Michel Guckaus


Michel Guckaus war ein alter Pirat von etwa 70 Jahren.
In jungen  Jahren hatte er gute Ohren und Augen und war daher auf den verschiedensten Schiffen im Ausguck gewesen.
Als Michel etwa 15 Jahre zur See gefahren war lernte er in seinem 32ten Lebensjahr eine junge Frau kennen.
Er verliebte sich in „Eloibeth“ und schwor ihr ewige Treue.
Leider trennte sich ihr Weg, denn Michel mußte wieder zur See hinaus.
Als Michel 2 Jahre später wieder an Land ging, und seine Geliebte wieder sehen wollte, stellte er fest, dass in dem Haus eine andere Familie wohnte.
Seine Geliebte “Eloibeth” war einige Tage nach der Geburt der Tochter “Elanor” gestorben.
Vor ihrem Tod hatte Eloibeth einen Brief geschrieben.

“Mein geliebter Michel,
wenn Du diese Zeilen liest bin ich nicht mehr auf dieser Welt.
Ich spüre, wie das Leben mich verlässt, möchte Dir aber noch sagen wie sehr ich Dich geliebt habe.
Bitte passe und unsere kleine Tochter Elanor gut auf, und erzähle ihr ab und zu von Ihrer Mutter.
Das Muttermal auf ihrer Handfläche hat die Form eines Herzens und zeigt wie groß unsere Liebe ist.
Ich hoffe dass meine Schwester gut auf Elanor aufpasst.
Mögen wir uns eines Tages im Jenseits wieder sehen.
Deine Dich immer liebende Eloibeth”

Michel suchte in der Nachbarschaft und fand heraus, dass die Schwester bereits vor einem Jahr fort gegangen war.
Eine weitere Nachricht gab es nicht und Michel suchte lange Jahre vergebens nach seiner Tochter.
Am Ende wurde er zu einem verwirrten alten Mann.
Vor 5 Jahren heuerte Michel auf dem Piratenschiff „Cair Celeworn“ an, dessen Kapitän der berühmte Pirat Orlando Hawke war.
In dieser Zeit gelangte Michel an den Teil einer Schatzkarte und suchte nun nicht nur seine Tochter, sondern auch den „großen Schatz“
Michel hoffte seine Tochter zu finden, um dann irgendwo an einem Strand eine kleine Hütte zu bauen, um dort seinen Ruhestand fernab aller Piraten zu verbringen.
Kapitän Orlando Hawk hatte seit einigen Jahren einen Stützpunkt auf der Insel Mortgardt  errichtet, die von allen Piraten nur „Toteninsel“ genannt wurde.
Die Insel wurde von einem dichtem Nebel umgeben und nur Kapitän Orlando Hawke wusste wie in diesem Nebel zu navigieren war.
Laut alter Geschichten lagen auf der Insel die toten Könige des Reiches begraben, deren Gräber von den sogenannten „Vakten“ gepflegt wurden.
So genau wollte Michel das aber alles nicht wissen und war froh einen sicheren Platz gefunden zu haben um sich von den Strapazen der letzten Fahrt ausruhen zu können.
Vor einigen Tagen hatten einige Piraten einige Gräber aufgebrochen und Schätze entwendet.
Dies hatte nun zur Folge, dass sich einige der toten Könige erhoben hatten und zahllose Untote die Insel unsicher machten.
Die Piraten hielten sich von dem unheimlichen Wald so weit es geht entfernt.
Nun begab es sich, dass viele Abenteuer auf einmal auf der Insel eintrafen, die behaupteten nicht mit einem Schiff gekommen zu sein.
Die Vakten hatten die Abenteurer  (durch ein Dimensionstor) zur Hilfe gerufen, um die toten Könige wieder zur Ruhe zur betten, denn alleine reichte Ihre Kraft nicht aus um gegen die Untoten bestehen zu können.
Michel hörte sich die unglaublichen Geschichten mißtrauisch an,  denn sie klangen genauso unglaublich wie seine eigenen.
In der Zwischenzeit verlor Michel seine Schatzkarte, die wiederum von einigen Abenteurern gefunden wurde.
Schließlich fanden die Abenteurer alle vier Kartenteile und konnten mit Michel den Schatz finden.
Michel freute sich sehr, denn nun würde er seine kleine Hütte am Strand bekommen.
Als der Schatz verteilt worden war und Michel mit den Abenteurern beim Abendessen saß, kam der erste Mat „Ramirez“ zu Michel und fragte ihn ob seine Tochter nicht ein Muttermal auf der Hand gehabt hat.
Michel bestätigte dies, und in ihm kam die Hoffnung auf seine Tochter vielleicht doch nach all den Jahren zu finden.
Ramirez erlaubte sich leider lediglich einen schlechten Scherz, denn er warf Michel eine mit einem Herz tätowierte Hand zu.
Michel war so entsetzt, dass er vom Schlag getroffen tot zu Boden fiel.
Der alte Pirat wurde zum Strand getragen und von den Schatzsuchern begraben.

Die weiteren Ereignisse sind kurz zu erklären, denn es gelang den herbeigerufenen Abenteurern nicht die Untoten zu besänftigen bzw. zu besiegen und sie mußten von der Insel flüchten.
Dabei kamen alle übrig gebliebenen Vakten zu Tode, denn sie gaben ihre Lebenskraft um ein Dimensionstor zu öffnen.
Seit diesem Tag verdient die Insel nun wirklich den Namen „Toteninsel“ denn das namenlose Grauen hat dort Einzug gehalten...

Ein Jahr war vergangen und das Grauen herrschte immer noch auf der Toteninsel.
Der böse Jarl schickte seine Untoten aufs Meer hinaus, darauf versessen überall den Tod zu verbreiten.
Die Vakten auf dem Festland riefen die Abenteurer zu Hilfe, die bereits vor einem Jahr auf der Insel gewesen waren.
Das Ritual um den Jarl zur Ruhe betten mußte noch durchgeführt werden, denn ohne ihren Herrn wäre seine Armee sofort zu Staub zerfallen.
Leider hatte der Jarl in dem vergangenen Jahr an Kraft gewonnen und seine Energie in verschiedenen Seelen Essenzen versteckt, und das Ritual zeigte nicht die gewünschte Wirkung.
Die Abenteurer wurden permanent von den Untoten angegriffen, und nur dank des gemeinsamen handels konnten sie überleben.
Eine Essenz nach der anderen wurde gefunden, und die Kraft des Jarls nahm ab.
In einem harten Kampf konnte er schließlich besiegt und vernichtet werden...

Während der Vorkommnisse trafen die Abenteurer auch auf den Geist von Michel, der auf der Toteninsel keinen Frieden finden konnte.
Michel war immer noch auf der Suche nach seiner Tochter.
Ein tapferer Abenteurer namens „Angus“ half Michel seine Tochter zu finden, und als Dank zeigte Michel das Versteck einer Essenz.
Nun im Tode vereint verschwanden Elanor und Michel im auf dem Meer aufsteigenden Nebel.
Nun hatten Elanor, Eloibeth und Michel ihren Frieden gefunden....
Fotos sind hier

Die Schatzkarte stellt nicht die Toteninsel dar, sondern war nur eine Schatzkarte für die Schatzsuche.
Die richtige Toteninsel ist wesentlich größer und sieht anders aus.
Die Karte ist in zwei Größen ladbar (ca. 200 kb und 1MB)