Binabek
„Mein Name ist Binabek!
Ich wurde als Sohn von Bauern in einem kleinen Dorf geboren.
Meine Kindheit verlief ziemlich ereignislos.
Es gab keine Monster, keine Überfälle, und die Ernten waren meistens
gut.
Alles in allem war es ein recht beschauliches Leben.
Normalerweise tritt ein Bauerssohn in die Fußstapfen seines Vaters und
wird ebenfalls Bauer, aber mein Vater schickte mich in eine kleine Stadt,
damit ich dort ein ordentliches Handwerk erlernen sollte.
Ich landete bei einem Rüstungsschmied und verbrachte dort einige Jahre
mit meiner Ausbildung.
Ich erlernte das Handwerk von Grund auf, und wurde mit den Jahren zu einem
erfahrenen Rüstungsbauer.
Nun begab es sich so, daß eine größere Menge von Rüstungsteilen
zur nächsten Burg gebracht werden sollte.
Auch ich war bei dem Transport dabei, als er von einer Gruppe Wegelagerer
angegriffen wurde. Wir waren auf diesen Überfall nicht vorbereitet und
es gab einen schweren Kampf.
In dieser Situation griff ich zum ersten Mal zum Schwert, und ich hatte dabei
sehr viel Glück, weil ich einen der Angreifer erschlagen konnte.
Irgendwie konnten wir die Angreifer vertreiben, und konnten trotz schwerer
Verluste den Transport fortsetzen.
Dieser Tag änderte mein Leben von Grund auf, denn mir wurde klar, daß
man ohne kämpferisches Geschick in dieser Welt sehr schlechte Karten
hat.
Als ich meine Freunde in ihrem Blut liegen sah schwor ich mir das ich solche
Taten verhindern will sofern mir dies möglich ist.
Ich trainierte also einige Jahre den Schwertkampf und wurde schließlich
zu einem erfahrenen Schwertkämpfer.
Und nun ziehe ich durch die Welt, ständig auf der Suche nach Abenteuern,
und man kann mich immer dort finden wo jemand meines Schutzes bedarf“
Zusätzlich zu dem Schwur habe ich noch eine zweite Schwäche, die
sich Frauen nennt
Ich bin Romantiker und würde für meine Angebetete jeden Drachen
töten der sich zeigt.
Der Schwur und die Romantik werden mich noch in ernste Schwierigkeiten bringen.
Nun hörte ich davon, daß der hohe Rat von Carestia eine Befreiungsarme
gegen die Wölfe zusammenstellt. (Tanebria 10)
Dies weckte meine Abenteuerlust, und so packte ich meine Rüstung, Schwert
und Schild zusammen und begab mich auf die Reise ins Ungewisse...
Ich stach von der Stadt Seeburg in See, aber in Carestria bin ich nie angekommen!
Unser Schiff sank bei der Überfahrt und ich strandete auf der Insel “Teragon,
der Arena der Götter".
Dort spielten die Götter Kumaron und Talos ein Spiel mit den Menschen!
Jeder der Götter lies einige Menschen für sich kämpfen und
es wurden die Punkte gezählt!
Aus diesem Spiel der Götter habe ich mich herausgehalten und nur gekämpft
um meine Weggefährten vor den Anhängern der beiden Götter zu
schützen.
Ich wurde während dieser Zeit sehr oft verletzt, und nur der Hilfe einiger
Heiler ist es zu verdanken, daß ich immer noch lebe.
Durch das häufige trinken der Heiltränke, stellte sich bei mir eine
Abhängigkeit von Heiltränken ein, und ich werde sehr verwirrt wenn
ich nicht jeden Tag einen Trank bekommen kann.
Nach einigen Tagen und Kämpfen konnte ich mit viel Glück durch ein
Ritual fliehen!
Seit diesem habe den Gott Talos zu meinem Feind erklärt, und versuche
weiterhin für das Gute auf der Welt zu kämpfen.
In meiner Verzweiflung nicht gegen die Anhänger von Talos bestehen zu
können, betete ich zu Crom damit er mir in meinem Kampf helfen möge.
Er erhörte mein Gebet und in einer Vision sah ich den Ort an dem sich
ein Klumpen Mithril befand.
Ich sah einen dunklen Wald und nachdem die Vision endete lief ich durchs Unterholz.
Schließlich fand ich den Klumpen Mithril unter etwas Erde vergraben!
Die Menge reichte aus um eine Rüstung zu schmieden.
Eigentlich beherrschen nur Zwerge die Fähigkeit Mithril zu formen, und
selbst ein meisterhafter Zwergenschmied würde für so eine Rüstung
fast 2 Jahre seines Lebens benötigen.
Aber Crom lenkte meine Hände und verlieh mir Kraft, so das ich diese
Arbeit in nur einer Nacht beenden könnte.
Und seit diesem Tag trage ich auf all meinen Wegen „Croms Hoffnung“
Talos war darüber sehr erzürnt und versuchte mich durch einen seiner
Anhänger zu ermorden.
Dies konnte verhindert werden, aber durch meine Dummheit nahm ich die Waffen
des Mörders an mich!
Seitdem trage ich das Schwert „Talos Fluch“ mit mir, und ich befürchte
es wird mein Untergang sein, denn ich bin durch diesen Fluch an das Schwert
gebunden, und seine dunkle Macht führt mich in Versuchung Dinge zu tun
die ich nicht will.
Nun bin ich wieder auf der Straße des Abenteurers unterwegs und befinde
mich auf dem Weg nach Bosau...“
Das folgende erlebte Binabek auf seinem
weiteren Weg:
Nachdem Binabek in der Grafschaft Bosau angekommen war wurde die Ortschaft
von Kreaturen des Chaos angegriffen.
Binabek kämpfte mehrfach gegen das Böse, aber während der Kämpfe
wurde sein Kettenhemd beschädigt.
Als er in der Taverne die Rüstung reparierte erfolgte wieder ein Angriff,
und Binabek stürmte hinaus um sich dem Gegner zu stellen.
Währenddessen wurde ihm das Hemd aus der Taverne gestohlen
Das empfindliche Gleichgewicht von gut und böse war zerstört worden.
Binabek war verzweifelt, und das Schwert nahm Besitz von seinem Geist.
Daraufhin erschlug er im Zorn einen Bauern, dem im Blutrausch weitere zwei
unschuldige Menschen folgten.
Nach dieser schrecklichen Tat war Binabek klar, dass er in diesem ungleichen
Kampf gegen Talos nicht gewinnen konnte.
Er wollte nicht, dass noch weite Menschen durch ihn getötet werden und
darum lies er sich in einem Zweikampf erschlagen.
Die Heiler wollten ihm noch helfen, aber er lehnte jede Hilfe ab.
Er wurde von seinem Weggefährten verbrannt und die Asche wurde in alle
Winde verstreut.
Binabek war mein erster Rollenspiel Charakter, und gerne denke ich an ihn
zurück.