr schießen konnte als bei einem Wettbewerb
Beim dritten Turnier sollten etwa 25 Teilnehmer gegeneinander kämpfen, bis nur noch ein einziger Kämpfer stehen blieb.
Kell, Turim, El Capitän und Aratan brachen das Turnier ab, denn es stellte sich heraus, dass dieser Kampf mit scharfen Waffen geführt wurde.
Keiner von Ihnen wollte seine Freunde und auch Andere verletzen und wählten daher den weisen Weg.
Nachdem sich die Krieger geschlagen hatten lagen viele von Ihnen schwer verwundet am Boden.
Aratan zeigte kein Mitleid, denn die Dummheit dieser Streiter war groß und keiner von Ihnen verdiente es geheilt zu werden.
Sollten sie doch leiden und sich in Schmerzen winden, denn schließlich war es ihre eigene Entscheidung sich in diesem dummen Kampf verletzten zu lassen.
Das Fest ging weiter, aber die Stimmung wurde durch eine Hinrichtung getrübt, die von niemandem zu verhindern war.
Der arme Mensch war so dumm und hatte schlecht über die Adeligen des Landes gesprochen.
Das Urteil wurde vollstreckt, worauf Aratan beschloß dieses Land schnellstmöglich zu verlassen.
Aratan war froh darüber, dass Gwaew-gedo und Turim ihn auf der gefährlichen Mission nach Isgart begleiten würden und beschrieb ihnen den Weg.
Aratan verabschiedete sich und setzte seine Reise alleine fort, die ihn wieder zu einer Feier führte....aber dies ist eine andere Geschichte die demnächst erzählt werden wird....
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Hevn Støt - Ambi 4 "Zirkelgeburtstag 2005"

Aratan besuchte wieder die Taverne „Zum Freihändler“, denn er wollte vor der Reise nach Isgart noch einmal feiern.
Der  Zirkel von „Carmodin“ feierte dort sein Achtjähriges bestehen.
Aratan fühlte sich als ungeladener Gast am Anfang nicht wohl, sah dann aber wie freundlich er trotzdem vom Zirkel als Gast aufgenommen wurde.
Aratan lernte den Magier „Satuarim“ kennen und hatte Gelegenheit über das bevorstehende Abenteuer zu sprechen, denn Satuarim würde mit weiteren Magiern ebenfalls die Reise nach Isgart antreten.
Zufällig begegnete Aratan auch seinen Freunden der Kräuterschmiede (Lysira, Dana, Gerion und Torian) und verbrachte drei fröhliche Tage mit Spielen,Wettbewerben, Speiß und Trank.
Lange hatte Aratan nicht mehr so gelacht, und noch lange wird er sich an die Puppenspieler vom „Mummenschanz und Puppentanz“ erinnern, die mit ihrem Spiel die Gäste erfreuten.
Aber nichts währt ewig und auch diese fröhlichen Tage endeten.
Aratan verabschiedete sich von seinen Freunden und gab Dana seine Aufzeichnungen über Kräuter und Heilkunde, denn dieses Wissen durfte in Isgart auf keinem Fall verloren gehen.
Noch einmal ging Aratan in die Wälder und sammelte einige Heilkräuter, denn niemand konnte wissen was in Isgart geschehen würde...
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Rückkehr nach Isgart Akt 3: "Amarthing"

Die folgenden Ereignisse beschreiben Aratans Abenteuer in Isgart.
Isgart ist ein Land, dass von den sogenannten „Nazgorod“ beherrscht wurde.
Überall verbreitet diese Name Angst und Schrecken, denn er wird  mit Krieg, Unterdrückung, und Tod in Verbindung gesetzt.
Aber nun laßt mich berichten wie alles geschah:

Aratan sitzt unter einer großen Eiche am Rand einer Lichtung, und schaut in den Himmel.
Dann fällt sein Blick auf das kräftige Grün des Grases.
Schließlich schweift sein Blick zu den uralten und mächtigen Eichen des Waldes seiner Heimat und verharrt dort.
Zu lange war er nicht mehr hier gewesen und lange würde er wieder fort sein.
Aratans Wege hatten ihn nun schon viele Jahre von Daheim fortgeführt.
Auf seinen Abenteuern hatte er viele schöne und schreckliche Dinge, gesehen.
Die Nazgorod gehörten zu den übelsten Feinden, und nun endlich würde eine Armee zusammengestellt werden, die für den Frieden streiten würde.
Aratan hofft, dass sich viele mutige Krieger/Heiler und Magier finden werden, die sich dem Feldzug gegen das Chaos anschließen.
Die Natur würde bald wieder in voller Blüte stehen, und Aratan dachte daran wie er einst seinen Weg gewählt hatte.
Diese Ort des Friedens zeigte ihm wie schön diese Welt sein könnte, wenn in ihr Frieden herrschen würde.
Aratan steht auf und schnallt seinen Pfeilköcher auf den Rücken.
Dann nimmt er seinen Bogen und geht über die Wiese und atmet die frische Luft tief ein.
Er betritt den Wald und verschwindet im Schatten der Bäume...

Vier Monate später:

Der Frühling ist in den Sommer übergegangen, und die Sonne brennt auf die Welt hernieder..
Aratan sitzt wieder unter der Eiche und schaut auf die Lichtung.
Das Gras ist nicht mehr saftig grün, sondern ist an vielen Stellen durch die Hitze verdorrt.
Einige Schweißperlen tropfen von Aratans Stirn.
Gedankenverloren wischt er sich mit dem Handrücken über die Stirn, und denkt an die vergangenen Monate zurück.
Viel war auf der Reise geschehen und viele schreckliche Dinge hatte Aratan gesehen.
Anderseits hatte er tapfere Abenteurer getroffen, die ihm helfen wollten ein für allemal der Bedrohung durch die Nazgorod Einhalt zu gebieten.
Alte Freunde und neue Weggefährten werden ihn auf seinem Weg begleiten.
Aber es waren noch immer zu Wenige, und trotz der anfänglichen Freude über die Unterstützung bemächtigt sich Aratan nun ein Gefühl des Zweifels.
Ein Wahrsager hatte vor einem Monat Aratan einen Blick in die Zukunft gewährt.
Die Zukunft.....zu gerne hätte Aratan gewußt ob er selbst seiner Zukunft Schmied ist, oder wie manche behaupten, dass die Zukunft unveränderbar ist?
Hat er überhaupt ein Recht dazu so viele Abenteurer dazu zu bringen ihm zu helfen,......sie in Gefahr zu bringen, nur damit sich eine bessere Zukunft bietet?
Aber was wird es nützen, wenn denjenigen auf dem Weg den Tod ereilen...?
Diese und ähnliche Gedanken beschäftigten Aratan seit einigen Tagen.
Der Weg der vormals einst so klar war, wird nun durch Nebel verhüllt.
Erst vor einigen Wochen verspürte Aratan etwas was er noch nie zuvor so stark verspürt hatte.
Es war Verzweiflung, Wut und Trauer, als er dachte einen guten Weggefährten verloren zu haben, als er ihn in seinem Blut auf dem Schlachtfeld liegen sah.
Die Gefühle mischten sich mit Hoffnung, und Mitleid, und irgend etwas geschah dann mit Aratan...

Wo war der Geist des Waldes....der Aratan sonst geleitet hatte...?
War es überhaupt der Geist des Waldes den Aratan sonst immer zu hören dachte....
Aratan denkt an die Worte von „Quercus“, dem alten Hüter der Wälder, der ihn vor über drei Jahren auf seinen Weg geschickt hatte.
Damals hatte Quercus etwas Geheimnisvolles umgeben....oder war er doch vielleicht nur ein alter verwirrter Mann, der nicht mehr wußte was er sagt...?
Stunden sind vergangen und aus der Abenddämmerung senkt sich die Nacht herab.
Die funkelnden Sterne bedecken das Firmament und einige Grillen zirpen im Gras
„Die Sterne sind wie Träume, die uns den Weg leuchten“ hatte ihm sein Vater einst gesagt.
Aratan denkt an seinen Traum, der von Frieden auf der Welt handelt.
Er denkt an ein kleines Häuschen, eine Frau an seiner Seite und spielende Kinder im Hof....
Mit neuer Hoffnung im Herzen schläft Aratan ein...

Drei Monate später:

Schnell war das Jahr vergangen und der heiße Sommer war in einem milden Spätsommer übergegangen.
Die Blätter färben sich und einige waren bereits von den Bäumen gefallen...
In den frühen Morgenstunden legt sich ein dichter Bodennebel aufs Land und Aratan fröstelt als er erwacht.
Der Tag war gekommen.....der Tag denn Aratan seit nunmehr einem Jahr erwartete und doch fürchtet.
Hatten die vergangenen Jahre ausgereicht um ihn auf die kommende Reise vorzubereiten?
Die Angst vor den unbekannten Gefahren nagt an Aratans Seele...
Aber er würde nicht allein sein, denn viele seiner alten Weggefährten würden ihn auf diesem Abenteuer begleiten...
Aratan geht auf dem Weg entlang, der ihn zur Akademie zu Isgart führt.
Er betritt den großen Vorplatz und sieht das er zu so früher Stunde noch verlassen ist.
Zu Mittagszeit würden sie alle da sein...Abenteurer aller Herren Länder, Rassen und Glaubens....aber alle mit einem gemeinsamen Ziel und einer Hoffnung...

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Nach und nach kamen nun die Abenteurer zur Akademie.
Aratan freute sich seine Freunde und tapferen Verbündeten  zu sehen: Alena aus dem Tann, Andrax der Wanderer, Avaro,  Blau, Eru, Chandra, Gwaew-gedo, Harun, Resch, Ta´aky, Qoukuun, und Varric
Das Portal zu den alten Wegen wurde geöffnet und die Reise begann.
Wieder einmal umfing Aratan Dunkelheit und die Stimmen der Verlorenen waren überall zu hören.
Sie flehten, flüsterten, schrien und versuchten alles um die Reisenden von Ihrem Pfad abzubringen.
Aratan kannte die Gefahr und hatte alle seine Freunde mit einem Seil gesichert, so dass niemand verloren gehen konnte.
Das Portal öffnete sich in Isgart und sie befanden sich nun mitten im Feindesland.
Das was Aratan dort sah und fühlte traf ihn wie ein Schlag, denn die Natur war pervertiert und weitestgehend tot.
Dunkle Schatten lagen auf dem Land und Aratan wusste, dass in diesem Land sehr schwer sein würde die Kraft der Natur anzurufen um Heilung und Schutz zu erbieten.
Gerne hätte Aratan zur Verschwiegenheit geraten, aber alsbald wurden die ersten Nazgorod gesichtet und Feuer und Schwert folgte nun der Expedition.
Als erstes wurde ein Haus entzündet, dass den Nazgorod als Tempel diente.
Wie dumm sie doch waren, denn die Kraft der Gruppe bestand in der Verschwiegenheit und Heimlichkeit, die nun nicht mehr gegeben war.
So hatte sich Aratan das Ganze nicht vorgestellt, aber da die Nazgorod nun über die Anwesenheit der Abenteuer Kenntnis hatten, zeigte er keine Gnade und tötete viele Nazgorod, und zeigte selbst mit den Gefangenen kein Mitleid.
Die Expedition wußte nicht wo genau sie sich in den Schattenbergen befanden und überall wurde nach dem Zugang zur Höhle gesucht.
In der Höhle war die magische Quelle, in der ein Seelenstein gelegt werden mußte um den uralten Zauber, (den Tobodon) wieder neu zu erschaffen.
Schließlich zeigte sich die Hüterin der Quelle und stellte den Abenteurern einige Prüfungen, auf dass sie sich als würdig erweisen sollten, die Höhle betreten zu dürfen.
Als Teil dieser Prüfungen sollte auch das Harz von zehn Tannen aus zehn Wäldern besorgt werden.
Zusammen mit Gwaew-gedo und Qoukuun machte Aratan sich auf die Suche.
Fast wären die drei dabei gefangen und erschlagen worden, aber in letzter Sekunde konnten sie sich verstecken und warteten bis zur Dunkelheit, um dann im Schutz der Nacht zurück zum Lager zu schleichen.
Die Angriffe durch die Nazgorod wurden immer heftiger, aber wenn dies noch nicht genug war so wurde der Frieden innerhalb des Lagers bedroht.
Der Anführer des Lagers namens „Sir Nicola“ erschlug einen Gefangenen, den Harun gerade verbinden wollte.
Harun war wild vor Trauer und Wut und wollte sich auf Sir Nicola stürzen.
Aratan zauberte in aller Eile und lies Harun einschlafen.
Harun wurde gefesselt und Aratans Herz verkrampfte sich als er seinen Freund gebunden sah, aber er sagte sich dass dies dem Schutz von Harun diente, denn ansonsten hätte es ein Massaker im Lager gegeben
Haruns Freunde hätten sich bei Haruns Tod auf seine Mörder gestürzt, und Aratan wäre ebenfalls dabei gewesen seinen Tod zu rächen.
Glücklicherweise kam es nicht soweit, denn lange sprachen Haruns Freunde mit ihm und konnten ihn schließlich überzeugen friedlich zu sein, und nicht seiner Wut nachzugeben.
So düster die Lage auch aussah, so war diese Begebenheit dennoch die Rettung für Aratan, denn sein Herz war verbittert und er tat böse Dinge und war damit ebenso böse wie die Nazgorod selbst.
Dadurch dass Aratan beruhigend auf Harun einsprach erinnerte er sich an die Werte, auf die er einst geschworen hatte, die da wären Liebe, Mitleid und Barmherzigkeit.
Er erkannte wie falsch sein handeln war, und beschloß dem dunklen Pfad für immer zu entsagen.
Der Weg der nun vor Aratan lag war nun nicht mehr finster, sondern mit neuem Vertrauen in sich würde er sich allen Herausforderungen des Lebens stellen.
Er hatte sich Emotionen wie Haß und Wut hingegeben, aber erkannte dass dies ihn vom Licht fort geführt hatte.
Diese Gefühle hatten ihm Kraft und Stärke verliehen, aber er fragte sich zu welchem Preis, wenn nichts mehr auf der Welt blieb außer Haß.
Er erkannte, dass Liebe und Trauer ihm ebenfalls Kraft gaben und er diese Gefühle nutzen konnte um mit Hilfe der Kraft der Natur Gutes zu tun.
Die Erkenntnis darüber dass seine Gefühle ihm halfen, die Kraft der Natur besser zu fühlen war ab nun ein mächtiges Wissen, und er schwor sich erneut diese Macht nur zum Schutz und zur Heilung einzusetzen.

Die Angriff der Nazgorod wurden immer heftiger und schließlich zeigten sich selbst die größeren Monster denn eine riesige Spinne griff das Lager an.
Aratan schoß Pfeil um Pfeil in die Bestie, die mit Hilfe aller Kämpfer schließlich zu Fall gebracht werden konnte.
Aratan wusste dass bald die ersten Geisterreiter eintreffen würden, gegen die nur das heilige Wasser eines magischen Kelches helfen konnte.
Der Geisterreiter erschien und alle Hoffnung wich aus Aratans Herzen, als er sah wie der Geisterreiter mit seiner riesigen Axt um sich schlug, wobei ein einziger Schlag einen Ritter zu Fall bringen konnte.
Aratan sah wie Landruu gegen ihn kämpfte und ihn mit dem Wasser besprühte.
Ein Schlag traf den tapferen Elf und er fiel schwer verwundet zu Boden.
Aratan lief zu ihm und nahm das Wasser, um nun ebenfalls gegen den Geisterreiter zu kämpfen.
Das Wasser perlte am Monstrum ab ohne seine magische Kraft entfalten zu können, denn irgendein magischer Schutz schien das Monstrum zu umgeben.
Nichts und niemand konnte sie nun mehr retten und Aratan ergriff die Flucht.
Aratan war verzweifelt, aber dann zeigte sich die Hoffnung in Gestalt des Ritters „Heinrich Herzensgut“, der im laufe des Tages aus einem Grab befreit worden war, in das er lebendig eingekerkert worden war.
Heinrich kämpfte gegen das Monstrum und ihm gelang es den Geisterreiter zu erschlagen, wobei er aber selbst tödlich verwundet wurde.
Die Kämpfe tobten weiter, aber schließlich gelang es den Seelenstein in die magische Quelle zu legen.
Zu einem letzten Aufbäumen bereit schickten die Nazgorod alle verbliebenen Krieger/Monster und andere Schrecken (in Gestalt einer Hydra) in den Kampf.
Der Kampf war fürchterlich und Aratan war kurz davor seinen neu gewonnene Hoffnung zu verlieren, bis sein Blick auf seine Weggefährten fiel, die mit ihm Seite an Seite für die Freiheit Isgarts kämpften.
Nein, keiner wich vor den Monstern zurück und mit der vereinten Kraft aller gelang es die Schlacht zu gewinnen.
Der Tobodon war erneut geschaffen worden, und verbannte (hoffentlich für immer) die Nazgorod aus dieser Welt.
Aratan sah sich nach der Schlacht um und kümmerte sich nun um die Verwundeten.
Er hörte nicht wie die Hochkönigin der Elben „Shantaya Elbereth„zu den Abenteurern sprach und sah auch nicht wie Calandriel bei ihr war.
Die Schlacht war geschlagen und Isgart war befreit worden.
Von seinen Weggefährten erfuhr er später die Worte welche die Hochkönigin an alle Abenteurer gerichtet hatte und sie alle selbst als Nazgorod bezeichnete
Die Nachricht traf Aratan wie ein Schlag und weinend brach er zusammen.
Calandriel hatte ihm nicht gesagt, dass überall im Land zur gleichen Zeit kleinere Trupps ausgeschickt worden waren um die Nazgorod von dieser Mission abzulenken.
Er fühlte sich von Calandriel betrogen, und fragte sich warum der Elf, den Aratan als seinen Freund bezeichnete, ihm nicht die Wahrheit über seine wahren Ziele mitgeteilt hatte.
Warum nur hatte Calandriel ihm das verschwiegen...?
Aratan fragte sich aber nun aber auch zu welchem Preis dieser Sieg erkauft worden war, wo doch die Menschlichkeit mit Füßen getreten, und jedes Lebewesen (ob nun Nazgorod oder nicht) auf Sicht erschlagen worden war.
Aratan hatte seinen Teil beigetragen, und hatte getötet.
Er stellte keine Fragen und handelte ohne Gnade, denn schließlich war es ja der „Feind“ den es zu vernichten galt.
Erst als alle Wesen tot darnieder lagen erkannte Aratan wie falsch diese sture denken doch war, und zu was es führen konnte.
Auf der langen Heimreise dachte Aratan lange über die Vorkommnisse nach, und auch über die Worte welche die Hochkönigin Shantaya Elbereth an sie alle gerichtet hatte.
Ja es stimmte Aratan war ein Nazgorod, wie die meisten Wesen dieser Welt auch, und selbst die Elfen von Shosaria, die diese Welt verlassen hatten, tragen den Samen des Bösen in sich.
Die Saat des Bösen wächst schnell und wer sich einmal dem Zorn und Gewalt hingibt verliert seine Unschuld.
Aber auch diejenigen die als Verloren gelten können noch umkehren, denn jedem von uns ist es möglich frei zu wählen und einen friedlichen Weg zu beschreiten....
Gerne hätte Aratan mit Calandriel über diese Gedanken gesprochen und auch wenn er erst Zorn gegenüber ihm empfunden hatte, so verschwand er und mischte sich mit Trauer und Verständnis.
Isgart mußte befreit werden, und auch wenn es mit Feuer und Schwert geschehen war, so mußte es dennoch getan werden.
Jeder von uns hat nun die Wahl.....die Wahl zwischen „Gut“ und „Böse“
Wir sind alle im stetigen Kampf, und solange wir noch über unsere Taten nachdenken ist die Hoffnung nicht verloren...
Aratan hoffte dass Calandriel nun seinen Frieden gefunden hat, und seine Entscheidung diese Welt zu verlassen nicht bedauern würde...

Aratan freute sich  auf den nächsten Frühling, und daran wie die Sonnenblumen blühen würden die er in Isgart gepflanzt hatte.
Er dachte an sein Versprechen, das er der freundlichen Sonnenblume im Verdana gegeben hatte.
Er hatte versprochen ihre Kinder in einem schönen Land aufwachsen zu lassen.
Aratan fühlte dass Isgart nun zu einem schönen Land werden würde, denn die Hoffnung konnte hier nun friedlich wachsen...
Fotos sind hier

Waldgeflüster 2 - ... ist ja irre!

Den Winter verbrachte Aratan in seiner Heimat mit seiner Familie und seinen Jugendfreunden.
Er  stellte dort aber betrübt fest, daß dort kein Platz mehr für ihn war, denn die langen Jahre der Reise hatten ihn verändert.
Aratan war rastlos geworden und der Gedanke den Winter untätig an einem Ort zu verbringen belastete ihn.
Schon beim ersten Tauwetter brach er deshalb wieder auf und machte sich auf den Weg ins Trellonische Reich.
Den Wald von Ayam hatte Aratan bisher noch niemals gesehen und er hatte Geschichten gehört die vor dem Wald warnten.
Vermißte Reisende und andere Geschichten stellten den Wald in einem düsteren Licht dar.
Aratan wußte das kein Wald böse sein konnte, und das eventuell andere böse Mächte ihre Hände im Spiel haben würden, denn in den meisten Gerüchten liegt ein Funken Wahrheit.
Einige Tagesreisen vom Wald entfernt kehrte Aratan in einer Taverne ein und laß einen Aushang über ein vermißtes Kind.
„Gwendoline Freifrau von Rauschenbach“ bat um Hinweise und Helfer um ihre Tochter „Alina Sophie“ zu suchen.
Die Tochter war zuletzt in der Nähe des Waldes von Ayam gesehen worden.
Ohne lange zu zögern schloß sich Aratan dem Suchtrupp an.
In später Nacht wurde in der Nähe des Ortes Rauschenbach die Puppe der kleinen Alina Sophie gefunden..
Später tauchte ein Erpresserbrief auf, denn Alina Sophie war vor einigen Wochen entführt worden und sollten nur durch die Zahlung von 100 Goldstücken freigelassen werden.
Im Ort angekommen stellte Aratan fest, daß die Dorfbevölkerung sich merkwürdig verhielt und manche Bewohner mehr oder weniger verrückt waren.
Dies lag zum Teil auch daran, daß es im Wald einen Bereich gab der nicht ohne Kopfschmerzen betreten werden konnte.
Die Kopfschmerzen wurden schnell stärker bis schließlich die Ohnmacht einsetzte.
Die Dorfbewohner spielten dort das Spiel „Reise nach Trellonia“ bei dem sie angeseilt in den Wald liefen.
Nach wenigen Schritten brachen die Spieler dann jeweils zusammen und wurden aus dem Wald gezogen.
Gewonnen hatte derjenige, der am weitesten in den Wald laufen konnte, was mit einer durchzechten Nacht in der Taverne endete.
Diese „Spiele“ sorgten somit nicht gerade zur geistigen Gesundheit der Dorfbewohner.
Um herauszufinden was mit dem Wald vorging nahm Aratan ebenfalls am Spiel teil, denn es war ansonsten  gesetzlich strengstens verboten den Wald zu betreten.
Als Aratan einige Schritte in den Wald trat und ihn auf Magie untersuchte, stellte er dort keine Magie fest.
Als er ein paar Schritte weiter ging wurden dann schließlich die Kopfschmerzen schnell sehr stark und Aratan war es nicht möglich zu überprüfen ob hier wirklich eine dunkle Magie am wirken war.
Verwirrt und benommen wurde Aratan am Seil zurück in Sicherheit gezogen.
Aratan war nun klar das hier etwas wirklich düsteres im Wald geschah und stellte Nachforschungen an.
Es stellte sich heraus daß vor über 600 Jahren ein Baron mit seinem Magier die Unsterblichkeit erreichen wollten indem sie böse Zauber gewoben hatten.
Bei diesen Zaubern wurden sie von einer Cholest Priesterin unterstützt.
Sie half dabei den Zauber zu weben, bei dem viele arme Kinder geopfert worden waren.
Als Strafe für diesen Frevel wurden die Seelen des Barons und seines Magiers von Cholest für immer eingesperrt.
Die Strafe für die Priesterin war auch nicht milde, denn sie wurde verdammt ewig zu leben, und verließ somit den ewigen Kreislauf des Lebens.
Die Jahrhunderte zehrten am Verstand der Priesterin, die schließlich verrückt wurde und ständig ihre Persönlichkeit wechselte.
Sie war einerseits eine Priesterin mit düsteren Vorahnungen, und anderseits ein dreijähriges Mädchen namens „Marla“
Marla war die Tochter einer Bäuerin, die nah am Waldrand von Ayam lebte.
Marla sprach davon in den Wald gelaufen zu sein um die fortgelaufenen Kuh der Mutter wieder einzufangen.
Ihm Wald hatte sich Marla verirrt und suchte nun nach Ihrer Mutter.
Aratan sprach lange mit Marla und auch mit der Priesterin um mehr über den Wald und die schreckliche Vergangenheit zu erfahren.
Aratan wußte daß im verbotenen Teil des Waldes Heilpflanzen wuchsen, die aber für alle unerreichbar waren, denn nach wenigen Schritten trat die Bewußtlosigkeit ein.
Aratan überlegte und überredete Marla dazu für ihn die „Blumen“ zu pflücken, denn den Wald schien Marlas verwirrten Geist keinen Schaden mehr zufügen zu können.
Aratan bedauerte es Marla zu benutzen um die Kräuter zu sammeln, aber er dachte auch daran, daß sich die Kräuter noch als sehr wichtig erweisen könnten.
Marla pflückte die Blumen und Aratan versprach mit Marla nach ihrer Mutter zu suchen.
Einerseits freute sich Aratan über die Kräuter, anderseits bedauerte er es zutiefst Marla angelogen zu haben.
Für ein paar Momente war Marla sehr glücklich darüber ihrer Mutter nun die Blumen zu bringen.
Diese Freude wurde später sehr getrübt, denn Marla erkannte daß sie ihre Mutter nicht finden konnten und war nun sehr böse auf Aratan (was sie ihm durch wiederholte Fußtritte an die Schienbeine zeigte.)

Inzwischen gelang es einigen Abenteurern den Zugang zu einem Alchemistischen Labor zu öffnen, wobei die Vermutung nahe lag, daß dort vor vielen Jahren die bösen Zauber vorbereitet worden waren.
Seltsamerweise war das Labor aber im Gebrauch, und zwar wie sich später herausstellte durch einen Goblin-Alchemisten.
Die Abenteurer plünderten das Labor und nahmen zahlreiche Notizen und Tränke mit.
Aratan stopfte ebenfalls seine Taschen mit den Tränken voll, in der Hoffnung mit diesen Tränken etwas Gutes tun zu können.

Im Wald materialisierte sich ein dunkler Schatten und aus einem Ritualkreis strömten Horden von Untoten.
Mit der gemeinsamen Kraft aller Abenteurer gelang es den Kreis zu zerstören und die Untoten zu vernichten.
Aratan wußte nicht welche schlimmen Dinge hier vorgingen, und als auf einem Hügel eine Statue gefunden wurde hatte er die schlimmsten Befürchtungen.
Gemeinsam mit weiteren Abenteurern machte er sich auf den Weg die Statue zu untersuchen.
Sie zeigte eine verwitterte Gestalt, die mit ihren Armen einen Mantel ausbreitete.
Aratan untersuchte die Statue und wurde daraufhin mit aller Kraft an die Statue herangezogen.
Sobald seine Hände den Stein berührten spürte er wie seine magischen Kräfte ihn verließen.
Zwei seiner Weggefährten zogen ihn von der Statue zurück und er blieb erschöpft liegen.
Somit war für Aratan klar, daß es sich um diesen Ort ebenfalls um einen Hort des Bösen handeln mußte.
Gemeinsam mit den anderen Abenteurern wurde am nächsten Tag versucht die Statue zu zerstören.
Das Licht der Sonne, mit Spiegeln konzentriert, schwächte etwas die Kraft des Ortes.
Wie aus dem Nichts erschienen Steingolems, die mit Steinen um sich warfen, und nur sehr schwer zu vernichten waren.
Die Abenteurer kämpften gemeinsam gegen die Gefahr und es gelang alles Golems zu vernichten.
Schließlich konnte der Priester „Pater Jonathan“ die Statue mit seinem heiligen Kampfstab zerstören.
Ein grelles Licht blendete alle Abenteurer, die nun blind auf dem Hügel ihrem Schicksal überlassen waren.
Zum Glück kümmerten sich einige andere Abenteurer um die Verwundeten und Blinden und sie wurden ins Dorf geführt.
Die Heiler hatten ein Rezept gefunden, das eine Salbe beschrieb mit der die Blindheit geheilt werden konnte.
Hierfür wurden die Kräuter benötigt, die Aratan mit Marla gesammelt hatte.
Zum Glück waren noch einige der Kräuter vorhanden und es konnte die Salbe hergestellt werden.
Nach einigen Stunden war es möglich bei allen Blinden die Sehkraft wiederherzustellen.

Derweil offenbarte sich das wahre Böse im Wald erneut, denn aus dem Schatten materialisierte sich ein schwarzer Turm.
Gemeinsam zogen alle Abenteurer aus die Gefahr zu bannen.
Nach einem schweren Kampf konnten die Untoten vernichtet werden und der Turm stürzte ein.

Aratan wußte  nicht ob noch weitere Gefahren warteten und dachte darüber nach wie er helfen könnte, denn seine magischen Kräfte waren nach dem Kampf erschöpft.
Aratan hatte ebenfalls Gerüchte von einem Trank gehört der Marlas Leid beenden würde.
Unter den Tränken aus dem Labor befand sich auch ein Trank mit der Beschriftung „Machen Schmerzen in Kopf weg“
Aratan dachte sich nichts böses dabei als er Marla den Trank gab, in der Hoffnung ihr etwas Linderung zu verschaffen.
Leider stellte sich nicht die erhoffte Wirkung ein, und Marlas Gesicht wurde grün.
Das fand Marla nicht sehr nett, was einige weitere Fußtritt zur Folge hatte.
Aratan hatte noch viele Tränke von denen einige unbeschriftet waren.
Um die Tränken zu identifizieren gab Aratan Marla durch eine List einen weiteren Trank.
Aratan war klar, daß sein Tun nicht rechtens war, aber er rechtfertigte es damit, daß Marla eigentlich nichts schlimmes geschehen konnte.
Dieser Trank sorgte bei Marla für eine schreckliche Übelkeit und sie mußte sich mehrfach erbrechen.
Aratan war dumm und erkannte daß er sehr böse gehandelt hatte.
Auch wenn Marla durch einen Fluch ewig leben würde war dies kein Grund sie zu quälen und Versuche mit ihr anzustellen und Aratan bedauerte es Marla gequält zu haben.
Zum Glück gab es keine weiteren Angriffe mehr und der Wald war nun wieder ohne Gefahr zu betreten denn Gleichgewicht der Natur war wieder hergestellt.
Im Laufe der Ereignisse gelangten die Abenteurer an das richtige Rezept mit dem ein Trank gebraut werden konnte um Marlas Leid auf dieser Welt zu beenden.
Als letzte Zutat fehlten lediglich noch einige Früchte, die Aratan mit einigen weiteren Reisenden pflückte.
Nachdem der Trank gebraut worden war wurde er Marla in einem Kerzenkreis gereicht.
Marla konnte nun sterben und bedankte sich für die Hilfe.
Aratan war nun froh, daß Marlas Frieden fand und er wußte daß sie im Jenseits ihre Mutter finden würde.
Ein blendend rotes Licht erhellte plötzlich die Nacht und ein Avatar Cholests erschien.
Dieser berichtete von den schrecklichen Taten eines Barons, seines Magiers und auch der Beteiligung der Cholest Priesterin.
Nun wurden alle Zusammenhänge klarer und Aratan verstand warum die Priesterin bestraft worden war.
Auf der anderen Seite verstand Aratan nicht warum sie so schwer bestraft worden war, denn Aratan wußte daß Marla bzw. die Priesterin eigentlich ein gutes Herz hatten und betrogen worden waren.
Der Avatar berichtete auch davon, daß drei Siegel existierten, von denen eines durch die Abenteurer zerstört worden war.
Bei diesem Siegel handelte es sich um die Statue auf dem Hügel.
Cholest warnte die Abenteurer davor noch weitere Siegel zu zerstören, denn diese Siegel verhinderten das die Seelen des Barons und seines Magiers entkommen könnten.
Einige Augenblicke später wurde Aratan  aus seinen Gedanken gerissen, als der Avatar Cholests seinen Namen rief.
Aratan hatte sich zu sehr in die Belange der Götter gemischt, indem er seine „Versuche“ mit Marla angestellt hatte.
Er wurde verflucht in jeder zweiten Nacht von Marla zu träumen, an Mord und Leid und andere schreckliche Dinge.
So schnell wie der Avatar Cholests erschienen war so schnell verschwand er auch wieder und der Leichnam Marlas war ebenfalls verschwunden.
Aratan hatte Angst, dachte aber auch daran daß  der Gott Cholest sehr viel Zeit haben müßte wenn er/sie sich mit Aratan beschäftigte.
Wider aller Erwartung schlief Aratan in der nächsten Nacht sehr gut und träumte auch von Marla.
Er sah sie über eine von der Sonne beschienenen Wiese laufen, Hand in Hand mit Ihrer Mutter....
Die beiden pflückten Blumen und sahen sehr glücklich aus.
Als Aratan am nächsten Tag erwachte wußte er, daß dieser Traum nicht von Cholest geschickt worden war und daß die schrecklichen Träume demnächst noch eintreten würden.
Er wußte nun, daß es Marla gut ging, und die kommenden Träume würden lediglich die Strafe des Gottes Cholest sein...
Aratan hatte die Götter stets als Wesen angesehen die mit den Sterblichen spielen um die endlose Langweiligkeit eines unsterblichen Lebens ertragen zu können.
Aratan sah ein, daß er Strafe verdient hatte, und würde die Träume ertragen...

Der Hauptmann der Stadtwache war inzwischen gefangen worden und er führte den Suchtrupp zum Versteck von Alina Sophie.
Das Kind war sehr verwirrt und erkannte ihre Mutter nicht, und Aratan hoffte daß der Aufenthalt im Wald nicht zu tiefe Spuren hinterlassen hatte.
Wieder im Ort angekommen packte Artan seine Habseligkeiten und verabschiedete sich von seinen alten und neuen Weggefährten.
Alleine setzte er seinen Weg fort.......
Fotos sind hier

Trellonia 1 - "Samen der Finsternis"

Im Trellonischen Reich gab es Probleme.
Kultisten, Dämonen und andere schreckliche Dinge mußten bekämpft werden.
Zusammen mit vielen alten und neuen Freunden stellte sich Aratan den Gefahren und schließlich gelang es das Böse erneut von der Welt zu vertreiben.
Fotos sind hier

Pegasus 8  - "Blutige Schwerter"

Seit einem Jahr ist nun schon die Grenze zu Neu Finster geschlossen.
Es drangen wenig Neuigkeiten aus dem kleinen Land.
Die Schwarze Garde schien die Macht an sich gerissen zu haben.
Botschafter wurden entsandt, allerdings gab es seit einiger Zeit keine Lebenszeichen mehr von ihnen.
Der Landesherr von Neu Finster, Seghal Ancoron, rief alle auf sich seinem Ersatzheer, unter der Führung Zelanischer Offiziere, der Befreiung von Neu Finster gegen gute Bezahlung anzuschließen.
Aratan folgte dem Ruf, nicht wegen der Bezahlung, sondern um zu helfen der Bedrohung durch die schwarzen Garde endgültig Einhalt zu gebieten.
Aratan war schon des öfteren auf die Garde getroffen und ihm wurde klar, daß die Garde in den letzen Monaten ihre Streitmacht beträchtlich verstärkt hatte.
Nicht mehr lange und alle freien Länden würden unter ihre Bedrohung zu leiden haben.

In Neu Finster angekommen kam es zu zahlreichen Kämpfen, bei denen  glücklicherweise die schwarze Garde zurück geschlagen werden konnte.
Aratan wunderte sich, daß die schwarze Garde nicht mit voller Macht angriff und so schnell vertrieben werden konnte.
Während des weiteren Verlaufes der Ereignisse griff die schwarze Garde auf eine List zurück, indem sie eine Giftmischerin ins Lager schickte.
Liana und Tabea waren Schwestern die als Heilerinnen im Lager Tränke verkauften.
Liana schenkte dem Präfekten der Zerpener Soldaten einen Apfel, mit dem dieser umgebracht werden sollte.
Nachdem der Präfekt in den Apfel gebissen hatte erkannte Aratan schnell die Vergiftung und konnte den Mann retten.
Liana und Tabea wurde festgenommen und verhört.
Es stellte sich dabei heraus, daß nur eine der Schwestern den Giftanschlag im Namen des Gottes Kosh durchgeführt hatte.
Aratan übernahm während des Prozesses die Verteidigung, denn schließlich war er derjenige der das Gift entdeckt hatte, und hatte damit eine Verantwortung Liana gegenüber.
Niemand sonst fand sich bereit sie zu verteidigen und sie vor dem Lynchmob zu schützen.
Aratan spürte durch die Kraft seiner Verbundenheit mit der Natur, daß es sich bei der jungen Frau nicht um ein böses Wesen handelt, sondern daß sie verwirrt war und eventuell in geistiger Umnachtung gehandelt hatte.
Schließlich wurde durch eine Priesterin ein göttlicher Rat eingeholt, bei dem bestätigt wurde, daß Liana schuldig der Giftmischerei und des versuchten Mordes sei.
Liana wurde zum Tode verurteilt und mit einer Armbrust hingerichtet.
Da Aratan nie dem Wort der Götter traute und sie seit jeher kritisch sah beschloß er auf sein Herz zu hören.
Er nahm Liana in seine Arme und fühlte einen schwachen Puls.
Schnell lieft er zu seinem Zelt und rief die Kraft der Natur an Liana zu heilen.
Der fast erloschene Lebensfunken wurde stärker und die Lebenskraft kehrte in den Körper zurück und sie schlug die Augen auf.
Aratan bat sie niemals wieder in diese Lande zu kommen und er bat sie nicht mehr im Namen des Gottes Kosh für die schwarze Garde zu kämpfen.
Aratan legte daraufhin einen Schlafzauber auf Liana und begrub sie nahe am Fluß.
Liana konnte sich daraufhin eine viertel Stunde später aus dem Grab befreien und fliehen.
Einerseits fühlte sich Aratan schuldig eine Giftmischerin entkommen zu lassen, auf der anderen Seite spürte er in seinem Herzen daß hier Dinge vorgingen die sich im Moment seinem Wissen entzogen.

Am nächsten Tag gelang es der schwarzen Garde erneut durch eine List ins Lager einzudringen, denn sie verkleideten sich als Verstärkung der zelanischen Soldaten.
Der Präfekt, der dem ersten Anschlag entkommen war wurde nun umgebracht ebenso wie einige Soldaten und ein Abenteurer.
Obwohl die Angreifer erschlagen werden konnten war der Verlust groß und es wurde klar, daß die schwarze Garde alle Mittel im Kampf einsetzte.

Viel bedenklicher als die Kämpfe mit der schwarzen Garde fand Aratan eine weitere Begebenheit, denn es erschien im Lager des Nachts ein schwarzer Schrein, der aus tiefschwarzem  Stein bestand.
Aratan spürte tief in seinem Herzen, daß dieser Schrein eine große Gefahr darstellte.
So schnell wie der Schrein erschienen war so schnell verschwand er auch wieder.
Aratan beschloß weitere Forschungen anzustellen um festzustellen wie dieser Schrein in Verbindung mit der schwarzen Garde stand.

Während dieses Abenteuers lernte Aratan die Reisenden Thyra Donrag und Pilgrim von Weißenfels kennen.
In Thyra erkannte Aratan den Funken der Magie und lehrte sie die Grundlagen der Magie.
Sie half dabei die Verwundeten zu versorgen und zeigte sich als gelehrige Schülerin.
Mit Pilgrim stand Aratan Seite an Seite in den Kämpfen und er zeigte sich als tapferer und treuer Freund.

Nachdem die Gefahr in Neu Finster gebannt worden war setzt Aratan seine Reise fort.
Fotos sind hier

Pegasus 9 - "Die Nebel der Zeit"

Tief in der Wüste Tenerias befindet sich die große Oase Nefra.
Dort steht seit ewigen Zeiten das heilige Orakel der Nascarem.
Nicht nur die Priester, sondern auch viele andere suchten das Orakel auf, um eine Antwort auf ihre Fragen zu bekommen.
Vor kurzem verstummte das Orakel.
Bislang wurde noch keine Erklärung gefunden, warum es geschah.
Seit dieser Zeit erscheinen immer wieder geheimnisvolle Nebelschwaden, die alles Leben zu verschlucken scheinen .
Denn alle die bisher in den Nebel eintraten kehrten nicht wieder zurück.
Die Priester Nascarems entsandten Boten ins ganze Reich um Hilfe zu erbitten und dieses Rätsel zu lösen.
Aratan folgte dem Ruf, denn Einerseits wollte er helfen die verschwundenen Menschen wiederzufinden, anderseits wollte er das Orakel wiederherstellen um zu erfahren mit welchen Mitteln die schwarze Garde vernichtet werden konnte.
Der Reise durch die Würste Teneria war lang und beschwerlich, denn die Hitze war Aratan nicht gewohnt.
Es gab nicht viel Leben in diesen Landen, und Aratans magische Kräfte waren sehr geschwächt, denn nur dort konnte er zaubern wo die Natur die Pflanzen zum wachsen brachte, denn die magische Kraft der Natur ist sein Verbündeter.
Als die Abenteurer des Nachts den Rand der Oase erreichten wurden sie von einem wilden Wüstenstamm namens „Tusken“ angegriffen, die ihren Lebensunterhalt mit Angriffen auf die Pilger bestritten.
Die letzen Monate waren für die Tusken sehr schwer gewesen, denn viele der kleineren Quellen waren versiegt und viele von ihnen hatten sich am Rande der Oase versammelt um überleben zu können.
Die Angreifer konnten in die Flucht geschlagen werden und die Abenteurer erreichten schließlich die Oase.
Die Oase Nefra wurde von der Familie „Al Rashid“ geleitet, die ihren Lebensunterhalt mit der Vermietung von Zelten dem Verkauf von Wasser und Nahrungsmitteln bestritten.
Die größte Einnahmequelle stellte aber das Orakel selbst dar, denn jeder Pilger mußte einen „Obolus“, also eine Spende an den Priester des Orakels geben um seine Frage stellen zu können.
Die Zeiten waren schlecht, so schlecht, daß "Papa Karim", der das Oberhaupt der Familie Rashid darstellte, fremde Abenteurer um Hilfe bitten mußte um das Rätsel um das verstummte Orakel zu ergründen.
Es stellte sich heraus, daß es alle 1000 Jahre zu einer Zeit der Prüfungen kam, in der das Orakel den Nebel schickte um durch diese Prüfungen sich zu erneuern.
Viele Familienmitglieder waren im Nebel verschwunden und Papa Karim wollte niemanden mehr seiner Familie missen.
Aratan wollte helfen die Rätsel zu lösen, um den Menschen zu helfen und auch um einen Weg zu finden die versiegte Quelle wieder zum fließen zu bringen, denn wie sich herausstellte stand die Quelle in Verbindung mit dem Orakel.
Die ersten Tage verbrachte Aratan mit Nachforschungen, und er erfuhr, daß ein alter Konflikt  zwischen den Tusken und der Familie Rashid bestand.
Die Wüstenräuber überfielen sein jeher die Reisenden, und die Familie Rashid war seit jeher der Besitzer der Oase.
Aratan wollte helfen den Konflikt beizulegen, denn  in der Wüste Teneria war ein Überleben der Familie Rashid und des Stammes der Tusken nur möglich wenn sich ein dauerhafter Frieden etablieren ließe.
Aratan lernte während dieser Zeit den Magier Joshua Kabina kennen, der dem Konzil der Akademiemagier zu Rogar angehörte und mit seinem Meister ausgeschickt worden war die Rätsel um das Orakel zu lösen.
Während der Reise tobte ein heftiger Sandsturm und  Joshuas Meister wurde in der Wüste verschollen.
Zusammen mit Joshua machte sich Aratan auf die Suche nach den Tusken um als Vermittler zwischen den Parteien für Verhandlungen zu sorgen.
Alsbald wurden die Tusken am Rand der Oase gefunden und die Verhandlungen begannen.
Die Tusken zeigten sich am Anfang mißtrauisch, aber da Joshua und Aratan ohne Waffen den Tusken gegenüber traten fasten sie schließlich vertrauen.
Die Tusken stellen ihre Forderungen für einen Waffenstillstand, die aus Kamelen, Schafen, Ziegen und Zelten bestand.
Dieser Waffenstillstand sollte aber nur wenige Tage dauern und Joshua und Aratan setzten ihre Bemühungen fort aus dem kurzen Waffenstillstand einen dauerhaften Frieden zu stiften.
Schließlich gelang es die Vertreter beider Parteien in direkte Verhandlungen zu bringen, und nun besteht die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden, vorausgesetzt der Familie Rashid und der Stamm der Tusken gelingt es ihre Jahrhunderte alten Vorurteile und Gewohnheiten abzulegen.
Mehr als einen Vorläufigen Frieden zu stiften gelang Joshua und Aratan nicht, aber Aratan hatte die Hoffnung, daß am Ende der Verstand siegen würde, denn beide Parteien konnten nur voneinander gewinnen.
Die Tusken könnten die Oase verteidigen, und die Familie Rashid machte ihre Geschäfte, denn da nun keine Gefahr mehr für einen Überfall bestand würde demnächst die Pilgerzahl zunehmen.
Aber bis es soweit kommen konnte mußten die Probleme des Orakels gelöst werden
Das Orakel schickte Nebel, die betreten werden mußten um in ihnen verschiedene Rätsel zu lösen.
Als Belohnung wurden jeweils steinerne Käfer, sogenannte „Skarabäen“ gegeben.
Während dieser Prüfungeng und aller weiteren Probleme zeigten sich Joshua Kabina, Norask der Glückliche und die Alchemistin Tarafendor, als tapfere und treue Verbündete.
Des weiteren lernte Aratan die Söhne und Töchter der Wüste kennen.(Khalidah Lazim Malikah, Amir RashidKhataran Rashid, Setare Laila, Haalik Fahd, Rafiq Lail)
Wärend langer Gespräche lernte er einiges über den tiefen Glauben an Al Raschthall und die Gebräuche dieser ehrenhaften Menschen.

Jeden Tag wurden neue Prüfungen absolviert und weitere Skarabäen gelangten in den Besitz der Abenteurer .
Es gab zwar einige Verwicklungen unter den Reisenden, aber schließlich wurden vier der neun Steine in den Schrein des Orakels eingesetzt.
Dies stellte sich als sehr wichtig heraus, denn das Orakel schickte einen wichtigen Traum.
In dem Traum sah Aratan schreckliche Dinge, denn er sah wie die Abenteurer vor den Seelenschrein der Schwarzen Garde geführt wurden, und ihnen wurde dann von den Priestern des Gottes Kosh der gute Teil der Seele entfernt.
Anschließend reihten sich die Abenteuer als neue Kämpfer Koshs in die Reihen der schwarzen Garde ein.
Unter diesen Soldaten sah sich nun auch Aratan.
Die Soldaten wurden gegen ein kleines Lager zelanischer  Soldaten geschickt, die innerhalb kürzester Zeit besiegt wurden.
Da diese Soldaten nun ebenfalls in die Reihen der schwarzen Garde aufgenommen werden sollten, kümmerte sich Aratan um die zahlreichen Verwundeten.
Aratan, dessen guter Teil der Seele entfernt worden war, konnte nun die dunkelste Macht der Magie ausüben, denn er konnte das Leben selbst als Quelle der Magie nutzen.
Aratan zauberte und um ihn herum verkümmerte der Wald, die Blätter färbten sich braun und vertrockneten.
Die Stämme zerfielen zu Staub, und alle Tiere, Käfer, Hasen und Rehe fielen in einem weiten Umkreis  tot zu Boden und lösen sich ebenfalls in Asche auf.
Selbst ein erschlagener Zerpener Soldat kehrte durch Aratans Zauber ins Leben zurück, denn kein Opfer der Schwarzen Garde kann sich durch den Tod ihren Diensten verweigern.
Als Aratan aufwachte wurde ihm klar wie fürchterlich die Ziele der schwarzen Garde waren, denn ihre Macht wuchs beständig indem sie ihre Kräfte an ihren Opfern stärkten und sie in ihre Armee aufnahmen.
Im weiteren Verlauft der Ereignisse stellte sich heraus, daß die Gefahr noch größer wurde denn die schwarze Garde hatte sich mit den Dunkelelfen und den Dunkelzwergen verbündet, um gemeinsam gegen die Völker des Guten vorzugehen um sie entweder zu vernichten oder zu versklaven.

Weitere Prüfungen des Orakels konnten erfolgreich abschlossen werden und schließlich wurden alle Steine in das Orakel eingesetzt.
Aratan stellte seine Frage an das Orakel, in der er erfahren wollte wie der Seelenschrein der schwarzen Garde vernichtet werden konnte.
Die Antwort die das Orakel gab, war Aratans Meinung nach sehr deutlich, denn er erfuhr, daß sich die böse Macht des Seelenschreins umkehren lassen konnte.
Mit diesem Wissen würde Aratan nun weitere Forschungen anstellen können.

Als das Orakel wieder erneuert worden war begann die Quelle der Oase wieder zu fließen.
Die Not war beendet und Aratan reiste zusammen mit  Joshua ins Land der Mitte.
Was würde sie dort erwarten?
Aratan hoffte den schwarzen Seelenschrein alsbald zu finden , denn die schwarze Garde mußte schnellstmöglich von ihrer Qual erlöst werden.
Fotos sind hier

Pegasus 10 "Vor den Toren zum Reich der Mitte"

Joshua und Aratan schlossen sich einigen Reisenden an, die sich auf dem Weg nach Yakomo befanden.
Die beiden  hofften dort ein Schiff zu finden, daß sie auf dem Seeweg nach Rogar bringen würde.
Yakomu an der Landzunge Nanduras ist einer der Haupt Umschlagplätze für Sklaven, hier gibt es ein Handelsabkommen mit den Dagothen.
Eine der letzten Orte vor den Häfen zum Reich der Mitte.
Hier kann ein Söldner seinen Monatslohn in wenigen Stunden durchbringen oder durch eine versteckte Klinge den Tod finden.
Einige wenige Kaiserliche Soldaten der Xin Mae Bao Inseln versuchen ein wenig Ordnung in diesen Ort zu bringen, aber hier regiert das Geld und eine scharfe Klinge ist zumeist mehr wert als ein Gesetz.
Schon auf der Anreise wurden die Reisenden von Dagothen aufgehalten, die einen Wegzoll verlangten.
Der Wegzoll wurde gezahlt und die Gruppe konnte die Reise fortsetzen, und alsbald gelangten sie nach Yakomo.
Dieses kleine Dorf lebte viele Jahre vom Reisanbau, aber seit einiger Zeit wuchs auf dem Feld kein Reis mehr und das Teehaus stellte nun die einzige Einnahmequelle dar.
Der Wirt hatte das Teehaus von seinem Vater geerbt worüber der ältere Bruder nicht erfreut war, denn schließlich war er eigentlich derjenige der in der Erbfolge der Erbe sein sollte.
Am Anfang interessierte sich Aratan nicht für diesen Konflikt, aber im weiteren Verlauf der Ereignisse sollte sich dieses Wissen noch als nützlich erweisen.
Kaum hatte Aratan sein Zelt gemietet und sich  im Teehaus zum Gespräch eingefunden, wurde er durch Lärm gestört.
Neue Reisende, genauer gesagt einige Sklavenhändler, waren mit ihren Sklaven im Dorf angekommen.
Aratan sah voller Abscheu wie schlecht der Sklavenhändler seine „Ware“ behandelte und beschloß einzugreifen.
Kein Mensch verdiente es als Sklave in Gefangenschaft zu leben um auf den Inseln des Reiches der Mitte verkauft zu werden.
Mit Hilfe einiger weiterer Reisender befreite Aratan die Sklaven, die erfreut über ihre Freiheit in den Wald flüchteten.
Aratan hatte die kaiserlichen Soldaten unterschätzt, welche nun die Befreier der Sklaven selbst zu Gefangenen machten, denn sie hatten durch die Befreiung ein schlimmes Verbrechen begangen.
Aratans Tat war nicht nur vor dem Gesetzt ein Verbrechen, denn es stellte sich heraus, daß es sich bei den Sklaven um Schwerverbrecher und Mörder handelte, die zur Sklaverei verurteilt worden waren.
Aratan bereute seine Tat, und im wurde aufgetragen mit den anderen Tätern die Sklaven wieder einzufangen.
Am nächsten Tag wurde der Wald abgesucht, aber derweil hatten die Verbrecher das Dorf angegriffen und die verbliebenen kaiserlichen Soldaten eingesperrt.
Mit einer List gelang es Aratans Freund Pilgrim und ihm den Verbrechern vorzutäuschen, daß sie sich ihnen anschließen wollten.
Die List gelang und die Verbrecher konnten von zwei Seiten  her durch die Beiden und den anderen Abenteurern angriffen und überwältigt werden.
Aratan fühlte sich schuldig, denn nur durch seine unüberlegte Tat waren die Verbrecher entkommen, und er beschloß, daß er in der nächsten Situation erst genauere Nachforschungen anstellen würde.
Aratan hoffte, daß er in Rogar die mentale Disziplin erlernen konnte, die für seinen Freund Joshua so selbstverständlich schien, die Joshua durch jahrelanges lernen in Rogar erworben hatte.

Die Not im Dorf war groß und Aratan hatte dem Hauptmann der kaiserlichen Soldaten versprochen alle weiteren Probleme des Dorfes zu lösen.
Der Kopfgeldjäger „Felix“ gelangte an eine Schriftrolle, über die sie erfuhren, daß der Bruder des Wirtes einen Schamanen beauftragt hatte drei metallene Schreiben herzustellen, in die Geister gebannt worden waren.
Diese Scheiben waren an verschiedenen Orten des Dorfes versteckt worden und sorgten durch ihre Magie dafür, das es dem Dorf nicht gut ging, und der Reis nicht mehr wuchs.
Die Suche nach den Scheiben begann auf dem Friedhof, denn ein Skelett versuchte aus seinem Grab zu fliehen, weil eine der Scheiben  in seinem Grab versteckt worden war.
Das dunkle Grauen lies selbst einem Toten keine Ruhe.
Eine weitere Scheibe befand sich in einem von insgesamt drei vom Blitz getroffenen Bäumen.
Nun befanden sich zwei Scheiben im Besitz der Abenteurer, aber die Suche nach der dritten Scheibe erwies sich als schwieriger.
Joshua und Aratan hatten die Vermutung, daß es sich bei dem Reisfeld um einen Friedhof handelte und stellten weitere Nachforschungen an.
Hierfür sicherten sich die Abenteurer durch ein Seil und betraten das Reisfeld.
Das Grauen und die Angst die sie dort umfing war fürchterlich und Aratan erkannte, daß diese Gefühle besonders stark in der Nähe der Vogelscheuchen vorhanden waren.
Die Vermutung, daß es sich bei dem Reisfeld um einen Friedhof handelte bestätigte sich nicht, aber die Abenteurer erkannten, daß eine weitere Scheibe auf dem Feld versteckt lag.
Des Nachts zeigten sich drei Geister, die zu verhindern suchten, daß die Abenteurer das Reisfeld betraten und  somit die dritte Schreibe schützten.
Plötzlich wurden die Vogelscheuchen lebendig und ein kurzer aber heftiger Kampf entbrannte.
Anschließend gelang es durch den Mut zweier wilder Barbaren-Schamanen, die dritte Scheibe zu holen, denn sie liefen zur Mitte des Feldes und fanden dort die Scheibe.

Nachdem nun die Scheiben von ihren Plätzen entfernt waren, wurde die Not des Dorfes beendet.
Die magische Macht der Scheiben war aber groß und daher beschloß  Aratan die Scheiben zu zerstören.
Niemand sollte sich ihrer Macht bedienen können um sie erneut zum Bösen zu nutzen.
Mit Hilfe der beiden  Schamanen wollte er ein Ritual durchführen, daß die Macht der Scheiben umkehren sollte um die magischen Kräfte auf mehrere Magier zu verteilen.
Aratan war sehr froh, daß  Joshua, Thyra, Hamus, Nikas, Solaris, und die beiden Schamanen dabei helfen wollten.
Durch einen magischen Bund nahm Aratan zuerst die magischen Kräfte der beteiligten Magier in sich auf, um diese Kraft dann ebenfalls durch ein Zauber aus seinem Körper zu entfernen.
Nur wenn alle Magier bereit waren die frei werdenden Kräfte in sich aufzunehmen konnte das geplante Ritual funktionieren.
Aratan hoffte, daß die Macht der Scheiben die Macht der beteiligten Magier nicht überstieg, was schreckliche Folgen hätte, die Aratan sich nicht vorzustellen mochte
Zusammen mit den anderen Abenteurern machten sich die Magier auf den Weg in den Wald, denn dort befand sich der Ritualplatz, an dem die magischen Scheiben erschaffen worden waren.
Aratan knüpfte den magischen Bund der durch jeden einzelnen Magier gefestigt wurde.
Sobald dies geschehen war begannen die Schamanen mit ihrem Ritual.
Ein wilder Tanz und ein ekstatisches Singen war Teil ihres Rituals, in das alle Magier einstimmten um die Geister zu rufen.
In diesem Moment tauchte der Schamane auf, der ursprünglich die Scheiben erschaffen hatte.
Zusammen mit seinen Stammesbrüdern forderte er die Abenteurer auf den Ritualplatz zu verlassen.
Der Kampf konnte leider nicht verhindert werden und die Wilden wurden von den Abenteurern erschlagen.
Kurz vor seinem Tod konnte vom Schamanen noch ein Zauber gewirkt werden, der den magischen Bund kurz unterbrach.
Aratan konnte die Verbindung zwischen den Magiern wieder herstellen und das Ritual wurde fortgesetzt.
Die magische Kraft der Scheiben entlud sich auf die Magier und die Geister wurden befreit.
Alle Magier sanken bewußtlos zu Boden, denn die frei gesetzte Magie war sehr stark.
Als Aratan erwachte sah er wie Joshua in den Wald lief.
Aratan machte sich große Sorgen und folgte seinem Freund.
Nicht weit entfernt fand er Joshua bewußtlos bei den drei toten Bäumen.
Als Joshua erwachte berichtete er davon den Geist einer Frau in sich gespürt zu haben, die voller Angst zu den Bäumen lief.
Aratan war froh, daß die Geister aus ihren Gefängnissen befreit worden waren und die Magie der Scheiben aufgehoben worden war.

Aratan verabschiedete sich von Thyra, Pilgrim und allen weiteren Abenteurern und schiffte sich mit Joshua auf einer Dschunke ein.
Die Seereise dauerte einige Wochen, bis sie schließlich Rogar erreichten.
Aratan verbrachte dort ein paar Tage, aber es erfasste ihn eine Unruhe, die in wieder hinaus in die Welt trieb.
Fotos sind hier

Lo Tharnien, Althea, Skandmark

Aratans weitere Reisen führten ihn nach Lo Tharnien, Althea, und die Skandmark
Verschiedene Probleme gab es zu lösen bzw. wie immer einige Monster zu bekämpfen.
Kurz vor dem Winter führte ihn sein Weg noch einmal zur Taverne „zum Freihändler“, denn Aratan wollte vor dem Winter noch einmal feiern.
Anschließend machte er sich wieder auf den Weg zur Akademieschule zu Rogar.
Aratan hoffte in der Akademie die Disziplin zu erlernen, seine magischen Kräfte unter Kontrolle zu halten.
Der Winter war lang und Aratan hatte nun viel Zeit…
Fotos:
Lo Tharnien
Althea
Skandmark

Pegasus 12 "Takumi, erster freier Handelsposten im Reich der Mitte"

Der Wind des Winters pfiff kalt um die steinernen Mauern der Akademie zu Roga, die fernab der Zivilisation, in den Bergen gelegen die Möglichkeit bietet sich mit magischen Studien zu beschäftigen.
Viel wichtiger war es Aratan, seinen Geist zu schulen, und mentale Diziplin zu erlernen.
Der Winter ging schneller vorbei als Aratan es vermutet hätte, und er lernte viel in den kalten und dunklen Monaten.
Oft dachte er an seine Freunde, und hoffte sie im nächsten Jahr bei guter Gesundheit anzutreffen.
Als die ersten warmen Sonnenstrahlen das Eis zum schmelzen brachten, war es wieder Zeit aufzubrechen.
Als er durch das Tor schritt, blickte er zurück auf die Gebäude der Akademie, in denen er Ruhe und Frieden gefunden hatte.
Aratan fragte sich, was das kommende Jahr an Abenteuern bringen würde?

Aratans Weg führte ihn nun nach Zelanis, wo er im Hafen auf seinen Freund „Norask den Glücklichen“ traf.
Aratan buchte mit Norask eine Passage auf dem Handelsschiff „Walküre“, die mit vielen weiteren Händlern und Abenteurern zu der Insel „Bao“ fuhr.
Bei Bao handelt es sich um eine der vier Inseln des Reiches der Mitte, auf der besonders das Handwerk und der Handel gefördert werden.
Die Xin Mae Bao Inseln liegt inmitten des Westlichen Weltmeeres, südwestlich der Kristallbucht vor Ippinea.
Die dortige Handelsgilde eröffnete einen neuen Handelsstützpunkt namens „Takumi“ und bezahlte die Hälfte der Passage.
Eine weite Reise lag vor Aratan, denn Strömungen und oft auch Piraten erschweren eine Anreise.
Vielleicht ist dies auch einer der Gründe warum bisher nur so wenige Handelsbeziehungen zwischen dem Festland und den Inseln aufgebaut worden waren.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Herrscher der Inseln sich bisher sehr von der Außenwelt fern gehalten hatten.
Die Kultur unterschied sich auch grundlegend von dem was Aratan kannte, sei es durch die Gewandungen, die Art zu sprechen, oder die kunstvollen Bauten.
Dies alles weckte Aratans Neugier, und vor allem die hiesigen Wälder wollte Aratan sehen.
War vielleicht Bao ein Ort, an dem es Frieden gab?
Frieden, ja das war Etwas was sich Aratan mehr denn je wünschte, denn durch Noraks erfuhr Aratan, dass sein Freund „Joshua Kabina“ vor einigen Monaten den Tod gefunden hatte.
Warum nur war diese Welt so voller Gewalt?

Aratan Hoffnungen wurden enttäuscht, denn nachdem sie das Schiff verlassen hatten hörten sie in der Ferne schon Kampfeslärm.
Die Reisenden des Schiffes „Seeanemone“ waren von Rebellen angegriffen worden, die unter dem Kommando eines abtrünnigen Adeligen (Shogun) Namens „Negaze“ standen.
Ohne selbst angegriffen zu werden erreichte Aratan den Handelsposten „Takumi“
Die dort angebrachten Steckbriefe zeigten deutlich wie dieser Negaze aussah, und Aratan beschloss sich dieses Mal aus den Verwicklungen herauszuhalten, denn schließlich war er ein Fremder in einem fremden Land.
Selbst die ausgesetzte Belohnung von 25 Goldmünzen war ihm egal, denn an materiellen Gütern war Aratan nie interessiert.
Als Aratan nun am späten Abend in der Taverne saß fühlte er sich von einigen Gästen beobachtet und hörte auch einiges Gemurmel.
Ihm erschien dies merkwürdig, denn warum wurde einem Fremden so viel Aufmerksamkeit geschenkt?
Aratan war auch niemals zuvor auf einer Insel des Reiches der Mitte, und bis auf einige Reisende kannte er niemanden auf Bao
Am nächsten Tag wurde ihm klar warum einige Reisende ihn so argwöhnisch beobachtet hatten, denn er erfuhr, dass eine Belohnung von 5000 Goldmünzen vom zerpanischen Reich auf seine Ergreifung ausgesetzt worden war.
Aratan beschloss die Lage zu klären und stellte sich den zerpanischen Soldaten, die ebenfalls Reisende auf dem Handelsschiff gewesen waren.
Aratan wurde vorgeworfen an der Ermordung eines Präfekten des zerpanischen Reiches beteiligt gewesen zu sein, indem er einer Giftmischerin namens Liana das Leben gerettet hatte.
Aratan bestreitete nicht Liana gerettet zu haben, aber mit dem anschließenden Mord hatte er nichts zu tun.
Die schwarze Garde bediente sich vieler Unschuldiger, und Aratan zählte Liana als Opfer hinzu.
Liana war nicht am Mord beteiligt, denn ihre Schwester Tabea war unter den Angreifern.
Zu Aratans Gunsten sprach, dass er sich dem zerpanischen Reich selbst gestellt hatte.
Eine Befragung mit einem Wahrheitstrank bestätigte das Aratan die Wahrheit sagte, und nichts mit der Ermordung des Präfekten zu tun hatte und nicht mit der schwarzen Garde paktierte.
Nachdem Aratan schwor mit in das zerpanische Reich zu reisen, um sich dort einem Prozess zu stellen, wurde ihm erlaubt seine Waffen zu tragen und sich frei im Lager zu bewegen.

Am nächsten Tag sollte nun der Handelsposten geöffnet werden, was unter dem Segen des hießigen Priesters geschehen sollte.
Nicht weit vom Ort entfernt stand im Sumpf ein schwarzer Schrein, der über einen abgesteckten Pfad erreicht werden konnte.
Nun wurde durch die Handelsgilde der Insel Bao der Handelspunkt Takumi feierlich geweiht.
Aratan erkannte, dass der Schrein wie einer der Schreine aussah, die von der schwarzen Garde für ihre dunklen Rituale benutzt wurde.
Aratan beschloss daher den Schrein magisch zu untersuchen, und bat vier Magier um die Hilfe.
Mit ihrer Hilfe wollte Aratan die Elemente der Magie in die jeweiligen Eckpunkte des Schreines leiten um dann durch den Schleier die Magie des Schreines zu erforschen.
Das Ritual misslang und Aratan konnte sich nur mit Mühe aus einem enger werdenden Geflecht magischer Energien befreien.
Als er nach einer Bewusstlosigkeit erwachte, war seine linke Hand an die des Magiers Hamus magisch gebunden.
Erst nach einigen Stunden gelang es diese Verzauberung mit Hilfe einer weiteren Magierin zu beenden.

Als wenn Aratan nicht schon genug Ärger am Hals hätte wurde den fünf Magiern vorgeworfen, am Diebstahl zweier kristallener Dolche beteiligt gewesen zu sein.
Aratan konnte sich nur dunkel an die Vorkommnisse erinnern, denn der Zauber erforderte seine ganze Aufmerksamkeit.
Während des Rituals wurde der Ort durch die Rebellen angegriffen, wobei die zwei Dolche verschwanden.
Merkwürdigerweise wurde in diesem Moment auch ein Schlafzauber gewirkt, und die Vermutung der Obrigkeit äußerten sich nun darin, dass die fünf Magier am Diebstahl beteiligt waren.
Nach einem öffentlichen Verhör konnte aber auch dieser Vorwurf aus der Welt geschafft werden, und alle am Ritual beteiligten Personen wurden wieder freigelassen.

Aratans „Probleme“ nahmen kein Ende, denn im Ort befanden sich auch einige Orks, die mit ihm ebenfalls einen Zwist hatten.
Sie warfen Aratan die Einmischung in die Friedensverhandlungen bei der Oase Nefra vor.
Aratan versuchte den Konflikt zu schlichten, indem er den Orks einige Flaschen Met und Wein kaufte.
Er hoffte durch den „Bolock“ die Orks friedlich zu stimmen, denn sie wollten ein Blutopfer von ihm.
Als Aratan mit den Orks zu einem kleinen Schrein im Wald ging, stellten die Orks fest, dass eine kleine Tonfigur gestohlen worden war.
Ohne diese Ork-Göttin konnte das Blutopfer nicht vollzogen werden.
In Ermangelung eines Täters beschuldigten die Orks Aratan des Diebstahls.
Aratan war natürlich unschuldig, und auch wenn die Orks ihn nun in den Sumpf werfen wollten, hatte Aratan sich inzwischen einige Freunde im Dorf gemacht,
Diese neuen Freunde waren die „Legion“ dessen Centurio Aratan geheilt hatte, nachdem er durch eine Geisterbeeinflussung fast den Verstand verloren hatte.
Die Legion nahm Aratan unter ihren Schutz, und es bestand nun keine Gefahr mehr, dass Aratan in den Sumpf geworfen wurde.

Am nächsten Tag machten die die Abenteurer auf die Jagd nach den Rebellen.
Sie wurden gefunden und es entbrannte ein heftiger Kampf.
Aratan wunderte sich kurz darüber, dass nur so wenige Rebellen sich den Abenteurern stellte.
Einige Momente später wurde ihm klar warum dies so war, denn eine Gruppe Assasinen hatte sich im Wald versteckt und überraschte die Abenteurer.
Mit viel Glück konnte auch diese Gruppe erschlagen werden, und die Abenteurer machten sich wieder zurück zum Ort.
Negaze war den Häschern aber entkommen.

Einige Tage später fuhr ein Schiff von Bao ab, auf dem sich Aratan mit den zerpanischen Soldaten befand, um sich im zerpanische Reich vor Gericht zu verantworten.
Hier folgt nun der Ablauf der weiteren Ereignisse:

In Zerpanum angekommen wird Aratan in die Hallen des Hohen Senats zu Zerpanum geführt.
Norask und der "Don" treten in Aratans Begleitung vor die 3 Justikatoren die am Ende des Saal versammelt sitzen.

"Der Senat Zerpanums ist heute zusammen getreten um über das Schicksal des Angeklagten Aratans, des Waldläufers zu entscheiden." intoniert eine laute kräftige Stimme.

"Aratan wird vorgeworfen einer Giftmischerin und Meuchelmörderin, die auf zerpanische Boden rechtmäßig verurteilt wurde bei der Flucht geholfen zu haben. Ferner wird ihm die Beteiligung an einer Verschwörung zu lasten gelegt, die den Tod eines zerpanischen Präfekten zur Folge hatte. Es steht die Anschuldigung im Raum, dass er selbst sogar der Hintermann hinter diesen Anschlägen war."

Die Stimme bricht ab und wartet das Gemurmel das durch den Raum streicht ab.
Dann setzt die Stimme erneut an
"Den Senatsmitgliedern sind die Zeugenaussagen des Don Conde De Demitschie und des freien Norask der Glückliche vorgelegt wurden, so wie die Aussagen des Angeklagten selbst. In den kommenden Tagen oder Wochen können weitere Zeugen zur Vorlage bei den Justikatoren vorgeladen werden."

(Es folgt eine Verlesung der Zugenaussagen von Norask und des Dons, sowie die Aratans)

Nachdem die Aussagen verlesen wurden Beginnen die drei Justikatoren mit einer Diskussion. Justikar Aminius beginnt: "Die Aussagen hier sind ja schön und gut, aber ich denke, das die Zeugen allesamt auf einen Betrug durch den hinterlistigen Aratan hereingefallen sind."

Justikartor Emalius setzt seinerseits ein:"Wie kann es dann aber dazu kommen, das der Angeklagte sich selber stellt. Dazu kommt, das er sich in einem Punkt selbst belastet hat."

"Richtig" setzt der dritte im Bunde ein, Justikator Galaius,"dazu kommt doch auch das er unter der Wirkung eines Wahrheitstrankes seine Aussagen in Takumi bestätigt hat."

"Vielleicht hat er die Herren ja bestochen oder sogar selber bezaubert. Wir wissen ja nichtmal ob dieser Wahrheitstrank seine volle Wirkung entfaltet hat." intoniert Aminius.

"Da könntet ihr natürlich recht haben" wirft Emalius ein.

Auch Galaius meldet sich erneut zu Wort "Der Conde de Demitie hat sich bisher immer als Loyaler Verbündeter Zerpanums erwiesen und die Geschichten über Norask die man hier im Lande hört lassen auch hier keine Zweifel aufkommen. Ich denke dass der Angeklagte die volle Wahrheit gesagt hat und wir aufgrund seiner Bereitwilligen Kooperation Milde walten lassen sollte."

Ein Raunen geht durch den Saal als ein Pochen erklingt.
Alle Mitglieder des Senats wenden sich einem Balkon zu, der über den Reihen der Justikatoren hängt.
Die selbe Stimme, die die Angklage verlesen hat intoniert:" Der Cacagia Walens Agustulus Agustus von Zerpanum erklärt diese Verhandlung als beendet. Er macht von seinem Recht als Heerscher Zerpanums gebrauch und setzt sich über die mögliche Entscheidung des Senates hinweg. Er bietet dem Waldläufer Aratan folgendes Urteil an: Ihr Aratan, werdet für 5 Jahre oder bis zur Beseitung der Schwarze Garde, der Zerpanischen Armee zwangsverpflichtet. Ihr habt die Befugnis zur Reisen wohin euch euer Weg treibt, allerdings seid ihr gezwungen den Wappenrock des Zerpanischen Reiches zu tragen um die Zugehörigkeit zur Zerpnaischen Armee zu signalisieren. Ferner hat der Angeklagte Reperaturzahlungen in Höhe von 4 Silber oder 5 Silberaugen pro Monat zu entrichten bis zum ende des Strafmaßes. Ferner soll er wissen, dass wenn er gegen dieses Urteil verstößt oder er Desertieren sollte, ihn beim nächsten Mal der Tod ereilen wird. So hat der Große Augustus gesprochen. Aratan nehmt ihr dieses Urteil an?"...

Aratan blickt zum Balkon hoch und antwortet mir ruhiger Stimme.

„Ich werde alles tun, um die schwarze Garde zu vernichten…“
Mir ist es aber nicht möglich die Reparaturzahlungen zu leisten.
Stattdessen wäre es mir möglich ein magisches Artekfakt zu erschaffen, das zum Wohl Zerpanums genutzt werden könnte…“

Es herrscht einen Moment Stille, die wieder durch das Pochen beendet wird:

„So seih es…“

Aratan war nun der zerpanischen Armee verpflichtet.
Nachdem er einige weitere Tage in Zerpanum verbracht hatte, war es Zeit für ihn diesen Ort zu verlassen.
Er spürte, dass Freunde seine Hilfe brauchten und beschleunigte seine Schritte.
Aber dies ist eine Geschichte, die erst demnächst erzählt werden wird...
Fotos sind hier

Tales of Fantasy 6 - "Schatteninsel - Expedition ins Ungewisse"

In einem Land (dessen Name Aratan wieder vergessen hatte) wurde eine Expedition ausgeschickt.
Es sollte auf einer Insel eine Mine erforscht werden, in der Hoffnung dort ein seltenes magisches Metall zu finden.
Aratan befand sich rein zufällig am selben Ort, und freute sich viele seiner Freunde zu treffen.
In der Gegend gab es Konflikte zwischen Echsenwesen und Katzenwesen, denen Aratan so gut es ging aus dem Weg ging.
Lediglich einer kleinen Katze half Aratan ihren verlorenen Medizinbeutel wiederzubeschaffen, der in den Besitz der Echsenwesen gelangt war.
Dorkas und Aratan gingen zum Lager der Echsen, wo Aratan eine abenteuerliche Geschichte von einem „Feuertroll“ erfand, von dem er angeblich einen Zahn errungen hatte.
Hierbei handelte es sich um einen Bernstein, den Aratan magisch verzaubert hatte.
Die Echsen glaubten die Geschichte und gaben den Medizinbeutel im Tausch gegen den Zahn heraus.
Im weiteren Verlauf der Ereignisse stellte sich heraus, dass in der Mine eine Maschine war, die nicht mehr richtig funktionierte, und Horden von Monstern erschuf.
Gemeinsam kämpften die Abenteurer gegen die Monster, die in allen möglichen Formen, Größen und verschiedenen Gefährlichkeitsstufen erschienen.
Aratan war froh seine Freunde an seiner Seite zu wissen, die in Begleitung einiger weiterer tapferer Recken Seite an Seite mit ihm stritten.
Im Kampf gegen Medusen erwies sich der Pfeilhagel es vortreffliches Mittel, die Monster schnell zu beseitigen.
Aber trotzdem wurden viele Abenteurer versteinert.
Dank einiger Magier konnte aber auch dies wieder Rückgängig gemacht werden.
Die anderen Monster waren aber auch nicht weniger gefährlich, denn unzählige Verletzungen mussten versorgt werden.
Dank Teleri konnte Aratan im Magiebund einige Körperteile nachwachsen lassen.
Schon so oft hatte sich Teleri als gute Freundin und fähige Heilerin gezeigt, die mit ihren Tränken und Kräutern viele Verletzte heilte.
Schließlich konnte die Maschine vernichtet werden, und die Angriffe hörten auf.
Leider wurde ein Problem gegen ein anderes getauscht, denn in der Maschine war die so genannte „Herrin der Finsternis“ eingesperrt.
Sie bedankte sich bei allen Abenteurern für Ihre Befreiung, um nun ihrerseits die Welt mit Chaos zu überziehen.
Es gab also demnächst wieder für alle Abenteurer etwas zu tun…
Da soll sich doch kein Abenteurer beschweren, nicht die Gelegenheit zu haben mal wieder die Welt zu retten…oder?
Aratan wollte diese aber nicht überstürzen und reiste schnell ins nächste Land.
Fotos sind hier

Pegasus 14 "Die Pyramide von Zans"

Berindir ist eine blühende Hafenstadt an der Ostküste der Wüste Teneria.
Es ist ein Umschlagplatz für Waren aller Art, doch vor allem wird von hier aus Kalandrisches Hartholz importiert, aus dem langlebige, schnelle Handelsschiffe gebaut werden.
Aratan befand sich gerade in der Stadt als er hörte, dass in der Oase von Zans Schriftgelehrte gesucht wurden, die dabei helfen sollten ein altes Geheimnis zu lüften.
Es war eine Pyramide unter Jahrtausende alten Schutt entdeckt worden.
Da Aratan bereits einmal einen Schatz gehoben hatte bzw. ein unterirdisches Verließ erforscht hatte, trieb ihn seine Neugier bzw. leere Reisekasse nach Zans.
Als er gerade einen Karawanenführer suchte, traf er zufällig auf seinen Freund Norask, der mit einigen weiteren Begleitern ebenfalls auf dem Weg nach Zans war.
Nach einigen Verhandlungen mit den nervenden Kameltreibern, wurde ein einigermaßen bezahlbarer Preis ausgehandelt.
Die Reise begann und Aratan befand sich wieder in der Wüste
Die Kameltreiber Beschra und Farruk, erwiesen sich trotz ihrer unerträglichen Art, als fähige Führer.
Obwohl auf dem Weg einige Wasserstellen lagen, war die Reise beschwerlich, denn die Hitze, Sand und stechender Wind waren für Aratan eine Qual.
Kurz vor erreichen des Zieles wurden in der Nacht die Kamele gestohlen, und die letzten Meilen mussten die Reisenden zu Fuß antreten.
Farruk setzte das Gerücht in die Welt, dass Aratan am Verschwinden der Kamele schuld sei, und sie sogar gefressen haben sollte.
Die Wüstenbewohner waren sehr einfältig und glaubten diese haarsträubende Geschichte.
Erst eine Befragung in Anwesenheit des Dorfältesten brachte wieder etwas Ruhe.
Aratan war egal was man über ihn sagte denn schließlich erzählte man sich in vielen Ländern irgendwelche Geschichten über ihn.
Viel beunruhigter war er über die Tatsache, dass sich die schwarze Garde in Zans befand, und das Gastrecht des Dorfältesten genoss.
Niemand konnte offensiv gegen die Garde vorgehen, ohne sich den Zorn der Bevölkerung auf sich zu ziehen.
Scheinbar gab es in der Pyramide Informationen, bzw. Schätze an denen die schwarze Garde interessiert war.
Wie sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse herausstellte, war es nötig sich vorübergehend mit der schwarzen Garde friedlich zu verständigen um gemeinsam in die Tiefen der Pyramide vordringen zu können.
Zusammen mit Norask, Gaius und Haldan sowie einem jungen Abenteurer in Ausbildung machte sich Aratan an die Erforschung der Pyramide.
Aratan war froh einige erfahrene und verlässliche Weggefährten bei sich zu wissen.
Begleitet wurden die fünf Abenteurer vom Hohepriester der schwarzen Garde Namens Devian sowie einer Schriftgelehrten, die dabei half die Hieroglyphen zu lesen.
Das Misstrauen in Aratan war groß, aber auch die Hoffnung an Informationen zu kommen, die dabei helfen würden die von der schwarzen Garde verzauberten Soldaten von ihrem Leid zu befreien.
Die beiden Schwarzgardisten zeigten sich sehr kooperationsbereit, und gemeinsam öffneten sie den Eingang zur Pyramide.
Zahlreise Fallen und Rätsel waren zu bestehen, und Aratan musste die Weggefährten mehrfach heilen, denn Pfeile, und Speere schossen aus den Wänden.
Auch waren ein paar Kämpfe mit Mumien zu bestehen, die sich als langsame aber zähe Gegner erwiesen.
Schließlich erreichten die Abenteurer die Grabkammer, in der ein großer schwarzer Sarg stand, der mit dem Symbol der schwarzen Garde geschmückt war.
Als Devian in tiefer Stimme Kosh anrief lief Aratan ein kalter Schauer über den Rücken, und er dachte daran, dass es besser gewesen wäre nicht mit der schwarzen Garde den Weg in die Pyramide angetreten zu haben.
Die in der Grabkammer angehäuften Schätze waren unermesslich, und Aratan riet seine Gefährten zur Vorsicht.
Niemand berührte einen Gegenstand, und wie sich später zeigte war dies gut so, denn andere Abenteurer erzählten später davon, dass die Schätze bei Berührung unerträgliche Schmerzen verursacht hatten.
Die Abenteurer traten ohne Schatz den Rückweg an, und mussten auch wieder über einen schmalen Pfad über ein Säurebecken balancieren.
Aratan hatte an diese Säurebecken von einem früheren Abenteuer eine schlechte Erinnerung und war froh diesen Bereich schnell wieder zu verlassen.
Der weitere Rückweg gestaltete sich weitaus einfacher, denn es waren keine Fallen oder Rätsel mehr zu lösen.
Zwei Stunden nach Mitternacht erreichten die Abenteurer wieder den Ausgang, und Aratan fiel erschöpft ins Bett.

Am nächsten Tag wurde das Lager von Mumien angegriffen, die von einer geisterhaften Gestalt angeführt wurde, welche das Banner der schwarzen Garde trug.
Seltsamerweise hatte die schwarze Garde bereits in der Nacht Zans verlassen.
Über die Vorgänge mit der schwarzen Garde würde er sich noch lange Gedanken machen, aber zuerst entbrannte ein heftiger Kampf mit den Untoten, die durch ihren Meister immer wiederbelebt wurden.
Aratan kümmerte sich um die Verletzten, die je länger der Kampf tobte immer zahlreicher wurden.
Schließlich war der Kampf beendet, und Aratan hörte, dass die Abenteurer Demut gegenüber der geisterhaften Erscheinung gezeigt hatten.
Wobei es sich bei dem Wesen handelte blieb Aratan verborgen, aber er vermutete, dass es sich um den Geist Desjenigen handelte der in der Pyramide bestattet war.
Alsbald nach dem Kämpfen brach die Karawane auf, um den Rückweg anzutreten.
Faruk war so dreist von Aratan zwei Goldmünzen für die Reise zu fordern.
Aratans Reisekasse war aber erschöpft, und zweitens sah er nicht ein so einen hohen Preis zu zahlen.
Aratan war unverständlich warum ihm Norask nicht helfen wollte, und so blieb es ihm nur übrig der Karawane heimlich zu folgen.
Nach fast vier Wochen Reise erreichte die Karawane schließlich wieder die Küstenstadt Berindi.
Aratan war froh, dieses Abenteuer unbeschadet überstanden zu haben.
Nachdem er seine Vorräte mit den letzten verbliebenen Münzen aufgefrischt hatte setzte Aratan seine Reise fort.
Fotos sind hier

Pegasus 15 "Die Taverne zur letzten Ruh"

Aratans nächste Reise führte ihn in die „Taverne zur letzten Ruh“ die weitab im Nirgendwo ein Zufluchtsort für müde Wanderer ist.
Er traf dort seltsamerweise einige Freunde wieder, die ebenfalls den Weg hierher eingeschlagen hatten.
Nach den letzten Erlebnissen in der Wüste Teneria war Aratan sehr erschöpft und verschlief einen großen Teil der Zeit.
Es bot sich aber auch die Gelegenheit für interessante Gespräche und einige magische Studien.
Unterbrochen wurde die Ruhe, durch den nächtlichen Besuch eines Geistes, der wie ein wandelnder Busch aussah.
Der Geist schaute sich im Lager um, und warnte die Magier davor zu zaubern.
Nachdem der Geist einige Zeit herumgeschlichen war verschwand er wieder in der Dunkelheit.
Am nächsten Tag gingen die Magier Hamus und Aaron mit einigen weiteren Begleitern in den Wald, denn dort gab es einen Ort der besondere Verbindung mit der Geisterwelt hatte.
Die Magier baten dort die Geister die nächste Ebene der magischen Ausbildung zu erreichen.
Äste im Wald brachen als ein Geschöpf sich seinen Weg bahnte und dann aus dem Grün trat.
Der „Geist des Waldes“ war darüber erzürnt, dass die Magier den Platz für ihr Ritual genutzt hatten und schlug Hamus, Aaron und einige Ritualwachen nieder.
Er sprach davon, dass durch das Ritual nun eine direkte Verbindung zur Geisterwelt bestehen würde, und nun Dämonen aus anderen Dimensionen her kommen konnten.
Er beauftragte alle Abenteurer dieses Problem zu lösen.
Hierfür mussten zwei magische „Früchte der Nacht“ gepflückt werden, die zu einem Trank zubereitet wieder den Platz der Geister stärken würden.
Alle Magier sollten außerdem ihre magischen Kräfte in den Trank zaubern.
Der Geist verließ den Platz, nachdem er ankündigte am morgigen Tag zur Mittagszeit wieder her zu kommen.
Der Tag verging und die Nacht begann.
Aaron und Hamus machten sich alleine auf die Suche nach den Früchten.
Dalo, Eleanora, Haldan, Norask, und Aratan suchten in einer anderen Richtung.
Die Fürchte wurden schnell gefunden, denn sie strahlten in allen Farben hell in der Dunkelheit.
Das Pflücken gestaltete sich etwas Schwieriger, was aber nach einigen Überlegungen gelöst werden konnte.
Anschließend wurden die Früchte magisch analisiert und ausgepresst.
Eleanora war eine erfahrene Alchimistin und destillierte nun aus dem Saft den magischen Trank.
Am nächsten Morgen hatte der Schamane Ashgor den Geisterplatz mit einem Schutzkreis versehen, um zu verhindern, dass Geister oder Dämonen hierher kommen konnten.
Dies diente als Absicherung, falls der Geist des Waldes die Abenteurer betrügen wollte.
Hamus und Aaron bereiteten derweil das große Ritual vor, an dem nicht nur Magier sondern auch Schamanen und Priester teilnahmen.
Scheinbar war es wichtig alle Magieformen gemeinsam zu vereinen, um den Trank neutral auszurichten.
Das Ritual gelang und alle 12 beteiligten Zauberkundigen gaben ihre magische Kraft in den Trank.
Pünktlich tauchte der Geist wieder auf und gemeinsam gingen alle Abenteurer in den Wald.
Am Platz der Geister angekommen wurde der Waldgeist erneut auf eine Probe gestellt, denn er wurde mit heiligem Wasser begossen, um zu sehen ob es sich bei ihm um ein gutes Wesen handelte.
Der Geist bat nun darum den Platz wieder durch den Trank zu versiegeln.
Nachdem dies geschehen war bedankte sich der Geist des Waldes bei allen beteiligten Abenteurern.
Nun offenbarte er seine wahren Absichten und erzählte ihnen, dass der Platz niemals entweiht worden war.
Der Geist wollte lediglich die Abenteurer prüfen, ob sie im Namen der Natur alle gemeinsam bereit waren etwas Gutes zu tun.
Sie hätten auch ohne Probleme die Aufgabe des Geistes ignorieren können.
Er lobte sie auch für das ihm gezeigte Mißtrauen, denn oft versteckt sich das Urböse und versucht durch Betrug seine Ziele zu verwirklichen.
Hamus und Aaron baten den Geist nun darum die nächste Ebene der Magie zu erreichen.
Der Geist gewährte die Bitte und segnete die beiden Magier, die nun ihre Prüfungen bestanden hatten.
Der Geist verschwand im Wald und die Abenteurer gingen wieder zurück ins Lager.
Aratan hatte wieder einmal geschlafen und hatte daher den Geist wieder nicht gesehen.
Er war etwas über den Geist enttäuscht, und auch darüber wie er die Abenteurer geprüft hatte.
Aus anderer Sichtweise konnte er die Handlungsweise auch verstehen, denn schon zu oft wurde der Natur Gewalt angetan.
Der Geist wollte lediglich prüfen ob noch Hoffnung für die Menschheit bestand, oder ob Gleichgültigkeit in ihre Herzen eingekehrt war.
Aratan war froh, dass so viele Abenteurer bereit gewesen waren zu helfen und sich somit unbewusst der Prüfung des Waldgeistes unterzogen hatten.
Er verabschiedete er sich von seinen Freunden und setzte seine Reise fort.
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"Zum Ertrunkenen Zwerg"

Aratans nächste Reise führte ihn zur Taverne „Zum Ertrunkenen Zwerg“
Dort angekommen traf er auf einen Gelehrten, der nach einem Ort suchte, an dem aus der Erde Löcher in den Himmel gebrannt werden.
Aratan kam der Gelehrte seltsam vor und ignorierte ihn daher.
Alsbald erreichte die Reisegruppe eine Niederlassung, bestehend aus einigen Häusern und einer Taverne.
Da niemand an dem Ort war schauten sich die Abenteurer um.
Bald hatte der Gelehrte im Innenhof der Taverne ein Loch gefunden, aus dem ein roter heißer Strahl in den Himmel schoss.
Leider war der Gelehrte so dumm seinen Kopf in den Strahl zu halten und verstarb darauf.
Aratan war sich nicht klar, worum es sich handelte und achtete nun auf jeden seiner Schritte.
Zusammen mit Galen betrat er die Taverne und entdeckte einen Ritualkreis in Form eines Pentagramms
Leider sah Galen ihn zu spät und übertrat eine Linie.
Sofort entfaltete sich im Raum ein seltsamer Geruch, aber sonst geschah nichts.
Im Zentrum des Pentagramms lagen einige Schriftstücke und eine geöffnete kleine Flasche, in der sich Reste eines Trankes befanden.
Nach Studium der Schriftstücke stellte sich heraus, dass dort verschiedene Parasiten beschrieben wurden.
Allen gemeinsam war, dass sie sehr klein sein sollten und „Milben“ genannt werden, die nur mit Hilfe einer Lupe zu sehen wären.
Eine weitere Schriftrolle beschrieb wie ein Heilmittel gegen eine besonders aggressive Art der Milben herzustellen wäre, die ihre Opfer im Schlaf auffressen würden.
Aratan hatte noch nie von so kleinen Tieren gehört, und wunderte sich etwas über diese obskuren Schriftstücke.
Am nächsten Tag wurde erkannt, dass Galen von den Tieren befallen wurde, und sein Arm bereits angefressen war.
Um zu verhindern, dass die Tiere weiteren Schaden anrichten wurde der Arm von den fähigen Heilern Lyrgaine und Martok amputiert.
Galens Leben war somit gerettet, aber sein Arm war verloren.
Zusammen mit Teleri lies Aratan den Arm wieder in einem magischen Ritual nachwachsen.
Galen erwies sich als schwieriger Patient, der sich darüber beklagte, dass zuerst das Fleisch wuchs, und erst später die Knochen dem Arm Stabilität gaben.
Zum Glück hörten die Klagen am nächsten Tag auf, denn der Arm war wieder nachgewachsen.
Das nächste Mal würde Aratan es sich zwei Mal überlegen, ob er Galen einen Arm nachwachsen lassen würde.
Die Zutaten für das Milbenmittel wurden gesammelt und Teleri sowie Martok konnten eine Salbe gegen die Milben herstellen.
Diese Gefahr konnte nun beseitigt werden, nachdem alle Reisenden mit der Salbe versorgt worden waren.

Nicht dass der Ort schon gefährlich genug gewesen wäre, gab es Probleme mit jeder Menge Spinnen (in allen möglichen Größen und Giftarten)
Einige Abenteurer wurden gebissen, die dann von Aratan entgiftet wurden.
Im Laufe des Tages wurden die Angriffe der Spinnen immer heftiger, die schließlich sogar die Größe eines Menschen erreichten.

Kurz nachdem die Abenteurer am Vorabend im Ort angekommen waren, entdeckten sie in einem Raum einen merkwürdigen Mann, der sehr an Wissen interessiert war.
Ein Zauber lag auf der Kammer, denn kein Gegenstand verziert mit Schriftzeichen, oder Bücher, konnten aus dem Raum entfernt werden, sobald sie hinein genommen worden waren.
Erst wenn der Bibliothekar eine Abschrift erhielt, war es möglich die Gegenstände wieder an sich zu nehmen.
Nur der Mann befand sich in dem Raum, und die Bibliothek konnte nicht körperlich betreten werden.
Durch gezielte Nachfragen gelang es einigen Abenteurern an Wissen über die Spinnen zu gelangen
Der Mann erzählte von einer verfluchten Elfenprinzessin, die nun in eine monströse Spinne verwandelt worden war.
Nur mit Sternenmetall, geschmiedet zu einem Dolch, über einem der aus dem Boden schießenden Strahlen, sollte es möglich sein die Kreatur zu vernichten.
Geführt werden musste die Klinge durch eine Elfenfrau.

Die Abenteurer entdeckten während ihrer weiteren Nachforschungen, dass es ein Tunnelsytem unter dem Brunnen gab.
Die Tunnel lagen alle unter Wasser, aber zum Glück wurden durch Dorcas ein paar Stiefel zur Verfügung gestellt, mit denen sich unter Wasser atmen lies.
Die Steinelfe Rajan war so mutig in den Brunnen zu steigen und die Tunnel zu erforschen.
Im unteren Teil des Brunnens öffnete sich der Schacht zu einer großen Kammer, in der überall die heißen Strahlen das Schwimmen gefährlich machten.
Schließlich war die Magie der Stiefel aufgebraucht, und die erste Erforschung musste abgebrochen werden.
In einem Ritual zauberte Aratan magische Energien in die Stiefel, die somit gleich wieder benutzt werden konnten.
Rajan tauchte wieder hinab und entdeckt einige Stücke des gesuchten Sternenmetalls.
Über einem Sternenfeuer konnte nun das Metall erhitzt werden, welches dann zu einem Dolch gegossen wurde.

Die Nachte senkte sich über den Ort, und die monströse Riesenspinne erschien.
Sie war nicht alleine sondern zahlreiche der Jagdspinnen griffen die Abenteurer an.
Zusammen mit Teleri und Yllana ging Aratan aufs Dach der Taverne, der am Rand etwas an einen Wehrgang einer Burg erinnerte.
Von oben beschossen die drei die Spinne und versuchten sie somit abzulenken.
Währendessen beschäftigten sich die anderen Abenteurer mit der Verteidigung.
Schließlich waren Aratans Pfeile verschossen, und er eilte die Treppe hinab um seine Schwertlanze zu holen.
Als er wieder aus seinem Zelt trat, sah er dass die Riesenspinne inzwischen getötet worden war.
Kithara war auf den Schultern von Grimm unter de Spinne getragen worden, und hatte dann den Dolch in das Monstrum gestoßen.
Beide wurden bei dieser Heldentat verletzt und wurden sofort durch die Heiler versorgt.
Dank Kithara und Grimm war der Gefahr Einhalt geboten worden, und der Ort konnte wieder Frieden finden.

Zusammen mit seinen Freunden des silbernen Pfeils reiste Aratan weiter.
Bald schon erwartete sie das nächste Abenteuer, dass auch zu keinem Picknick werden sollte….
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Tales-of-Fantasy 7 - "Schatten der Vier"

Als Aratan in die nächste Ortschaft kam, war diese (wieder einmal) verlassen.
Es gab stattdesen zahlreiche Leichen der Dorfbewohner.
Wie sich herausstellte spielte die Göttin Sarenah ein Spiel mit den Sterblichen.
Es gab ein Brettspiel auf dem silberne und schwarze Steine gegeneinander gesetzt werden sollten.
Im Wald waren Spielzüge zu finden, die in goldenen Beuteln steckten.
Aratan sah sogar einen Baum an dem diese Beutel zu wachsen schienen.
Er hielt sich so gut es ging aus diesen Dingen heraus und spielte nicht mit.
Die andere Seite in Gestallt von Schwarze Engeln, Dämonen, Soldaten und andere Viechern machten einen Waldspazierganz zu keinem erfreulichen Erlebnis.
Aratan traf im Wald  unter anderem auf einen Nekromanten, den er versteinerte und die Welt somit von einem weiteren Übel befreite.
Der Nekromant hatte eine kleine Kiste, in der sich ein Medallion befand.
Dieses Medallion wollte eine alte Frau unbedingt haben, weil sie laut ihrer Aussage nicht richtig leben würde.
Aratan wurde schon oft betrogen, und somit wurde der Alten das Amulett nicht ausgehändigt.

Zu allem Übel wurde die örtliche Quelle vergiftet.
Aratan war somit an vielen Stellen beschäftigt die Vergifteten zu heilen.
Zum Glück gelangte Martok Sternennacht an ein Rezept um die Quelle zu entgiften.
Mehrere Gruppen suchten nun die Zutaten, die zu einem Trank gebraut werden sollten.
Einige Freunde waren seit einiger Zeit im Wald, und so beschlossen Vaelin und Aratan sie zu suchen.
Kaum waren die beiden im Wald wurden sie von Soldaten der Dämonen angegriffen.
Vaelin stellte sich der Übermacht der Feinde entgegen und ermöglichte somit Aratan die Flucht.
Nach einem heftigen Kampf wurde Vaelin verwundet.
Aratan holte aus dem Lager Hilfe, und zusammen mit Sire Tuok eilten die beiden herbei um Vaelin zu befreien.
Dank den magischen Kräften von Sire Tuok gelang es die Angreifer zu vertreiben.
Vaelin konnte nun von Aratan geheilt werden.
Nach einiger Zeit kehrten die Freunde aus dem Wald zurück, und sie waren auch auf die Soldaten getroffen, konnten aber leicht verwundet entkommen.

Die Anhänger der Dämonen griffen immer wieder die Abenteurer im Ort an.
In einem Kampf wurde einem Freund namens „Meister Tulkan“ die Hand abgeschlagen.
Mit Hilfe der Rabenschamanin „Krah“ gelang es Aratan die Hand nachwachsen zu lassen.

Im weiteren Verlauf der Erlebnisse machte ein Monster namens UhAh den Ort unsicher.
So ein seltsames Zweiköpfiges Ungetüm hatte Aratan noch nie gesehen.
Ein Professor der Wissenschaften wollte das Monster studieren.
Nachdem ein großer Hammer hergestellt worden war, konnte das UhAh damit erschlagen werden.
Die Wissenschaftlichen Forschungen konnten nun durchgeführt werden.

Nicht dass es schon genug Ärger gegeben hätte kamen noch einige Kobolde, Feen und andere Gestalten ins Lager
Scheinbar handelte es sich um lustige Gaukler, aber Aratan sah wie zwei Kobolde jeweils eine Bombe trugen.
Er zückte sein Schwert und erschlug einige der Wesen, und warnte das Lager.
Einige Momente später wurden die Bomben gezündet und die Taverne explodierte.
Aratan jagte daraufhin  noch eine Fee, die aber im letzen Moment in den Wald entkommen konnte.
Später tauchten noch weitere Feen auf, die getrennt von den Kobolden nun keine Gefahr mehr darstellten.
Unter ihnen befand sich ein Wichtel, der an nichts in seinem Leben Freude hatte.
Um ihm zu zeigen wie schön das Leben sein kann verwandelte Aratan ihn auf seinen Wunsch hin in einen Stein.
Nachdem er wieder zurück verwandelt wurde, nahmen ihn seine Freunde mit.
Vielleicht hat ihm diese Erfahrung gezeigt, dass die Ezistenz eines Steines nicht erstrebenswert ist.

Als die Nacht hereinbrach, griff die Hauptstreitmacht des Feindes an.
Mehrere Gruppen nutzten diese Zeit um zur Quelle zu schleichen, um dort mit dem Trank das Ritual zu durchzuführen.
Die Abenteurer waren erfolgreich, und die Quelle wurde wieder gereinigt.
Der Feind konnte vorerst auch wieder zurück geschlagen werden.

Irgendwie gelang es den Abenteurern das Spiel zu gewinnen.
Die Dorfbewohner kehrten nun  aus ihren Verstecken wieder nach Hause zurück.
Nun kehrte wieder Frieden in dem Ort ein, aber es waren viele Männer zu Tode gekommen, und viele junge Bauerstöchter suchten einen Mann.
Aratan konnte sich gerade noch retten, als Dorkas die jungen Frauen auf ihn aufmerksam machte.
Aratan hatte noch so viele Aufgaben vor sich, dass er noch nicht bereit war sesshaft zu werden.
Nach diesen Abenteueren verabschiedete er sich von seinen Freunden und schlug den Weg nach Rogar ein.
Einen weiteren Winter wollte er dort mit magischen Studien verbringen.
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Der Winter war kalt und dunkel.
Aratan hatte einen großen Teil seiner Zeit mit magischen Studien verbracht.
Rogar war so weit von der Zivilisation abgeschieden, dass ihn eigentlich nichts und niemand stören konnte.
Die letzten Wochen fühlte Aratan immer mehr, dass sich etwas in Arastea veränderte.
Aratan hatte große Probleme, seine Magie zu bündeln um seine Zauber zu wirken.
Er beschäftigte sich mit Nachforschungen und erkannte, dass sich das Gefüge der Magie grundlegend auf Arastea änderte.
Große Macht konnte nur die Ursache sein, und Aratan vermutete, dass die Götter selbst wieder ihre Spiele mit den Menschen trieben.
So oft schon hatte Aratan dies auf anderen Welten erlebt, und zum Glück war Arastea bisher von der Aufmerksamkeit der Götter verschont geblieben.
Aratan fühlte, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde, und er sich entscheiden musste ob er auf Arastea bleiben wollte, oder ob er in seine Heimatwelt zurückkehrte.
Einerseits fühlte Aratan sich sehr seinen Freunden verpflichtet, denn der Kampf gegen die schwarze Garde wurde immer heftiger.
Anderseits gab es aber noch so viele Welten, in denen Lebewesen und die Natur bedroht wurden, und so wollte Aratan nicht für immer sein Leben auf Arastea verbringen.
Überall auf den Welten regte sich das Böse, und so musste Aratan nun diese schwere Wahl treffen...
Aratan wollte so lange es geht die Entscheidung hinaus schieben, und versuchte die Gedanken für einen Augenblick beiseite zu legen.
Er besorgte sich Holz und begann in der Werkstatt von Rogar eine Armbrust zu bauen.
Immer wenn Aratan sich mit Holz beschäftigte fühlte er sich besser, denn schließlich war die Holzfällerei früher seine Arbeit gewesen.
Aratan sägte, hobelte und bohrte an der Armbrust und lies sich den Bogen in der Schmiede herstellen.
Schließlich baute er die Teile zusammen und legte nun die Armbrust fertig auf den Tisch.
Sie sah nicht schön aus, würde aber ihren Zweck erfüllen.
Wenn schon nicht er selbst mehr in Arastea weilen konnte, so sollte doch wenigstens eine Waffe hier bleiben, die in den Händen seiner Freunde im Kampf gegen die schwarze Garde helfen sollte.
Anschließend baute er zwei Dutzend Bolzen.
Nach getaner Arbeit legte sich Aratan müde ins Bett und versuchte die dunklen Gedanken zu vertreiben
Am nächsten Tage wusste Aratan, dass die Zeit für den Abschied gekommen war.
Er setzte sich in das Schreibzimmer der Akademie und sah gedankenverloren durch die Fenster.
Der Schnee schmolz, und bald schon würden seine Freunde wieder ihre Reisen antreten.
Schmerzlich wurde Aratan nun bewusst, dass die kommenden Abenteuer ohne ihn stattfinden würden.
Erst dachte Aratan an seinen verstorbenen Freund „Joshua Kabina“ der  dem „Konzil der Akademiemagier zu Rogar“ angehörte.
Durch ihn hatte Aratan von der Akademie zu Rogar erfahren, und die beiden letzten Winter hatte er in der Akademie mit seinen magischen Studien verbracht.
Die Gespräche mit Joshua vermisste Aratan, denn es war so einfach neue Ideen zur Magie zu entwickeln, wenn sie mit Joshua besprochen wurden.
Durch seinen Tod hatte er einen guten Freund verloren.
Aratan dachte an „Norask den Glücklichen“ mit dem er so manche Reise und Abenteuer bestanden hatte.
Seine freundliche und lustige Art machten es in seiner Anwesenheit fast unmöglich guter Laune zu sein.
Zu gerne hätte Aratan Norask auf seinem Weingut des „Glüüücks“ besucht, dass er sich von den 5000 Goldmünzen gekauft hatte, die zur Ergreifung Aratans ausgesetzt worden waren.
Ebenso wie Aratan strebte Norask danach die schwarze Garde zu besiegen und ihre Opfer zu befreien.
Hinter Norask scheinbar einfachen Art, befand sich ein Mann mit Weitsicht, der viele Dinge zu hinterfragen verstand.
Aratan dachte dann an „Eleonora“ und „Haldan“ mit denen er ebenfalls einige Reisen unternommen hatte.
Sehr gut erinnerte sich Aratan noch daran, mit welcher Ausdauer Eleonora im letzten Jahr magische Früchte untersucht hatte, und somit geholfen hatte den Geist des Waldes friedlich zu stimmen.
Ein Lächeln huschte über Aratans Gesicht, als er daran dachte, wie der Stamm der Wuwu bei Eleonora Naschwerk eingetauscht hatten.
Ja, das Naschwerk würde Aratan auch vermissen.
Aratan würde Haldan als ehrenhaften Mann in Erinnerung behalten, der mutig zu seinem Wort steht, und dies mit seinem Schwert zu verteidigen weiß.
Zusammen mit ihm war er durch die dunkelsten Tunnel der „Pyramide von Zans“ gekrochen, beschossen von den automatischen Fallen.
Nur gemeinsam hatten alle Abenteurer ihren Weg finden können.
Es gab noch so viele andere Freunde, an die Aratan dachte, aber die Zeit lief ihm davon.
Schließlich griff Aratan zu Feder und Papier und begann damit einen Briefe zu schreiben.

Brief - Abschied von Freunden
„Werte Freunde,
Ich fühle, dass sich die Welt im Umbruch befindet, und die Magie auf Arastea nicht mehr so ist wie sie einst war.
Ich weiß, dass ich bald nicht mehr in meine Heimat zurückkehren kann, wenn ich nicht sofort aufbreche.
Ob mir eine Rückkehr nach Arastea und zu Euch möglich sein wird, weiß ich nicht.
Leider trennt sich nun unser Weg, der uns so oft im Kampf gegen die schwarze Garde führte.
Damit Ihr diesen Kampf besser bestehen könnt, schicke ich Euch diese Armbrust und die Bolzen.
Leider ist es mir nicht mehr möglich gewesen, das magische Artefakt herzustellen, das ich dem Herrscher von Zerpanum versprochen hatte.
Für dieses Artefakt hatte ich einen Edelstein namens „Falkenauge“ vorgesehen, der magische Energien in sich aufnehmen kann.
Der Stein stammt aus meiner Heimat, dem „kaskarischen Reich“ gelegen auf der Welt „Tanebria“.
Dort in den Wäldern von „Lokfar“ wurde ich geboren.
Viele Jahrtausende lag der Stein in einem Bachbett und wurde von den Zeiten gewaschen.
Ich bitte Euch den Stein bei Euch zu tragen, denn vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder.
Vielleicht wird es mir dann möglich sein, meine Schuld in der zerpanischen Armee ableisten.
Sollte sich unser Weg doch für immer trennen, so bitte ich Euch meine Freunde von meinem Verschwinden zu unterrichten
Ich hoffe dass es einst Frieden auf Arastea geben wird, und dass die schwarze Garde besiegt wird, damit alle ihre unfreiwilligen Diener befreit werden
Vielleicht wird Euch dabei der Stein von Nutzen sein…

Es grüßt Euch Euer Freund
Aratan „Hüter der Wälder von Lokfar“

Nachdem Aratan den Brief geschrieben hatte, legte er die Feder beiseite und streute Sand auf den Brief.
Er faltete ihn zusammen und holte ein Stück Siegelwachs aus seiner Tasche.
Aratan hielt das Wachs über eine Kerze und versiegelte den Brief.
Als er zurück in seine Kammer ging, holte er ein großes Paket hervor, legte den Brief hinein und übergab es dann einem Boten.
Dann packte Aratan seine Taschen zusammen.
Er legte seinen Umhang über die Schultern und befestigte seinen Rückenköcher.
Als er aus dem Tor der Akademie trat warf er noch einen Blick zurück.
Mit erst langsamen Schritten, die immer schneller wurden, entfernte sich Aratan von der Akademie.
Ein paar hundert Meter entfernt setzte sich Aratan auf dem Felsplateau auf den Boden und holte aus seiner Umhängetasche einen grauen Stein.
Er hielt den Stein in seinen Händen und murmelte einige Zeit verschiedene Zauberformeln, vorauf der der Stein rot zu glühen anfing.
Schweißperlen tropften von Aratans Stirn, der sich merklich konzentrieren musste um den Zauber aufrecht zu halten.
Einige Meter von ihm entfernt flimmerte die Luft, als ob Hitze über Steinen aufsteigen würde.
Die Luft teilte sich und es offenbarte sich ein rundes schwarzes Nichts.
Dies nun war das Portal, das Aratan wieder auf eine andere Welt führen würde.
Aratan zögerte, denn er sah noch einmal auf die Berge, denn Himmel und in die untergehende Sonne.
Aratan wendete seinen Blick ab und ging mit schnellen Schritten durch das Portal.
Die Luft flimmerte noch einen Augenblick und zurück blieb nur der kalte Fels.
In diesem Moment  verschwand die Sonne am Horizont, und es begann die Nacht…

Mir’an’argh - "Der Schmaus"

(Auf der Welt "Mir'an'argh")
Wolken verhüllten den nächtlichen Himmel, kein Sternenlicht schien hindurch, um den Weg zu leuchten.
Aratan hörte die Natur des Waldes um sich herum, und auch wenn er nicht wusste wo er sich befand war er ruhig.
Auf einer kleinen Lichtung setzte er sich hin und wartete.
Zum Glück war er allein, denn es war nicht immer leicht eine Erklärung zu finden, warum er einfach so aus dem Nichts erschien.
Die größte Sorge Aratans bei den Reisen auf den „alten Wegen“, war nicht die Reise an sich.
Die eigentliche Gefahr bestand darin von einem erschreckten Bauern mit der Mistgabel aufgespießt zu werden, sobald er eine andere Welt betrat.
Endlich klarte der Himmel auf und vereinzelt leuchteten Sterne durch die Wolkendecke.
Nun konnte Aratan ungefähr die Umgebung erkennen, und sah einen ausgetretenen Pfad, der vielleicht von Holzfällern, oder Jägern begangen wurde.
Er nahm seine Habseligkeiten, die aus einer ledernen Umhängetasche, einer Wolldecke, und einem Bogen bestand auf.
Dann hängte sich Aratan die Schwertscheide der Schwertlanze über die andere Schulter und folgte dem Pfad.
Ab und zu blieb Aratan an Ästen und Sträuchern hängen, was aber kein Wunder bei der Last und dem spärlichen Licht war.
Schließlich führte der Pfad auf einen Feldweg.
In der Ferne sah er schon einige Lichter, die ihm zeigten, dass die nächste Ortschaft nicht mehr fern war.
Er ging den Weg entlang und wenige Minuten später erreichte er das Dorf.
Lauter Gesang, und Stimmengewirr zeigten den Weg zum nächsten Gasthaus.
Aratan betrat die Gaststube und sah sich um.
Eine Schankmaid lief mit vollen Bierkrügen durch die Schankstube, und stellte sie an einem Tisch ab.
Dann sah Aratan den Wirt, der hinter dem Tresen den Gästen Bier, Met und Wein zapfte.
Er ging zu ihm hin und wartete, bis die Gäste bedient worden waren.
Aratan erkundigte sich nach einem freien Zimmer und fragte beiläufig wie die Ortschaft heißt.
Der Wirt schaute ihn verwundert an, und nannte ihm dann den Namen.
Nachdem Aratan sich eine deftige Mahlzeit bestellt hatte, hörte er den Geschichten der Bewohner zu.
Er erfuhr davon, dass die Königin „Noiree von Cathar“ bald ihren Geburtstag feiern würde, und überall im Land Feste veranstaltet werden.
Aratan lächelte, weil er genau zur richtigen Zeit angekommen war, denn gutes Essen und eine Feier nach dem langen Winter, würden ihm sicher Freude machen.
Diese Nacht schlief Aratan wieder gut, denn er war neugierig auf die Welt namens „
Mir'an'argh“…

Am nächsten Tag kamen immer mehr Reisenden in der Dorf namens „Borkenforst“, denn während der Festtage des „Schmauses“ wird nicht gereist.
Es herrschst das Motto „Heute bleibt das Pferd im Stall, denn der Schmaus ist überall“
Die Vorbereitungen waren in vollem Gang und das Dorf wurde festlich mit bunten Bändern geschmückt
Aratan schaute überall in freundliche Gesichter, die stolz darauf waren, die Gäste in ihrem Dorf zu haben.
Die Dorfbewohner waren so freundlich, dass sie sogar ihre Zelte den Reisenden kostenlos zur Verfügung stellten.
Aratan wollte die Freundlichkeit nicht ausnutzen und gab zweier junger Frauen jeweils einen kleinen Bergkristall.
Während der Feiertage wurden alte Bräuche gepflegte, die unter anderem darin bestanden dass Freunde und Verliebte sich „Schmausbriefe“ schrieben.
Am Ende der Feierlichkeiten sollte der Schmauskönig bzw. die Königin gekrönt werden, der derjenige ist, der die meisten Briefe erhalten würde.
Die Krämerin „Emma“ gewann den Preis, denn sie war ein beliebter Mensch, der Freunde (und auch Gäste) Briefe schrieben.
Selbst Aratan als Reisender in einer fremden Welt erhielt einen Brief.
Aratan sagte sich, wie einfach es doch wäre wenn alle Menschen nett zueinander wären, und dies nicht nur in diesem Dorf, sondern überall auf allen Welten.
Würde es diesen Tag jemals geben…?

Im Dorf waren auch viele Barden und Sänger, die auf der Bühne ihre Musik präsentierten.
Aratan war fasziniert, von den vielen verschiedenen Musikrichtungen und bewunderte das Talent der Sänger und Musikanten.
Die Musik ist wie Magie, die Menschen miteinander verbinden kann, und Freude gibt.

Trotz aller Freude an den Feierlichkeiten wurde Aratans doch noch von Sorgen geplagt, denn am Rande des Dorfes gab es eine flüsternde Quelle.
Die Stimmen der Quelle waren schwer zu verstehen und gingen fast im plätschern des Wassers und dem wehen des Windes unter.
Einige Abenteurer, darunter auch seine Freunde des silbernen Pfeils, stellten Nachforschungen an, um herauszufinden ob sich ein unheil Ankünden würde.
Erd, Wasser, Feuer und Luft Elementwesen gelangten durch einen Dimensionsriss auf die Welt und stellten den Kontakt zu den Dorfbewohnen und Reisenden her.
Aratan konnte nicht herausfinden, warum sich ein Tor geöffnet hatte, und warum die Wesen hier waren.
Wie sich später herausstellte war Aratans Sorge unbegründet, denn die Quelle sprach von der Vergangenheit.
Am zweiten Tag verstummte die Quelle, nachdem sich an der Quelle verschiedene unbekannte Wesen oder gezeigt hatte, welche das Gleiche wie die Quelle sprach.
Schließlich verschwanden die Wesen und auch die Quelle verstummte
Aratan schüttelte den Kopf und ging  müde ins Bett.
Warum machte er sich eigentlich immer so viele seine Sorgen?
Am nächsten Tag beschloss Aratan nicht mehr über dieses Rätsel nachzudenken.
Die Feiertage waren vorbei, und Aratan verabschiedete sich von seinen Freunden.
Er nahm sich vor im nächsten Jahr wieder nach Mir'an'argh zu reisen.
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De La Rocca 1 - "Fest der Toten"

Aratan reiste zu den Ländereien der „De La Roccas“, wo in den nächsten Tagen ein Fest gefeiert wurde.
Beim „Fest der Toten“ besuchen die Ahnen der De La Roccas die Lebenden um mit ihnen gemeinsam zu feiern und sich an die vergangenen Zeiten zu erinnern.
Auch wenn die Nähe so vieler Untoter Aratan einige Gedanken machte, hoffte er ein paar Tage in Ruhe und Frieden seine magischen Forschungen anstellen zu können,
Unter Anderem wollte er sein magisches Artefakt fertig stellen, was ihm ermöglichen sollte auch in anderen Dimensionen seine Magie wirken zu können.
Kaum war Aratan angereist wurde er freundlich von der Heilerin Mina und dem Abenteurer Metzger eingeladen bei ihnen zu zelten.
Mina und Metzger waren sehr freundlich und Aratan freute sich über die Gastfreundschaft.
Einige Stunden später kamen weitere Reisende, und ihnen auch der Schamane „Abbe Guff“ den Aratan bereits von früheren Reisen her kannte.
Aratan wunderte sich etwas, dass Abbe ohne seine Stammesbrüder reiste, denn normalerweise waren die Männer des Stammes der Wuwu nie alleine unterwegs.
Mit Abbe reiste ein seltsam aussehender Fremder namens Olaf, dessen Hautfarbe blau war.
Olaf bat um Abbes und Aratans Hilfe, denn ein Wesen Namens Maskenteufel hatte die Seele einer guten Freundin namens „Rihannon“ aus ihrem Körper gerissen.
Maskenteufel können die Gestallt einer Person annehmen und stehlen deren Seelen.
Nun irrte die Seele von Rihannon durch die Zwischenwelt, denn ihr Körper war nicht tot, sondern wurde nach dem Angriff eingefroren um sie noch retten zu können.
Olaf war nun zum Fest der Toten gereist, denn zu dieser Zeit war die Zwischenwelt näher an unserer Welt, was es leichter machen würde Kontakt zu Rihannon herzustellen.
Aratan erklärte sich bereit zu helfen, denn seine magischen Studien hatten dafür gesorgt, dass er einen Seelenstein herstellen konnte, welcher die Seele von Rihannon aufnehmen würde. Mit diesem Seelenstein wäre es möglich das Olaf Körper, Geist und Seele von Rihannon wieder vereinen könnte.
In der ersten Nacht wurde am Strand ein Ritual vollzogen bei dem der Seelenstein hergestellt wurde.
Viel schwieriger gestaltete sich aber die Suche nach Rihannon, denn dazu musste Olaf auf eine Geisterreise gehen, und damit sein Geist seinen Körper verlassen.
Damit nun Olaf Rihannon finden konnte, musste ein größerer Umkreis abgesucht werden, was nur möglich war wenn das Band, das Olafs Geist mit dem Körper verband vorübergehend getrennt wurde.
Olaf, Abbe und Aratan vollzogen ein Ritual, bei dem Abbe die Geisterreise einleitete.
Als schließlich der Geist von Olaf den Körper verlassen hatte versteinerte Aratan ihn.
Nun konnte Olaf auf die Suche nach Rihannon gehen, die er schließlich nach einiger Zeit fand.
Unter der Führung Olafs gelang es Rihannon in den Seelenstein zu gelangen.
Aratan hob die Versteinerung auf und war sehr froh darüber dass dieses schwierige Ritual einen guten Abschluss gefunden hatte.
Das Fest der Toten war inzwischen vorüber, und Aratan hatte nicht viel davon mitbekommen.
Er packte seine Habseligkeiten, verabschiedete sich von seien neu gewonnenen Freunden und setzt seine Reise fort.
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Experimental 7 - "Das Dimensionsloch von Thermobyl"

Aratans nächste Reise führte ihn nach Thermobyl, denn dort befand sich ein Dimensionsloch, durch das riesige Mengen magische Energien in die Welt strömten.
Aratan hoffte dort weitere magische Studien durchführen zu können, denn sein Ziel war es herauszufinden ob es eine Möglichkeit gab, für ihn auch an Orten zu zaubern, an denen keine Natur oder Lebwesen vorhanden waren.
Auf seiner Anreise begegnete er zweier seiner Freunde, „Raurrgrimm“ dem Wolfsmensch und „Galen“ dem Magier und Abenteurer.
Auch sie wollten sich den Ort genauer ansehen.
Je näher sich die drei Thermobyl näherten desto höhere magische Strahlung zeigte das „Thaumometer“ von Galen an.
Galen hatte dieses Gerät konstruiert, welches die Stärke der magischen Strahlung anzeigen konnte.
Zu hohe Strahlung war schädlich und konnte zu Mutationen oder sogar zum Tod führen.
Aus diesem Grund war es sehr wichtig zu wissen ob die Abenteurer in einen Bereich gingen, der zu hohe magische Strahlung aufwies.
Kaum an der Ortsgrenze angekommen wurden alle Anreisenden befragt, ob bereits Mutationen vorhanden wäre, und sie erhielten einen Passierschein, mit nur dem eine Abreise wieder möglich war, denn es sollte vermieden werden, dass sich unbefugte dem Ort näherten..
Aratan wurde nun klar, das dies ein Abenteuer voller Gefahr werden könnte, nicht durch Monster sondern durch die Magie selbst.
Im Ort angekommen überfiel Aratan eine leichte Übelkeit, was die ersten Auswirkungen der magischen Strahlung waren.
In der Taverne konnte ein silbrig schimmerndes Amulett gekauft werden, dass einen gewissen Schutz vor der Strahlung bot.
Aratan hatte gerade noch so viel Geld, dass er sich eines der Amulette kaufen konnte.
Prompt ging es ihm besser und der Lagerplatz konnte aufgeschlagen werden, denn in der Taverne mit angrenzendem Gasthaus wollte Aratan nicht wohnen, denn hier war die Strahlung noch höher als auf dem Zeltplatz.
Der Tavernenbesitzer samt Angestellten machte für Aratan auch keinen besonders Vertrauenserweckenden Eindruck.
Dieser Eindruck verstärkte sich, denn am nächsten Morgen erschien ein Bote, der durch einen besonders magisch verstrahlten Bereich des Waldes gelaufen war, und tot vor der Taverne zusammen brach.
Der Koch schleppte den Boten in die Küche, und nur dank des Eingreifens der Professoren der Magieakademie zu Kreisheim konnte verhindert werden, dass der Bote in der Suppe landete.
Nicht nur diese Köstlichkeit hätte es in der Taverne zum Kauf gegeben, sondern es gab dort auch allerlei mutierte Tiere aus dem hiesigen Wald, eingelegt oder getrocknet zu kaufen.
Tiere wie „Krokomeleon“ eine Mischung aus Krokodil und Kamäleon, war dort eine der meist Verkauftesten Speisen. 
Aus diesen ganzen Gründen hielt sich Aratan nur sehr kurz in der Taverne auf, und ging dort nur jeden Morgen hin um die neueste Ausgabe der Tageszeitung „Imago“ zu kaufen.
Diese Zeitung berichtete immer sehr aktuell über neueste Schlagzeilen, oder aber um Gerüchte und Klatsch.
Die Mitglieder der Magieakademie zu Kreisheim waren ebenfalls in Thermobyl um das Dimensionsloch zu erforschen.
Mitgebracht hatte Professor Zweistein auch seine portable Zeitmaschine, die in den kommenden Tagen intensiv genutzt wurde um die Entstehung des Dimensionsloches zu erforschen.
Es stellte sich heraus, dass das Loch gezielt geöffnet worden war, und dabei das Dorf durch Käfer vernichtet wurde, die aus einer fremden Dimension hierher gekommen waren.
Weitere Verwicklungen und Wirrungen machten es Aratan nicht leicht die ganzen Zusammenhänge zu verstehen.
Es stellte sich heraus, dass der Geist einer Frau (dessen Name Aratan auch schnell wieder vergessen hatte) dafür sorgte, dass das Dimensionsloch nicht zusammen brach und die ganze Umgebung über viele Meilen hin vernichtet wurde.
Die Frage war nun, wie das Dimensionsloch geschlossen werden konnte und dabei die Frau befreit werden konnte, die über 20 Jahre bereits das Dimensionsloch stabil hielt.
Galen und Aratan beschlossen weitere Forschungen anzustellen, und sich den Ort um das Loch genauer anzusehen.
Hiefür hatte Professor Zweistein Schutzanzüge konstruiert, die aber noch nicht getestet worden waren.
Galen und Aratan waren somit die ersten Abenteuer, die den Versuch wagen das Dimensionsloch aus der Nähe zu untersuchen.
Der Anzug war so eng, und die Schutzhabe hatte ein so kleines Sichtfenster, dass Aratan sich kaum bewegen konnte.
In einem Abstand von 20 Metern folgte Aratan Galen in den verstrahlten Bereich.
Zum Glück hielten die Anzüge die Strahlung fern, aber sie wurden immer heißer, weil die Anzüge die Energie absorbierte.
Galen näherte sich immer weiter dem Dimensionsloch, und plötzlich sah Aratan wie aus dem Wirbel bunter Farben  ein großer blauer Käfer hervorkam und Galen angriff.
Galen und Aratan ergriffen die Flucht, denn an Kampf war im dem Schutzanzug nicht zu denken, denn wenn der Anzug einen Riss bekommen hätte wären die beiden Abenteurer durch die Magie zu Asche verbannt worden.
Dem Käfer hingegen schien die Magie nichts anhaben zu können.
Mit viel Glück gelang die Flucht, und Aratan beschloss nicht mehr so schnell einen Schutzanzug ausprobieren zu wollen.
Am nächsten Morgen war die erste Erprobung der Schutzanzüge aber dennoch einen Artikel in der Zeitung wert, aber leider nur auf Seite 3.
Nach weiteren Forschungen und vielen Angriffen beschlossen die Abenteurer in einem Ritual ihre Götter zu bitten den Riss zu schließen
Am Rande des Dimensionsloches führten sie ihr Ritual durch und Aratan bat den Geist des Waldes und die Kraft der Natur um Schutz für den Ort und Wiederherstellung des Gleichgewichtes der Natur.
Nachdem alle Abenteurer ihre Götter um Unterstützung gebeten hatten erschienen die Geister der verstorbenen Dorfbevölkerung.
Aratan hatte keine Angst und ein Gefühl des Friedens breitete sich in ihm aus.
Hand in Hand mit den Geistern gingen die Abenteurer in den verstrahlten Bereich, und durch den Schutz der Götter und der Gemeinschaft nahm niemand von ihnen Schaden.
Sie stellten sich im Kreis um das Dimensionsloch auf und begannen zu singen:

„Götter….. schützet diesen Ort,…… treibet nun das Chaos von hier fort
Lenkt die Welt in Bahnen, lenkt die Welt in Bahnen.“

Der Gesang wurde immer wiederholt bis schließlich die Frau erschien, die alle Jahre den Schutzzauber um das Dimensionsloch Aufrecht erhalten hatte.
Der Glaube an das Gute hatte nun dafür gesorgt, dass sich der Riss schloss.
Die Frau konnte nun mit allen Geistern ihren Frieden finden und gemeinsam gingen sie davon und lösten sich in Nebel auf.
Aratan spürte nun wieder die Natur, und er wusste, dass dieser Wald nun wieder sicher war und kein Dimensionskäfer jemals wieder hierher gelangen würde.
Aratans magische Studien hatten sich anders entwickelt als erwartet, und wieder einmal musste eine Ortschaft vom Bösen gerettet werden.
Aratan hatte genug geforscht und verließ den Ort in Richtung seiner Heimat, den Wäldern von Lokfar
Fotos sind hier

Aratan sitzt am Rande einer kleinen Lichtung im Schatten einer uralten Eiche.
Die Mittagshitze war bereits einige Stunden vorüber und schon bald würde ein angenehmer Abend gefolgt von einer lauschigen Nacht beginnen.
Besonders die Sommernächte mag Aratan, der seit ein paar Tagen zu Besuch in seiner Heimat weilte
Aratan ist anders gewandet als früher, denn er trägt nicht mehr sein abgewetztes Lederhemd, sondern eine helle Tunika aus grauem Leinenstoff
Er hat ein paar Blatt Papier auf seinen Knien liegen und schreibt in kleinen Lettern einige Briefe.
Seitdem er nun seit vielen Jahren umherreiste, hatte er so viele Freunde getroffen, dass es unmöglich war sie alle zu besuchen.
Aber schließlich gibt es die Möglichkeit Briefe zu schreiben.

„Werte Freunde,

Schon wieder sind einige Monate vergangen, dass ich Euch geschrieben habe.
Leider kann ich keine guten Neuigkeiten über Eure Heimat berichten, denn weiterhin ist der Weg nach Arastea versperrt.
Ich hoffe, dass es Euch gut geht, und ihr einige Reisen unternommen habt um neue Abenteuer zu bestehen.
Wie gerne wäre ich bei Euch gewesen, aber meine magischen Studien haben mich voll in Beschlag genommen.
Er kürzlich war es mir möglich gewesen einen Seelenstein zu erschaffen, der dabei half eine gefangene Seele zwischen den Welten wieder in ihren Körper zu bringen.
Dieses Wissen wäre wertvoll im Kampf gegen die schwarze Garde, um die vielen tausenden armen Opfer endgültig von ihrem Fluch zu befreien.
Eine weitere Reise führte mich zum Dimensionsloch von Thermobyl, bei dem es sich um eine direkte Verbindung zum Astralraum handelte.
Die dort vorhandenen magischen Energien waren so groß, dass Lebewesen in der Nähe des Loches zu Asche verbrannten, und Versuche nur mit Schutzanzügen und magischen Amuletten zu bewerkstelligen war.
Zu meiner Freude ist es mir nun möglich gewesen meine Forschungen dahingehend abzuschließen, dass ich meine Magie nun auch an Orten wirken kann, an denen keine Natur vorhanden ist.
Aber ich will Euch nicht weiter mit Geschichten über Magie langweilen.
Meine Reisen werden kürzer, und ich merke dass ich nicht mehr so leichtsinnig bin, wie ich es früher war.
Ich wünsche mir, dass bald die Zeit kommt, dass ich mich niederlassen kann, und die Aufgabe eines Hüters an einen würdigen Nachfolger weitergeben kann
Aber diesen Frieden habe ich mir noch nicht verdient…

Ich hoffe Euch im nächsten Jahr bei guter Gesundheit wieder zu sehen....
Es grüßt Euch Euer Freund
Aratan“

Aratan faltet das Papier und steckt es in einen Umschlag.
Mittlerweile ist die Sonne untergegangen und die ersten Sterne sind am Himmel zu sehen.
Aratan atmet die kühler werdende Luft tief ein, schließt die Augen und hört den Geräuschen des Waldes zu…
Erst gegen morgen erwacht Aratan und sieht wie die ersten Strahlen der Sonne den Himmel in wunderbares Rot und Orange färben.

„Wie schön diese Welt doch trotz ihrer ganzen Sorgen doch ist“, denkt sich Aratan

Er steht auf, steckt die Briefe ein und macht sich auf den Weg nach zur Hütte seiner Eltern
Dort verbringt er den Nachmittag damit seinem Vater bei der Arbeit zu helfen, der immer noch als Holfäller und Tischler arbeitet
Als die Sonne untergeht, setzt sich Aratan vor die aus dicken Baumstämmen gebaute Blockhütte und schaut in den Sternenhimmel.
Von drinnen sind Stimmen zu hören.
„Aratan….das Essen ist gleich fertig….“ hört er seine Mutter rufen.
Schon lange war Aratan nicht mehr bei seinen Eltern gewesen, und für ein paar Tage würde er sich in seiner Heimat ausruhen, um dann seine Reise fortzusetzen.
Manchmal fragte er sich warum er diesen Weg gewählt hatte, denn alle Freunde seiner Jugend waren bereits verheiratet, hatten Kinder und gingen einem geregelten Handwerk nach…
Aratans Gedanken werden gestört, denn von Fern ist ein im Trab näher kommendes Pferd zu hören.
Der Bote steigt müde aus dem Sattel übergibt Aratan einen Brief…“Ihr habt in der letzten Zeit aber ziemlich viel Post bekommen….“
Aratan nickt ihm freundlich zu und drückt ihm eine Silbermünze in die Hand.
Der Bote strahlt vor Freude, und steigt wieder auf sein Pferd.
Nach ein paar Metern ist er in der Dunkelheit verschwunden und nur die Geräusche der Hufe sind noch ein paar Augenblicke zu hören.
„Aratan….war das schon wieder ein Bote…?“ hört er seinen Vater aus dem Haus fragen?
Aratan geht nach drinnen und setzt sich an den Tisch, wobei er den Brief aufs Fensterbrett legt.
Hühnchen, Kartoffeln, Karotten und als Nachtisch ein warmer Apfelkuchen lassen Aratans Gedanken für einem Moment wieder in die Kindheit schweifen.
In eine Zeit in der er noch kein Magier war, und die Probleme der Welten so fern lagen.
Nach dem Essen unterhalten sich Aratan und seine Eltern noch eine Stunde.
Bei vielen Dingen schüttelt seine Muter nur ungläubig den Kopf, und sein Vater hat die Stirn in Sorgenfalten gelegt.
Sie wissen, dass Aratan bald wieder weitereisen wird, und erst in einem Jahr wieder in seine Heimat zurückkehrt.
Später in der Nacht sitzt Aratan in seiner Kammer vor seinem alten Schreibtisch und holt aus einer Truhe Schreibfeder, Papier und Tinte.

“Werte Freunde,

Habt Dank für Eure Zeilen,

Leider ist es mir nicht möglich dieses Jahr zu Euch zu reisen, aber bevor der Winter kommt wollte ich mich noch einmal mit diesen Zeilen bei Euch melden.
Ich schicke Euch hiermit zwei magische Lichter.
Auch wenn ich nicht selbst bei Euch sein kann, so möge diese Licht Euch an dunklen Orten von Nutzen sein…
Halte eine Hand über das magische Licht und sprecht die Worte „ MON ZO KATH RA“
Die Rune "MON" (rechtwinkliges Dreieck) bestimmt die Stärke der Magie „ZO“ (drei Kreise) steht für die Magie, „KATH“ (ein Punkt mit zwei halben Quadraten) für Veränderung/Umwandlung und „RA“ (Sonnensymbol) und das Licht der Sonne.
Die im magisch verzauberten Holz gebannte Magie wird dann umgewandelt in Licht.
Wenn die Worte erneut aufgesagt werden, verlöscht das Licht.
Solange Magie im Holz vorhanden ist kann das magische Licht beliebig oft benutzt werden.
Die elbischen Runen stehen für „Geist des Waldes, Kraft der Natur, Sonne, Mond und Sterne“
Es grüßt Euch Euer Freund
Aratan“

Aratan faltet den Brief und steckt ihn in einen Umschlag, und versiegelt den Brief.
Anschließend holt er ein kleines rundes Holz aus der Truhe.
Er hält das Holz in seiner Hand und spricht einige magische Sprüche.

„Ich rufe den Geist des Waldes und die Kraft der Natur.
Sonne, Mond und Sterne erhellt den vor mir liegenden Weg.
Möge die Kraft der Magie in diesem Holz stark werden, und durch die Runen "MON", „ZO“, „KATH“ und „RA“ in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
Kalasamala il Alamasalak, Kalasamala il Alamasalak, Kalasamala il Alamasalak......”

Aratan spricht die magischen Worte noch mehrmals aus und das kleine Holz fängt an in blau zu leuchten.
Nach ein paar Minuten lässt das Leuchten nach und Aratan legt das nun verzauberte Licht in ein kleines Päckchen und legt den Brief dazu.
Anschließend löscht er die Laterne und legt sich in sein Bett.
Am nächsten Tag verabschiedet sich Aratan von seinen Eltern, und geht in die Ortschaft Lokfar.
Dort übergibt er die Briefe dem Kurierdienst.
Anschließend verlässt er die Ortschaft, denn Aratan war nun zwei Monate in seiner Heimat gewesen, und nun war es Zeit die Reise fortzusetzen

Tales of Fantasy 8 - "Der Nebel aus Feuer und Eis"

Alsbald traf Aratan in einem Gasthaus auf seinen Freund Dorkas, der dieses Mal ohne die Gefährten des silbernen Pfeil reiste.
Zusammen setzten sie den Weg nach Winterfels fort um dort das Fest der Nebelweihe zu feiern.
Vor fünfhundert Jahren fiel in dieser Ortschaft Feuer vom Himmel, und durch Magie wurde eine Barriere aus Eis um die Flammen erschaffen.
Jedes Jahr nun wird dieser Zauber erneuert, und dann ein Fest gefeiert.
Aratan traf im Lager die Reisende Kendra ,die ihm von ihrem traurigen Schicksal erzählte, denn ihr Vater war durch den Schwarzmagier „Makrat“ ermodert worden
Makrat eignete sich das Wissen und die Seele derjeniger an, die für ihn eine Machtsteigerung bedeuteten.
Kendras Vater war der Schamane ihres Heimatortes gewesen, und somit als Weiser Mann ein Opfer von Makrat geworden.
Kendra hatte eine Vision, in der sie allerlei Abenteurer um sich scharren müsse, aus allen Rassen und allen Professionen um den Kampf gegen Makrat bestreiten zu können.
Wie sich herausstellte trieb auch Makrat in Winterfels sein Unwesen, denn einer der Gefährten namens Mounti wurde ebenfalls Opfer des Schwarzmagiers.
Außer von Sinnen griff Mounti die Reisenden an, und konnte durch Aratan mit einem Pfeilschuss zu Boden gezwungen werden.
Aratan untersuchte Mounti und konnte nur noch den Tod feststellen.
Durch den Zauber von Makrat war Mounti bereits so geschwächt gewesen, dass der Pfeiltreffer zum Tode geführt hatte.
Aratan gab seinen Gefährten den Rat besonders gut aufzupassen und niemanden zu trauen, denn es war nur noch eine Frage der Zeit wann Makrat gegen Kendra vorgehen würde.
Zum Glück ereigneten sich keine weiteren Vorfälle die auf Makrat schließen lassen konnten.
Viel schlimmer als dies war die Tatsache, dass sich die Freude der Nebelweihe in Chaos verwandelt hatte, denn eine der Ritualteilnehmerinnen wurde ermordet, und ein hinterhältiger Bösewicht gab sich stattdessen für die ermordete Frau aus.
Somit war es möglich das Ritual zu sabotieren, und die Eisbarriere begann sich aufzulösen.
Es kam aber noch schlimmer, denn es trieben sich Drow, Untote und Söldner umher, die ihre eigenen Ziele verfolgten, um entweder Chaos zu verursachen oder aber das Land in einem Handstreich einzunehmen.
Aratan traf im Lager auch alte Freunde (Rianna, Aron, Angus), und zusammen mit ihnen und einigen anderen Abenteuern machten sie sich daran eine Lösung zu finden die Eisbarriere durch ein Ritual erneut zu erschaffen.
Schließlich wurde die Ritualanleitung gefunden, und die Ritualkomponenten wurden beschafft.
Inzwischen hatte sich die Barriere soweit aufgelöst, dass Feuerelementare aus ihrer Dimension in unsere Welt kamen und somit noch mehr Probleme verursachten.
Nach einigen Tagen und Nächten Kampf wurde das Ritual durchgeführt, und alle Abenteurer verteidigten den Platz
Seite an Seite kämpfte Aratan mit seinen Freunden gegen das Chaos, und selbst als ein geflügelter Dämon erschien und eine Feuersbrunst entfachte geriet die Schlachtreihe nur kurz ins Wanken.
Mit vereinten Kräften wurden die Feinde zurückgeschlagen und das Ritual der Nebelweihe zum Abschluss gebracht.
Die Ortschaft war somit wieder sicher.
Am nächsten Morgen machten noch versprengte Truppen die Ortschaft unsicher und nahmen die Landesherrin samt ihrem Gefolge als Geisel.
Durch einen schnellen Kampf wurden die Geiseln befreit und die letzten Angreifer erschlagen.
Aratan hatte genug gesehen und setzte zusammen mit seinen Freunden die Reise in die Skandmark fort
Fotos sind hier

Skandmark 2 - "Der Krieg der Skandmark"

Wieder einmal Mord und Totschlag in der Skandmark und Aratan mittendrinnen
Wilde Jetis und sonstige Gefahren waren zu bestehen
Aratan konnte an einen Drachenzahn gelangen, nachdem der Drache vom Schmied Baldur erschlagen worden war
Fotos sind hier

Spelunken Halunken 1

Aratan sitzt am Abend wieder im Schankraum der Spelunkge "Zum gehängten Mann" vor einem kühlen Becher Wasser.
Die meisten Gäste, die zur Feier des zwanzigjährigen Hochzeitstages von Eika und Nepumuk in die Spelunke gekommen waren, hatten das Gasthaus inzwischen wieder verlassen.
Viel war geschehen in den vergangenen drei Tagen.
Aratan wurde bei der Wildschweinjagd verletzt, denn eines der Schweine hatte beschlossen ihn zu jagen, statt sich jagen zu lassen.
Aratans Pech war, dass dieses Wildschwein Tollwut hatte, und ihn somit mit der Krankheit ansteckte.
Dank der Hilfe einiger Alchemisten, und der tatkräftigen Hilfe Aratans Freunde konnte das Schlimmste verhindert werden.
Kaum war Aratan genesen lief ihm eine Bauersfrau über den Weg, die zufälligerweise leckere Kekse verkaufte.
Nach der Krankheit wollte sich Aratan stärken und aß einen Keks.
Die Lebenskräfte kehrten zurück und Aratan fühlte sich wohler den je, und seine Stimmung war noch besser.
Er hatte einen unbändigen Appetit noch mehr Kekse zu essen, und so stellte die Bauersfrau Aratan dem Keksbäcker vor.
Aratan kaufte für eine Silbermünze sehr viel dieses Gepäcks.
Je mehr Kekse Aratan aß desto besser fühlte er sich, aber schließlich schlug das gute Gefühl in Mattigkeit und Verfolgungswahn um, denn die Droge die in den Keksen war führte bei Übermäßigen Verzehr zu Halluzinationen und eventuell sogar zum Tod.
Aratan fiel bewusstlos um, und erwachte erst wieder nachdem die kompetenten Heiler ihm abermals einen Trank gebraut hatten.
Der drauf folgende Abend gestaltete sich besser, denn Aratan hatte Gelegenheit guten Musikern zu lauschen und mit seinen Freunden über vergangene Abenteuer zu sprechen.
Aratan lernte auch einige Reisende besser kennen, und hatte auch ohne die Kekse eine gute Zeit
Heute waren sie nun alle wieder gegangen, aber Aratan ist sich gewiss, dass er viele von ihnen im nächsten Jahr wieder sehen wird.
Er trinkt seinen Becher aus und geht auf sein Zimmer um noch diese Nacht in der Spelunke zu verbringen.
Am nächsten Morgen packt Aratan seine Sachen, verabschiedet sich dann von Eika, Nepumuk, Sinja, Meta und Gustav.
Auch wenn Aratan wieder sehr viel geschehen war, so ist dieses Wochenende doch ruhiger gewesen als viele seiner Reisen zuvor.
Zum Glück musste nicht die Welt gerettet werden, und daher beschließt Aratan im nächsten Jahr wieder in der Spelunke einzukehren.
Fotos sind hier

Dinner for Eleven

Aratan reiste gen Süden, und war froh darüber, dass hier der Winter das Land noch nicht so fest im Griff hatte
Der Boden war noch nicht gefroren, und nur an wenigen Stellen lag Schnee.
Langsam dämmerte der Abend, als Aratan die Taverne erreichte, die ihm sein Freund Gwaew-gedo in der Geburtstagseinladung genannt hatte.
Aratans Aufgaben führten ihn meistens in den Norden, und daher hatten sie sich seit nunmehr über drei Jahren nicht mehr gesehen.
Für einen Elfen keine lange Zeit, aber für einen Menschen umso mehr.
Als Aratan Gwaew-gedo erblickte staunte er nicht schlecht, denn er trug eine edle Tunika die mit elfischen Mustern reich verziert war.
Zu Aratans Freude traf er auch auf Alena aus dem Tann, die er ebenso wie Gwaew-gedo seit dem Kriegszug nach Isgart nicht mehr gesehen hatte.
Die Erinnerung an Isgart weckten einen Moment düstere Erlebnisse in Aratans Leben, aber so schnell die Gedanken da waren, verschwanden sie auch wieder als er in die fröhlichen Gesichter seiner Freunde sah.
Alsbald wurde das Essen aufgetragen, wobei sich die Tafeln fast unter der Last der Speisen bogen.
Aratan schmauste wie ein König und freute sich an der Gesellschaft einiger weitere Freunde, die kurz nach ihm die Taverne erreicht hatten.
Bis spät in die Nacht feierte Aratan und hörte den Geschichten seiner Freunde zu, oder erzählte etwas von seinen eigenen Erlebnissen.
Die beiden folgenden Tage verbrachte Aratan mit feiern, die kurz von Geistern, Giftmischern, einer Nymphe und einem Waldschrat unterbrochen wurden.
Nichts und Niemand konnte Aratan die gute Stimmung verderben, musste aber trotzdem einige Male die Heilkraft der Natur anrufen um den von den Geistern geschwächten Abenteurern zu helfen.
Aratan erfuhr von Alena, dass sie die Heimat von Gwaew-gedo „Tawar-en-sith“ bereisen durfte und bereits vor Ende der Feier abreisen würde.
Der Vollmond schien hoch am wolkenlosen Himmel und beleuchtete hell den Weg, denn Aratan mit seinen Freunden zum Dimensions-Portal ging.
Gwaew-gedo sang in seiner Muttersprache und führte Alena und ihre Freunde durch das helle Licht nach Tawar-en-sith.
Nach einigen Minuten kehrte Gwaew-gedo zurück und beide kehrten wieder zur Taverne zurück.
Aratan war neugierig auf die Heimat von Gwaew-gedo und es dauerte lange bis er sich traute seinen Freund zu bieten ihn ebenfalls nach Tawar-en-sith zu führen.
Aratans Freude war sehr groß, als Gwaew-gedo zustimmte.
Am nächsten Tag packte Aratan seine Habseligkeiten und verabschiedete sich von den Gästen.
Als Aratan den Weg in den Wald ging, stellte er sich die Frage wie Tawar-en-sith sein würde…?

Aratan schaute mit staunendem Blick wie Gwaew-gedo erneut das Tor öffnet und sich die feinen Linien aus Licht bildeten
Wie sehr sich dieses Tor doch von den „alten Wegen“ unterschied, durch die Aratan vor Langer  Zeit die Lande „Isgart“ und „Verdana“ erreichte.
Keine Dunkelheit lies seinen Schritt zögern, und keine verlorene Seele trachtete danach die Reisenden ins Verderben zu ziehen.
Aratan blinzelte kurz und folgte dann Gwaew-gedo.

Im Elfenwald angekommen spürte Aratan die warme Luft und sah die frühlingshafte Natur.
Die Elfen zeigten sich am Anfang etwas distanziert, aber so sind Elfen nun einmal
Aratan versuchte die nächsten Tage möglichst viele Erinnerungen an diesen wunderbaren Wald zu sammeln, denn er spürte, dass er lange Zeit nicht mehr hierher kommen könnte, wenn überhaupt sogar jemals wieder…
Schließlich war es an der Zeit weiterzureisen…
Mit geteilten Gefühlen verlies Aratan diesen verzauberten Ort, einerseits, weil er so wunderbar war, anderseits weil er sich nach seiner Heimat und dem Wald von Lokfar sehnte.
Er war schon lange nicht mehr Zuhause gewesen und freute sich seine Eltern wieder zu sehen.
Seinen Eltern ging es gut, und sie staunten nicht schlecht, als Aratan ihnen von den vielen Dingen erzählte die er im vergangenen Jahr erlebt hatte.
Wie so oft machten Sie sich Sorgen, aber Aratans Aufgabe war nun einmal die eines Hüters, der sich in Gefahr begeben musste um seiner Aufgabe nachzukommen.
Fotos sind hier

Silvercrest 4

Aratan saß im Schein einiger Kerzen in seiner Kammer
Er blickte nachdenklich durch das kleine Fenster hinaus in die Dunkelheit.
Dann schloss er die Augen und seine Stirn war in Falten gelegt.
Ein paar Mal hatte ihn die Kraft der Natur Bilder sehen lassen, fremde Orte. Die Zukunft….. die Vergangenheit. Alte Freunde, längst entschwunden.
Dann wendete er sich ab und holte aus einem Regal Papier und Feder hervor.
Er rückte sich den Kerzenhalter zurecht und schüttelte den Kopf.
„Meine Augen sind auch nicht mehr die Besten…“ sagte er und holte aus seiner Hosentasche einen weißen Kieselstein.
„Sonne Mond und Sterne erhellt den vor mir liegenden Weg.....KALASAMALA IL ALAMASALAK...
Der kleine Stein leuchtete in weißem Licht auf und beleuchtete das vor Aratan liegende Papier.
Er griff zur Feder tunkte sie in die Tinte und begann damit einen Brief zu schreiben….

„Werte Freunde es ist schon lange ist es her, dass meine letzte Nachricht an Euch geschickt wurde.
Nun sind fast drei Jahre vergangen seitdem wir uns gesehen haben.
Ich hoffe Ihr Thyra und Pilgrim seid bei bester Gesundheit?
Ich spüre, dass es wichtig ist, dass wir uns alsbald sehen
Bitte trefft mich zum 9 Tag des vierten Monats in Rabenstein..
Bitte reist nur mit Freunden und nehmt Euch in Acht…“

Nach einigen Minuten verschloss er das Tintenfläschchen und verstaute Feder und Tinte in seiner Reisetasche.
„Sonne Mond und Sterne habt Dank für euer Licht….“ sagte er und der Kiesel hörte auf zu leuchten
Er faltete den Brief und legte ihn auf den Tisch.
Am nächsten Tag brachte Aratan den Brief zum Botendienst der nahe gelegenen Stadt Lokfar.
Seine Habseligkeiten waren gepackt, der Pfeilköcher gefüllt.
Mit genügend Proviant versehen machte sich Aratan nun auf die Reise nach Rabenstein.

Das Wetter war für die Jahreszeit sehr milde, und Aratan erreichte ohne Probleme nach einer Woche die kleine Ortschaft.
Nachdem er sich im Ort umgesehen hatte, traf er bald auf seine Freunde Thyra und Pilgrim.
Aratans Freunde hatten seinen Ratschlag beherzigt und reisten mit drei Freunden
Laird Piaras en Chaorainn, Mary Beth McBrody, sowie Ritter Sigbert von Freiburg.
Aratan freute sich sehr, Thyra und Pilgrim wohlbehalten zu sehen, und schilderte ihnen seine Vision
Er berichtete von Furcht und Schrecken, und einem Namenloses Grauen, dass von Pilgrim versuchte Besitz zu ergreifen.
Aus diesem Grund hatte Aratan, seinen in der Skandmark errungenen Drachenzahn magisch verzaubert.
Nur noch das Schutzritual musste durchgeführt werden, damit der Drachenzahn Pilgrim vor dunkler Magie schützen konnte.
Kaum hatte sich Aratan sein Lager bereitet wurde das Dorf von Orks angegriffen.
Mit vereinten Kräften gelang es das Dorf zu verteidigen, aber trotz der zahlreichen Niederlagen griffen die Orks immer wieder an.
Aratan hörte Gerüchte von verschiedenen Orkstämmen und einem Schwarzmagier, der versuchte hier seine Macht auszubauen.
Viel mehr als über dies sorgte sich Aratan um seine Freunde, und daher schlichen er, Thyra, Pilgrim, Mary Beth und Piaras in den Wald um dort das magische Ritual durchzuführen.
Aratan rief den Geist des Waldes und die Kraft der Natur an, und bat sie über Pilgrim zu wachen.
Keine magisch erzeugte Furcht sollte mehr Besitz von ihm ergreifen.
Das Ritual gelang, und die Fünf schlichen wieder zurück zum Dorf.
Hier tobte inzwischen ein heftiger Kampf, und gemeinsam schlossen sich die Männer den Verteidigern an.
Aratan verstand nicht, was so wichtig war, dass so viele Orks diese kleine Ortschaft angriffen, aber für weitere Gedanken blieb keine Zeit.
Nach einer schweren Schlacht gelang es auch dieses Mal die Orks in die Flucht zu schlagen.
Am nächsten Tag ebbten die Angriffe etwas ab, und Aratan hatte Gelegenheit mit Piaras über ihn sowie seine Aufgabe als Lehnsher von Chaorainn zu sprechen.
Aratan erkannte, dass Piaras ein guter und treuer Freund von Thyra und Pilgrim ist, und beschloss ebenfalls den Schutz der Natur für ihn zu erbitten.
Pilgrim und Piaras hatten schon sehr oft Seite an Seite für das Gute gestritten, so dass Aratan kein gutes Gefühl hatte wenn nun Pilgrim alleine sich den Feinden entgegenstellen würde, wenn Piaras vor einer magischen Furcht fliehen müsste.
Zusammen mit allen Freunden von Piaras wollte Aratan die guten Erinnerungen an Piaras in ein Amulett zaubern, dass Piaras vom König Priam erhalten hatte
Auf diese Weise könnte sich Piaras in Zeichen der Not an die Freundschaft erinnern, die seine Freunde für ihn empfinden.
Auch dieses Mal gingen die Abenteuer in den Wald, und wieder rief Aratan den Geist des Waldes und die Kraft der Natur.
Jeder Freund erzählt eine Geschichte, die nun zum Teil des Amulettes wurden.
Auf dem Rückweg wurden die Sechs von Goblins beobachtet und Aratan beschleunigte seine Schritte.
Zum Glück gelangte die Gruppe ohne weitere Zwischenfälle ins Lager.

Aratan hatte nun Zeit mit Thyra über Magie und die drei letzten Jahre ihrer Studien zu sprechen.
Aratan erkannte, dass Thyra sehr weit in den magischen Künsten fortgeschritten war, aber sich noch nicht den mentalen Prüfungen unterzogen hatte.
Er zögerte, denn der nächste Schritt würde für Thyra sehr gefährlich werden, denn ihr magisches Potential war bei weitem schon höher als es bei einem angehenden Meister üblich war.
Aratan erklärte die Gefahren, welche sich Thyra stellen müsste, wenn sie tiefer in das Wissen der Magie vordringen wollte.
Nicht nur positive Gefühle wie Freude und Liebe ermöglichen die Lenkung der Magie in ihre Bahnen, sondern auch Gefühle wie Zorn und Hass gehören dazu.
Dieses Gefühle erlauben es weitaus einfacher größere magische Ströme fließen zu lassen, aber die Gefahr sich darin zu verlieren ist umso größer, je öfter ein Magier sich dieser dunklen Kräfte bedient.
Thyra hörte aufmerksam zu und hatte eine Nacht Zeit sich zu überlegen, ob sie sich den neuen Herausforderungen stellen wollte.
Am nächsten Tag zauberten Thyra und Aratan den magischen Bund und verbanden ihre Kräfte.
Aratan zeigte Thyra Gefühle von Zorn und Hass, und welches große magische Potential diese Gefühle ihr ermöglichen würden.
Thyra blieb ruhig und behielt die geistige Kontrolle.
Aratan wollte als nächstes sehen wie Thyra reagieren würde, nachdem er ihr fast ihre gesamten magischen Kräfte entzog.
Als nächstes zauberte Thyra selbst den magischen Bund, um ihre magischen Kräfte wieder zu füllen, indem die Magie Aratan entzogen wurde.
Aratan wollte sehen wie sich Thyra an den Kräften bediente und beobachtete sie genau.
Thyra erwies sich als weise Magierin, und behielt die Kontrolle über ihren Geist und ihre Kräfte.
Nachdem Thyra den magischen Bund beendet hatte gelang es ihr sofort die neu gewonnene Kraft zu nutzen und sicherte das Lager mit einem Energiewall.
Aratan war sehr stolz auf Thyra, denn obwohl sie sich dessen erst nicht bewusst war, hatte sie soeben die Prüfung zum Meister bestanden.
Ab nun begann der eigentlich noch schwerere Pfad des Lernens und der Gefahren, denn Thyra musste nun noch mehr aufpassen, den Versuchungen der dunklen Kräfte zu widerstehen.

Nach einer kurzen Mahlzeit, die wieder durch angreifende Orks gestört worden war, sammelte der Schwarzmagier all seine Kräfte um das Dorf entgültig auszulöschen.
Zusammen mit seinen Freunden stand Aratan Seite an Seite und kämpfte gegen die Horden an.
Auf einmal lies Aratan sein Schwert sinken und bot einem Troll einen Krambas Keks an.
Jeglichen Gefühle auf Kampf waren Aratan genommen
Wie Aratan später erfuhr gab es im Dorf mehrere Steinplatten, die mit Magie gefüllt, dafür sorgten, dass niemand mehr das Dorf angreifen konnte.
Jeder der im Ort war, hatte nun keine aggressiven Gefühle mehr.
Nachdem die Gefahr abgewendet worden war, verbrachte Aratan einen schönen Abend mit seinen Freunden
Auch wenn es nur fünf Tage gewesen waren, so wusste Aratan dass er in Mary Beth, Piaras und Sigbert neue Freunde gefunden hatte.

Am nächsten Tag packte Aratan seine Habseligkeiten und setzte seine Reise fort..
Fotos sind hier

Flügelschlag "Norburg 2 - Die Eskorte"

Aratan begleitete und beschützte einen Diplomaten im Kriegsgebiet.
Fotos sind hier

SpelunkenHalunken "Chill Out Con"

Die Spelunke zieht um und Aratan begleitet sie ein Stück des Wegs
Kurz gesagt "Urlaub" ohne großen Ärger, nur mit einer kleinen Schatzsuche.
Fotos sind hier

Mir’an’argh "Das Dorf Potjomkin"

Nachdem Aratan im vergangenen Jahr eine schöne und friedliche Zeit im Dorf Borkenforst im Lande Mir’an’argh verbracht hatte, beschloss er einige Tage im Hochsommer wieder her zu reisen
Seine Reise führte ihn erst in das Dorf Potjomkin, das im sommerlichen Wald lag.
Viele der früheren Bewohner hatte das Dorf verlassen, und nur noch wenige Menschen lebten hier.
Aratan wunderte sich, denn dies schien ein netter Platz für eine Rast zu sein, die nahe Quelle
und die hohen Bäume versprachen ein bisschen Kühle in dieser heißen Zeit.
Und schon andere Reisende hatten dies wohl so empfunden, denn ein buntes Treiben von Zeltaufbauenden, Holzsammlern und müden Reisenden war hier schon zu finden und versprach nette Gesellschaft.
Als Aratan sich dazusetzte, erzählen einige von einem Brief.
Diejenigen, die schon im letzten Sommer hier waren, erhielten von dem „Grafen zu Mitternacht“ eine Bitte um Hilfe, für seinen sterbenden Vater den Grafen Bregan den letzen Wunsch zu erfüllen:
Sein Wunsch war es das Dorf Potjomkin, das Dorf seiner Kindheit, für einen Abend zu
beleben, wieder zu erwecken.
Aratan wollte gerne helfen, und so sprach er mit den Bediensteten des jungen Grafen.
Schnell wurde eine Rolle gefunden, für die Aratan geeignet schien.
Bregan zu Mitternacht verband eine Freundschaft mit dem Jäger Jost, mit dem er in seiner Jugend so manchen Hirsch oder Wildschwein gejagt hatte.
Er erfuhr, dass es im Wald einen alten Unterstand gab, der zum größten Teil verfallen war.
Der alte Graf wünschte sich die alte „Höhle“ wieder zusehen.
Aratan stellte den Unterstand wieder her, denn es waren lediglich einige Äste und Laub beiseite zu räumen.
Der alte Graf erschien und Aratan stellte sich ihm als sein alter Freund Jost vor.
Im ersten Moment befiel Aratan ein schlechtes Gewissen, den alten Grafen zu belügen.
Dann aber sah er in das erfreute Gesicht und spielte seine Rolle.
Noch viele andere Reisende hatten Rollen von Freunden des Grafen angenommen, und der alte Graf Bergan verbrachte einen schönen Nachmittag im Beisein seiner „alten“ Freunde.

Kaum war der alte Graf abgereist sprang ein junges Reh aus dem Wald hervor.
Durch die Arbeit hungrig geworden, hetzte Aratan dem Reh hinterher.
Er merkte dass er älter wurde, denn der Abstand vergrößerte sich zusehends.
Nach drei Pfeiltreffern gelang es das geschwächte Reh in die Enge zu treiben, und ein vierter Schuss erlöste es von seiner Qual.
Einige Tage später erfuhr Aratan, dass es nur noch wenige Rehe in den Wäldern Mir’an’argh gab, und es bestand die Gefahr, dass bald gar kein Wild mehr zu finden sei.
Aratan beschloss daher in Mir’an’argh nicht mehr auf die Jagd zu gehen.

Der Nachmittag ging langsam in den Abend über und Aratan hörte davon, dass fünf Verbrecher gesucht wurden, die vermeintlich einen Packt mit einem untoten Nekromanten geschlossen hatten.
Gemeinsam mit einigen der anwesenden Reisenden machte er sich auf die Suche..
Zwei von den jungen Flüchtigen wurden am Eingang des Dorfes gefangen, aber weitere drei von ihnen verschwanden im Wald.
Gemeinsam mit dem Krieger Milan hetzte Aratan durch den Wald.
Alsbald trennte sich ihr Weg und Aratan suchte alleine weiter.
In einiger Entfernung sah er die gesuchten Männer eine Wiese überqueren.
Aratan pflügte sich einen direkten Weg durch das Unterholz und betrat die Wiese.
Er hoffte, dass es zu keinem Kampf kommen würde, und er sie nicht töten müsste.
Aratan wollte sie lediglich der örtlichen Obrigkeit überantworten, vor der sie sich dann zu verantworten hätten.
Die drei Flüchtlinge zeigten sich nach einem kurzen Gespräch einsichtig und legten ihre Waffen ab.
Inzwischen waren weitere Verfolger auf der Wiese angekommen, denn Aratan hatte sie mit seiner Signalpfeife alarmiert.
Gemeinsam machte sich der Tross wieder zurück ins Lager.
Aratan kümmerte sich dann nicht weiter um die Vorgänge, aber hörte davon, dass einer der Männer für schuldig befunden worden sei, und dann hingerichtet wurde.
Die anderen vier jungen Männer durften ihre Reise fortsetzen.

Am nächsten Morgen wurde Aratan durch eine helle Stimme geweckt, die er nicht weit von seinem Zelt vernahm.
Draußen pries eine junge hübsche Wäscherin ihre Arbeit an.
Aratan dachte daran, dass sein Lederhemd bereits seit einem Jahr nicht mehr gewaschen worden war, und es vor dem Winter nun gerade die rechte Zeit dafür wäre.
Die Arbeit fiel der jungen Frau nicht leicht, aber sie machte sich alle Mühe das Hemd gründlich zu waschen.
Irgendetwas kam Aratan merkwürdig vor, denn ihre Blicke verfolgen ihn.
Alsbald waren noch zwei weitere hübsche Maiden in seiner Nähe, die ihn auch so seltsam ansehen.
Nun erkannte Aratan, dass die drei Frauen ein oder auch zwei Augen auf ihn geworfen hatten.
Er verstand die Welt nicht mehr, denn was war an ihm schon so besonders, dass gleich drei Frauen hinter ihm her waren?
Er war doch nur ein einfacher Mann des Waldes, den seine Berufung dazu brachte die Welten zu bereisen.
Ehe er es sich versah hingen die drei Frauen Aratan am Hals und gestanden ihm ihre Liebe.
Er hatte Mühe sich ihrer zu erwehren und versuchte ihnen von seiner Berufung zu erzählen.
Aratan hoffte zwar irgendwann eine Frau zu finden, mit der er eine Familie gründen könnte, aber hierfür war noch nicht die richtige Zeit.
Seine Berufung als „Hüter der Wälder“ würde ihn noch in so manche Gefahr bringen, und der Weg der vor Aratan lag war noch weit…
Am nächsten Morgen packte Aratan seine Ausrüstung und  setzte seine Reise fort….
Fotos sind hier

Tales-of-Fantasy 9 - "Tanz der Schatten"

Aratan hörte davon, dass in der Stadt „Ancalon“ im Reich Bahr eine Expedition zusammengestellt wurde, die eine alte Ruine erforschen wollte.
Vor allem die Schätze lockten die Reisenden, aber auch die Ergründung des Unbekannten führte einige Abenteurer her.
In der Stadt angekommen lernte er einige Abgesandte des Jidai Ordens kennen, die auf diplomatischer Mission waren, und nun ebenfalls die Expedition begleiteten.
Auch viele seiner langjährigen Freunde waren am Ort, und Aratan freute sich sehr die Mitglieder des silbernen Pfeils zu treffen, sowie die Schamanin Krah und den Elfenkrieger Archantius
Gemeinsam traten sie ihre Reise an und erreichten alsbald einen dunklen Wald.
Aratan spürte, dass Gefahr drohte und sein Gefühl trog ihn nicht, als ein dichter Nebel aufzog und es fast unmöglich machte nicht die Orientierung zu verlieren.
Vorsichtig setzten die Reisenden ihren Weg durch den Nebel fort, bis sie schließlich ein leuchtendes Tor sahen, in dessen äußeren Kreis zahlreiche Symbole eingelassen waren, welche abwechselnd leuchteten.
Kaum waren sie durch das Tor getreten wurde die Expedition bereits von schwarz uniformierten Soldaten angegriffen.
Aratan erkannte dass es sich um Truppen Ta’Eldrons handelte, wunderte sich aber sehr, denn schließlich waren sie nicht im Reich Ta’Eldron.
Nach einem kurzen aber heftigen Kampf konnten die Angreifer zurück geschlagen werden.
Die Reisenden erkannten nun, dass sie sich nicht mehr direkt in Bahr befanden, sondern in einem 15km langen Tal, dass von allen Seiten von hohen Bergen umschlossen war.
Das Tor durch das Aratan  das Tal betreten hatte war ein Dimensionstor, und der Ort an dem sie sich befanden war unbekannt.
Eine Rückreise war auf diesem Weg erst einmal nicht möglich.
Alsbald dämmerte der Morgen und Aratan erkundete die Gegend.
Weit wanderte Aratan bis er schließlich einen ins Gebirge führenden Pfad entdeckte.
Aratan folgte dem Pfad, aber bald wurde der Anstieg gefährlicher und Aratan trat den Rückweg an.
Den Tag über wurden die Abenteurer von verschiedenen Fraktionen angegriffen.
Scheinbar waren nicht nur Truppen aus Ta’Eldron vor Ort, sondern auch zahlreiche Orks.
In der darauf folgenden Nacht wurde Aratan vieles klarer, denn er hatte einen Traum.
Vor dreihundert Jahren wurde in dem Tal ein Dimensionstor erschaffen, dass es im Umkreis von 50km ermöglichte andere Orte zu erreichen.
Es wurde hier ein Handelsposten erschaffen, der alsbald zu einem gewissen Reichtum gelangte.
Die Menschen lebten in Frieden und Freude bis eines Tages der Ort von einem Vampirfürsten unterjocht wurde.
Der Vampirfürst veränderte die Einstellungen der Schaltpulte des Tors, das somit nur noch eine Reise zum Tal ermöglichte.
Eine Flucht war somit fast unmöglich, denn der Weg durch das Gebirge war viel zu gefährlich.
Einigen Dorfbewohnern wurde der Auftrag gegeben die Schalthebel zu verstecken, damit niemand jemals wieder das Tor nach außen hin öffnen konnte.
Die Bewohner führten den Auftrag aus, in der Hoffnung verschont zu werden,.
Welcher Vampir hält sich schon an seine Versprechen, und somit wurden alle Menschen, welche die Stäbe versteckt hat getötet.
Nun dreihundert Jahre später lebten noch einige Dorfbewohner hier, und die gelegentlich eintreffenden Reisenden.
Mit jeder neu eintreffenden Reisegruppe entstanden größere Spannungen und Kämpfe unter den Fraktionen, denn die Nahrung des Tales war begrenzt.
Nicht zu vergessen war die Gefahr, die von dem Vapirfürsten und seinen Gespielinnen ausging, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit über die Reisenden herfielen um ihren Durst zu stillen.
Gemeinsam wurde nun ein Weg gesucht das Tor zu bedienen, um das Tal wieder zu verlassen.
Nach und nach wurden die Stäbe gefunden, die sich teils an den unwahrscheinlichsten Orten fanden.
Zu Aratan kamen einige Luftwesen, die ihm wohl vom Geist des Waldes geschickt worden waren.
Mit ihrem luftigen Wesen umspielten die Geschöpfe Aratan und führten ihn tief in den Wald.
Dort hing an einem Baum eine große Frucht, die Aratan entfernt an eine Birne erinnerte.
Die Luftwesen forderten Aratan auf, die Frucht vom Baum zu schießen, was er daraufhin auch tat.
Die Frucht zerbrach und heraus fiel einer der Stäbe.
Kaum in der Ortschaft angekommen traf Aratan auf eine Abgesandte der Götter, die ihm weitere Informationen überlies.
Nachdem alle Stäbe und Informationen zur Bedienung des Tores gefunden worden waren machten sie die Abenteurer daran, das Tor neu einzustellen.
Dies wurde dadurch erschwert, dass die beiden Schaltpulte in etwa 200 Metern entfernt voneinander aufgestellt waren, und abwechselnd in einer bestimmten Zeit bedient werden mussten.
Der Vampirfürst erkannte, dass sich sein Futter auf eine Flucht vorbereitete und schickt nun seine Truppen aus.
Aratan rief den Geist des Waldes und die Kraft der Natur an, und sicherte eine Seite des Schaltpultes.
Keine Magie und kein Wesen sollten durch seine magische Barriere gelangen.
Die Schlacht entbrannte und die Abenteurer hatten gegen die Angreifer einen schweren Stand.
Dann machte sich Aratan auf den Weg zum zweiten Schaltpult, um gemeinsam den schwerer zu verteidigenden Platz zu sichern.
Auf seinem Weg wurde ein Mitglied des Jidai  Ordens Namens „Sander“ und Aratan von den Angreifern niedergeschlagen.
Aratan wurde nicht verletzt, denn seine magische Rüstung rettete ihm das Leben, aber im Anbetracht der Übermacht spielte er den „toten Mann“
Nach einigen Augenblicken blickte Aratan auf und sah, dass eine blonde Frau über Sander gebeugt kniete.
Ohne zu zögern griff Aratan zu seinem Dolch und stieß mehrfach auf den scheinbaren Vampir ein.
Nachdem die Frau nicht von Sander abließ rief Aratan seine Zauberkräfte und versteinerte die Frau.
Er rollte den Stein zur Seite und holte Sander hervor.
Nachdem er Sander geheilt hatte schlichen die beiden zurück zum unteren Schlachtfeld.
Dort erzählte Sander Aratan, dass es sich bei der Frau nicht um einen Vampir handelte, sondern um eine Frau die Sander schützen wollte, und von einem Vampir gemeuchelt worden war.
Aratan erschrak fürchterlich, denn somit hatte er eine der eigenen Verbündeten versteinert.
Er erkannte dann aber auch, dass er mit dieser Tat ihr doch das Leben gerettet hatte, denn durch die Versteinerung konnte sie somit nicht mehr verbluten.
Zusammen mit den mutigen Rittern der Jidai schlich Aratan durch die Nacht und entsteinerte die verletzte Frau und heilte sie.
Der Rückweg zum unteren Schlachtfeld war durch Truppen versperrt und somit blieb Aratan am oberen Schlachtfeld.
Aratan spürte, dass die magische Barriere nicht mehr lange standhalten würde und schlich mit den Jidai Rittern wieder zum zweiten Schlachtfeld.
Aratan kam keinen Moment zu früh, denn die Barriere war bereits zusammen gebrochen.
Aratan erneuerte den Schutz und trat dann wieder den Rückweg durch die Nacht an.
Am oberen Schaltpult angekommen hörte Aratan davon, dass zwei weitere Frauen das Opfer von Vampiren geworden waren, und es kaum mehr Zeit gab ihr Leben zu retten.
Gemeinsam mit seinem Freund Archantius hetzte Aratan durch den Wald und fand die beiden Frauen.
Eine von ihnen war durch den Blutverlust dem Tode nahe, und Aratan rief die Kraft der Natur an um sie zu retten.
Die zweite Frau hatte mehr Glück, denn sie war bereits durch die Vampire versteinert worden, vermutlich um sich später eine leckere Mahlzeit zu gönnen.
Aratan entsteinerte auch diese Frau und heilte sie.
Zusammen mit den Frauen und Archantius schlichen die vier zurück zum oberen Schaltpult.
Aratans magischen Kräfte waren erschöpft und Dank eines magischen Bundes zwischen einigen seiner Freunde gelangte er wieder zu seinen magischen Kräften.
Zusammen mit den Rittern der Jidai hetzte Aratan wieder zurück zum unteren Schaltfeld und erneuerte wieder die Barriere, die inzwischen durch einen gegnerischen Magier aufgehoben worden war.
Nachdem trat Aratan wieder den Rückweg nach oben an, um mit den Jidai und dem silbernen Pfeils gemeinsam Seite an Seite zu kämpfen
Die Schlacht tobte stärker den je, als sich schließlich das Tor öffnete.
Die Abenteurer flüchteten und traten den Rückweg durch den Nebel an und ereichten alsbald eine kleine Ortschaft im Lande Bahr
Aratan schwor sich irgendwann wieder zurückzukehren, um dann die Vampire endgültig zu vernichten.
Er würde die Aufgabe nicht alleine bewältigen können, aber er wusste dass viele seiner Freunde ihn begleiten werden…
Fotos sind hier


De La Rocca 2 - "Nutze die Zeit"

Aratans nächstes Reiseziel war das Land Jarlow, in dem er bereits vor einem Jahr gewesen war.
Die Familie „DeLaRocca“ lud zu einem großen Fest ein.
Aratan freute sich auf etwas Ruhe und besonders Frieden, denn die Flucht aus Trakien, dem „Tal der Vampire“ lag nur zwei Wochen zurück.
Zusammen reiste Aratan mit seinen Freunden des Jidai Ordens, die weiterhin auf diplomatischer Mission unterwegs waren.
Kurz vor Jarlow traf die Gruppe auf weitere Reisende.
Leider erreichten Sie nicht mehr vor Beginn der Nacht die Ortschaft und mussten den letzten Teil des Weges bei Dunkelheit zurücklegen.
Plötzlich wurden die Reisenden aus der schwärze der Nacht von Drow angegriffen.
Aratan sicherte die Nachhut und vertrieb einige der Drow durch den Zauber des Sonnenlichtes.
Aratan sah am Rande des Weges einige Drow ein dunkles Ritual durchführen.
Zusammen mit seinen Freunden der Jidai vertrieb er die Dunkelelfen von dem Platz.
Dort befand sich ein Schrein, auf dem eine Sanduhr, sowie allerlei magische Indrigenzien in einem alchemistischen Gefäß befanden.
Auf einmal verschwand der Altar vor Artans Augen.
Hier war eindeutig dunkle Magie am Wirken und Aratan drängte die Reisegruppe schnell den Weg zur Ortschaft einzuschlagen, bevor noch größere Angriffe der Drow zu erwarten waren.
Sie sahen in einiger Entfernung ein Licht, und gingen darauf zu.
In einiger Entfernung zum Weg hatten sich drei Reisende versteckt.
Gemeinsam sicherten die Jidai und Aratan die Gruppe und gingen weiter.
Auf einmal stand ein Drow vor ihnen, der eine Nachricht für die Familie der „DeLaRocca“ hatte, die besagte, dass alle der Familie sterben würden.
Der Drow konnte gerade noch seinen Satz beenden, als Aratan die Dunkelelfenbrut endlich erschlug.
Schließlich erreichte die Gruppe die Ortschaft, und stellten fest, dass hier ebenfalls nicht alles in Ordnung war.
Die Dorfbevölkerung dachte, dass die Reisenden bereits schon jeden Abend hier gefeiert hätten, und nicht erste jetzt in die Ortschaft kommen würden.
Aratan wunderte sich sehr, und stellte die Vermutung an, dass dies auf ein dunkles Ritual der Drow zurückzuführen wäre.
Von der langen Reise erschöpft stellte Aratan keine weiteren Nachforschungen an und begab sich alsbald zur Ruhe.
Vom Schlaf gekräftigt erwachte Aratan bei der Morgendämmerung.
Er erkundete die Gegend und sein Weg führte ihn auch zurück zum Ritualplatz.
Jetzt bei Tag schien die Gegend sicher zu sein, und so ging Aratan wieder zurück ins Lager.
Der Wind wehte ihm eine alte Schriftrolle vor die Füße, die Aratan neugierig las.
Hier war von einem Zeitritual die Rede, dass nur aufgehalten werden konnte, wenn einige der Komponenten ausgetauscht werden würden.
Aratan gab die Schriftrolle an die Jidai, die besser dafür geeignet waren die Informationen zu erforschen.
Alsbald erschienen einige Dorfbewohner, welche auf der Suche nach Elfenstaub waren, und die Diebe unter den Reisenden vermuteten.
Leider kam es bald zu einem Kampf und einige der Dorfbewohner wurden erschlagen.
Als Aratan versuchen wollte einem von ihnen das Leben zu retten, löste sich der Mensch genau wie die anderen getöteten Menschen in Luft auf.
Genauso war es mit dem Schrein geschehen.
Alsbald hörte Aratan davon, dass wieder Drow gesehen worden waren, die sich wieder am Ritualplatz befanden.
Dort wurde das gleiche Ritual der vergangenen Nacht durchgeführt.
Auch diese Drow lösten sich nach einigen Minuten wieder in Luft auf.
Irgendetwas schien mit der Zeit nicht zu stimmen.
Im Laufe des Tages gelang es seinen Freunden der Jidai die Komponenten für das Rital zu besorgen.
Nur wenn sich die Komponenten gegen die neu gesammelten Komponenten austauschen ließen, war es möglich die richtige Zeit wieder herzustellen.
Besonders die Bebeschaffung von Stacheln des Jarlower Igels gestaltete sich als schwierig, denn das Tier war groß wie ein Mensch und dabei fast so zäh wie ein kleiner Drache.

Inzwischen griffen die Drow sogar bei Tag das Lager und versuchten einige Frauen zu entführen.
Sie hielten einer Jungen Frau ein Schwert an den Hals und wollten im Wald verschwinden.
Aratan wartete nicht lange, denn es wusste, dass sich mit Drow nicht verhandeln lies, und schoss dem Entführer einen Pfeil in die Schulter.
Die Abenteurer sprangen vor und vertrieben die Entführer, aber leider konnte einer der Drow die junge Frau noch schwer mit dem Schwert verletzen.
Aratan war eine Sekunde später zur Stelle und rief den Geist des Waldes und die Kraft der Natur an um das Leben der Frau zu retten, und ihre Wunde heilen zu lassen.
Alsbald ging es der Frau besser und ihre Gefährten geleiteten sie in ihr Lager
Zum Dank schenkte einer der Gefährten Aratan einen Ring.
Aratan freute sich sehr über die Dankbarkeit, aber es blieb keine Zeit für ein weiteres Gespräch, denn bereits aus einiger Entfernung hörte er weitere Schreie und hetzte den Drow hinterher.
Nach einigen weiteren Kämpfen konnte die Gefahr vorerst abgewendet werden.
Wieder erschienen die Drow am Ritualplatz und seltsamerweise schien die Zeit für einige Momente still zu stehen.
In dieser Zeit wurden die Komponenten gegen die neu gesammelten Komponenten ausgetauscht und das Ritual wurde dadurch zerstört.
Voller Wut wurden sich die Drow nun bewusst, dass sie sich wohl in einer anderen Zeit befanden und griffen die Abenteurer an.
Es entbrannte ein heftiger Kampf in dem sich seine Freunde der Jidai als besonders mutige und geschickte Kämpfer erwiesen.
Seite an Seite stritt er mit ihnen, bis schließlich der letzte Drow erschlagen worden war.
Die Gefahr war abgewendet worden, und das ganze Dorf konnte nun den Abend und die Nacht in einem großen Fest feiern.
Hiefür war Aratan her gekommen, und er genoss das große Festmahl…

Später erfuhr Aratan, dass wohl doch noch ein einzelner Drow überlebt hatte, der eine junge Heilerin tötete.
Aratan trauerte, denn die Frau hatte ihm einen Heiltrank gegen eine Vergiftung gebraut, die er sich beim Kampf mit einem Igel zugezogen hatte.
Warum gerade traf es diejenigen, die versuchten anderen Menschen zu helfen?

Am späteren Abend halfen im seine Freunde der Jidai dabei ein Schwert in einem Ritual magisch zu verzaubern.
Lange hatte Aratan nach einem geeigneten Material gesucht und hatte es in Forum von Adamant gefunden.
In Verbindung mit einem großen Rubin, dass aus dem Diadem der Prinzessin von Lungavia stammte, würde das Schwert sich zu einer mächtigen Waffe verzaubern lassen.
Aber das ist eine Geschichte, die Euch Aratan lieber persönlich erzählen sollte…

Am nächsten Tag verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden und setzte seine Reise alleine fort…
Der Winter nahte mit großen Schritten, und es war an der Zeit das Winterlagen aufzusuchen.
Fotos sind hier

SpelunkenHalunken "Die Spelunke zum gehängten Mann - mit Meerblick"

Der Winter näherte sich mit schnellen Schritten, aber bevor die Reise zu beschwerlich wurde, beschloss Aratan noch die Spelunke „zum gehängten Mann“ zu besuchen.
Die Wirtsleute Eika, Nepumuk und ihre Tochter Sinya waren einige Wegstunden von der bisherigen Spelunke fortgezogen und hatten an der Küste eine neue Spelunke eröffnet.
Der bisherige Name wurde kurzerhand „mit Meerblick“ erweitert.
Aratan war bereits eine Woche vor der offiziellen Eröffnung angereist, was die Wirtsleute etwas verwunderte, dann ihn aber doch freundlich willkommen hießen.
Eigentlich wollte Aratan die Ruhe nutzen um ein magisches Ritual vorzubereiten, in dem er sein magisches Schwert mit weiterer Magie versehen wollte.
Aber als er sah, dass noch so viel zu tun war, beschloss er etwas bei den Vorbereitungen zu helfen.
Das Gebäude musste an einigen Stellen ausgebessert werden, und nun zeigte sich von Vorteil dass Aratan in seiner Jugend Holzfäller gewesen war.
Eika kümmerte sich um alles und war wie immer und überall zu sehen.
Nepumuk zeigte sich ebenso fleißig und verkostete den Met und Wein, was in Aratans Augen eine wirklich schwere Aufgabe war, denn Aratan war bereits nach einem Bier schon ziemlich betrunken.
Sogar der Knecht Gustav arbeitete fleißiger denn je, denn Aratan versuchte ihm beizubringen, dass er nur etwas durch harte Arbeit erreichen konnte.
Aratan sah Sinya selten, was ihn einerseits freute anderseits aber auch schmerzte, denn insgeheim hatte er sein Herz an die junge Tochter der Wirtsleute verloren.
Es gab Zeiten in denen die Berufung als „Hüter“ es nicht einfach machte seinem einsamen Weg zu folgen.
„Wann nur würde er einen Nachfolger finden….?“, fragte er sich in den folgenden Tagen immer wieder.
Aber es gab viel zu tun, und die Arbeit am Haus wechselte mit Aratans Arbeit an seinen Reiseberichten, was ihn etwas von seinen düsteren Gedanken abbrachte.
Schon fast ein Jahr hatte er nichts mehr zu Papier gebracht, und daher verbrachte Aratan die meisten Abende alleine auf seinem Zimmer
Nun endlich war der große Tag gekommen, die Spelunke war geschmückt und die Wirtsleute freuten sie auf die Neueröffnung.
Aratan war ebenfalls neugierig, denn er hoffte, dass viele seiner Weggefährten ebenfalls her kommen würden.
Er wurde nicht enttäuscht, denn viele seiner Freunde kamen, und es gab ein großes „Hallo und Wiedersehen“
Lange wurde am Abend gegessen und gefeiert.
Die Tische bogen sich unter der Last der Speisen und die Barden spielten auf, und alle Gäste sangen mit.
Die Feier war ein großer Erfolg, und es zeigte sich, dass die Entscheidung eine neue Spelunke zu eröffnen goldrichtig gewesen war.
Später am Abend hörte Aratan davon, dass in den alten Tunneln unter der Spelunke ein Schmuglerlager mit Alkohol entdeckt worden war.
Außerdem sollte dort ein Geist spuken.
Aratan war skeptisch, und wollte der Sache auf den Grund gehen.
Zusammen mit einigen anderen Abenteurern erforschte er die dunklen Tunnel.
Wasser tropfte von der Decke an der schlafende Fledermäuse hingen.
In einigen der Kammern hatten sich ebenfalls Erdkröten für den Winterschlaf zurückgezogen.
Schließlich entdeckte Aratan einen Schrein, auf dem rote Kerzen brannten und auf dem ein heiliges Schwert einer Erdgöttin lag.
„Was nur bedeutete dies…?“ fragte sich Aratan.
Sollte es schon wieder zu Problemen kommen, wo er sich doch nur aufs Feiern eingestellt hatte?
Schon bald tauchte ein Geist auf und betete vor dem Schrein.
Es stellte sich heraus, dass der Geist das Schwert in einem Ritual vernichten wollte, so dass dadurch alle Kriege enden sollten.
Aratan war skeptisch, denn einen Weltfrieden gab es nur, wenn alle Lebewesen dieser Welt vernichtet werden würden.
Noch skeptischer wurde er, als er erfuhr, dass eine Jungfrau für das Ritual geopfert werden sollte, denn nur das Blut dieses Opfers würde das Schwert vernichten können.
So schnell der Geist aufgetaucht war, so verschwand er auch wieder, und hinterließ ratlose Abenteurer, denn nicht nur Aratan machte sich seine Gedanken.
Am nächsten Morgen wurde die Ruhe der Spelunke erneut gestört, denn Aratan erfuhr, dass einige Räuber ihr Unwesen trieben und die Hosen des Wirtes Nepumuk sowie einen Schinken gestohlen hatten.
„Wer würde schon eine Hose und einen Schinken stellen…?“fragte sich Aratan, aber überlies die Räuberjagd den anderen Abenteurern.
Die Gedanken an den Geist ließen Aratan nicht los, aber immer noch nicht war ihm klar was er nun tun sollte.
Sollte das Schwert vernichtet werden, um den Weltfrieden zu ermöglichen?
Sollte eine Jungfrau für dieses große Ziel geopfert werden, oder war das Wohl eines Einzelnen Lebewesens manchmal wichtiger ist, als das Wohl von Vielen?
Aratan wurde aus seinen Gedanken gerissen als Sklavenhändler eintrafen, die eine junge Frau verkaufen wollten.
Sie war misshandelt worden und der Zorn in Aratan kochte hoch.
Dann erinnerte er sich daran, dass er bereits auf einer seiner früheren Reisen einmal zehn Sklaven befreit hatte, was sich im Nachhinein als großer Fehler erwies, denn die Sklaven waren Schwerverbrecher und Mörder, die ihre Strafe verdienten.
Aratan beschloss den Sklavenhändlern nichts zu tun und mit ihnen zu verhandeln.
Sie wollten nicht von ihrem Preis abweichen, der sogar immer höher wurde.
Schließlich konnte sich die junge Frau von selbst befreien und schnell in den Wald fliehen.
Aratan war darüber sehr froh und konnte sich nun wieder seine Gedanken um den Geist machen.
Nicht viel Später waren die Sklavenhändler erneut in der Spelunke und hatten diesmal einen verwundeten alten Mann bei sich.
Auch hier versuchte Aratan sein Glück und wollte den Sklavenhändlern den Mann freikaufen.
Aber sie zeigten sich unerbittlich und schlugen den Mann vor seinen Augen
Aratans Wut entlud sich in seiner Magie, und er lies beiden Männer durch seinen Zauber einschlafen.
Sie wurden daraufhin gefesselt und in die Kaverne gesperrt.
Als Aratan in der Spelunke weitere Hilfe holten wollte, entkamen die Sklavenjäger, indem sie die einzige Wache niederschlugen.
Aratan war es egal, denn das Ziel den alten Mann zu befreien war geglückt.
So schnell würden diese grausamen Männer nicht wieder zur Spelunke zurückkehren.
Es stellte sich nun heraus, dass die Räuber allesamt Sklaven waren, die einfach nur Hunger und Kleidung suchten.
Kaum waren die Sklavenhändler entkommen tauchte wieder der Geist auf, dieses Mal aber in Begleitung einer weiß gekleideten Frau.
Aratan beobachtete die Szene in der die Frau geopfert wurde.
Aber irgendetwas ging schief, denn der Geist des Mannes lief in das Gewölbe und stieß sich selbst das Schwert in die Brust.
Durch weitere Gespräche mit den Abenteurern erfuhr Aratan, dass die Jungfrau den Priester betrogen hatte, und gar keine Jungfrau mehr war.
Das Opfer war so vergebenes, und der Priester dachte, dass er selbst versagt hatte, denn er wusste von dem Betrug nichts.
Nun waren Aratans Zweifel noch größer und er wollte den Geist des Waldes befragen was zu tun war.
Zusammen mit einigen seiner Freunde ging er in den Wald und rief den Geist des Waldes um Rat an.
„Soll das Schwert zerstört werden…?“ fragte er und ein Gefühl der Ruhe und des Friedens erfasste Aratan.
Ja, dass Schwert musste zerstört werden, und sei es durch das eigene Leben von Aratan.
Aratan musste selbst sein Blut geben, denn als Hüter des Waldes war er noch Jungfrau.
Seine Aufgabe brachte es mit sich, dass er sich nicht binden durfte bis er seine Aufgabe einem Nachfolger übergeben könnte.
Aratan bat seine Freunde der BuMoNa (Bund mobiler Notärzte) alles vorzubereiten, damit eventuell doch sein Leben gerettet werden könnte.
Er verteilte seine Habseligkeiten, ohne große Hoffnung doch noch überleben zu können.
Er dachte an Sinya, und ihm war klar, dass sie sowieso niemals seine Frau werden würde, denn Aratans Berufung wog schwerer als seine Wünsche nach einer Familie.
Aratan verabschiedete sich von seinen Freunden Dorkas, Vaelin und Galen, mit denen er in den vielen Jahren so manches Abenteuer in Freude und Leid geteilt hatte.
Der Priester Tobias würde das Schwert führen, und obwohl Aratan ihn noch nicht lange kannte, so wusste er dass er ihm sein Leben anvertrauen konnte.
Das Ritual begann, und Tobias hob die Klinge, um lediglich Aratans Hand zu ritzen.
Das Schwert zerbrach….
„Würde es nun den Weltfrieden geben?“ dachte Aratan als er sich wieder erhob und tief einatmete.
„Nein….“ war seine Antwort, denn jeder von uns musste selbst seinen Teil dazu beitragen, dass diese Welt zu einem friedlicheren Ort wird.
Jedem denkenden Wesen war die freie Wahl gegeben, sich für das Gute oder das Böse zu entscheiden, und dies zeigte sich mit jeder einzelnen Tat.
Kaum hatte Aratan sich bei dem Nachtmahl gestärkt beschloss er die Nacht zu nutzen um selbst sein eigenes magisches Schwert weiter zu verzaubern.
Zusammen mit seinen Gefährten ging er in den Wald um das Ritual in der Dunkelheit durchzuführen.
Gustav hatte bereits den ganzen Tag an der Klangschale geübt, denn Aratan hatte ihm die Aufgabe übertragen die Magie unter Kontrolle zu halten, die Aratan in die Schale geben würde.
Gustav war sehr gelehrig, gewesen, denn schließlich hing seine Gesundheit davon ab, wie gleichmäßig er den Klang halten konnte.
Das Ritual wurde durchgeführt, und seine Freunde gaben zuerst jeweils eine Erinnerung an gute Dinge auf dieser Welt, die in das Schwert gegeben wurden.
Nach vielen Zaubersprüchen unter gleichmäßiger Aufrechterhaltung des Klanges durch Gustav, gelang es Aratan das Schwert zu verzaubern.
Aber trotz allem hatte sich ein Teil der Magie auf Gustav übertragen und ihn verletzt.
Die BuMoNas versorgten Gustav, und Aratan war darüber sehr froh, denn auch wenn er Gustav als faulen und launigen jungen Mann kennen gelernt hatte, so hatte er Gustav doch irgendwie gern.
Ein Schwert war an diesem Tag vernichtet worden, und eines war erschaffen worden.
Viel war geschehen was Aratan noch lange in Erinnerung behalten würde…
Den weiteren Abend verbrachte Aratan bei der Feier und erst am frühen Morgen ging er schlafen.
Die Eröffnungsfeier der „neuen“ Spelunke "zum gehängten Mann mit Meerblick" war vorbei.
Am nächsten Morgen verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden, die weiter zogen, sei es nun Richtung Winterlager, oder zu Abenteuern in fernen Reichen.
Aratan hatte viel erlebt, und dass obwohl er sich eigentlich aus Allem heraushalten wollte.

Einige Wochen schrieb Aratan die letzten Erlebnisse dies Jahres auf und die Feder kratzte über das Papier.
Viel gab es zu berichten, über die gelungene Feier und alle Dinge die in den drei Tagen  in Der Spelunke geschehen waren.
Noch zu später Stunde saß Aratan über seinen Notizen, bis er die Feder schließlich gähnend beiseite legte
„Morgen ist auch noch ein Tag…“ sagte er sich.
Fotos sind hier


Lichter in der Ferne

Aratan verbrachte einige Tage in einer kleinen Taverne.
Ein paar Räuber trieben dort ihr Unwesen, die aber bald erschlagen wurden.
Somit waren die Probleme schnell beseitigt worden und Aratan konnte seine Reise fortsetzen

Thorsburg 1 - "Kampf um die Thorsburg - Die Besiegten schlagen zurück"

Aratans nächste Reise führte ihn zur „Thorsburg“.
Er traf dort seine Freunde Pilgrim und Piaras, die in Begleitung zweier jungen Krieger Namens Daniel und Thorus bereits den Lagerplatz aufgeschlagen hatten.
Aratan freute sich sehr seine Freunde bei guter Gesundheit zu sehen.
Alsbald kam es zu den ersten Problemen, denn die Burg wurde von Orks und Zwergen angegriffen.
Wie sich herausstellte war ein magischer Schutz gegen Nichtmenschen zerstört worden, indem die Kristalle, welche die Magie bündelten, gestohlen worden waren.
Aratan fragte sich warum auch Zwerge die Ortschaft angriffen.
Bevor er diesbezüglich weitere Nachforschungen anstellen konnte, begegnete er dem hiesigen Hofmagier, der sich alsbald als Schwarzmagier entpuppte.
Der Schwarzmagier beherbergte einige Vampire und führte Experimente wider die Natur durch.
Er bediente sich der Kraft von Elementaren, und schwächte diese somit sehr.
Im Gespräch mit dem Schüler erfuhr er weitere Dinge über die dunklen Machenschaften des Meisters.
Aratan beschloss dem Schwarzmagier das Handwerk zu legen und versteinerte ihn.
Nun konnte das Vampirnest durch den Paladin Thurim ausgehoben werden.
Aratan war auch unter denjenigen, welche durch die dunklen Gänge krochen, stets seine Komponenten bereithaltend um ein Sonnenlicht zu zaubern.
Schon bald sah Aratan die Fußspitzen eines Vampirs in einer besonders staubigen Ecke.
Er zauberte sein Licht, aber der Vampir verschwand in der Dunkelheit.
Nach wenigen Augenblicken endete der Zauber, und Aratan bereitete sich darauf vor ein weiteres Sonnenlicht zu zaubern.
In diesem Moment sprang der Vampir aus dem Schatten und packte Aratan mit seinen scharfen Klauen am Hals.
Aratan stieß das Monstrum von sich und mit Hilfe zweier weiterer Abenteurer konnte der Vampir zurück gedrängt werden
Aratan war froh ein magisches Schwert zu besitzen, das er ins finstere Herz des Vampirs stieß.
Thurim und die weiteren Abenteurer vernichteten die drei weiteren Vampire.
Schließlich gelangten die Abenteurer in das Labor des Magiers, und es bestätigte sich erneut wie wichtig es gewesen war ihn aufzuhalten.
Dies war ein Ort an dem viele dunkle Rituale durchgeführt worden waren.
Die Gruppe beschloss umzukehren, denn nun ging keine Gefahr mehr von den Gewölben der Burg aus.
Kaum hatten die Abenteurer das Tageslicht wieder erreicht, lies Aratan seine Wunden untersuchen, die zum Glück harmlos waren.

Es dämmerte bereits als Aratan endlich sein verspätetes Mittagsmahl essen wollte.
Die scheinbare Ruhe wurde wieder gestört, denn erneut griffen Orks die Burg an.
Aratan griff voller Wut zu seinem Schert und Schild und schlug einen Ork nieder.
Endlich würde er etwas essen können.
Nun endlich blieb etwas Zeit um mit seinen Freunden Pilgrim und Piaras über die Abenteuer des vergangenen Jahres zu sprechen.
Daniel und Thorus lernte Aratan ebenfalls besser kennen.
Da ihm der Schutz seiner Freunde sehr wichtig war, beschloss er für Daniel und Thorus den Schutz der Natur zu erbitten
Zusammen mit seinen Freunden schlich er in den Wald, und das Ritual konnte erfolgreich durchgeführt werden.

Am nächsten Morgen erfuhr Aratan, dass ein Mädchen vom Clan der McInnes entführt worden war.
Da er bereits am Vortag die Gegend erkundet hatte, wusste er wo sich eines der kleinen Feldlager der Orks befand.
Zusammen mit seinen Freunden führte er die Gruppe zur Befreiung des Mädchens.
Es gab keine Verahndlungen und die Orks wurden auf Sicht erschlagen.
Die Mutter freute sich sehr, ihre Tochter wohlbehalten in die Arme schließen zu können.

Die Abenteurer gelangten später an einige Schriftrollen des Magiers, und wie sich herausstellte waren dort mit magischer Tinte einige Hinweise aufgeschrieben.
In der Nähe sollte sich eine Mine befinden, die bei Nacht gefunden werden könnte.
Aratan war sich sicher, dass sich die Abenteurer darum kümmern würden, denn wenn Schätze locken bleiben die wenigsten im Lager.
Spät in der Nacht wurde Aratan durch einen Boten gerufen, denn die Abenteurer hatten tatsächlich eine Mine gefunden, die aber magisch verschlossen war.
So machte sich Aratan also auf dem Weg durch die Nacht und öffnete die magische Barriere.
Die Abenteurer fanden dann in der Mine, die für den Schutzkreis benötigten Oktarin-Kristalle.

Wieder griffen die Orks an und versuchten den versteinerten Schwarzmagier zu holen.
Kurz entschlossen entsteinerte Aratan ihn, worauf er von seinen Gefährten erschlagen wurde.
Aratan war froh, dass wieder ein finsterer Gegner vernichtet worden war.

In den vergangenen zwei Tagen hatte Aratan den Barbaren Nargan und die Trollin Lendija kennen gelernt.
Als die ersten Okatrin Kristalle auf die Sockel des Schutzkreises gelegt wurden, verspürten sie Schmerzen.
Aratan konnte nicht gutheißen, was hier geschah, und so beschloss er mit den beiden Schutzamulette herzustellen, die dabei halfen, dass alle anwesenden Nichtmenschen vom Schutzzauber nicht betroffen werden konnten.
Aratan hatte bereits mehrere Gespräche mit dem Lehrling des Schwarzmagiers geführt, und dabei festgestellt, dass er noch nicht verdorben war.
Er half dabei die magischen Amulette herzustellen, was auch Zeichen des guten Willens war.
Die Schutzamulette wurden verteilt, und somit waren die Nichtmenschen nun, von den Wirkungen des stärker werden Zaubers nicht mehr betroffen.
Auch wenn es Aratan nicht recht war, konnte er nicht verhindern, dass das letzte Ritual durchgeführt wurde, und der Schutz sich um die Thorsburg erneuerte.
Am nächsten Morgen sah Aratan wie sich einige Orks der Burg näherten, die sich dann aber in hundert Metern Entfernung vor Schmerzen wanden.
Aratan wollte sie erst erschlagen, zeigte dann aber vor den zurückweichenden Orks Mitleid, denn ein ehrenvoller Kampf wäre dies nicht gewesen.

Der Jarl der Burg versprach allen Nichtmenschen, die friedlich Handel in der Burg treiben wollten, an der Landesgrenze Schutzamulette auszuhändigen.
Aratan war sich nicht sicher ob der Jarl die Wahrheit sprach, konnte aber auch nichts Weiteres dagegen tun.
Anderseits bestand für die Thorsburg wirklich eine Gefahr, die nun fürs erste abgewendet worden war.
Warum nun die Orks und Zwerge die Burg angegriffen hatten, konnte Aratan nicht mehr ergründen.

Es war Zeit die Reise fortzusetzen, und so verabschiedete sich Aratan von seinen Freunden.
Er würde sie wieder sehen, zu anderer Zeit an anderem Ort, aber die Freundschaft würde ihn auf seinem Weg immer begleiten…
Fotos sind hier


Falkeninsel 4 - "Das Lager am Meer"


Aratans nächste Reise führte ihn weit entfernt auf die Falkeninseln.
Hierbei handelt es sich um eine Inselgruppe, die bisher wenig erforscht worden war.
Auf einer der Inseln war ein Handelsposten errichtet worden, denn unbekannte Länder versprachen gute Geschäfte.
Am Landungssteg traf er, zu seiner Überraschung, auf seine Freunde des Ordens der Jidai, die in Begleitung zweier junger Daiwandan reisten.
Aus mysteriösen Gründen waren die Meister der beiden jungen Schüler verschwunden, und nun lag es an Tiiri, Sander und Tarson herauszubekommen, was mit den Meistern geschehen war.
Zu Aratans Freude, traf er auf dem Schiff ebenfalls auf weitere Freunde.
Die Alchemistin Leandra, den Schmied Tiflus und die Kriegerin Iska.
Die Gruppe reiste ebenfalls in Begleitung einiger junger Abenteurer, die allesamt ihre erste weite Reise unternahmen.
Sogar Gustav traf Aratan, den ehemaligen Knecht der „Taverne zum gehängten Mann mit Meerblick“.
Gustav war nun in die weite Welt gezogen, um in der Ferne sein Glück zu suchen.
Da Gustav sich als recht zuverlässiger Helfer erwiesen hatte, beschloss er ihn für die nächsten Wochen in Dienst zu nehmen.
Gustav nahm an, denn er wusste dass Aratan recht gut bezahlen würde.
Vorerst gab es aber wenig zu tun, denn die Aratan ereilende Seekrankheit lies die Überfahrt ereignislos verlaufen.
Er freute sich sehr, nachdem das Schiff endlich die Küste erreichte, und er wieder festen Boden unter den Füßen spürte.
Zusammen mit seinen Freunden machte sich die Gruppe auf den Weg zum Handelsposten
Nachdem sie ihre Zelte errichtet hatten, blieb endlich Zeit über die Ereignisse des vergangenen Jahres zu sprechen.
Die Ruhe wurde leider gestört, denn ein düsterer Nebel legte sich über das Meer und den Strand.
Aratan spürte, dass sich eine Gefahr näherte, die sich schließlich in Gestallt von Untoten zeigte, die Welle um Welle and den Strand gespült wurden.
Die Untoten griffen an und zeigten sich als schwer zu vernichtende Gegner.
Seite an Seite kämpfe Aratan mit seinen Gefährten, und war froh so gute Freunde zu haben, auf die er sich verlassen konnte.
Es gelang das Lager zu verteidigen und durch ein Energiefeld teilweise abzusichern, so dass die Untoten nur einzeln ins Lager gelangen konnten.
So gesichert konnte eine relativ ruhige Nacht verbracht werden.

Am nächsten Morgen kam ein seltsamer Mann in das Lager, der über dem rechten Auge eine schwarze Klappe trug.
Er sprach davon, ein Abgesandter des Blutgottes „Korn“ zu sein, in dessen Angelegenheiten Aratan sich wohl eingemischt hatte.
Aratan überlegte, und ihm fiel nur eine Begebenheit des letzten Jahres ein.
Er hatte einem jungen Abenteurer bei der Flucht vor seinen Häschern geholfen, indem er das magische Blutmal verschleierte, mit dem er gezeichnet worden war.
Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei den Verfolgern um Anhänger  Korns, die den jungen Mann zu einem Opfer auserwählt hatten.
Der Abgesandte Korns forderte Aratan auf Abbitte zu leisten.
Da sich der Abgesandte friedlich verhalten hatte, beschloss Aratan ihn nicht zu erschlagen, sondern seiner Wege ziehen zu lassen.
Aratan verachtete die Götter des Chaos, und hatte schon oft gegen das Böse gekämpft.
Nach einem deftigen Frühstück dachte Aratan nicht mehr an diese unerfreuliche Begegnung.
Plötzlich aber wurde Aratans innere Ruhe gestört, denn er spürte den Blick Korns, der bereits seine Klauen nach Aratan ausstreckte.
Er spürte aber auch die Anwesenheit Cholests, dem es wohl missfiel, wenn Aratan nun die Aufmerksamkeit eines anderen Gottes bekam.
Der Fluch Cholests erwies sich somit das erste Mal als Schutz
Es entstand ein Ringen um Aratan, der wieder einmal zum Spielball der Götter wurde.
Aratan verdrängte die düsteren Vorahnungen und beschloss seinen Gefährten zu folgen, die nach einer Silbermine im Wald suchen wollten.
Die Gruppe erkundete die Gegend, aber von einer Mine war keine Spur zu finden.
Bereits auf dem Rückmarsch befindlich, spürte Aratan auf einmal dass sich eine große Gefahr näherte
Die Luft waberte und aus dem Farbenwirbel eines Dimensionsportals trat ein Krieger Korns hervor.
Der Champion sah mit seinem roten Gesicht, den Hörnern und der dunklen Rüstung zum Fürchten aus.
Aratan versuchte mit ihm zu sprechen, aber dieses Wesen wollte nur eines, und das war Aratans Tod.
Im Weglaufen gelang es Aratan einige Pfeile auf den Dämon zu schießen, die aber alle von seiner Rüstung abprallten.
Aratan lief so schnell ihn seine Füße tragen konnten, und bat um die Hilfe des Geistes des Waldes.
Der Dämon war Aratan dicht auf den Fersen, und nur wenige Handbreit trennten ihn vor seiner großen Axt.
Schließlich gelang es Aratan den Abstand zu vergrößern, und eine Flucht in den Wald schien möglich.
Der Dämon erkannte, dass er nicht schneller als Aratan war, rief er ihm zu, dass er alle Freunde töten würde, falls er sich ihm nicht stellen würde.
Aratan blieb stehen, denn lieber würde er sein eigenes Leben, als das seiner Freunde opfern.
Er ging zum Krieger Korns, und wartete auf sein Schicksal
Das Monstrum schlug wie wild um sich und verletze Aratan schwer.
Aratan bereite sich auf das Ende vor, und sackte in den Knien zusammen.
Nun hörte er die Stimmen seiner Gefährten, die sich nun gemeinsam auf das Monstrum stürzten
Sie konnten kein Hoffnung haben den Krieger Korns zu besiegen, wichen aber dennoch nicht von Aratans Seite.
Aratan war halb bei Sinnen, aber spürte wie zwei seiner Gefährten ihn in den Wald schleiften, um ihn außer Sicht des Dämons zu bringen.
Der Kampf tobte weiter, und zum Glück befand sich noch eine Flasche Geweihtes Wassers im Besitz seiner Freunde.
Mit diesem Wasser wurden die Waffen der Gefährten geweiht.
Mit vereinten Kräften gelang es schließlich das Monstrum wieder in die unteren Ebenen zu bannen.
Als Aratan aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte, schaute er in die Gesichter seiner Freunde.
Er hatte ihnen sein Leben zu verdanken, denn ohne die Kraft der Gemeinschaft hätte das Böse obsiegt.
Aratan wurde ins Lager gebracht und dort geheilt.
Er wusste nun, dass er sich wieder dem Dämonen stellen müsste, denn nur ein Sieg gegen einen der Krieger Korns würde dafür Sorgen, dass Aratan sich des Zorns des Blutgottes entledigen konnte.
Er beschloss daher in der Nacht Korn anzurufen sich ihm zu stellen.
Seine Freunde wollten ihm helfen, und so gaben Sander und Tiflus ihm Unterricht im Schwert und Schildkampf.
Der Abend näherte sich mit schnellen Schritten und Aratan wusste, dass er trotz des Trainings niemals im Kampf gegen einen Krieger Korns gewinnen konnte.
Er dachte an sein magisches Schwert, „Tar Helka Macil“ (Edles Schwert des Eises) dass aber leider noch nicht die nötige Kraft besaß, die Wesen der unteren Ebenen zu vernichten.
Kurz bevor Aratan seine Anrufung beginnen konnte schlief er ein.
Ihm wurde eine Vision geschickt.
Als er sich umblickte sah er einen wundervollen Wald, der in einem hellen warmen magischen Licht erstrahlte.
Blumen wuchsen, in vielen Farben und Insekten schwirrten von Blüte zu Blüte.
Dies war der Wald seiner Träume und Hoffnungen, dies war der Wald des „Geistes des Waldes“.
Aratan blickte auf und sah in das Gesicht einer wunderhübschen Frau.
Ihre Schönheit lies Aratan den Blick zu Boden senken, denn er erkannte, dass es sich bei ihr um den Geist des Waldes handelte.
Aratan fehlten die Worte, als der Geist schließlich zu ihm sprach..
Sie gab Aratan den Rat nicht Korn anzurufen, und nicht gegen ihn zu kämpfen, denn in diesem Kampf würde auch der Geist des Waldes Aratan nicht helfen können.
Aratan bedankte sich für den Ratschlag, und für die vielen Jahre, in denen der Geist Aratan geholfen hatte, seiner Berufung als Hüter zu folgen.
Die Vision endete und Aratan erwachte.
Aber es umgab ihn nicht die Dunkelheit der Nacht, sondern er schaute erneut in die besorgten Gesichter seiner Freunde.
Schon wieder waren sie nicht von seiner Seite gewichen.
Aratan erzählte ihnen freudig von der Vision.
Er war sich aber dennoch sicher, dass er sich eines Tages einem Champion Korns stellen müsste.

Am nächsten Tag kam der Herr der Meere ins Lager, und bedankte sich bei den Abenteurern für ihre Hilfe.
Wie sich herausstellte war eine Perle aus dem Meer gestohlen worden, die nun wieder gefunden worden war.
Diese Perle sorgte dafür, dass die Verstorbenen im Meer blieben.
Aratan wunderte sich etwas, aber im Anbetracht seiner eigenen Probleme wurde ihm klar, dass er einige der Vorkommnisse der letzten Tage nicht mitbekommen hatte.
Das Problem mit den Untoten war somit gelöst worden.

Später in der Nacht dankte Aratan seinen Gefährten, hatte aber noch eine Bitte.
Er wünschte sich, dass seine Freunde ihre guten Erinnerungen Teil des magischen Schwertes werden ließen, auf dass er sich in Zeiten der größten Not an die Gemeinschaft erinnern konnte.
Die Gefährten stimmten zu und so ging die Gruppe in den Wald
Am Ritualplatz angekommen bemerkte Aratan, dass er „Tar Helka Macil“ im Lager vergessen hatte.
Gustav war bereit das Schwert zu holen und lief so schnell, als ob Korn selbst hinter ihm her gewesen wäre.
Nach wenigen Minuten konnte das Ritual durchgeführt werden.
So lange Aratan lebt, würde er die vergangenen Tage nicht vergessen, und er würde „Tar Helka Macil" im Namen des Guten führen, um das Böse auf der Welt zu bekämpfen…

Am nächsten Tag gingen die Reisenden wieder auf das Schiff, dass sie sicher ans Festland brachte.
Aratan verabschiedete sich von seinen Gefährten, und setzte seine Reise fort.
Auch wenn er nun wieder alleine war, so würde in Gedanken die Gemeinschaft ewig bestehen bleiben…
Fotos sind hier

SpelunkenHalunken "Chill Out Con 2010"

Die vergangenen Monate waren wie im Flug vergangen und endlich ging der viel zu kalte Frühling in einen wärmeren Sommer über.
Aratan kehrte gerade von einer Schiffsreise zurück, die ihn weit entfernt auf die so genannte „Falkeninsel“ führte
Nachdem das Schiff am Anleger festgemacht hatte, war er froh wieder festen Boden unter den Füssen zu spüren.
Im Hafenviertel tobte das Leben, es wurden Waren ver- und entladen, und einige Händler versuchten mit den Reisenden ihre Geschäfte zu machen.
Fisch wurde an vielen Ständen verkauft, aber auch exotische Früchte und allerlei anderer Dinge.
Der Duft fremder Gewürze mischte sich mit dem der Meerluft.
Aratan reiste in Gesellschaft seiner Freunde des Ordens der Jidai, die sich im vergangenen Abenteuer erneut als treue Freunde erwiesen hatten.
Aber nun war es Zeit sich von den Strapazen der letzten Reise auszuruhen.
Aratan brauchte nicht lange nachzudenken, denn ihm fiel hierzu nur ein Ort ein „Die Spelunke zum gehängten Mann mit Meerblick“.
Hier hatte er einen Ort gefunden, an dem es nicht nur Gefahren zu bestehen gab.
Ruhe hatte er dort finden können, aber nur zu dem Zeitpunkt als noch nicht die meisten Gäste zu den Feierlichkeiten angereist waren.
Dann dachte er an Sinja, und auch wenn er es sich nicht eingestehen mochte, so schlug bei dem Gedanken an die junge Wirtstochter sein Herz schneller.
Wieder schüttelte Aratan den Kopf, denn solange er keinen Nachfolger gefunden hatte, durfte er sich nicht binden, und vor allem war Sinja Herz bereits an den Fischer Piet vergeben.
In dieses junge Glück durfte er sich nicht einmischen…oder…?
Aratan bemerkte wie er bereits vor dem Gasthaus angekommen war, in dem seine Freunde der Jidai ihre Unterkunft bezogen hatten
Diese Nacht verbrachte Aratan noch hier, und am nächsten Tag setzte er seine Reise fort.
Ein paar Tage später erreichte Aratan der Lagerplatz, den die Spelunke auf Reisen dieses Jahr bezogen hatte.
Bäume und Hecken spendeten Schatten und Kühle, denn zu dieser Jahreszeit schien die Sonne sehr heiß vom Himmel.
Später am Abend führte eine Vision  die Jidai Tyria und Sander tief in den Wald zu einem alten mysteriösen Ort.
Es handelte sich um einen „Hort der Kraft“, an dem die Kraft der Natur sich besonders stark konzentrierte.
Der Ort schickte Visionen von einer möglichen Zukunft.
Auch Aratan wagte den Blick, und das was er sah erschreckte ihn, denn er sah seine Freunde durch seine Hand sterben, denn er war zu einem dunklen Abbild seiner selbst geworden.
Das was einmal an Aratan gut war, war verschwunden bzw. würde verschwinden und nur noch Hass und Dunkelheit würde übrig bleiben.
Aratan erwachte aus der Vision und schwor sich lieber zu sterben, als zu einem Monstrum namens „Lord Malice“ zu werden.
Die Vision von Sander machte Aratan dann wieder Hoffnung, denn er hatte eine schöne Zukunft für ihn gesehen, in der Aratan mit einer Frau und Kindern glücklich leben würde.
Es würde also doch möglich ein Hüter zu sein, und gleichzeitig eine Familie zu gründen.
Aratan beschloss diese Frau, die ebenfalls eine Hüterin sein musste zu suchen.
Aratan würde sie daran erkennen, dass sie besser mit dem Bogen schießen könnte wie er.
Auch wenn es ihn anfangs schmerzte erkannte er nun, dass Sinja nicht die richtige Frau für ihn war, und er wünschte ihr in Gedanken alles Gute.
Dann dachte er wieder an die „Hüterin des Waldes“ und sein Herz schlug schneller.
Wie ist ihr Name, und wo würde er sie finden?
Fotos sind hier


Aratan war es  auf seinen Reisen möglich, Wissen über Kräuter, Heilkunde und Monster in Erfahrung zu bringen.
Dabei hat ihm die Heilerin „Teleri“ sehr geholfen. (Danke Maike!)
Outtime Info: Die Anwendung der beschriebenen Kräuter ist NICHT! zur Nachahmung empfohlen, denn es handelt sich lediglich um "Intime Rezepte"

Aratan's Notizen Blatt 1 Aratan's Notizen Blatt 2
Aratan's Notizen Blatt 3
Aratan's Notizen Blatt 4
Aratan's Notizen Blatt 5
Kräuterkunde Blatt 1 Kräuterkunde Blatt 2 Kräuterkunde Blatt 1 Kräuterkunde Blatt 1
So sieht Aratan heute aus.
Seine Kleidung ist durch das Wetter gegerbt.
Er hat auf seinen Reisen viel verloren, aber noch mehr gewonnen.
Neue Abenteuer warten auf ihn, und er ist bereit sich den Gefahren zu stellen...