Rebor



Mein Name ist Rebor!
Ich wurde irgendwann, irgendwo geboren.
Ich kenne meine Eltern nicht, denn ich wurde als Kind ausgesetzt.
Dies war ein schwieriges heranwachsen, und auf der Straße lernt ein Kind schnell zu überleben, indem es sich seinen Lebensunterhalt durch stehlen und betteln verdient!
Sobald ich ein Schwert halten konnte, wurde ich zum Militärdienst eingezogen.
Aber auch dort konnte ich keinen Platz für mich finden, weil ich als Soldat nicht zu gebrauchen war, denn meine Fähigkeiten im Kampf waren sehr schlecht.
Nachdem ich meine Zeit beim Militär abgeleistet hatte zog ich als Bettler und Dieb durch die Welt.
Merkwürdigerweise habe ich ein Talent dafür andere Lebewesen um ihr Hab und Gut zu bringen,
Auf der Suche nach einem besseren Leben habe ich schon viele Länder gesehen, verweile aber nie lange an einem Ort, um nicht das Gesetz auf mich aufmerksam zu machen.
Manche mögen mich als Taugenichts bezeichnen, aber dies bedeutet mir nichts...


Das folgende erlebte Rebor auf seinem weiteren Weg:
Nachdem Rebor in einigen Orten gestohlen hatte, mußte er schnell eine weite Reise unternehmen um nicht gefangen zu werden.
In einer Ortschaft begegnete er einem reichen Händler, der ihn als Handlanger anstellte.
Rebor wollte den Kaufmann und seine Schwester, bei der erst besten Gelegenheit überfallen, denn die Taschen des Händlers waren voller Gold.
In der Ortschaft befand sich auch der Inquisitor der „Kirche der vier Winde“, der zu einer Hexenverbrennung in den Ort gekommen war.
Die Inquisition ist unerbittlich, und die arme Frau wurde verbrannt.
Es befanden sich noch drei weitere Hexen im Ort, die zu dem Händler Kontakt aufnahmen, weil er seltene Kräuter und andere Zauberzutaten hatte.
Der Händler und seine Schwester ging mit den Hexen in den Wald, und Rebor folgte ihm wie üblich, um ihm seine Sachen hinterher zu tragen.
Dies war die beste Gelegenheit für Rebor, endlich den Händler zu überfallen.
Er schlug dem Händler, und seiner Schwester auf den Kopf und plünderte ihre Taschen.
Leider wachte dabei die Schwester wieder auf, und überwältige den unvorbereiteten Rebor.
Der Händler war in Wirklichkeit ein Hexenmeister und er verfluchte Rebor dazu, im von nun an treu zu dienen, ansonsten würde er unter schlimmen Qualen zu Tode kommen.
Rebor konnte nicht ahnen, dass der Hexenmeister gar nicht diese Macht hatte, aber aus Furcht würde er ihn nie mehr betrügen.

Kurze Zeit später wurde der Hexenmeister und die drei Hexen von den Wachen des Inquisitors gefangen.
Der Hexenmeister wurde in einem Stall angekettet und gefoltert.
Rebor hatte schreckliche Angst und er beschloß seinen neuen Herrn zu befreien.
Er überwältigte den Inquisitor, und hielt ihm einen Dolch an die Kehle.
Rebor wollte den Inquisitor töten, sollte sein Meister nicht freigelassen werden.
Eine der Wachen, von denen Rebor umzingelt war, schlug ihn von hinten auf den Kopf und Rebor fiel bewußtlos zu Boden.
Eine andere Wache bohrte ein Schwert in das Herz von Rebor...