Ecil'am Kebalor Olath Verin



Ecil'am Kebalor Olath Verin ist von mittlerer Größe.
Er trägt eine schwarze Hose, ein schwarzes Hemd und einen schwarzen Umhang unter dem ab und zu seine weißen Haare hervorschauen.
Sein Gesicht ist Pechschwarz und er scheint ständig zu lächeln.
Was er dabei denkt kann keiner ergründen, oder vielleicht doch....?
Als Waffen trägt er zwei Langschwerter, die seitlich an jeder Seite seines Gürtels hängen.

Tief unter der dem Wald herrscht Dunkelheit und Stille.
So würde es jedenfalls einem Menschen erscheinen, wenn er sich hier unten befinden würde.
Aber für einen Bewohner des Unterreiches war es ganz anders, denn überall waren die leisen Geräusche der fallenden Wassertropfen zu hören, die von den Tropfsteinen niederfielen.
Es gibt Moose und Flechten, die schwach in einem unheimlichen blau und grün leuchten
Zu schwach um von den Augen eines Menschen überhaupt wahrgenommen zu werden.
Manchmal ist in größerer Entfernung das Rollen eines Steines zu hören, und das war meistens das Zeichen dafür das eines der hier lebenden Wesen wieder ein Opfer gefunden hat.

In einer kleineren Höhle hockt hinter einem Mannsgroßen Stein eine Kreatur.
Auf den ersten Blick erscheint sie wie ein weiterer Stein, aber ab und zu bewegt sie ihren Kopf hin und her und schaut in Richtung der beiden Höhleneingänge.
Schließlich steht das Wesen auf und unter der Kapuze des Umhanges sind weiße Haare zu erkennen.
Ja, er hatte nun lange genug geruht, und es war Zeit seinen Weg weiter fortzusetzen.
Der Weg war nun nicht mehr lang, und die Vorfreude auf das kommende Abenteuer lies sein schwarzes Herz ein wenig schneller schlagen.
Lange war er nicht mehr auf der Oberfläche gewesen, aber diesmal wurde er auserwählt wieder auf der verhaßten Erde zu wandeln und um das zu tun was er am Besten kann....

Die dunkle Gestalt bewegt sich geräuschlos durch die gewundenen Tunnel.
Immer wieder zweigen Quergänge vom Hauptweg ab.
In einen dieser kleineren Gänge ist ein leises Geräusch zu hören und sofort bleibt Ecil’am Kebalor stehen und lauscht in die Dunkelheit.
Er drückt seinen Körper an die Wand, der dann nicht mehr von der einer Felswand zu unterscheiden ist.
Er wartet und lauscht.
Noch einmal ist das Geräusch eines kleinen rollenden Kiesels zu vernehmen und Ecil’am Kebalor weiß was es zu bedeuten hat
Schon wieder ist das Geräusch zu hören, und plötzlich kommt aus dem Gang ein kleiner Goblin gelaufen.
Die kleine Kreatur ist etwa halb so groß wie ein Mensch und hat lange Arme und ein häßliches Gesicht.
Der Goblin schaut kurz in beide Richtungen des Hauptganges und dreht sich herum und winkt mit der linken Hand.
Kurz darauf kommen zwei weitere Goblins aus dem Gang und folgen der anderen Kreatur, die sich wieder umgedreht hat, und ihren Weg fortsetzt.
Ecil’am Kebalor steht immer noch regungslos da und läßt alle drei Goblins an sich vorbeilaufen.
Er wartet noch einen Moment bis die Kreaturen hinter der nächsten Biegung verschwunden sind und zieht dann seine beiden Schwerter.
An den Wänden wachsen an einigen Stellen blau leuchtende Moose und die beiden Klingen reflektieren das Licht auf eine gespenstische Weise.
Bei den beiden Schwertern handelt es sich nicht um die sonst von Drow verwendeten Waffen, sondern es sind die Klingen eines Elfen von der Oberwelt.
Ein anderes Schwert würde, unter dem hellen Licht der verfluchten Sonne, bald zu Staub zerfallen.
Ecil’am Kebalor läuft bis zur nächsten Abzweigung, dann schaut er hinter den sich entfernenden Goblins her.
Mit ein paar großen Sätzen ist er hinter den beiden Goblins angekommen und seine Waffen zucken vor.
Er stößt dem links laufendem Goblin das Schwert in den Rücken, und mit der anderen Waffe trennt er den Kopf des anderen Goblins vom Rumpf.
Beide Kreaturen fallen fast ohne ein Geräusch zu Boden.
Anscheinend hat der Anführer der Gruppe etwas bemerkt, denn er dreht sich um und sieht in das Gesicht des nun langsam näherkommenden Ecil’am Kebalor.
Der Drow läßt seine Schwerter in die Scheiden gleiten, und streckt dann seine Hände nach dem kleinen Goblin aus.
Das Wesen zieht aus seinem Gürtel einen kleinen Dolch und versucht damit den Drow auf Abstand zu halten.
Ecil’am Kebalor schlägt mit seiner linken Hand den Dolch beiseite und seine Hände greifen dann nach dem Hals des Goblin.
Der Goblin greift nun nach den Händen vom Drow und versucht sich zu befreien.
Aber Ecil’am Kebalor hält den Hals fest umklammert und drückt ohne Mitgefühl zu.
Wieder einmal ist dieses wahnsinnige Grinsen in Ecil’am Kebalors Gesicht zu sehen.
Schließlich zappelt der kleine Goblin nicht mehr, und der Drow läßt den toten Körper fallen.
Er wendet sich ab und setzt seinen Weg fort.
Bald.....ja bald.....wird er die Oberfläche erreichen.........

Ecil’am Kebalor folgt immer noch dem gewundenem Weg, aber mittlerweile ist er der Oberfläche schon sehr nahe gekommen.
Einige Gänge weisen nun Spuren der Bearbeitung auf, ein Zeichen dafür das in früheren Zeiten bereits Zwerge oder sogar Menschen einmal hier gewesen sind.
Als der Weg sich wieder einmal kreuzt, bleibt der Drow kurz stehen und wieder einmal tritt ein Grinsen ist sein Gesicht.
Ein Mensch würde sich nach einigen Schritten schon verirren und hoffnungslos so lange herumirren, bis er entweder durch Hunger und Durst zu Tode kämme.
Aber viel wahrscheinlicher würde der Mensch einem Wesen des Unterreiches begegnen, und das war noch schlimmer.
Ecil’am Kebalor folgt nun dem nach rechts abzweigenden Gang, der in einem nur stärkeren Gefälle ansteigt.
Noch einige hundert Schritt folgt er diesem Gang und sieht noch mehr Spuren die auf Leben hindeuten.
An einigen Stellen sind Balken in den Gang gezogen und einige abgebrannte Fackeln liegen auf dem Boden.
Als Ecil’am Kebalor den Eingang erreicht bleibt er in einiger Entfernung stehen, denn durch die Ritzen, des mit Brettern vernagelten Einganges, fällt das helle Sonnenlicht in seine empfindlichen Augen.
Erst wendet er seinen Kopf ab, dann aber setzt er sich in zwanzig Schritt Entfernung hin und zwingt sich dazu das Licht anzusehen.
Er war wirklich lange nicht mehr an der Oberfläche gewesen, wenn ihn jetzt schon ein paar Sonnenstrahlen so sehr schmerzen.
Wenn er aber heute Nacht im Licht der Sterne und des Mondes seine Aufgabe erfüllen sollte, so mußte er sich jetzt schon an das Licht gewöhnen....
Unbeweglich sitzt er da und wartet auf die bald kommende Nacht...

Die Sonne versinkt am Horizont und tauchte langsam das Land in die Dämmerung.
Dieses Wort mochte der Drow, aber noch lieber hörte er die Wörter „sternenlose Nacht“
Das waren die einzigen Wörter in der menschlichen Sprache die ihm etwas bedeuteten, denn auch wenn er die Sprache bruchstückhaft gelernt hat, verabscheute er sie doch zutiefst.
In seinem bisher jungen Leben von nur 60 Jahren, war er erst zwei Mal an der Oberfläche gewesen, und es war für ihn als Drow eine Auszeichnung ein drittes Mal erwählt zu werden.
Die Dämmerung würde nicht mehr lange andauern, und dann folgte die Nacht.
Die Augen von Ecil’am Kebalor weiteten sich jetzt mit jeder verstreichenden Minute mehr.
Bald in nun noch wenigen Augenblicken würde er wieder auf der Welt wandeln.
Eine Löwe unter einer Herde Schafen, die nichts von seiner Anwesenheit wußten......

Die Nacht war nun endlich da.
Ecil’am Kebalor steht auf und geht zum Eingang des Stollens.
Mit einigen festen Fußtritten hat er eine Lücke in den Brettern geschlagen und tritt dann ins Freie.
Das Sternenlicht schmerzt ihr in seinen Augen, aber zum Glück befindet sich der Mond gerade hinter einer großen Wolke.
Die Luft riecht ganz anders als es der Drow gewöhnt war, und dies war noch etwas das er an der Oberfläche mochte.
Am meisten haßte er das Gefühl des „Unbekannten“ an der Oberfläche, denn dort unten in seiner Welt kannte er sich sehr gut aus.
Hier oben war er ein Fremder, zwar ein sehr gefährlicher Fremder, aber er mußte nun auf jeden seiner Schritte achten.
Demnächst sollte ein größerer Trupp Drow-Krieger und einige Priesterinnen zur Oberfläche geschickt werden um einen ihrer Blitzangriffe durchzuführen.
Ecil’am Kebalor war nun hier um die Gegend auszukundschaften.
Was ihn erwarten würde weiß er nicht, aber es würde für die hier lebenden Wesen fürchterlich werden......

Aratan war schon seit Stunden wach, denn er hatte die Taverne schon bei Anbruch des ersten Tageslichtes verlassen.
Keiner der Gäste oder Eisenfaust hatte bemerkt, dass er so früh gegangen war.
In konzentrischen Kreisen sucht er die Umgebung der Taverne nach Spuren ab.
Schließlich endeckt er eine alte Wolfsspur und folgt ihr.
In seiner linken Hand hält er die Wurfaxt und in seiner rechten das kleine hohle Holz.
Ab und zu murmelt er leise einige Worte.

„Rumalet et Telamur....“

Er ist sehr wachsam und schaut in jede Richtung während er sich fast geräuschlos durch den Wald bewegt.
Schon seit einigen Stunden sucht Aratan schon die Umgebung der Kupferschmiede ab.
Bisher hat er aber nichts auffälliges gefunden.
Seine Aufmerksamkeit nimmt aber nicht ab, sondern konzentriert setzt er seine Suche fort.

Ecil’am Kebalor schleicht durch den Wald.
Selbst er als Fremder ist er nicht von der Umgebung zu unterscheiden.
Lautlos läuft er von Baum zu Baum in Richtung eines Lichtes das er vor kurzer Zeit durch die Bäume gesehen hatte.
Immer weiter nähert er sich der Taverne....

Am Waldesrand steht Ecil’am Kebalor hinter einem Baum und schaut zur Taverne hin.
Er bemerkt das dort irgend etwas vorgeht.
Er hockt sich im Schatten des Baumes hin und beobachtet die ganze Szene.

Aratan kommt aus dem Wald gelaufen.
Er geht nun mit müden Schritten durch den Wald, der sich nun immer weiter lichtet.
Als er das Licht der Taverne sieht, beschleunigt er seine Schritte.
Plötzlich spürt Aratan den lebendigen Wald um ihn, und ein Gefühl der Angst steigt in um auf.
Es scheint ihm als ob ihm die Bäume eine Warnung zurufen würden, die nur von ihm gehört werden kann.

„Aratan.....Aratan.......Gefahr.....“

Aratan bleibt stehen und hält den Atem an, wobei er versucht die Dunkelheit mit seinen Augen zu durchdringen.
Ja, nun spürte er es auch, irgend etwas oder irgend jemand war hier.
Er spürte die Anwesenheit einer abgrundtief bösen Kreatur.
Er hatte noch niemals zuvor so etwas gefühlt, aber so etwas schreckliches konnte nur eines bedeuten.........Drow.
Aratan wagt es nicht sich zu bewegen, seine Gedanken rasen wie wild.
Ihm war klar das der Drow ihn wahrscheinlich schon längst bemerkt hatte, und nun jeden Augenblick zuschlagen konnte...

Ecilam’Kebalor sieht immer noch zu den Lichtern.
Kurz hat er das Gefühl etwas gehört zu haben, aber dann wendet er sich wieder den Lichtern zu.
Es gab hier auf der Oberfläche so viele Geräusche, die überhaupt nichts zu bedeuten hatten, und überall waren die Tiere des Waldes zu hören.
Was sollte ihm, einem Bewohner des Unterreiches schon auf dieser Welt geschehen?
Es war einfach nur lächerlich darüber nachzudenken.

Dort neben dem einen Baum kann Aratan einen Schatten erkennen, der einfach zu groß für eine Wurzel war.
Aratan durfte jetzt keinen Fehler machen.
Er, war doch schließlich der Hüter der Wälder, nunja vielmehr wollte er der Hüter werden.
Ein weiter Weg lag noch vor ihm, und nun stand er seinem ersten Drow gegenüber.
Aratan hatte gegen Orks gekämpft, hatte sich mit einem Riesen geschlagen, hatte gegen einen Magier des Chaos gekämpft und war dann in der Höhle eines Drachen gefangen gewesen.
Aber bisher hatte er es noch nie mit einem Drow zu tun.
In seinen Gedanken ruft er den Geist des Waldes an.

„Geist des Waldes steh mir nun bei....“

Dann formt er die magischen Worte, die ihn nun in den Kampf führen würden.

„RUMALET ET TELAMUR........ RUMALET ET TELAMUR........ RUMALET ET TELAMUR........“

Aratan schüttelt das hole Holz und die magischen Kräfte durchströmen seinen Körper und werden auf ihr Ziel gelenkt.

Ecil’am Kebalor hört wie Aratan seinen Zauber formt und wirbelt herum.
Erst will er zu seinen Schwertern greifen, aber dann zieht er seinen Dolch hervor.
Die Waffe ist etwa einen Fuß lang und mit eingravierten Spinnen verziert.
Er holt aus und wirft die Waffe auf seinen Gegner.
Dann wird er von der geballten Kraft des Zaubers getroffen.
Eine plötzliche Müdigkeit durchströmt den Geist des Drow und er denkt an nichts anderes als an Schlaf.
Dann aber erinnert er sich daran, das er Ecil’am Kebalor Olath Verin ist, der Drow, der noch nie in seinem Leben versagt hat.
Er schüttelt die Müdigkeit von sich ab und zieht seine Klingen

Nachdem Aratan den Zauber auf den Drow geworfen hat, sieht er das er fast keine Wirkung hatte.
Dann spürt er einen stechenden Schmerz in seinem Bauch und er sieht den Dolch bis zum Heft darin stecken.
Voller Angst greift Aratan zu seiner Wurfaxt und stellt sich dem Drow im Kampf.
Laut ruft er,

„Geist der Wälder steh mir bei..“

Aratan ist klar das er schon so gut wie tot ist, denn der Drow kommt sehr schnell näher.
Die schlanken Klingen funkeln nun im hellen Mondlicht.
Sollte das schon das Ende sein, wo Aratan doch gerade erst seiner Berufung als Hüter gefolgt war?
Sollte es alles auf so eine Art enden?

„Nein.....ich werde dich erschlagen Kreatur des Unterreiches!
Verflucht sollen Du und Deine Sippe sein......!“


Ecil’am Kebalor lacht bei den Worten von Aratan leise auf.

„Hahaha.... Du kleiner Iblith, (Innereien, Exkrement, Aas), es ist Zeit zu sterben, denn Ecil’am KebalorOlath Verin wird dich nun töten.

Der Drow erhebt seine beiden Schwerter zum Schlag.

Aratan ist rücklings hingefallen und kriecht nun rückwärts vor dem Drow davon.
Seine Axt hält er immer noch in seiner Hand.
Plötzlich fühlt Aratan eine innere Ruhe, und obwohl ihn nun bald der Tod ereilen wird, hat er keine Angst mehr.
Er weiß nun das der Geist des Waldes mit ihm ist, denn schließlich hatte er gerade seine Stimme gehört.
Voll neuer Kraft erhebt Aratan die Hand und wirft seine Axt auf den Drow.

„Geist der Wälder habe Dank für deine Kraft.....“

Ecil’am Kebalor kommt immer näher, und er grinst wie ein Wahnsinniger.
Plötzlich spürt er einen stechenden Schmerz in seinem Kopf, und er fällt rückwarts zu Boden.
Er lässt seine Schwerter Fallen und greift mit beiden Händen zum Kopf in dem sich nun bis zur Mitte die kleine zweischneidige Wurfaxt eingeschlagen hat.
Er fühlt das warm Blut auf seinen Händen.

„Oh Lloth.......ich habe versagt.......“

Dann umfaßt ihn die Dunkelheit des Todes, die ihn schon sein ganzes Leben umgeben hat, denn er war ein Wesen der Dunkelheit und der ewigen Nacht.......

Aratan sieht wie der Drow zu Boden fällt und er steht mit letzter Kraft auf und taumelt zum Eingang der Taverne.
Vor der Tür bleibt er stehen und ruft mit leiser werdender Stimme..

„Drow.....draussen ist ein Drow......

Er hämmert noch ein paar mal sehr laut gegen die Tür und bricht dann zusammen, wobei sich neben ihm eine Blutlache bildet.....

Tief unter der Erde,.......im Reich der ewigen Nacht lag die Stadt.
Eine der vielen Städte der Drow, dessen Namen für die menschliche Zunge einfach nur unaussprechlich war.

Lange schon war Ecil’am Kebalor Olath Verin schon fort.....zu lange.
Die Priesterin „Ilharess Waela Olath Verin.“, die ihm den Auftrag gegeben hatte, schreitet in ihrer großen Kammer auf und ab.
Viele kleine Spinnen laufen überall umher, und bei jedem Schritt achtete Ilharess Waela darauf nicht auf eine der Arachnoiden zu treten.
Ja denn das, würde Lloth sehr verärgern, aber im Moment war die Priesterin außer sich vor Zorn.
Wo war nur Ecil’am Kebalor Olath Verin?
Ihr Zorn mildert sich ein wenig als ihr Blick auf ihre kleine Lieblingsspinne fällt, die eine ganz silbrige Körperfarbe besitzt.
Nur wenige dieser Tiere gab es in der Stadt und Ilharess Waela war sehr stolz darauf, eine von ihnen in ihrem Haus wohnen zu haben.
Aber dann fällt ihr wieder ein, woran sie schon die ganzen vergangenen Tage gedacht hat.
Ecil’am Kebalor war einer der besten Krieger des Hauses, und der Bruder der Priesterin.
Für einen Mann war er sehr zuverlässig, aber er hätte schon vor Tagen wieder von seiner Mission zurückgekehrt sein sollen.
Er sollte einen sehr alten Eingang zur Oberwelt erforschen, um zu sehen ob sich dort ein Überfall lohnen würde.
Ilharess Waela geht immer noch hin und her, und ihre Gedanken schweifen immer mehr in die Ferne.
Es wäre ein großer Triumph, wenn sie als eine Priesterin des niederen Hauses "Olath Verin", einen erfolgreichen Angriff auf die Oberwelt führen würde.
Ilharess Waela war immer schon eine treue Priesterin von Lloth, denn sie versprach sich sehr viel von der Gunst der Spinnengöttin.

Die Priesterin geht immer noch in ihrer Kammer auf und ab, bis sie durch ein knirschendes Geräusch aus ihren Gedanken gerissen wird.
Sie schaut auf ihre Füße herab, und sieht unter einem Ihrer Schuhe noch zwei Beine einer Spinne hervorschauen.
Sie springt beiseite und erkennt, dass es nicht irgendeine der Tausenden Spinnen in Ihrer Kammer war, sondern sie war auf ihre Lieblingsspinne getreten.
Das war ein Zeichen, der Angriff auf die Oberfläche war zum Scheitern verurteilt.
Nun war es Ilharess Waela egal ob Ecil’am Kebalor jemals wieder kommen würde, denn der Angriff würde nicht stattfinden.
Es war egal ober er noch am Leben war, denn schließlich war er nur ein Mann, der in der Gesellschaft der Drow nur als Mittel zum Zweck benutzt wurde.

Ecil’am Kebalor Olath Verin kehrte von der Oberfläche nie wieder, und seine Schwester dachte nur noch manchmal an ihn, weil er am Tod ihrer Lieblingsspinne Schuld war
Für dieses Mal war die Oberfläche sicher......

---ENDE---