Magie
Wir leben in einer Zeit, in der die Vorstellung von Magie einfach unvorstellbar
erscheint.
Alles muß für uns Rational erklärbar sein.
Wenn wir uns von dieser Vorstellung lösen und uns in die Zeit von vor
Tausend Jahren versetzen, werden wir feststellen, das uns überall Magie
umgibt, denn es gab zu dieser Zeit viele Dinge die nicht erklärbar waren
und den Menschen Angst machten.
Aus diesem Grund sollte auch die in einer Fantasy Welt so verbreitete Magie,
nicht zu etwas Alltäglichem werden, sondern es sollte versucht werden
ihre Besonderheit zu bewahren.
Dazu gehört auch, das Magie so gut es geht dargestellt wird.
Zu oft sehe ich Magier, die nur mit dem Finger schnippen, und dann erwarten
das die Feinde tot vor ihnen zu Boden fallen.
Dies mag zwar etwas übertrieben dargestellt sein, aber bitte denkt daran
das es im Rollenspiel um Charakterspiel geht, und nicht darum wie man auf
die schnellste Weise zum „Ziel“ kommt.
Auch sollte man gar nicht auf die Idee kommen, das es ein Ziel überhaupt
im Rollenspiel gibt, denn eine Niederlage kann viel interessanter als ein
Sieg sein.
Ein Magier, der z.B. mit aufwendigen Gesten und Sprüchen zaubert nehme
ich eher ab, das er die arkanen Kräfte beschwört, als einem
Magier der wie gesagt nur mit den Fingern schnippt.
Was für Magier gilt, sollte dementsprechend auch für alle anderen
Spieler gelten.
Krieger sollten wie Krieger kämpfen, und ihre Waffen auch so handhaben.
Die Magie lässt sich durch viele Arten darstellen.
Es gibt Spruchmagie, Intuitive Magie, Bardenmagie, Göttliche Kraft,
Beschwörende Magie, Runenmagie.
Welche Zauber auf einem Con erlaubt sind ist dem verwendeten Regelwerk zu
entnehmen.
In der Gestaltung sollte man sich an das Regelwerk halten, kann aber bestimmte
Spruchkomponenten gegen gleichwertige austauschen.
Bei meinem Magier lasse ich meiner Fantasie freien Lauf, wenn es z.B. um
die Inhaltliche Gestaltung von Ritualen geht.
Immer wieder begegne ich auch Magiern, die ihr Handwerk sehr gut verstehen,
und denen man es sofort abnimmt wenn sie zaubern.
Sehr beeindruckt war ich einmal von einem Magier, der seine Sprüche
mit Worten und Gesten buchstäblich webte.